Elias, Finn, Saskia und Liam füttern Hühner auf dem Gelände des Kleingartenvereins Ilmenau.

In der Corona-Krise hat das Interesse am Kleingarten stark zugenommen.

Foto: Philipp Schulze/dpa

Der Norden

Immer mehr junge Familien wollen Kleingärten

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Von nord24
5. März 2021 // 09:15

Die Corona-Pandemie mit Lockdowns und eingeschränkten Reisemöglichkeiten treibt die Nachfrage nach Kleingärten auch in Niedersachsen an.

Niedersachsen: In Städten gibt es kaum noch freie Parzellen

„Das steigt überall rasant“, sagte der Vorsitzende des Landesverbandes der Gartenfreunde, Joachim Roemer. „Das gute Wetter führt dazu, dass es noch einmal einen Schub gibt.“ Wartelisten gebe es allerdings selten, man wolle die Menschen nicht immer wieder vertrösten und enttäuschen. In Städten wie Lüneburg gebe es in 16 Kleingartenvereinen kaum noch freie Parzellen, berichtete Roemer. Das sei in anderen Städten im Land ähnlich.

Günstiger als Campingplätze

In den vergangenen Jahren wüssten zunehmend junge Familien mit Kindern einen Kleingarten sehr zu schätzen, um den Kleinen etwa zu zeigen, wie eine Möhre wächst. Parzellen seien preiswerter als beispielsweise Campingplätze. In Lüneburg koste ein Grundstück mit 400 Quadratmetern nur 60 Euro pro Jahr - hinzu kommen Vereinsbeitrag und Versicherung, so Roemer. (lni/mb)

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