Für die neue aber unbrauchbare Brücke am Anleger der Fähre von Bensersiel nach Langeoog soll bis Ende Januar eine Lösung gefunden werden.

Für die neue aber unbrauchbare Brücke am Anleger der Fähre von Bensersiel nach Langeoog soll bis Ende Januar eine Lösung gefunden werden.

Foto: dpa

Der Norden

Insel Langeoog hofft auf Lösung für unbrauchbare Fähranlegerbrücken

Von nord24
10. November 2020 // 16:41

Die zwei neuen Brückenanlagen für den Fährverkehr zwischen Bensersiel auf dem Festland und der Insel Langeoog sind zu lang geraten und können deswegen vorerst nicht benutzt werden.

Bürgermeisterin hofft auf Lösung bis Januar

Im Streit um die bislang unbrauchbaren Brücken an den Fähranlegern von Langeoog und Bensersiel setzt die Insel auf eine zeitnahe Lösung. „Wir hoffen, dass bis Ende Januar nächsten Jahres eine Lösung steht und wir die Brücken dann endlich in Betrieb nehmen können“, sagte Langeoogs Bürgermeisterin Heike Horn (parteilos) am Dienstag.


Fehler bei der Planung

Die Elektrohubbrücke, über die nun Gepäck vom Anleger auf die Fähren transportiert werden soll, ist laut der Gemeinde rund 40 Zentimeter zu lang geraten. Die Rollen unter der Brücke passten nicht in die dafür vorgesehenen Mulden auf den Schiffen, erklärte Horn – Gepäckstücke könnten so nicht verladen werden. Dafür müssten die Schiffe ein Stück zurücksetzen. Dann aber passe die seitliche Aufgang, über die Personen die Fähren erreichen, nicht mehr. Die Folge: Die neuen Brücken können vorerst nicht genutzt werden.

Frachtschiffe fahren Gepäck extra

Die Fähren müssen daher nun an anderen Stellen anlegen. Das Gepäck wird vorerst mit Frachtschiffen hinter den Fähren her gefahren. In Hochzeiten im Sommer seien es acht bis zehn Fähren täglich gewesen, die zusätzlich von einem Frachtschiff begleitet wurden. Außerdem geht der Behelf ins Geld: Allein im Juli und August betrugen die zusätzlichen Ausgaben dafür rund 400 000 Euro.

Externe Hafenbau-Experte eingeschaltet

Das zuständige Planungsbüro habe laut Horn nun mehrere Lösungen vorgeschlagen. Eine davon komme nur in Betracht. Diese müsse nun ordentlich geprüft werden – dazu will die Inselgemeinde auch einen externen Experten für Hafenbau einschalten. Wie genau die Lösung aussehen könnte, dazu machte Horn keine Angaben.

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