Ein Wolf läuft geduckt über eine Wiese.

Seit über einem Jahr macht das Niedersächsische Umweltministerium erfolglos Jagd auf den Problemwolf, der in Nienburg und Umgebung schon 40 Tiere gerissen hat.

Foto: picture alliance/dpa

Der Norden

Die Jagd nach Niedersachsens Problemwolf Nummer 1

11. September 2020 // 13:10

Seit Monaten versucht das Land, GW717m zu töten. Doch das gefährliche Raubtier treibt in Nienburg und Umgebung unbeirrt sein Unwesen. Ein Besuch vor Ort.

Schon 40 Tiere gerissen

Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Zahlreiche Menschen in Nienburg und Umgebung auf jeden Fall. Der böse Wolf, von dem hier die Rede ist, trägt den etwas technischen Namen GW717m - das steht für Grauwolf (engl.: Grey Wolf) mit der vom Senckenberg-Institut vergebenen Codenummer 717 für das männliche Tier (daher der Zusatz „m“). Der Leitwolf des Rodewalder Rudels hat außer im Kreis Nienburg auch im Heidekreis sowie in der Region Hannover sein Unwesen getrieben. Nach Angaben des Umweltministeriums hat er nachweislich mehr als 40 Nutztiere gerissen.

Warum die Jagd auf den Problemwolf so schwierig ist, erfahrt ihr auf NORD|ERLESEN.

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