In Thüringen könnten die landesweiten Corona-Schutzvorschriften bald enden.

In Thüringen könnten die landesweiten Corona-Schutzvorschriften bald enden.

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Der Norden

In Thüringen könnten die Corona-Schutzvorschriften bald enden

Von nord24
4. April 2020 // 19:13

nord24 stellt an dieser Stelle einen Liveticker zur aktuellen Coronavirus-Lage zur Verfügung. Hier haben wir die Nachrichten:

NEWS-Ticker
  • 15:19 Uhr24.05.2020

    11.563 bestätigte Fälle in Niedersachsen

    Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen ist auf 11.563 gestiegen. Das sind 34 mehr als am Tag zuvor, wie die Landesregierung am Sonntag mit Stand 13 Uhr mitteilte. Laut Hochrechnung sind 10.003 Menschen wieder genesen, das entspricht mehr als 86 Prozent der Fälle. 574 Menschen sind nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. In den niedersächsischen Kliniken werden 385 Infizierte behandelt, 83 von ihnen intensivmedizinisch. 42 Erwachsene werden beatmet.

  • 11:25 Uhr24.05.2020

    Bald Ende der Corona-Maßnahmen in Thüringen?

    Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat das geplante Ende der allgemeinen Corona-Beschränkungen in seinem Bundesland mit der aktuellen Infektionslage begründet. "Wir haben im März auf der Grundlage von Schätzungen von 60.000 Infizierten entschieden – jetzt haben wir aktuell 245 Infizierte", sagte der Linke-Politiker.

    "Der Erfolg gibt uns mit den harten Maßnahmen recht – zwingt uns nun aber auch zu realistischen Konsequenzen und zum Handeln. Und das heißt: Für Thüringen empfehle ich die Aufhebung der Maßnahmen."

  • 12:42 Uhr20.05.2020

    Drei Corona-Verdachtsfälle beim 1. FC Kaiserslautern

    Beim Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern gibt es im Rahmen der regelmäßig durchgeführten Testreihen drei Verdachtsfälle auf das Coronavirus. Dies teilten die Pfälzer am Mittwoch mit.

     

    "Als Konsequenz dieser Fälle hat der 1. FC Kaiserslautern im ersten Schritt das Mannschaftstraining am Mittwoch, 20. Mai 2020, nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt aussetzen müssen", hieß es vom FCK. Die drei betroffenen Personen sollen erneut getestet werden und sich zudem wie die Kontaktpersonen in eine häusliche Quarantäne begeben. Vorbehaltlich einer politischen Genehmigung könnte die 3. Liga Ende Mai wieder starten.

  • 12:40 Uhr20.05.2020

    Dänisches Gesundheitsinstitut warnt vor Risiken von Grenzöffnung

    Dänemarks nationale Gesundheitsexperten haben vor dem Risiko neuer Corona-Infektionen im Falle einer Öffnung der dänischen Grenzen gewarnt. Ein solcher Schritt könne mit sich führen, dass Erkrankte ins Land einreisten und dadurch neue Infektionsketten entstehen könnten, schrieb das staatliche Gesundheitsinstitut SSI nach Angaben der Nachrichtenagentur Ritzau am Mittwoch in einem neuen Bericht. Dies könne sich auf die Infektionszahlen in Dänemark auswirken. Zudem kämen dadurch mehr Menschen in Urlaubsgebiete, was das Risiko einer Ausbreitung bereits bestehender Fälle steigere.

  • 10:05 Uhr20.05.2020

    Rolls-Royce kündigt Streichung von mindestens 9000 Stellen an

    Der britische Triebwerksbauer Rolls-Royce plant die Streichung von mindestens 9000 Stellen wegen des Einbruchs des Luftverkehrs während der Corona-Pandemie. "Diese Krise haben nicht wir verursacht. Aber wir müssen uns der Krise stellen", sagte Konzernchef Warren East am Mittwoch in London. In solchen beispiellosen Zeiten müssten schwere Entscheidungen getroffen werden.



    Der Konzern hat weltweit etwa 52.000 Mitarbeiter. Er baut vor allem Antriebe für Großraumflugzeuge, die auf Langstreckenverbindungen von Kontinent zu Kontinent zum Einsatz kommen.

  • 09:16 Uhr20.05.2020

    Gastgewerbeumsatz bricht wegen Corona-Schließungen drastisch ein

    Die Schließungen wegen der Corona-Pandemie haben drastische Umsatzeinbußen für das Gastgewerbe in Deutschland nach sich gezogen. Um fast die Hälfte brachen die Erlöse von Hoteliers und Gastwirten im März ein - sowohl im Vergleich zum Februar 2020 als auch zum Vorjahresmonat.

     

    Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes gab es in allen Zweigen des Gastgewerbes die größten Umsatzeinbußen seit Beginn der Zeitreihen im Jahr 1994. Im Vergleich zum März 2019 brachen die Erlöse nach Angaben der Wiesbadener Behörde vom Mittwoch real um 45,4 Prozent ein, im Vergleich zum Februar 2020 fiel der Umsatz preisbereinigt um 44,6 Prozent.

  • 06:23 Uhr20.05.2020

    Weltärztebund-Chef Montgomery für Impfpflicht gegen Corona

    Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, hat sich für eine Impfpflicht gegen das Coronavirus ausgesprochen. "Ich war für die Impflicht bei Masern. Ich bin auch hier für eine Impfpflicht", sagte Montgomery den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

     

    Die Bundesregierung hatte am Montag erneut betont, dass sie eine künftige Corona-Schutzimpfung nicht zur Pflicht machen will: "Es wird keine Impfpflicht gegen das Coronavirus geben", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer.

  • 06:21 Uhr20.05.2020

    Kritik an unterschiedlichen Corona-Regeln für Tanzschulen

    Das unterschiedliche Vorgehen der Länder bei den Corona-Lockerungen für Tanzschulen und Sportarten ärgert Tänzer und Tanzschulen. Während etwa in Nordrhein-Westfalen und Sachsen Tanzschulen wieder öffnen dürfen, sind unter anderem in Bayern Indoor-Kontaktsportarten weiter tabu.

     

    "Durch den jetzt entstandenen "Lockerungswettbewerb der Länder" herrscht gerade flächendeckend das reinste Chaos auf dem Weg in den Wiedereinstieg des Tanzsports", kritisierte der Deutsche Tanzsportverband. Über 3000 Arbeitsplätze und mehr als 800 Betriebe seien in Gefahr, teilte der Allgemeine Deutsche Tanzlehrer-Verband mit. Zwar seien zahllose Online-Angebote entwickelt worden. "Aber das ist natürlich nur ein Hilfsangebot, das unsere Kundschaft auf die Dauer nicht halten wird."

  • 06:19 Uhr20.05.2020

    Studie: Corona lässt CO2-Emissionen vorübergehend deutlich fallen

    Der tägliche weltweite CO2-Ausstoß ist auf dem Höhepunkt der strikten Corona-Maßnahmen zeitweise um etwa ein Sechstel zurückgegangen. Die globalen Tageswerte waren Anfang April um schätzungsweise bis zu 17 Prozent niedriger als im Durchschnitt des Jahres 2019, wie ein internationales Forscherteam in der Fachzeitschrift "Nature Climate Change" berichtet.

     

    In Deutschland fielen die Werte zu Spitzenzeiten der Corona-Beschränkungen vorübergehend gar um mehr als ein Viertel. "In der ersten Aprilwoche sanken die CO2-Emissionen Deutschlands am dramatischsten - um 26 Prozent", hieß es vom vom Berliner Klimaforschungsinstitut MCC.

  • 06:18 Uhr20.05.2020

    Mehrere Bundesländer ohne neue gemeldete Corona-Infektionen

    In mehreren Bundesländern sind in den vergangenen Tagen keine neuen Corona-Infektionen innerhalb von 24 Stunden bekannt geworden. So registrierte die Gesundheitsbehörde in Hamburg erstmals seit dem 8. März an einem Tag keine Neuinfektion, wie sie am Dienstag mitteilte. Mecklenburg-Vorpommern hatte am Montag keine Neuinfektion gemeldet. Sachsen-Anhalt meldete am Samstag keinen neuen Corona-Fall. Zwar war dort wegen des Wochenendes unklar, ob alle Landkreise Daten übermittelt hatten. In dem Bundesland kam aber seitdem täglich nur eine Neuinfektion hinzu. In Schleswig-Holstein wurde am Montag nur ein neuer Corona-Fall bekannt.

