Mit Astrazeneca und weiteren Impfstoffen sollen die Kapazitäten bis Ende April deutlich hochgefahren werden.

Mit Astrazeneca und weiteren Impfstoffen sollen die Kapazitäten bis Ende April deutlich hochgefahren werden.

Foto: dpa

Der Norden

Impfgipel: Hausärzte sollen nach Ostern starten

19. März 2021 // 17:03

Deutschlands Hausärzte sollen voraussichtlich nach Ostern flächendeckend mit den Corona-Impfungen beginnen - allerdings mit nur einer Sprechstunde pro Woche.

Beschlussentwurf

Das sieht ein Beschlussentwurf des Kanzleramts vor, den Bund und Ländern am Freitag auf ihrem Impfgipfel beraten haben. Er lag der Deutschen Presse-Agentur aus mehreren Quellen vor. „Mit den Mengen, die wir in den ersten Aprilwochen erwarten, (…) wird es in den Hausarztpraxen erstmal mit etwa umgerechnet einer Impfsprechstunde pro Woche beginnen können“, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitag in Berlin.

20 Dosen pro Praxis

Schritt für Schritt soll es mehr Impfungen geben. Vergangene Woche, also vor der Unterbrechung der Impfungen mit dem Vakzin des Herstellers Astrazeneca, spritzten die Länder knapp 1,8 Millionen Impfdosen. In der Woche nach Ostern sollen knapp 3,3 Millionen Dosen geliefert werden. Die niedergelassenen Ärzte sollen davon laut dem Entwurf rund eine Millionen Dosen verabreichen. Das wären bei einer Beteiligung von 50.000 Praxen je 20 Dosen pro Woche.

Schub Ende April

Einen Schub soll es drei Wochen später geben: In der letzten Aprilwoche sollen 5,4 Millionen Dosen geliefert und davon 3,2 Millionen in den Praxen verabreicht werden. Von Bürokratie sollen diese entlastet werden. Dann könnten erstmals mehr Dosen in die Praxen als in die Impfzentren gehen. Für die Zentren sollen 2,25 Millionen Dosen pro Woche reserviert bleiben, wie aus dem teils vorabgestimmten Kanzleramtsentwurf hervorgeht. In einigen Bundesländern sind bereits jetzt in ausgewählten Arztpraxen Impfungen möglich. Hier werden etwa Krebspatienten versorgt.

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