Ein Mähdrescher arbeitet sich durch ein Getreidefeld. Für die deutschen Landwirte hat das Jahr 2020 denkbar schlecht begonnen - erst Trockenheit und Spätfröste und dann wirbelte die Corona-Pandemie die Märkte völlig durcheinander.

Ein Mähdrescher arbeitet sich durch ein Getreidefeld. Für die deutschen Landwirte hat das Jahr 2020 denkbar schlecht begonnen - erst Trockenheit und Spätfröste und dann wirbelte die Corona-Pandemie die Märkte völlig durcheinander.

Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Der Norden

Landwirte rechnen beim Getreide mit Durchschnittsernte

Von Matthias Brunnert
2. Juli 2020 // 22:00

In den vergangenen beiden Jahren war es heiß und trocken, das hat sich auf die Getreideernte negativ ausgewirkt. In diesem Jahr hat es etwas mehr geregnet, die Temperaturen waren bislang moderater - das lässt die Landwirte hoffen. Besonders optimistisch sind sie nicht.

Regenfälle zu spät

Niedersachsens Landwirte erwarten in diesem Jahr eine eher durchschnittliche Getreideernte. Das sagte eine Sprecherin des Landvolks am Donnerstag. Für die Wintergerste seien die Regenfälle im Juni nach Einschätzung von Experten vielfach zu spät gekommen, sagte sie bei einer Podiumsdiskussion des Bauernverbands in Uelzen.

Unwesentlich höhere Ernte

Nach ersten Prognosen von EU-Kommission und Raiffeisenverband wird für Deutschland insgesamt eine nur unwesentlich höhere Ernte als im Vorjahr erwartet. Die Experten rechnen mit 44,6 Millionen Tonnen, ein Plus von knapp 0,7 Prozent. Während beim Mais ein Zuwachs um die 20 Prozent kommen könnte, dürfte es beim Weizen einen Rückgang um etwa 800.000 Tonnen auf 22,9 Millionen Tonnen geben.

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