  • 19:03 Uhr19.05.2020

    Weitere Lockerungen in Niedersachsen geplant

    Niedersachsen nimmt die nächsten Corona-Lockerungen ins Visier. Am Montag beginnt Phase drei des Stufenplans, mit dem das Land vorgeprescht war. Mehr lest ihr hier: https://www.nord24.de/der-norden/Weitere-Lockerungen-in-Niedersachsen-geplant-42085.html

  • 16:42 Uhr19.05.2020

    Alle Kitas in Bremerhaven sind wieder geöffnet

    Während in der Stadt Bremen laut Medienberichten acht Infektions-Fälle an fünf Schulen und drei Kitas registriert wurden, ist Stand Dienstag in Bremerhaven keine Einrichtung betroffen. Mehr lest ihr hier: https://www.nord24.de/landkreis-cuxhaven/Nach-Corona-Fall-Alle-Kitas-in-Bremerhaven-sind-wieder-geoeffnet-42057.html

  • 16:08 Uhr19.05.2020

    Coronavirus im Cuxland: Drei weitere Todesfälle

    Der Landkreis Cuxhaven vermeldet drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Cuxland. Neue Infizierte gibt es hingegen nicht. Mehr lest ihr hier: https://www.nord24.de/landkreis-cuxhaven/Coronavirus-im-Cuxland-Drei-weitere-Todesfaelle-42060.html

  • 12:58 Uhr19.05.2020

    Krankenhäuser für wöchentliche Corona-Tests des Klinikpersonals

     

    Die Krankenhäuser dringen in der Corona-Krise auf regelmäßige generelle Tests für Mitarbeiter des Gesundheitswesens. "Die Testung der Beschäftigten in Kliniken und Pflegeheimen hat eine zentrale systemrelevante Bedeutung in dieser Phase der Bekämpfung des Virus. Da sollten die Kosten des Tests kein Hemmnis sein", sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Georg Baum, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. "Einmal wöchentlich sollte das Klinikpersonal getestet werden." Die Kosten für diese Tests müssten auch gegenfinanziert werden.

    Ein in der vergangene Woche beschlossenes Gesetz von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht eine Ausweitung von Tests vor. Sie sollen auch unabhängig von Symptomen auf Kassenkosten ermöglicht werden. Ausdrücklich mehr getestet werden soll auch im Umfeld besonders gefährdeter Menschen, zum Beispiel in Pflegeheimen.

  • 12:49 Uhr19.05.2020

    Hamburg verzeichnet erstmals keine neuen Corona-Infektionen

     

    Erstmals seit mehreren Wochen sind in Hamburg von den Gesundheitsämtern binnen eines Tages keine weiteren Corona-Infektionen gemeldet worden. Das teilte die Hamburger Gesundheitsbehörde am Dienstag mit. Die Zahl der in Hamburg insgesamt gemeldeten Fälle liegt damit bei 5034. Auch die Zahlen aus den Krankenhäusern sind seit mehreren Wochen eher rückläufig. Derzeit befinden sich 63 Hamburger wegen der Lungenkrankheit Covid-19 in stationärer Behandlung (Montag: 61), davon werden wie schon am Vortag 27 Personen intensivmedizinisch betreut. Mitte April hatten noch mehr als 260 Hamburger mit Covid-19 im Krankenhaus gelegen.

     
  • 11:23 Uhr19.05.2020

    Über 20.400 Mitarbeiter im Gesundheitswesen mit Corona infiziert

     

    Seit Beginn der Corona-Krise haben sich dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge in Deutschland mehr als 20.400 Mitarbeiter von Kranken- und Pflegeeinrichtungen mit dem neuartigen Virus infiziert. Alleine in Krankenhäusern, Praxen, Dialyseeinrichtungen und bei Rettungsdiensten verzeichnete das RKI bislang mehr als 11.800 Corona-Fälle. In Pflege- und anderen Wohneinrichtungen waren es mehr als 8.500 Infektionen. Insgesamt 895 erkrankte Mitarbeiter mussten demnach stationär behandelt werden, 61 sind gestorben.

    Personal in Gesundheitseinrichtungen werde allerdings nur punktuell auf das Virus getestet, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Das RKI habe auf Anfrage der Zeitung eingeräumt, es sei dem Institut nicht bekannt, wie umfassend in den Einrichtungen getestet werde.

    Insgesamt hat das RKI bislang 175.200 Corona-Infektionen in Deutschland registriert - davon 155.700, die die Infektion bereits überstanden haben.

  • 10:53 Uhr19.05.2020

    Auto-Anmeldungen in EU fallen wegen Corona-Krise auf ein Viertel

     

    Der europäische Automarkt ist im April wegen der Coronavirus-Pandemie zusammengebrochen. In der Europäischen Union (EU) wurden 270.682 Pkw neu zugelassen, das waren 76,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie der zuständige Branchenverband Acea am Dienstag in Brüssel mitteilte. Bereits im Januar und Februar waren die Zulassungszahlen zurückgegangen, ehe sie dann im März um mehr als die Hälfte absackten. Der Einbruch im April im Zuge der sich zuspitzenden Virus-Krise fiel nun nochmals deutlich stärker aus.

    Wegen der Pandemie seien die meisten Autohäuser den gesamten Monat geschlossen gewesen, hieß es. Jeder der 27 EU-Märkte habe Rückgänge im zweistelligen Prozentbereich hinnehmen müssen. In den besonders stark von der Corona-Krise gebeutelten Ländern Italien (minus 97,6 Prozent) und Spanien (minus 96,5 Prozent) fiel der Einbruch am stärksten aus. Auch Frankreich verbuchte mit einem Rückgang von 88,8 Prozent einen heftigen Absturz. In Deutschland gingen die Neuzulassungen den Angaben zufolge um 61,1 Prozent zurück.

  • 08:11 Uhr19.05.2020

    Bei Corona-Hilfen nicht nur Männerberufe beachten

     

    In der Corona-Krise haben Berater die Bundesregierung ermahnt, bei Hilfsmaßnahmen Männer nicht zu bevorzugen. Die Krise sei "eingebettet in soziale Ungleichheitsstrukturen". Frauen seien insgesamt stärker betroffen als Männer - so heißt es in einem Papier des Rats für Nachhaltige Entwicklung.  Den haben die Mitglieder nach eigenen Angaben am Montagabend Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) vorgestellt. Hilfen dürften demnach nicht nur Männerberufe - wie in der Industrie - in den Fokus nehmen, sondern müssten Beschäftigungsverhältnisse von Frauen gleichermaßen berücksichtigen. Gesundheits- und Pflegeberufe sollten aufgewertet und fair entlohnt werden.

    Das Papier "Raus aus der Corona-Krise im Zeichen der Nachhaltigkeit" empfiehlt sicherzustellen, dass auch Kinder und Jugendliche aus ärmeren und bildungsfernen Familien an der digitaler Bildung teilnehmen können. Der 15-köpfige Rat warnt, wegen der Krise Klimaschutz- und Umweltziele aufzuweichen oder zu verschieben. Unternehmen, denen der Staat mit Steuergeld helfe, sollten verpflichtet werden, "Nachhaltigkeitskriterien bei der Mittelverwendung und in der Entwicklung ihrer Unternehmen zu beachten und anschließend darüber zu berichten". Dazu gehöre auch eine Selbstbeschränkung bei Dividenden und Boni.

    Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) wurde erstmals 2001 von der Bundesregierung berufen. Ihm gehören 15 Personen des öffentlichen Lebens an. Vorsitzender ist der ehemalige Staatsminister und frühere Chef des Industrieverbands BDI, Werner Schnappauf.

  • 07:21 Uhr19.05.2020

    Mehr als 100 Corona-Verfahren vor dem Verwaltungsgericht

     

    Mehr als 100 Eilanträge und Hauptsacheverfahren gegen die Corona-Anordnungen der Behörden sind bislang beim niedersächsischen Oberverwaltungsgericht (OVG) eingegangen. Etwa die Hälfte ist bereits entschieden, wie ein OVG-Sprecher in Lüneburg mitteilte. Bis Montagabend waren es genau 103.

    Von den 54 noch offenen Verfahren seien die weitaus meisten sogenannte Hauptsacheverfahren. Diese eigentlichen Klageverfahren können sich juristisch über Monate oder gar Jahre hinziehen. Bei den Eilverfahren sind aktuell zwölf in Lüneburg anhängig. 

    So hatte das Gericht Ende vergangener Woche die Schließung von Fitnessstudios für rechtmäßig erklärt. Der Antrag einer Betreiberin gegen die Corona-Verordnung des Landes wurde abgelehnt. Die Schließungen seien weiterhin als wichtiger Baustein im Kampf gegen das Virus zu sehen, hieß es zur Begründung. Nach weiteren Entscheidungen dürfen Tattoo- und Sonnenstudios aber wieder öffnen.

    Auch andere Eilentscheidungen sorgten für Schlagzeilen. Die grundsätzliche Quarantänepflicht für aus dem Ausland Einreisende etwa setzte das Gericht Anfang vergangener Woche außer Vollzug und gab damit dem Eigentümer eines Ferienhauses in Schweden Recht. Die Verpflichtung zum Tragen von Masken beim Einkaufen und im Öffentlichen Nahverkehr müsse vorerst nicht ausgesetzt werden, befanden die Richter Anfang Mai. Viertklässler müssten wie vorgesehen wieder in die Schulen, entschieden sie Ende April.

