Auszubildende schrauben an einem Motor. Durch die finanzielle Belastung für Unternehmen in der Coronakrise drohen Ausbildungsplätze wegzubrechen.

Auszubildende schrauben an einem Motor. Durch die finanzielle Belastung für Unternehmen in der Coronakrise drohen Ausbildungsplätze wegzubrechen.

Foto: Ralf Hirschberger/dpa

Der Norden

Gewerkschaften fürchten wegen Coronavirus um Ausbildungsplätze

Von nord24
29. April 2020 // 20:00

Vielen Schulabgängern droht nach Einschätzung der Gewerkschaften in Bremen in der Corona-Pandemie eine schwierige Suche nach Ausbildungsplätzen. Aus vielen Firmen kämen Signale, dass sie ab dem Sommer weniger Auszubildende einstellen wollten, sagte die Bremer DGB-Vorsitzende Annette Düring am Mittwoch.

Flexible Lösungen

Dabei bräuchten sie in Zukunft wieder qualifizierte Arbeitskräfte. „Wir sagen den Betrieben: Bleibt bei Euren Ausbildungszahlen!", sagte Düring. Weil viele Betriebe noch nicht abschätzen können, wie sie im Herbst arbeiten werden, forderte Düring flexible Lösungen, zum Beispiel eine mehrmonatige gemeinsame Blockausbildung am Anfang der Lehrzeit. „Wir dürfen den Faden nicht abreißen lassen", sagte sie.

Möglichst viele Lehrstellen

Im kleinsten Bundesland mit einer hohen Arbeitslosigkeit haben Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften seit Jahren eine Vereinbarung, für möglichst viele Lehrstellen zu sorgen. Diese sei wegen des Coronavirus nicht ausgesetzt, sagte die örtliche Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).

Umfrage In Niedersachsen gibt es keine generelle Quarantänepflicht mehr.

War es richtig, die generelle Quarantänepflicht aufzuheben?

8035 abgegebene Stimmen
Folge nord24 via Messenger
Folge den Pinguins via Messenger
Folge uns auf Facebook
Besuche uns auf Facebook
Abonniere uns auf Instagram
nord24 auf Instagram