Gesundheitspersonal auf der der Intensivstation der Klinik Casalpalocco am Rande von Rom.

Gesundheitspersonal auf der der Intensivstation der Klinik Casalpalocco am Rande von Rom.

Foto: Domenico Stinellis/AP/dpa

Der Norden

Liveticker Coronavirus (26. März): Zahl der Infizierten im Land Bremen steigt auf über 250

nord24
26. März 2020 // 12:31

nord24 stellt an dieser Stelle einen Liveticker zur aktuellen Coronavirus-Lage zur Verfügung. Hier haben wir die Nachrichten vom Donnerstag, 26. März:

Liveticker, 26. März
  • 18:23 Uhr26.03.2020

    Fast 250 Infizierte in Bremen

    Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen ist in Bremen seit Mittwoch um 48 von 196 auf 244 gestiegen. Das teilte der Senat am Abend mit.

    In Bremerhaven blieb die Zahl konstant. Hier sind weiterhin 16 Personen an dem Virus erkrankt.

  • 16:18 Uhr26.03.2020

    Über 200 Corona-Patienten in Niedersachsen genesen

    In Niedersachsen sind inzwischen 201 Corona-Erkrankte wieder genesen. «Das ist eine Zahl, die uns Hoffnung geben soll», sagte Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) am Donnerstag in Hannover. Sie rief die genesenen Patienten auf, sich bei der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) für die Entwicklung einer antikörperbasierten Therapie zu melden. Dort wird an einer solchen gearbeitet.

    Die Zahl der Infizierten stieg in Niedersachsen am Donnerstag auf 2726 Fälle, 413 mehr als am Vortag. 354 Betroffene müssen in Kliniken behandelt werden, 84 davon auf der Intensivstation. 69 davon werden künstlich beatmet.

  • 14:37 Uhr26.03.2020

    Hannover Messe fällt aus

    Die Hannover Messe als größte Industriemesse der Welt fällt dieses Jahr wegen des Coronavirus aus.  Einreisebeschränkungen, Kontaktverbote und eine Verfügung der Region Hannover machten die Ausrichtung unmöglich, teilte die Deutsche Messe am Donnerstag mit.


    Vor drei Wochen war die ursprünglich für Ende April geplante Messe bereits auf Mitte Juli verschoben worden. Nun findet das Branchentreffen, für das rund 6000 Aussteller aus 70 Ländern angekündigt waren, erst 2021 wieder statt.

  • 14:11 Uhr26.03.2020

    Spahn: Ruhe vor dem Sturm

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) rechnet mit weiter steigenden Belastungen für Ärzte und Pfleger in der Corona-Krise. Gleichzeitig laufen in der Regierung schon erste Planungen für die Zeit nach dem weitgehenden Stillstand des öffentlichen Lebens.


    "Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm", sagte Spahn am Donnerstag in Berlin. "Keiner kann genau sagen, was in den nächsten Wochen kommt."


    Daher sei es weiterhin nötig, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und gleichzeitig die Kapazitäten in den Kliniken auch mit Intensivbetten zu erhöhen.

  • 12:46 Uhr26.03.2020

    Lehrer sollen Notbetreuung in Osterferien sicherstellen

    Die Lehrer in Niedersachsen sind aufgerufen, auch in den Osterferien eine Notbetreuung in den Schulen zu gewährleisten. Die Erziehungsgewerkschaft GEW betonte allerdings, dass der Einsatz freiwillig sein müsse. Zudem müsse der Gesundheitsschutz beachtet werden.

     

    "Insbesondere Risikogruppen dürfen nicht zur Anwesenheit in der Schule gezwungen werden", sagte GEW-Landeschefin Laura Pooth am Donnerstag. Die Gewerkschaft drang zudem darauf, Schutzmaterial für die Schulen zu beschaffen, um Infektionen bei Lehrern und Schülern zu verhindern. Die Osterferien beginnen in Niedersachsen in der kommenden Woche.

  • 12:44 Uhr26.03.2020

    Labore für Tierseuchen sollen für Corona-Tests genutzt werden

    Niedersachsen will seine Kapazitäten für Corona-Tests erhöhen und dafür auch Labore für Tierseuchen nutzen.

     

    Zwischen dem Landesgesundheitsamt und dem Landesamt für Verbraucherschutz (Laves) läuft derzeit "ein enger Austausch", um die tiermedizinischen Labore auch für menschliche Proben heranzuziehen, wie beide Behörden am Donnerstag bestätigten. "In welchem Umfang das sein wird, wird dieser Abstimmungsprozess in den nächsten Tagen ergeben."

  • 12:29 Uhr26.03.2020

    AfD will Schüler und Studenten zur Feldarbeit verdonnern

    Die AfD will die wegen der Ausbreitung des Coronavirus fehlenden Landarbeiter aus Osteuropa durch Schüler und Studenten ersetzen. "Schüler ab der 10. Klasse und Studenten sind bestens geeignet, um in der Landwirtschaft auszuhelfen", sagte der bildungspolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Götz Frömming, am Donnerstag. Schließlich habe man damit in Deutschland in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht.