  • 19:51 Uhr18.05.2020

    Auch Bayern und Hamburg ändern Quarantäne-Regeln für Einreisende

  • 17:37 Uhr18.05.2020

    Niedersachsen: Nur 25 Prozent Umsatz in der Gastronomie

    Mehr hier: https://www.nord24.de/landkreis-cuxhaven/Niedersachsen-Nur25-Prozent-Umsatz-in-der-Gastronomie-42009.html?kWcmsPageId=221&kId=42009

  • 17:11 Uhr18.05.2020

    Berlin und Paris für Wiederaufbauplan in Höhe von 500 Milliarden Euro

    Deutschland und Frankreich schlagen gemeinsam ein europäisches Programm im Umfang von 500 Milliarden Euro zur wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise vor. Dies geht aus einer deutsch-französischen Erklärung hervor, die der Deutschen Presse-Agentur am Montag vorlag.

  • 15:55 Uhr18.05.2020

    Trotz Corona: Sommerurlaub in Europa soll möglich sein

    Mehr hier: https://www.nord24.de/politik/Trotz-Corona-Sommerurlaub-in-Europa-soll-moeglich-sein-42001.html

  • 12:44 Uhr18.05.2020

    Corona-Fälle an fünf Schulen und Kitas in der Stadt Bremen

    An insgesamt fünf Einrichtungen der Stadt Bremen hat es Corona-Fälle gegeben. Das bestätigte Lukas Fuhrmann, Sprecher der Bremer  Gesundheitsbehörde. Bisher handele es sich um Einzelfälle. Größere Ausbrüche in einzelnen Einrichtungen seien nicht bekannt. 
    An Schulen wurden vier Kinder positiv auf das Virus getestet. Es gibt 43 Kontaktpersonen mit erhöhter Ansteckungsgefahr, davon 33 Schüler und 10 Beschäftigte.
    In den Kitas wurden ein Kind und drei Beschäftigte positiv getestet. Hier gibt es 61 Kontaktpersonen mit erhöhter Ansteckungsgefahr, davon 37 Kinder und 24 Beschäftigte. 

  • 10:01 Uhr18.05.2020

    Corona-Kabinett verschiebt Beratungen über Lage in Schlachthöfen

     

    Das Corona-Kabinett der Bundesregierung hat die Beratungen über Konsequenzen aus den Coronavirus-Ausbrüchen in deutschen Schlachtbetrieben auf Mittwoch verschoben. Es gebe noch Beratungsbedarf, hieß es am Montag aus Regierungskreisen in Berlin. Im Brennpunkt der Diskussion steht der Umgang mit saisonalen Arbeitskräften aus dem Ausland, nachdem die Fleischindustrie wegen prekärer Arbeits- und Unterkunftsbedingungen seit vielen Jahren in der Kritik steht.

    Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat härtere Auflagen gefordert. Eigentlich wollte er in der Sitzung am heutigen Montag Vorschläge vorlegen, um das Arbeitsschutzgesetz zu ändern. Am Sonntag hatte der Landkreis Osnabrück mitgeteilt, dass ein Betrieb in Dissen die Produktion aussetzt, nachdem Tests ergeben haben, dass 92 Mitarbeiter infiziert sind. Unter ihnen seien zahlreiche Kräfte, die von Subunternehmen beschäftigt würden, hieß es. Teils seien sie in Sammelunterkünften untergebracht. Der Landkreis Osnabrück und das Land Niedersachsen wollten am Montag über das weitere Vorgehen beraten. Die betroffenen Mitarbeiter sowie deren Kontaktpersonen sind in Quarantäne geschickt worden.

    Zuvor waren bereits Betriebe etwa in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Schleswig-Holstein betroffen. Begünstigt werden die Infektionen durch die Enge in Sammelunterkünften ausländischer Arbeiter und die fehlende Einhaltung von Hygieneregeln in der Corona-Krise.

  • 06:52 Uhr18.05.2020

    Brasilien vermeldet mehr als 16.000 Corona-Tote

     

    Zwei Monate nach dem ersten registrierten Todesfall sind in Brasilien mehr als 16.000 Patienten im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Dies ging aus den Daten des Gesundheitsministeriums in Brasília vom Sonntag hervor. Demnach starben in Brasilien nach offiziellen Angaben bislang 16.118 Menschen an der Lungenkrankheit. 241.080 Infizierte wurden inzwischen verzeichnet.

    Nach den Daten der in den USA beheimateten Johns-Hopkins-Universität liegt das Land mit kontinentalen Ausmaßen damit bei der Zahl der Todesopfer weiter auf Platz sechs, bei der Zahl der Infizierten auf Platz vier der am schwersten betroffenen Länder vor Italien und Spanien. Auch in anderen Ländern Lateinamerikas steigen die Infektionszahlen mit dem neuen Coronavirus und auch die Zahlen der Todesopfer deutlich.

    Wie der brasilianische Bundesstaat São Paulo (4688) hat inzwischen auch Mexiko (mehr als 5000) bei der Zahl der offiziell gemeldeten Corona-Toten China überholt. Besonders viele Infektionen in Amerika verzeichnete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) auch für drei andere amerikanische Länder: Demnach wurden in Peru und Chile in der vergangenen Woche zwischen 10.000 und 100.000 neue Infektionen gemeldet, in den USA sogar mehr als 100.000.

  • 11:04 Uhr17.05.2020

    Aktuell 85 bestätigte Coronafälle in Bremerhaven

    In Bremerhaven gibt es 85 bestätigte Coronafälle. 38 davon sind wieder genesen. Die Zahl der verstorbenen Patienten liegt nach wie vor bei drei. 152 Personen sind in häuslicher Quarantäne. In Bremerhaven wurden bislang insgesamt 5507 Personen getestet. Die Fallzahl (100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen 7 Tagen) liegt bei 5,1.

  • 19:28 Uhr16.05.2020

    Keine Impfpflicht gegen Corona

    Der Chef des Robert Koch-Instituts (RKI) hat eine Impfpflicht gegen das Coronavirus abgelehnt. "Wir haben keinen Anlass, an eine Impfpflicht zu denken", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler. Die Bürgerinnen und Bürger seien definitiv klug genug zu wissen, wenn es einen sicheren Impfstoff gebe, dass dieser ihre Gesundheit fördern würde. Nach Aussagen von Kanzleramtschef Helge Braun wird es eine solche Impfpflicht in Deutschland auch nicht geben. 

  • 17:47 Uhr16.05.2020

    Orban hebt Ausgangsbeschränkungen für Budapest auf

    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban hat die coronabedingten Ausgangsbeschränkungen für die Hauptstadt Budapest mit Wirkung vom kommenden Montag (18.5.) aufgehoben. Nach Gesprächen mit Experten sei er zu der Schlussfolgerung gelangt, dass der Zeitpunkt dafür nun gekommen sei, erklärte er in einer Facebook-Botschaft.

    Unter anderen können die Budapester ab Montag ihre Heime wieder ohne triftigen Grund verlassen. Geschäfte aller Art dürfen länger geöffnet bleiben und Gaststätten, die draußen bedienen, wieder Gäste empfangen. Dieselben Lockerungen waren bereits vor knapp zwei Wochen in ganz Ungarn in Kraft getreten, jedoch nicht in Budapest. Abstandsregeln und Maskenpflicht gelten im ganzen Land unverändert weiter.

     

  • 16:46 Uhr16.05.2020

    DPD-Standort wegen Coronafällen geschlossen

    Der Paketzusteller DPD hat einen Standort im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen mit Hunderten Mitarbeitern wegen eines Corona-Ausbruchs vorübergehend geschlossen. Nach Angaben des Heinsberger Landrats Stephan Pusch sind rund 80 Beschäftigte mit dem Coronavirus infiziert worden. Etwa 340 der insgesamt 400 Proben seien ausgewertet worden, sagte der CDU-Politiker in einer Videobotschaft bei Facebook.

    Nun würden zunächst die Kontaktpersonen nachverfolgt, sagte Pusch. Erst dann wisse man, ob die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung ausreichend seien. Nicht alle positiv Getesteten wohnten im Kreis, sagte Pusch. Über weitere Maßnahmen werde am Montag entschieden.


  • 16:20 Uhr16.05.2020

    Spanien will Notstandsregeln um einen Monat verlängern

    Im Corona-Hotspot Spanien will die linke Regierung den im Land auf immer mehr Kritik stoßenden Notstand um einen Monat bis Ende Juni verlängern. Er werde beim Parlament eine "letzte Verlängerung" des Alarmzustands "um ungefähr einen Monat" beantragen, kündigte Ministerpräsident Pedro Sánchez in einer Rede an die Nation an. Zuletzt wurde diese dritthöchste Notstandsstufe vom Parlament bis zum 23. Mai verlängert.

    Nur im Rahmen dieses bereits seit zwei Monaten geltenden Notstands darf die Zentralregierung die Rechte der Bürger im ganzen Land stark einschränken. Es gilt zum Beispiel eine strikte Ausgehsperre, die erst seit kurzer Zeit schrittweise gelockert wird. Den Plänen der Regierung zufolge werden die Spanier erst Ende Juni nach Abschluss der sogenannten "Phase 3" der Lockdown-Lockerungen ihre Provinz verlassen dürfen. Einen Termin für eine Grenzöffnung für Touristen gibt es noch nicht.

