An einem Bahnübergang in Kutenholz gab es einen Zusammenstoß.

An einem Bahnübergang in Kutenholz gab es einen Zusammenstoß.

Foto: Beneke

Der Norden
Blaulicht

Kutenholz: EVB-Triebwagen erfasst Volvo an Bahnübergang

Von Daniel Beneke, Tageblatt.de
22. September 2020 // 10:52

Ein Personenzug der Eisenbahnen- und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (EVB) hat am Montagmittag am Bahnübergang Verenfeldstraße in Kutenholz-Aspe am der Strecke Bremerhaven-Buxtehude einen Volvo-Geländewagen erfasst. Die Autofahrerin musste im Krankenhaus behandelt werden.

Unglück am Bahnübergang: Airbags lösen aus, Vorderreifen abgerissen

Das Unglück ereignete sich gegen 12.45 Uhr. Am Bahnübergang, der nur durch eine Ampelanlage gesichert ist, erfasste ein aus Richtung Bremervörde herannahender EVB-Zug den Volvio-Geländewagen der Frau. Das Auto riss Teile der Signalanlagen mit und flog stark demoliert in die Böschung. Die Airbags lösten aus, der linke Vorderreifen war abgerissen und lag im Gleisbett. Offenbar hat die Frau die roten Warnleuchten übersehen. „Die Signalanlage hat funktioniert“, sagte Polizeisprecher Andre Janz. Die Beamten der Polizeistationen aus Fredenbeck und Harsefeld haben die Ermittlungen aufgenommen.

Drei Rettungswagen eilen zur Unglücksstelle

Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle des Landkreises entsandte ein Großaufgebot an Einsatzkräften nach Aspe. Die Feuerwehren aus Aspe, Kutenholz, Fredenbeck und Brest rückten aus. Die Notfallsanitäter des Rettungsdienstes des Deutschen Roten Kreuzes eilten mit drei Rettungswagen zur Unfallstelle. Die Notfallsanitäter kümmerten sich – zusammen mit einem Notarzt der Elbe Kliniken – um die verletzte Autofahrerin. „Sie wurde zur weiteren Behandlung ins Stader Elbe Klinikum gebracht“, sagte der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, Wilfried Sprekels.

EVB-Strecke blieb über mehrere Stunden gesperrt

Die acht Fahrgäste, der Triebwagenführer und die Zugbegleiterin blieben ersten Angaben der Rettungskräfte zufolge unverletzt. Feuerwehrleute holten die Insassen mit einer Rettungsbühne aus dem Zug. Der völlig demolierte Volvo-Geländewagen musste aufwendig geborgen werden. Die EVB-Strecke blieb über mehrere Stunden gesperrt.

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