    Auch aus pädagogischer Sicht wäre die "Abordnung" der Schüler unter Begleitung ihrer Lehrer zum Arbeitseinsatz auf dem Acker sinnvoll, sagte Frömming, der von Beruf selbst Lehrer ist. Denn durch die Schließung von Schulen und anderen Einrichtungen der Jugend- und Bildungsarbeit "fällt vielen jungen Menschen zu Hause sprichwörtlich die Decke auf den Kopf". Die Arbeit an der frischen Luft - bei der die Infektionsgefahr bei Einhaltung des Mindestabstandes sehr gering wäre - könnte da eine "willkommene Abwechslung" bieten. 

  • 12:23 Uhr26.03.2020

    Bosch entwickelt Corona-Schnelltest

    Der Technologiekonzern Bosch hat nach eigenen Angaben einen Coronavirus-Schnelltest unter anderem für Krankenhäuser und Arztpraxen entwickelt. Das vollautomatische Verfahren zum Nachweis von Virenerbgut soll von der Entnahme der Probe bis zum Ergebnis weniger als zweieinhalb Stunden brauchen, wie Bosch am Donnerstag mitteilte.  

  • 12:11 Uhr26.03.2020

    Wucher mit Atemschutzmasken: Frau (21) in der Schweiz festgenommen

  • 08:57 Uhr26.03.2020

    Amazon schafft in Corona-Krise 350 neue Logistik-Jobs in Deutschland

    Amazon braucht in der Coronavirus-Krise mehrere hundert zusätzliche Mitarbeiter in Deutschland. Um der Nachfrage der Menschen gerecht zu werden, seien 350 zusätzliche Voll- und Teilzeitstellen in der Logistik geplant, bestätigte ein Amazon-Sprecher am Donnerstag. (Foto: dpa)

     

    Die 350 neuen Stellen würden bundesweit geschaffen und die Zahl lasse sich nicht auf einzelne Standorte runterbrechen. Zuvor hatte die "Mitteldeutsche Zeitung" über den Stellenaufbau berichtet.

  • 08:14 Uhr26.03.2020

    Entscheidung über Wimbledon in der nächsten Woche

    Eine Entscheidung über die Absage oder Verschiebung des Tennis-Grand-Slam-Turniers in Wimbledon wegen der Coronavirus-Pandemie soll in der kommenden Woche auf einem Krisentreffen fallen. Das teilte der Veranstalter AELTC mit. Spiele unter Ausschluss der Publikums werde es bei dem beliebten Rasen-Turnier aber nicht geben. (Foto: dpa)

    Man stehe in Kontakt mit den Behörden, hieß es weiter. Die Vorbereitungen auf das am 29. Juni beginnende Turnier starten normalerweise Ende April.

  • 08:11 Uhr26.03.2020

    Russland setzt Flugverkehr ins Ausland aus

    Russland setzt von diesem Freitag an fast alle Flugverbindungen ins Ausland wegen der Coronavirus-Pandemie aus. Das wies die Regierung in Moskau der Staatsagentur Tass zufolge am Donnerstag an.

     

    Davon ausgenommen seien Flüge, mit denen im Ausland festsitzende Russen in ihre Heimat zurückgeholt werden sollen. Nicht betroffen von der Regelung sind Inlandsflüge.

  • 08:10 Uhr26.03.2020

    Privatinsolvenzen werden steigen

    Das Informationsunternehmen Crifbürgel erwartet in diesem Jahr wegen des neuartigen Coronavirus mehr private Insolvenzen.

     

    "Das Coronavirus wird die Wirtschaft schwer belasten, wobei die Auswirkungen heute noch gar nicht abschätzbar sind", sagte Geschäftsführer Christian Bock am Donnerstag in Hamburg. "Wir müssen jedoch davon ausgehen, dass es in der Folge auch wieder mehr Privatinsolvenzen in Deutschland geben wird." Gegenwärtig rechne er mit einem Anstieg um mindestens zehn Prozent.

    Bereits jetzt gelten circa 6,8 Millionen Bürger als überschuldet und können ihre Verpflichtungen kaum mehr bedienen.

  • 08:07 Uhr26.03.2020

    Weil sieht Niedersachsen für Corona-Krise gut aufgestellt

    Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sieht das Bundesland für die Corona-Krise vergleichsweise gut aufgestellt. Mit 2400 Intensivbetten für die Versorgung starte man von einem guten Niveau aus, sagte der Regierungschef am Donnerstagmorgen beim Radiosender Antenne Niedersachsen. Derzeit werde daran gearbeitet, diese Zahl möglichst zu verdoppeln und Beatmungsgeräte zu beschaffen.

  • 06:26 Uhr26.03.2020

    Ökonomen: Corona-Krise dämpft Mieten und Immobilienpreise

    Die Corona-Krise dürfte nach Ansicht von Ökonomen den Anstieg der Mieten und Immobilienpreise in Deutschland dämpfen.