  • 16:10 Uhr16.05.2020

    WHO: Ansteckung durch Berührung von Oberflächen nicht bewiesen

    Ob Menschen sich beim Berühren von Klinken, Haltegriffen oder Computertastaturen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 anstecken können, ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch nicht bekannt. Gleichwohl seien Desinfektionen empfehlenswert, heißt es in einer in Genf veröffentlichten Hygiene-Empfehlung der WHO. Darin erwähnt sie eine Studie, wonach das Virus auf der Außenseite einer medizinischen Gesichtsmaske bis zu sieben Tagen überleben kann. Sämtliche Studien über die Lebensfähigkeit des Virus auf Oberflächen seien aber mit Vorsicht zu genießen. Sie seien in Laboren durchgeführt und ließen keine Rückschlüsse auf die echte Lebenswelt zu, so die WHO.

    In der erwähnten Studie habe das Virus auf Edelstahl und Plastik bis zu vier Tage, auf Glas bis zu zwei Tage und auf Stoff und Holz einen Tag überlebt. In einer anderen Studie seien es vier Stunden bei Kupfer, 24 Stunden bei Pappe und 72 Stunden bei Plastik und Edelstahl gewesen.

  • 15:41 Uhr16.05.2020

    11 147 bestätigte Corona-Infektionen in Niedersachsen

    Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen ist in Niedersachsen am Sonnabend auf 11 147 gestiegen. Das waren 36 mehr als am Vortag, wie das Gesundheitsministerium mitteilte (Stand 13 Uhr). Demnach stieg die Zahl der Menschen, die mit einer Covid-19- Erkrankung gestorben sind, um fünf auf 547 (Stand 10 Uhr). Nach einer Hochrechnung gelten inzwischen 9361 der bislang gemeldeten Infizierten als genesen - das sind 84 Prozent.

    Derzeit liegen 442 an Covid-19 erkrankte Menschen im Krankenhaus, davon brauchen 100 Frauen und Männer eine intensivmedizinische Behandlung. Eine Beatmung ist bei 61 Erwachsenen nötig. Zwei Kinder, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, werden stationär im Krankenhaus behandelt.

  • 15:30 Uhr16.05.2020

    Nach Corona-Einsatz: Russland holt Soldaten aus Serbien zurück

    Russland zieht seine Militärärzte und Spezialisten nach einem wochenlangen Anti-Corona-Einsatz aus Serbien ab. Die ersten Soldaten seien bereits wieder in Moskau angekommen und feierlich empfangen worden, teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

    Russland schickte Anfang April rund 90 Spezialisten, unter ihnen auch Virologen, in das Westbalkanland, nachdem Belgrad fehlende Hilfe aus Brüssel beklagt hatte. Nach Angaben des Ministeriums behandelten die Ärzte rund 900 Infizierte. Spezialisten hätten zudem Gebäude und Straßen im ganzen Land desinfiziert.  In Serbien wurden mehr als 10 400 Corona-Fälle nachgewiesen. 225 Menschen sind bislang gestorben

  • 15:27 Uhr16.05.2020

    Brasilien schickt Soldaten gegen Corona an die Grenze zu Kolumbien

    Um die Ausbreitung des Coronavirus in der Amazonas-Region einzudämmen, wird Brasilien seine Militärpräsenz an der Grenze zu Kolumbien verstärken. Dies gab der kolumbianische Präsident Iván Duque nach einem virtuellen Treffen mit kolumbianischen und brasilianischen Ministern bekannt.

    Die beiden Nachbarländer würden versuchen, verstärkt Informationen über den Stand der Pandemie auszutauschen und Gesundheitsmaßnahmen in der von Covid-19 besonders betroffenen Region zu koordinieren. Am Freitag waren in dem Gebiet Amazonas verschärfte Anti-Corona-Maßnahmen in Kraft getreten. Bewohner der Provinz im Süden des Landes, an der Grenze zu Brasilien und Peru, dürfen erst einmal bis zum 30. Mai nur mehr zur Besorgung von Lebensmitteln und zur ärztlichen Versorgung aus dem Haus gehen.

    Kolumbien hatte bereits mehr Soldaten an die Grenze zu dem im Umgang mit dem Virus nachlässigeren Brasilien geschickt. In der Hafenstadt Letícia am Amazonas und im Department Amazonas, das mit mehr als 100 000 Quadratkilometern größer ist als Österreich, aber nur 75 000 Einwohner hat, war die Zahl der Infizierten zuletzt rapide gestiegen

  • 14:35 Uhr16.05.2020

    Jeder zehnte Händler befürchtet Insolvenz

    Trotz erster Lockerungen in der Corona-Krise sieht sich jeder zehnte Einzelhändler in Deutschland von Insolvenz bedroht. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags. Von den Anfang Mai befragten 10 000 Unternehmen gaben demnach zudem knapp 40 Prozent an, ihre Investitionen für das laufende Jahr kürzen zu wollen. Und knapp jeder dritte Betrieb beklagte Liquiditätsengpässe.

  • 17:55 Uhr15.05.2020

    Werder-Profi muss 14 Tage in Quarantäne

    Nun hat es auch Werder in der Coronavirus-Krise erwischt: Ein Profi des Bundesligisten befindet sich derzeit für zwei Wochen in häuslicher Quarantäne. Das teilte der SV Werder Bremen am Freitagnachmittag mit. Der Spieler sei bei den bisherigen Tests allerdings negativ getestet worden ist. Er wurde aber in Abstimmung mit Werder Bremen durch das Bremer Gesundheitsamt eine Quarantäne angeordnet, da es Anfang der Woche einen positiven Covid-19-Test einer Person aus seinem persönlichen Umfeld gegeben hat. Mehr lest ihr hier: https://www.nord24.de/sport/Werder-Profi-muss-14-Tage-in-Quarantaene-41909.html

  • 15:56 Uhr15.05.2020

    Niedersachsen prüft Maskenpflicht an Schulen

    Niedersachsen erwägt eine Maskenpflicht an Schulen außerhalb des Unterrichts. "Das ist eine nicht abgeschlossene Debatte", sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Freitag in Hannover. Bislang sei die Entscheidung den Schulen überlassen worden, das Tragen von Masken etwa in engen Gängen vorzuschreiben. Die Rückmeldungen seien unterschiedlich.

    "Ich will aber nicht ausschließen, dass wir eine Vorgabe zum Tragen von Masken in Schulen bekommen", sagte der Minister. Je besser die Abstandsregeln beachtet werden, desto weniger nötig seien Schutzmasken. In den nächsten zwei Wochen solle die Situation auch angesichts der steigenden Zahl von Schülern bewertet werden, die nun etappenweise in den Unterricht zurückkehren.

  • 13:19 Uhr15.05.2020

    Duhner Wattrennen wird um zwei Monate verschoben

    Das traditionelle Duhner Wattrennen in Cuxhaven wird wegen der Corona-Pandemie um zwei Monate verschoben. Die Pferde sollen erst am 12. oder 13. September an den Start gehen, wie die Veranstalter am Freitag mitteilten. Der genaue Termin werde mit den Sportverbänden abgestimmt. Ursprünglich war die Veranstaltung für den 18. Juli geplant gewesen

  • 10:22 Uhr15.05.2020

    Deutschland rutscht in Rezession

    Deutschland ist im Zuge der Corona-Krise in eine Rezession gerutscht. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte im ersten Vierteljahr gegenüber dem Vorquartal um 2,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Berlin mitteilte. Der Rückgang sei im Quartalsvergleich der mit Abstand stärkste seit der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 und der zweitstärkste seit der deutschen Wiedervereinigung.

  • 07:48 Uhr15.05.2020

    NRW hebt Quarantäne-Regelung auf

    Nordrhein-Westfalen hebt die Quarantäne-Vorschrift für Rückkehrer aus den europäischen Nachbarstaaten auf. Das teilte die Landesregierung am Donnerstagabend mit. Rückkehrer müssen damit nach einem Aufenthalt in den Ländern nicht mehr für 14 Tage in Quarantäne wegen der Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

  • 07:14 Uhr15.05.2020

    "Möchte nicht in den USA sein"

    Scorpions-Sänger Klaus Meine (71) ist froh, dass er den coronabedingten Lockdown in seiner Heimat Hannover erlebt. "Ich möchte zurzeit nicht in den USA sein und dort eventuell ins Krankenhaus müssen", sagte der Frontmann der legendären Rockband. Schließlich gehörten seine Bandkollegen und er altersmäßig zur Risikogruppe.


