Rund eineinhalb Jahre nach der Explosion in einer Fabrik in Ritterhude beschäftigt sich der Niedersächsische Landtag mit dem Unglück.

Rund eineinhalb Jahre nach der Explosion einer Fabrik in Ritterhude beschäftigt sich der Niedersächsische Landtag mit dem Unglück.

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Der Norden

Landtagsausschuss befasst sich mit Explosion in Ritterhude

Von nord24
1. April 2016 // 13:00

Die gewaltige Explosion einer Chemie-Entsorgungsfirma in Ritterhude inmitten eines Wohngebietes ist in der Region nach wie vor präsent. Nach eineinhalb Jahren ist das Unglück noch immer nicht geklärt. Dabei geht es auch um Fragen, ob Behörden im Vorfeld versagt haben.

Explodierte Firma lag mitten im Wohngebiet

Eine schwere Explosion in einer Entsorgungsfirma für Chemieabfälle hat vor gut eineinhalb Jahre die niedersächsische Kleinstadt Ritterhude erschüttert. Noch immer sind die Ermittlungen nicht abgeschlossen. Auch die Ursache sei noch offen, sagt der Verdener Staatsanwalt Lutz Gaebel. Die Firma lag inmitten eines Wohngebietes. Trotzdem gab es eine Genehmigung des Gewerbeaufsichtsamtes Cuxhaven.

Ging es bei der Genehmigung mit rechten Dingen zu?

Erneut beschäftigt sich der niedersächsische Landtag am Montag, 4. April, mit dem Thema. Im teilweise vertraulich tagenden Umweltausschuss geht es um die Frage, ob es bei der Genehmigung für die später explodierte Anlage mit rechten Dingen zugegangen ist. Die Staatsanwaltschaft hatte im Rahmen ihrer Ermittlungen das Gewerbeaufsichtsamt Cuxhaven durchsucht.

Spuren der Verwüstung in Ritterhude

Die Chemie-Entsorgungsfirma Organo Fluid war 2014 explodiert und in Flammen aufgegangen. Ein Mitarbeiter kam dabei ums Leben, 40 Wohnhäuser wurden stark beschädigt. Inzwischen sind alle wieder in die Häuser zurückgekehrt, die Spuren der Verwüstung sind beseitigt. Die Firma befindet sich nach Angaben des Amtsgerichts Walsrode seit dem 15. Dezember 2015 in Liquidation. (dpa)

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