ARCHIV - Ein Feuerwehrmann steht am 14.09.2014 in Schönningstedt (Schleswig-Holstein) vor einem brennenden Strohlager. Im Prozess gegen vier Feuerwehrleute, die 2014 in Ahrensburg und Umgebung sieben Brände gelegt und die Brandlegungen in Auftrag gegeben haben sollen, wird voraussichtlich am 22.12.2015 in Ahrensburg das Urteil verkündet. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

ARCHIV - Ein Feuerwehrmann steht am 14.09.2014 in Schönningstedt (Schleswig-Holstein) vor einem brennenden Strohlager. Im Prozess gegen vier Feuerwehrleute, die 2014 in Ahrensburg und Umgebung sieben Brände gelegt und die Brandlegungen in Auftrag gegeben haben sollen, wird voraussichtlich am 22.12.2015 in Ahrensburg das Urteil verkündet. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Foto: Ruge

Der Norden

Jugendgericht verurteilt Feuerwehrleute wegen Brandstiftung

Von nord24
22. Dezember 2015 // 16:15

Erst zündeln, dann heldenhaft löschen: Ein Jugendgericht in Schleswig-Holstein hat vier Feuerwehrleute verurteilt. Einer der Angeklagten wurde wegen gemeinschaftlicher Brandstiftung und Anstiftung zur Sachbeschädigung schuldig gesprochen. Er erhielt am Dienstag eine Jugendstrafe von einem Jahr und sechs Monaten Haft auf Bewährung - zudem muss er 100 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

Geldstrafen bis 1000 Euro

Die drei Mitangeklagten sprach das Jugendschöffengericht in Ahrensburg der Beihilfe zur Brandstiftung und Sachbeschädigung schuldig. Sie bekamen Geldstrafen zwischen 300 und 1000 Euro. Zudem wurde den vier Ex-Feuerwehrleuten im Alter zwischen 20 und 22 Jahren auferlegt, psychologische beziehungsweise pädagogische Gespräche zu führen. Um sich bei den Löscharbeiten hervortun zu können, hatten die damaligen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr nach Ansicht des Gerichts immer wieder Strohballen und Strohlager angezündet oder zumindest von den geplanten Taten gewusst. Wie die Vorsitzende Richterin bei der Urteilsbegründung erklärte, wäre es ohne die Initiative des zu einer Bewährungsstrafe verurteilten Angeklagten nicht zu den Taten gekommen.

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