    Die Verantwortlichen in Deutschland hätten es bisher gut hinbekommen, italienische Verhältnisse zu verhindern, sagte der Musiker. "Ich habe Vertrauen, dass wir auch weiterhin gut durch diese Krise geführt werden." Verschwörungstheoretiker ignoriert Meine komplett. "Die Abteilung gab es schon immer. Die haben auch nicht geglaubt, dass die Amerikaner auf dem Mond waren." (Foto: dpa)


  • 20:01 Uhr14.05.2020

    Ticketkäufer können bei Corona-Absagen auch Gutscheine bekommen

    Wird ein Konzert abgesagt, kann man normalerweise das Eintrittsgeld zurückfordern. Das Coronavirus ließ aber Events auf breiter Front platzen. Deshalb dürfen Veranstalter nun eine Alternative anbieten. 

    Der Bundestag beschloss am Donnerstag eine Regelung der großen Koalition, die Veranstalter vor Finanznöten durch massenhafte Rückzahlungen bewahren soll. Gelten soll dies für Tickets auch für andere Freizeitveranstaltungen, die vor dem 8. März gekauft wurden. Kunden sollen aber eine Auszahlung verlangen können, wenn ein Gutschein wegen persönlicher Lebensverhältnisse unzumutbar ist - oder sie den Gutschein bis 31. Dezember 2021 nicht einlösen. 

  • 18:26 Uhr14.05.2020

    Bremerhaven: Zwei neue Fälle

    Insgesamt liegt die Zahl der bestätigten Fälle in Bremerhaven am Donnerstag bei 85. 35 Menschen sind genesen, drei sind gestorben. In häuslicher Quarantäne sind 155 Menschen. Insgesamt wurden in 5363 Abstriche genommen. 

     

  • 07:18 Uhr14.05.2020

    7723 Corona-Tote deutschlandweit

    Laut Robert-Koch-Institut (RKI) gibt es im Vergleich zum Vortag 933 neue Corona-Infektionen. Insgesamt seien damit 172.239 Fälle bekannt. 7723 Tote seien bestätigt.

  • 07:08 Uhr14.05.2020

    Jugendliche fühlen sich unverstanden

    Viele Jugendliche und junge Erwachsene fühlen sich in der Corona-Krise einer Studie zufolge zu wenig beachtet und in ihren Sorgen zu wenig wahrgenommen. Fast die Hälfte der Befragten bezweifelt, dass ihre Sorgen gehört werden, wie die bundesweite Studie "JuCo" von Forschern der Universitäten Frankfurt und Hildesheim ergab.

    Die Lage sei paradox: Einerseits seien Schulen seit Wochen geschlossen und der vertraute Alltag von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt. Andererseits hätten Jugendliche den Eindruck, ausschließlich als Schülerinnen und Schüler wahrgenommen zu werden. Zu politischen Entscheidungen fühlten sie sich nicht gehört.

  • 19:23 Uhr13.05.2020

    Corona-Fälle in Bremerhaven unverändert

    In Bremerhaven sind im Vergleich zu Dienstag keine neuen Fälle dazugekommen. Die Zahl stagniert bei 83 bestätigten Fällen in der Seestadt. Dafür gelten drei Personen mehr als genesen (insgesamt 34). Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei drei. 163 Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne (neun weniger als am Dienstag). Insgesamt wurden 5220 Personen auf das Coronavirus getestet.

  • 17:51 Uhr13.05.2020

    Zahlen im Landkreis Cuxhaven steigen, zwei Tote

    Im Landreis Cuxhaven steigen die Fallzahlen leicht. Im Vergleich zu Dienstag gibt es sechs Infizierte mehr. Zwei Menschen sind gestorben. Insgesamt gibt es im Landkreis Cuxhaven nun 169 bestätigte Fälle, 92 Personen sind wieder genesen, 10 sind verstorben. 

  • 12:27 Uhr13.05.2020

    Niedersachsen testet alle Schlachthof-Mitarbeiter

    Niedersachsen will sämtliche Schlachthof-Mitarbeiter nach Infektionen in Fleischbetrieben anderer Bundesländer auf das Coronavirus testen. Dabei gehe es um 23 700 Beschäftige in 183 fleischverarbeitenden Betrieben, kündigte Sozialministerin Carola Reimann (SPD) am Mittwoch im Landtag in Hannover an. Getestet werden zunächst alle Mitarbeiter, die Symptome zeigen, und dann alle, die als Werkvertragsarbeiter möglicherweise mit von dem Coronavirus betroffenen Schlachthöfen in Nordrhein-Westfalen oder Schleswig-Holstein in Kontakt waren. Anschließend sollten sämtliche anderen Beschäftigten getestet werden.

  • 09:19 Uhr13.05.2020

    Tui will 8000 Jobs streichen

    Tui steht nach starken Verlusten im Winter vor einer extrem schwierigen Sommersaison 2020 und will mehrere Tausend Jobs abbauen. Wegen der anhaltenden Unsicherheiten durch die Corona-Krise müsse man die Verwaltungskosten beim größten Reiseanbieter der Welt um 30 Prozent drücken, sagte Vorstandschef Fritz Joussen am Mittwoch zur Vorlage der Zahlen für das abgelaufene erste Geschäftshalbjahr in Hannover. "Weltweit wird das Auswirkungen auf rund 8000 Stellen haben, die wir nicht besetzen oder abbauen", kündigte der Manager an.

  • 07:07 Uhr13.05.2020

    Werder muss auf Pizarro verzichten

    Stürmer Claudio Pizarro fällt für den Wiederbeginn der Fußball-Bundesliga aus und wird Werder Bremen wahrscheinlich auch für längere Zeit fehlen. Der 41 Jahre alte Peruaner habe sich im Training eine Muskelverletzung im Oberschenkel zugezogen, teilten die Hanseaten am Dienstagabend mit. Damit werde Pizarro für die Partie gegen Bayer Leverkusen am Montagabend (20.30 Uhr) und "voraussichtlich" auch für weitere Spiele nicht zur Verfügung stehen.

  • 06:38 Uhr13.05.2020

    Bovenschulte zur Corona-Krise

    Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) gibt am Mittwoch (10 Uhr) in der Bürgerschaft eine aktuelle Lageeinschätzung zu den wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie ab.


    In seiner Regierungserklärung wird er auch auf das vom Senat bereits geschnürte Maßnahmenpaket von insgesamt 1,2 Milliarden Euro eingehen, über das die Bürgerschaft voraussichtlich nächste Woche im Rahmen der Haushaltsdebatte entscheidet. Es wird erwartet, dass er auch seine Forderung nach einem Lastenausgleich unterstreicht.

  • 17:56 Uhr12.05.2020

    Landkreis Cuxhaven: 163 Menschen mit Corona infiziert

    Der Landkreis Cuxhaven meldet 163 infizierte Personen (drei mehr als am Vortag). 

    85 Personen sind wieder gesund (einer mehr als am Vortag). Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei acht. Derzeit werden 17 Personen stationär, zwei davon intensiv-medizinisch versorgt. 

  • 17:52 Uhr12.05.2020

    Bremerhaven meldet neuen Todesfall

    In Bremerhaven ist eine weitere Person am Coronavirus gestorben. Damit sind es nun drei Todesfälle in der Seestadt. Das meldet der Magistrat. Insgesamt gibt es 83 Coronafälle in Bremerhaven, 31 sind inzwischen wieder genesen. In häuslicher Quarantäne befinden sich 172 Personen (Stand Dienstag, 12. Mai, 15 Uhr.) 

  • 14:49 Uhr12.05.2020

    Senat zahlt 5 Millionen Euro als Bonus für Pflegekräfte

    Pflegekräfte in der Altenpflege sollen einen Bonus von 1500 Euro für ihre Leistungen in der Coronakrise bekommen. 
    Der Bund hatte diese Sonderzahlung in Aussicht gestellt, dann aber doch nicht die volle Finanzierung übernommen. Der Bund, so Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne), übernehme 1000 Euro, das Land Bremen 500 Euro. Der Senat verzichtet darauf, die Arbeitgeber an den Kosten zu beteiligen. Stahmann forderte sie aber auf, Tarifverträge als allgemeinverbindlich zu akzeptieren, um dauerhaft zu einer besseren Bezahlung zu kommen. Das Land wird für die Bonuszahlungen 5 Millionen Euro aufwenden müssen.
  • 14:48 Uhr12.05.2020

    Keine neuen Fälle in Landkreis Rotenburg

    Der Landkreis Rotenburg meldet seit Montag keine neuen Fälle. Der Stand bleibt bei insgesamt 107 Fällen, davon sind 99 wieder genesen. 

  • 10:37 Uhr12.05.2020

    Trump fährt fragwürdige Corona-Linie

    US-Präsident Donald Trump sieht die jüngsten Fälle von Corona-Infektionen im Weißen Haus nicht als Problem. Gleichzeitig ordnete er aber an, dass die Mitarbeiter der Regierungszentrale nun als Vorsichtsmaßnahme Gesichtsmasken tragen müssen. Er selbst und Vizepräsident Mike Pence sollen davon aber ausgenommen sein.


    Die Regierung habe die Situation "sehr gut unter Kontrolle", sagte Trump am Montag (Ortszeit) im Weißen Haus. Die jüngsten Infektionen seien kein Beleg dafür, dass die Sicherheitsvorkehrungen sich nicht bewährt hätten. "Das kann passieren", sagte Trump.