     

    Angesichts der Ausgangsbeschränkungen und der Unsicherheit über die Folgen der Pandemie dürfte der Wohnungsmarkt in den nächsten beiden Monaten zum Erliegen kommen, sagte Michael Voigtländer, Immobilienexperte am Institut der deutschen Wirtschaft (IW). "Besichtigungen finden kaum statt, und viele Käufer halten sich zurück, weil sie um ihre Jobs bangen oder schrumpfende Einkommen erwarten."

  • 06:25 Uhr26.03.2020

    Ausgangssperre für ältere Moskauer

    In der russischen Hauptstadt Moskau müssen von diesem Donnerstag an fast 1,9 Millionen ältere und kranke Menschen wegen des hochansteckenden Coronavirus zu Hause bleiben. Die Ausgangssperre gilt nach Angaben der Stadtverwaltung für gut drei Wochen.

     

    Davon betroffen sind Einwohner der Millionenmetropole, die älter als 65 Jahre oder chronisch krank sind. "In Geschäfte oder die Apotheke sollte man nur gehen, wenn es nötig ist", sagte Bürgermeister Sergej Sobjanin. Erlaubt ist dies aber nur mit Atemschutzmaske.

  • 06:24 Uhr26.03.2020

    US-Experte Fauci warnt vor zweiter Welle des neuen Coronavirus

    Das neuartige Coronavirus könnte nach Ansicht eines führenden US-Experten zu einem jährlich wiederkehrenden Problem ähnlich der normalen Grippe werden.

     

    Es sei bedenklich, dass die Zahl der bekannten Infektionen derzeit in der südlichen Hemisphäre ansteige, wo es langsam kälter werde, sagte der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten, Anthony Fauci, im Weißen Haus. Es sei daher vorstellbar, dass das Virus sich dort verbreite und dann im nächsten Winter wieder von dort ausgehend in die nördliche Halbkugel komme.

  • 06:23 Uhr26.03.2020

    New York baut provisorische Leichenhalle

    Angesichts ansteigender Totenzahlen in der Corona-Krise hat die Millionenmetropole New York eine provisorische Leichenhalle errichtet. Die weißen Zelte wurden außerhalb des Bellevue Krankenhauses in Manhattan aufgebaut, wie Fotos zeigten und lokale Medien übereinstimmend berichteten.

     

    Die Internetseite "Politico" berichtete unter Berufung auf anonyme Quellen im Heimatschutzministerium, dass erwartet würde, dass die Leichenschauhäuser in der Ostküstenstadt nächste Woche an ihre Kapazitätsgrenze stoßen.

  • 06:22 Uhr26.03.2020

    Coronavirus-Häufung in Pflegeheim in Sachsen-Anhalt: Ganze Ortsteile unter Quarantäne

    Wegen der hohen Anzahl von Coronavirus-Infizierten in einem Pflegeheim stehen in der Stadt Jessen (Sachsen-Anhalt) zwei Ortsteile ab Donnerstagmorgen unter Quarantäne: Jessen und Schweinitz.

     

    Der Landrat des Landkreises Wittenberg habe eine Allgemeinverfügung zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 erlassen, teilte der Sprecher des Kreises mit. Ab 7 Uhr seien die Stadtteile gesperrt. Personen sei der Zutritt oder die Zufahrt nur gestattet, wenn sie dort ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz haben und sich unverzüglich in die häusliche Quarantäne begeben.

  • 06:21 Uhr26.03.2020

    Mehr als 37.000 Corona-Nachweise in Deutschland - mehr als 200 Tote

    In Deutschland sind bislang mehr als 37.000 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

     

    Besonders hohe Zahlen haben Nordrhein-Westfalen mit fast 9700 Fällen sowie Bayern mit fast 7300 und Baden-Württemberg mit mehr als 7200 Fällen. Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit 78,8 die meisten Infektionen. Mehr als 200 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben.

  • 06:19 Uhr26.03.2020

    Corona lässt Milchpreise sinken - Milchbauern und Molkereien nervös

    Die Corona-Krise führt zu Verwerfungen auf dem Milchmarkt. Während die Molkereien Mühe haben, die stark gestiegene Nachfrage in den Supermärkten zu bedienen, stottert der Export, das Geschäft mit der Gastronomie und gewerblichen Kunden ist weitgehend zum Erliegen gekommen.

     

    Auf die Milchbauern kommen deswegen sinkende Preise zu, obwohl die Bürger derzeit rekordverdächtige Mengen an Milch und Milchprodukten kaufen, wie in der Branche berichtet wird. "Wir haben eine extreme Änderung der Warenströme innerhalb sehr kurzer Zeit", sagte Hans-Jürgen Seufferlein, der Direktor des Verbands der Milcherzeuger Bayern.

Umfrage Deutschland schottet sich mit krassen Maßnahmen gegen das Coronavirus ab: Um die weitere Verbreitung aufzuhalten, dürfen die Menschen jetzt nur noch höchstens zu zweit auf die Straße.

Sind drastisch Maßnahmen wie die Kontaktsperre richtig?

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