Eine Außenaufnahme einer Airbus-Fabrik. Der Flugzeugbauer Airbus will wegen der Luftfahrt-Krise weltweit 15.000 Stellen streichen.

Eine Außenaufnahme einer Airbus-Fabrik. Der Flugzeugbauer Airbus will wegen der Luftfahrt-Krise weltweit 15.000 Stellen streichen.

Foto: Ben Birchall/PA Wire/dpa

Der Norden

Jobabbau bei Airbus trifft alle norddeutschen Werke

Von Michael Evers
1. Juli 2020 // 22:00

Der angekündigte Jobabbau beim Flugzeugbauer Airbus trifft nach Angaben von Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) alle norddeutschen Standorte. Die Konzernleitung habe signalisiert, möglichst keine betriebsbedingten Kündigungen auszusprechen, sagte Althusmann am Mittwoch in Hannover.

Geprüft werden sollen Vorruhestands- und Kurzarbeitsregelungen sowie flexible Arbeitszeitmodelle, um Airbus über die Krise zu helfen. Insgesamt sollen in Deutschland 5100 Stellen wegfallen. Welcher Standort in welchem Umfang betroffen ist, sagte Althusmann nicht.

Unterstützung durch Bund und Länder

„Wir brauchen eine klare Unterstützung der Luftfahrtindustrie durch Bund und Länder", sagte Althusmann. Die betroffenen Länder Hamburg, Niedersachsen und Bremen würden den Bund bitten, die Entwicklung neuer Antriebstechniken und Verbundstoffe für eine grüne Luftfahrt zu unterstützen.

Pläne bis 2021 umsetzen

Niedersachsen wolle die Luftfahrtindustrie mit 40 Millionen Euro unterstützen, 20 Millionen davon seien im zweiten Nachtragshaushalt zur Corona-Krise eingeplant. Weltweit will Airbus wegen der Corona-Krise 15.000 Stellen streichen. Die Pläne sollen bis Sommer 2021 umgesetzt werden.

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