  • 09:21 Uhr12.05.2020

    "Pflegerin des Jahres" kommt aus Köln

    Deutschlands "Pflegerin des Jahres" ist die 27 Jahre alte Sarah Hupperich aus Köln. Sie arbeitet als Intensiv-Krankenschwester auf der Lungenintensivstation des Krankenhauses Köln-Merheim, wo aktuell insbesondere Corona-Patienten behandelt werden. (Foto: dpa)

     

  • 07:05 Uhr12.05.2020

    10.915 bestätigte Coronavirus-Fälle in Niedersachsen - 1059 in Bremen

    Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen ist auf 10.915 gestiegen. Das sind 43 mehr als am Tag zuvor, wie die Landesregierung am Montag mitteilte. Das Land Bremen meldete am Montag 1059 bestätigte Fälle, 3 mehr als am Vortag. 

  • 07:03 Uhr12.05.2020

    Niedersachsen: Gericht kippt Quarantäne nach Einreise

    Das Oberverwaltungsgericht in Niedersachsen hat die generelle Quarantänepflicht für Menschen, die aus dem Ausland in das Bundesland einreisen, außer Kraft gesetzt.


    Aus Sicht des Gerichts müsse die Zahl der Corona-Infektionen in Relation zur Weltbevölkerung gesetzt werden. Selbst bei einer hohen Dunkelziffer könne so nicht pauschal jede Person, die aus dem Ausland einreist, als infiziert angesehen werden.

  • 20:32 Uhr11.05.2020

    Strengere Auflagen ab 30 bis 35 Neuinfektionen

    Niedersachsen will den Notfallmechanismus bei neuen Corona-Infektionen strenger auslegen als bundesweit vorgegeben. Schon ab 30 bis 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner könnten Lockerungen zurückgenommen werden. Allerdings nicht im ganzen Land. Mehr lest ihr hier: https://bit.ly/2WoP9Eh 

  • 16:25 Uhr11.05.2020

    Bremerhaven: 4729 Abstriche genommen

     

    Die Stadt Bremerhaven meldet 81 positiv getestete Fälle, 30 davon sind wieder gesund, zwei Menschen sind gestorben (Stan: Montag, 15 Uhr). 

     

    163 Menschen befinden sich in häusliche Quarantäne, insgesamt wurden in Bremerhaven 4729 Abstriche genommen.

  • 15:03 Uhr11.05.2020

    Landkreis Rotenburg meldet einen neuen Coronafall

    Im Landkreis Rotenburg gibt es einen neuen Coronafall. Damit gibt es 107 Fälle insgesamt, 99 davon sind wieder genesen. 

  • 14:52 Uhr11.05.2020

    „Mein Schiff 3“: 500 Crewmitglieder auf dem Weg nach Hause

    Für 500 der ursprünglich 2900 Crewmitgliedern auf der „Mein Schiff 3“ geht es am heutigen Montag nach Hause. Das Kreuzfahrtschiff liegt seit fast zwei Wochen vor Cuxhaven. 

    ​Bei den Crewmitgliedern, die am heutigen Montag nach Hause dürfen, handelt es sich um Indonesier. Sie werden mit Bussen von Cuxhaven zum Frankfurter Flughafen gebracht, von wo aus sie die Heimreise antreten. 

    An Bord der „Mein Schiff 3“ sind 9 Coronafälle bekannt geworden. 

  • 12:45 Uhr11.05.2020

    Werder-Coach Kohfeldt freut sich auf den Restart

    Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt hat auf die Ausnahmesituation hingewiesen, in der sich alle Mannschaften kurz vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Fußball-Bundesliga befinden. "Um es mal ganz deutlich zu sagen: Unser Kabinenleben bei Werder hat nullkommanull mit dem zu tun, wie es vor Corona war", sagte Kohfeldt.

    Trotzdem freut er sich auf den Neustart am kommenden Wochenende. "Auf das Spiel selber natürlich. Denn das verändert sich nicht. Du spielst elf gegen elf, du darfst alles auf dem Platz machen wie sonst auch", sagte der Werder-Coach. "Wenn in den Kern des Fußballs eingegriffen worden wäre, etwa durch ein Verbot von Zweikämpfen, wäre die Freude deutlich geringer." Er freue sich auf die Spiele und spüre das auch bei der Mannschaft. 

    Werder trifft knapp zweieinhalb Monate nach dem bislang letzten Pflichtspiel am kommenden Montag auf Bayer Leverkusen. 

  • 06:54 Uhr11.05.2020

    Niedersachsen öffnet Restaurants

    Das Leben in Niedersachsen nähert sich am Montag ein weiteres Stück der Normalität an - einige im Zuge der Corona-Krise verhängten Einschränkungen werden gelockert. So dürfen Restaurants, Gaststätten, Cafés und Biergärten wieder öffnen. Auch im Tourismus werden angesichts zurückgehender Infektionszahlen einige der seit Wochen geltenden Einschränkungen aufgehoben.

  • 06:48 Uhr11.05.2020

    Rosenheim schon wieder über Grenzwert

    In der bayerischen Stadt Rosenheim ist erneut die Marke von 50 Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche überschritten worden. Der Wert habe am Sonntag bei 50,5 gelegen, teilte das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Sonntag in Erlangen mit.

  • 17:50 Uhr10.05.2020

    Schon vier Millionen Corona-Infizierte weltweit

    Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich US-Wissenschaftlern zufolge weltweit bislang mehr als vier Millionen Menschen mit dem neuartigen Virus infiziert. Das ging am Samstagabend (Ortszeit) aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore zur Zahl der bestätigten Infektionen hervor. Demnach starben bereits rund 278 000 Menschen nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

    Die Webseite der Forscher wird regelmäßig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen wurden die Zahlen zuletzt aber auch wieder nach unten korrigiert. Die WHO etwa ging am Samstag von 3,85 Millionen bekannten Infektionen und 266 000 Todesfällen weltweit aus.

  • 14:58 Uhr10.05.2020

    Fünf neue Corona-Fälle in Bremerhaven am Wochenende

    Die aktuellen Zahlen des Bremerhavener Krisenstabs von Sonntagmittag dokumentieren eine langsamere Zunahme der Corona-Infektionen. 

    • positiv bestätigte Fälle: 81 (5 mehr als Freitag)
    • genesene Fälle: 30
    • Verstorbene: 2
    • Häusliche Quarantäne: 124
  • 13:26 Uhr10.05.2020

    Schlachthofschließung aufgrund von Corona-Fällen in Coesfeld rechtmäßig

    Das Verwaltungsgericht Münster hat einen Eilantrag der Firma Westfleisch gegen die befristete Schließung ihres von einem Corona-Ausbruch betroffenen Betriebes in Coesfeld abgelehnt. Der Kreis hatte die Schließung des Schlacht- und Zerlegebetriebes von Samstag bis zum 18. Mai verfügt. Diese auf dem Infektionsschutzgesetz beruhende Verfügung sei "nach Aktenlage aller Voraussicht nach rechtmäßig", teilte das Gericht am Sonntag mit. Inzwischen seien mehr als 200 Beschäftigte des Betriebes positiv auf das Coronavirus getestet worden. Es sei davon auszugehen, dass es noch eine unbestimmte Anzahl von Corona-Verdachtsfällen oder Ansteckungen dort gebe. 

  • 13:02 Uhr10.05.2020

    Russland reißt 200.000er-Marke bei Corona-Infektionen

    Russland hat bei der Zahl der registrierten Corona-Infizierten die Marke von 200.000 überschritten. Erneut kamen am Sonntag mehr als 11.000 Infektionen mit dem Coronavirus hinzu, wie die Behörden in Moskau mitteilten. Mehr als die Hälfte davon entfielen auf die Hauptstadt Moskau, wo seit mehr als einem Monat strenge Ausgangssperren gelten.

  • 20:59 Uhr09.05.2020

    Mehr als 169 300 Corona-Nachweise in Deutschland - mehr als 7430 Tote 

    Bundesweit sind bis Samstagabend über 169 300 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: mehr als 168 300 Infektionen).

     

    Mindestens 7434 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.15 Uhr: 7337). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.


    Die Reproduktionszahl lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Samstag bei 1,10 (Datenstand 9.5. 0:00 Uhr). Das bedeutet, dass ein Infizierter etwas mehr als eine andere Person ansteckt.

     

    Damit ist der Wert über die vom RKI als kritisch eingestufte Marke von 1,0 gestiegen. Das Institut hat immer wieder betont, die Reproduktionszahl müsse unter 1 liegen, um die Epidemie abflauen zu lassen.

     

    Am Donnerstag gab das RKI den Wert noch mit 0,71 an, am Mittwoch mit 0,65. Die Reproduktionszahl ist mit einer gewissen Unsicherheit behaftet.

  • 19:04 Uhr09.05.2020

    10 845 bestätigte Corona-Infektionen in Niedersachsen - 63 neue Fälle

    Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen ist in Niedersachsen am Samstag auf 10 845 gestiegen.

