Essenfahrer behaupten, ds Online-Trinkgeld komme nicht bei ihnen an.

Essenfahrer behaupten, ds Online-Trinkgeld komme nicht bei ihnen an.

Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Der Norden

Kommt das Online-Trinkgeld nicht bei den Essenfahrern an?

Von Katharina Redanz
17. Juli 2020 // 10:29

Ein Zettel im gelieferten Pizzakarton mit der Aussage, Online-Trinkgeld komme bei den Fahrern nicht an, sorgt für Aufsehen. Kann das sein und wenn ja, wie?

Gewerkschaft kritisiert Lieferando

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert, dass auch online gesendetes Trinkgeld bei Fahrern von Essen-Lieferdiensten zuverlässig ankommt. „Lieferando muss Druck machen und dafür sorgen, dass das Trinkgeld dahin kommt, wo es hingehört“, sagte Christoph Schink, Referatsleiter für das Gastgewerbe bei der NGG, der Deutschen Presse-Agentur.

Vorwurf: Online-Trinkgeld kommt nicht an

Seit Ende Mai können Kunden des Essen-Lieferdienstes Lieferando den Fahrerinnen und Fahrern auch per App oder Website Trinkgeld geben, statt wie zuvor nur in bar. Zuletzt waren vor allem in sozialen Medien Vorwürfe von Fahrern publik geworden, Trinkgeld, das online zuerst an Lieferando überweisen werde, komme am Ende nicht bei ihnen an.

Lieferando bestreitet Vorwürfe

„Wir leiten die Trinkgelder zu hundert Prozent ohne jegliche Abzüge direkt an unsere Fahrer weiter“, sagte Lieferando-Manager Jörg Gerbig und wies die Vorwürfe damit zurück.

Einführung während Corona

Eingeführt wurde das Online-Trinkgeld, um in der Corona-Pandemie das kontaktlose Liefern von Essen zu vervollständigen.

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