Mögliche Wende im Fall der 41-jährigen Frau aus Brunsbüttel. Die Ermittler gehen nicht mehr davon aus, dass es sich um einen erweiterten Suizid mit ihrem achtjährigen Sohn handelt.

Mögliche Wende im Fall der 41-jährigen Frau aus Brunsbüttel. Die Ermittler gehen nicht mehr davon aus, dass es sich um einen erweiterten Suizid mit ihrem achtjährigen Sohn handelt.

Foto: Symbolbild: Heimann/dpa

Der Norden

Im Watt verschwundene Mutter und Kind vermutlich am Leben

Von nord24
17. Oktober 2019 // 17:00

Im Fall einer im Watt vor Brunsbüttel mit ihrem achtjährigen Sohn verschwundenen Frau gibt es offenbar eine Wende. Die Ermittler gehen mittlerweile von einem gezielten Verschwinden der Frau aus ihrem Lebensumfeld aus.

Auto verkauft

Die 41–Jährige habe zuvor ihr Konto und das ihres Sohnes leergeräumt, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Zudem habe sie beim Verschwinden am Sonntag ihre kompletten Ausweispapiere dabei gehabt. Ihren Wagen hatte sie bereits einige Tage zuvor verkauft.

Betrugsdelikte

Zudem hätte die Frau einen Tag nach ihrem Abtauchen eine Haftstrafe von einem Jahr und sechs Monaten antreten müssen. Grund waren nach Polizeiangaben mehrere Betrugsdelikte. Außerdem meldete sich am Donnerstag ein Zeuge bei der Polizei. Er gab an, die Frau habe ihm vor einigen Tagen Sachen verkaufen wollen und dabei erwähnt, dass sie sich absetzen wolle.

Aufenthaltsort unbekannt

Ein Suizid in der Elbe werde durch diese Fakten immer unwahrscheinlicher, teilten die Beamten weiter mit. Der Aufenthaltsort von Mutter und Sohn ist weiter unbekannt. Das Handy der Frau ist abgeschaltet. (dpa)

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