Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommt mit Maske zur Sitzung der Unions-Bundestagsfraktion am Reichstagsgebäude an.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommt mit Maske zur Sitzung der Unions-Bundestagsfraktion am Reichstagsgebäude an.

Foto: Michael Kappeler/dpa

Der Norden

Diskussion über Kurzzeit-Lockdowns zum Brechen der Corona-Welle

Von nord24
27. Oktober 2020 // 15:53

Die Infektionswelle brechen - das ist unbedingt nötig, um zu verhindern, dass die Corona-Pandemie außer Kontrolle gerät. Es wird aber auch immer schwieriger. Vor der nächsten Beratungsrunde von Bund und Ländern kommen neue Vorschläge, wie es gehen könnte. Nord24 hat die Vorschläge zusammengefasst.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU):

Fast zwei Drittel der Bürger rechnen nach einer YouGov-Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur damit, dass es wegen der stark steigenden Infektionszahlen wieder zu Schließungen von Geschäften, Restaurants oder Schulen kommen wird. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) warnte am Dienstag davor, dass Deutschland in Situationen kommen könnte, „die ausgesprochen schwierig sind". Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) rechnet mit einem weiteren deutlichen Anstieg der Infektionszahlen - auf bis zu 20.000 schon bis zum Wochenende.

Karl Lauterbach (SPD):

Der SPD-Gesundheitsexperte warb für eine zweiwöchige Schließung zahlreicher Einrichtungen. Restaurants, Bars, Kneipen, alle Kulturstätten, Fitnessstudios und Vereine sollen schließen. Offen bleiben hingegen Schulen, Kitas und essenzielle Geschäfte. Private Treffen müssten auf ein absolutes Minimum reduziert werden. In Betrieben sollte so viel Homeoffice gemacht werden wie möglich.

Thomas Strobl (CDU):

Noch rigoroser fiel ein Vorstoß des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU, Thomas Strobl, aus. Er regte an, „dass wir auch einmal für eine Woche alles dicht machen, dass von Freitag bis Sonntag die Woche drauf gar nichts mehr geht". Auf die Frage, ob dies auch Schulen, Kitas und Geschäfte betreffen würde, sagte der baden-württembergische Innenminister dem Nachrichtenportal „The Pioneer" (Dienstag): „Alles heißt alles."

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