     

    Das waren 63 mehr als am Vortag, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Weil zwei Menschen mit einer Corona-Infektion starben, stieg die Zahl der Toten auf 502.

     

    Nach einer Hochrechnung gelten inzwischen 8762 der bislang gemeldeten Infizierten als genesen. Das sind etwa vier von fünf Infizierten.

  • 19:02 Uhr09.05.2020

    Hunderte bei Demos gegen Corona-Auflagen in Hannover und Bremen 

    Mehrere Hundert Menschen haben am Samstag in Hannover und Bremen gegen die Beschränkungen in der Corona-Pandemie demonstriert.

     

    In Hannover zählte die Polizei bei zwei Versammlungen einmal 450, einmal 320 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Dazu gab es eine Gegendemo mit etwa 50 Teilnehmern.

     

    Inhaltlich sei es um den Erhalt der Grundrechte gegangen, sagte ein Polizeisprecher. Aber es hätten sich auch Demonstranten als Impfgegner bekannt oder verschwörungstheoretisch geäußert.



    Dem Abstandsgebot sei "im Groben" nachgekommen worden, sagte er. Die Polizei habe aber viele Teilnehmer ermahnen müssen, es seien auch etliche Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten eingeleitet worden.



    In Bremen wollten nach Polizeiangaben Gegner der Corona-Maßnahmen einen Konvoi mit etwa 45 Autos abhalten. Das wurde nach Berichten von vor Ort aber von Gegendemonstranten auf Fahrrädern verhindert. Auch auf dem Marktplatz protestierten etwa 100 Menschen gegen die Einschränkungen in der Corona-Pandemie. In der Nähe versammelten sich bis zu 300 Gegendemonstranten.

  • 17:00 Uhr09.05.2020

    Cuxhaven: Weitere "Mein-Schiff"-Crewmitglieder treten Heimreise an

    Weitere 164 ausländische Besatzungsmitglieder des Kreuzfahrtschiffs "Mein Schiff 3" in Cuxhaven haben am Samstag die Heimreise angetreten.

    https://www.nord24.de/landkreis-cuxhaven/Weitere-Mein-Schiff-Crewmitglieder-treten-Heimreise-an-41562.html

  • 14:44 Uhr09.05.2020

    Erneut Covid-19-Krebspatient im Uniklinikum gestorben

     Nach mehreren nachgewiesenen Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus im hochsensiblen Bereich der Krebsstationen am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist eine weiterer Patient gestorben.

     

    Der 62 Jahre alte Lymphom-Patient habe eine Covid-19-Infektion gehabt und sei am frühen Samstagmorgen auf der Intensivstation nach einer langjährigen Krebserkrankung gestorben, teilte das Klinikum mit. Nun müsse untersucht werden, ob Covid-19 ursächlich für den Tod des Mannes gewesen sei.

    Anfang April war bekannt geworden, dass sich rund 20 Mitarbeiter und etwa 20 schwer kranke Patienten auf Krebsstationen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hatten. Insgesamt sechs der Patienten sind nach UKE-Angaben inzwischen gestorben.

     

    Bereits Ende April hat die Staatsanwaltschaft Hamburg wegen der Infektionen Ermittlungen aufgenommen. Sie beträfen Verantwortliche der Klinik und eine Reinigungskraft. 

  • 14:42 Uhr09.05.2020

    Rumäniens Rotkreuz-Vizechef will sich infizieren - Strafverfahren

    Viorel Catarama, Vizepräsident des Rumänischen Roten-Kreuzes, Ex-Politiker und Möbelfabrikant, hat demonstrativ versucht, sich mit dem neuen Coronavirus zu infizieren.

     

    Er wolle beweisen, dass die auch in seinem Land geltenden Corona-Vorsichtsmaßnahmen überflüssig seien. Damit handelte er sich ein Strafverfahren ein, berichteten Rumäniens Medien am Samstag.

     

    Catarama habe in dem Dorf Barbulesti einen an Covid-19 erkrankten Mann umarmt und damit gegen das Gesetz zur Verhinderung der Ausbreitung von Seuchen verstoßen, teilte die Staatsanwaltschaft in der Stadt Urziceni mit.

  • 13:39 Uhr09.05.2020

    Bundestag will erstmals wieder drei Tage lang beraten

    Erstmals seit Beginn der Corona-Krise will der Deutsche Bundestag in der kommenden Woche wieder zu seinem normalen Rhythmus zurückkehren und volle drei Tage beraten.

    https://www.nord24.de/politik/Bundestag-will-erstmals-wieder-drei-Tage-lang-beraten-41558.html

  • 13:21 Uhr09.05.2020

    Großbritannien will laut BBC und "Times" Quarantäne für Reisende einführen

    Die britische Regierung plant Medienberichten zufolge die Einführung einer zweiwöchigen Quarantäne für Reisende, die nach Großbritannien kommen.

     

    Das berichteten unter anderem die "Times" und die BBC am Samstag. Die BBC berief sich dabei auf ungenannte Quellen bei britischen Fluggesellschaften.

     

    Premierminister Boris Johnson wolle die Maßnahme am Sonntagabend ankündigen, so die Berichte. Damit solle eine zweite Welle Coronavirus-Infektionen in dem Land verhindert werden. 

  • 13:17 Uhr09.05.2020

    Gewerkschaften fordern bessere Bedingungen in Schlachthöfen

    Angesichts hoher Corona-Infektionszahlen in einigen Schlachtbetrieben fordern die Gewerkschaften schärfere Kontrollen und grundlegend bessere Arbeitsbedingungen.

     

    DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel sagte am Samstag: "In Schlachthöfen muss deutlich mehr unternommen werden, um die Risiken für Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten zu reduzieren."

     

    Die Branche falle seit Jahren immer wieder mit miserablen Arbeitsbedingungen auf. Gerade jetzt komme es aber auf verstärkten Arbeitsschutz an, der für alle Beschäftigten gelten müsse - auch für entsandte Kräfte in Gruppenunterkünften.

  • 13:16 Uhr09.05.2020

    Fast alle Kreise liegen deutlich unter Obergrenze bei Neuinfektionen

    Die allermeisten Landkreise in Deutschland liegen nach einer Übersicht des Robert Koch-Instituts derzeit deutlich unter der von Bund und Ländern festgelegten Obergrenze für Corona-Neuinfektionen.

     

    Bis Samstagvormittag waren drei Kreise bekannt, in denen dieser Grenzwert überschritten wird: Greiz in Thüringen, Coesfeld in Nordrhein-Westfalen und Steinburg in Schleswig-Holstein.

  • 11:22 Uhr09.05.2020

    Besuche in Pflegeheimen ab Mittwoch wieder möglich?

    Einrichtungen der stationären Pflege sollen ab kommenden Mittwoch wieder Besuche zulassen dürfen. Das haben Sozialsenatorin Anja Stahmann und Vertreter der Einrichtungsträger am Freitag bei einem Gespräch mit Bürgermeister Andras Bovenschulte vereinbart. Spätestens am 25. Mai müssen alle Einrichtungen die Voraussetzungen geschaffen haben, Besuche wieder zu ermöglichen. Die rechtliche Grundlage solle am Dienstag im Senat verabschiedet werden.

  • 19:06 Uhr08.05.2020

    Erste Notbremsen wegen Corona gezogen - Ausbrüche in Schlachthöfen

    Mitten in der Lockerungsphase der Corona-Auflagen müssen die Behörden in drei Bundesländern bereits die Notbremse wegen zu hoher Infektionszahlen ziehen. In drei Kreisen in Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein wurde der kritische Wert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten. Die Regierung in Düsseldorf griff am Freitag durch und schloss vorübergehend einen Schlachtbetrieb in Coesfeld, in dem sich besonders viele Mitarbeiter angesteckt hatten. Auch in Schleswig-Holstein war eine Schlachterei betroffen. Im Thüringer Landkreis Greiz hatten sich vor allem Bewohner und Personal von Altheimen infiziert.

  • 17:34 Uhr08.05.2020

    Wieder 15 neue Corona-Fälle im Kreis Cuxhaven

    Allein zehn Fälle traten in einer Alten- und Pflegeeinrichtung in der Stadt Geestland auf. Bei acht Bewohnern und zwei Mitarbeitern ist der Test positiv ausgefallen. Damit liegt der Kreis Cuxhaven bei insgesamt 158 bestätigten Fälle.

  • 16:52 Uhr08.05.2020

    Drei neue Corona-Fälle in Bremerhaven

    Nachdem die Corona-Fallzahlen in Bremerhaven lange auf einem sehr niedrigen Niveau lagen und teilweise viele Tage kein neuer dazu kam, steigen sie in den vergangenen Tagen relativ konstant an. Inzwischen zählt die Seestadt 76 positiv bestätigte Fälle. Seit gestern sind 3 neue Fälle dazu gekommen. 

