Den Krabbenfischern an der deutschen Nordseeküste steht das Wasser bis zum Hals.

Den Krabbenfischern an der deutschen Nordseeküste steht das Wasser bis zum Hals.

Foto: Carsten Rehder/dpa

Der Norden

Einige Krabbenfischer überstehen Jahr nicht

Von nord24
2. August 2020 // 11:19

Den Krabbenfischern an der deutschen Nordsee brechen wegen der Corona-Pandemie die Einnahmen weg. Einige von ihnen haben bereits Insolvenz angemeldet.

Der Bedarf ist da

Der Grund: In den marokkanischen Schälzentren ist die Produktion auf knapp 30 Prozent runtergefahren worden. Dort wird ein Großteil der Nordseekrabben gepult.

Dabei ist der Bedarf da, sagt der Geschäftsführer der Erzeugergemeinschaft der Deutschen Krabbenfischer, Kai-Arne Schmidt.

Daher fahren die knapp 100 Fischereifahrzeuge der Erzeugergemeinschaft von Sylt (Schleswig-Holstein) bis Ditzum in Ostfriesland laut Schmidt derzeit nur an drei Tagen die Woche raus. „Die Krabbenfischer fangen jetzt eigentlich ihr Geld - im August, September, Oktober, November. Wenn du in den Zeiten nicht richtig fischen kannst, wirst du den Winter nicht überleben.“

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