    • genesene Fälle: 30
    • Verstorbene: 2
    • Häusliche Quarantäne: 120
    • Abstriche gesamt: 4590
  • 16:14 Uhr08.05.2020

    Großer Corona-Ausbruch in Bremer Seniorenresidenz

    Im Bremer Stadtteil Osterholz ist es in einer Seniorenresidenz vermutlich auch aufgrund von Hygienemängeln zu einem schweren Ausbruch mit Coronavirus-Infektionen gekommen. Über die zwölf bereits erkrankten Bewohner und einen Mitarbeiter hinaus sei „eine hohe Anzahl an Folgefällen“ zu erwarten, erklärte Bremens Sozialsenatorin Anja Stahmann (Grüne) am Freitag.

  • 14:10 Uhr08.05.2020

    Neuer Corona-Brennpunkt in Schlachthof in Schleswig-Holstein

     

    Auch in Schleswig-Holstein hat jetzt ein Landkreis die von Bund und Ländern festgelegte Obergrenze neuer Corona-Infektionen überschritten. Mit 87 bestätigten aktuellen Fällen lag der Kreis Steinburg am Freitag über der Höchstzahl von 50 Neuinfizierten je 100 000 Einwohner. Der Grenzwert für den Kreis mit 131 000 Einwohnern liegt nach Behördenangaben bei 66 Neuinfektionen. Die meisten Infizierten sind Beschäftigte eines Schlachthofs in Bad Bramstedt (Kreis Segeberg). Sie sind auf dem Gelände einer Kaserne im Kreis Steinburg in einer Gemeinschaftsunterkunft untergebracht. In dem Schlachthof gab es bis Donnerstag 109 Infektionen.

     
  • 13:26 Uhr08.05.2020

    Keine neuen Fälle im Landkreis Rotenburg

    Im Landkreis Rotenburg gibt es keinen neuen Corona-Fall, bisher wurden damit insgesamt 106 Fälle gezählt, 96 davon sind mittlerweile wieder genesen, eine Person ist verstorben (Stand 8.5.2020, 12 Uhr).

  • 12:02 Uhr08.05.2020

    Apple macht Stores in Deutschland mit Temperaturmessungen wieder auf

    Apple macht ab Montag nach einer coronabedingten Auszeit seine Geschäfte in Deutschland mit Vorsichtsmaßnahmen und verkürzten Öffnungszeiten wieder auf. Bei Kunden soll am Eingang die Temperatur gemessen werden und sie müssen Gesichtsmasken tragen, wie der iPhone-Konzern am Freitag ankündigte. Wer keine Mund-Nase-Bedeckung dabeihat, bekomme eine gestellt. Da nur eine eingeschränkte Kundenzahl den Laden betreten darf, um den Sicherheitsabstand von zwei Metern einzuhalten, könne es zu Wartezeiten kommen, warnte Apple und empfahl, weiterhin online einzukaufen.

  • 11:20 Uhr08.05.2020

    Mehr als 167 000 Corona-Nachweise in Deutschland - Über 7100 Tote

    In Deutschland sind bis Freitagvormittag über 167.000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 166 000 Infektionen). Mindestens 7198 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 7093). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

  • 11:06 Uhr08.05.2020

    Sterblichkeit in Deutschland bis Mitte April „über dem Durchschnitt"

    Während der Corona-Pandemie sind laut Statistischem Bundesamt überdurchschnittlich viele Menschen in Deutschland gestorben. Das geht aus einer am Freitag in Wiesbaden veröffentlichten Sonderauswertung hervor. Für die jüngeren Daten nutzen die Statistiker die Sterbefallmeldungen der Standesämter. Derzeit liegen damit vorläufige Daten bis 12. April vor.

  • 10:37 Uhr08.05.2020

    Zahl der bestätigten Hamburger Corona-Infizierten steigt um 18

    Die Zahl der positiv auf das neue Sars-Cov-2-Virus getesteten Hamburgerinnen und Hamburger ist seit Donnerstag um 18 auf 4925 gestiegen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) können davon rund 4100 inzwischen als genesen angesehen werden, wie die Gesundheitsbehörde am Freitag mitteilte. Sie gehe aktuell von rund 620 mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Hamburgern aus.

  • 10:00 Uhr08.05.2020

    Europa-Park startet nach Corona Ende Mai die Sommersaison

    Deutschlands größter Freizeitpark, der Europa-Park, startet am 29. Mai und damit fast auf den Tag genau zwei Monate später als geplant seine Sommersaison. Die Hotelgastronomie werde schrittweise vom 18. Mai an wieder öffnen, teilte der Vergnügungspark in Rust bei Freiburg am Freitag mit. Die von Bund und Land beschlossenen Lockerungen der Corona-Regeln machen dies möglich. Der Freizeitpark hatte eigentlich am 28. März die Sommersaison starten wollen, musste wegen des Coronavirus aber geschlossen bleiben.

  • 09:30 Uhr08.05.2020

    Corona-Infektionen im Kreis Coesfeld: Grenzwert überschritten

    Dem besonders vom Coronavirus betroffenen Kreis Coesfeld drohen als erstem in Nordrhein-Westfalen neue Beschränkungen in der Pandemie. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) ist der Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche überschritten worden. Er lag am Freitag (Stand: 0.00 Uhr) bei 52,7.

  • 09:13 Uhr08.05.2020

    Elektroindustrie leidet unter Corona-Krise

    Die deutsche Elektroindustrie leidet wie andere Branchen unter den Folgen der Corona-Pandemie. Im März sackten Bestellungen, Produktion und Umsatz ab, wie der Branchenverband ZVEI am Freitag in Frankfurt berichtete. Die niedrigen Werte wurden aber noch von den coronafreien Monaten Januar und Februar teilweise ausgeglichen. Für das erste Quartal wurde daher mit 45,3 Milliarden Euro ein nur um 3,4 Prozent gesunkener Umsatz registriert.

  • 08:44 Uhr08.05.2020

    105.000 Anträge auf Corona-Hilfen in Niedersachsen bewilligt

    In Niedersachsen hat die landeseigene NBank inzwischen in 105 000 Fällen staatliche Hilfen für Unternehmen und Selbstständige im Kampf gegen die Corona-Krise bewilligt. „Deutlich über 900 Millionen Euro" hätten die Betriebe schon erreicht, sagte Landeswirtschaftsminister Bernd Althusmann am Freitagmorgen dem Sender Antenne Niedersachsen. Die Gesamtzahl der Anträge liege mittlerweile bei rund 216.000. Teils seien die Anträge nicht vollständig ausgefüllt, das verzögere die Bearbeitung, sagte der CDU-Politiker. Zahlreiche Mitarbeiter von NBank und Ministerium seien mit der Bearbeitung befasst.

  • 08:03 Uhr08.05.2020

    Ölpreise gestiegen

    Die Ölpreise sind am Freitag zu Handelsbeginn gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 29,96 US-Dollar. Das waren 50 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um 51 Cent auf 24,06 Dollar.

  • 07:20 Uhr08.05.2020

    Australien plant stufenweise Lockerung der Corona-Beschränkungen

    Australien will die Ausgangsbeschränkungen in der Coronakrise stufenweise lockern und die Wirtschaft bis Juli wieder öffnen. Premierminister Scott Morrison gab am Freitag einen Drei-Stufen-Plan bekannt, ohne jedoch genaue Daten für die Umsetzung zu nennen. Demnach soll jeder Bundesstaat selbst entscheiden, wie die einzelnen Lockerungsschritte erfolgen. Der Plan werde alle drei Wochen überprüft.

  • 07:12 Uhr08.05.2020

    Ziemiak für einheitliches Vorgehen bei Grenzöffnungen in Europa

    In der Debatte um Grenzöffnungen in der Corona-Krise plädiert CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak auf einen gemeinsamen Ansatz in Europa. „Ein einheitliches Vorgehen innerhalb der Europäischen Union wäre das Wichtigste", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitag). „Wir haben eine unterschiedliche Situation an den deutschen Grenzen. Wenn ich beispielsweise an die deutsch-polnische Grenze denke, dann wäre es mir wichtig, dass zum Beispiel auch medizinisches Personal aus Polen zur Arbeit nach Deutschland kommen kann."

  • 05:45 Uhr08.05.2020

    Bibliotheken öffnen wieder - aber eingeschränkt

    Die Bibliotheken öffnen nach und nach wieder. Normalität ist aber noch nicht in Sicht. Man werde zunächst nur Bücher ausleihen und zurückgeben können, die Arbeitsplätze blieben gesperrt, und auch Veranstaltungen werde es nicht geben, sagte der Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbands, Andreas Degkwitz, der Deutschen Presse-Agentur. „Vorerst kehrt kein Leben in die Bibliotheken zurück."

  • 05:30 Uhr08.05.2020

    Bierknappheit: Mexikanern geht Corona aus

    Mexiko geht in der Corona-Krise das Bier aus. Es bleibe nur noch das, was von dem Bier übrig sei, das vor dem 6. April gebraut wurde, sagte die Chefin des mexikanischen Brauereiverbands, Karla Siqueiros, am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Damals wurde die Bierproduktion in dem nordamerikanischen Land eingestellt, nachdem die Regierung die Industrie als nicht unerlässlich eingestuft hatte.

    Mexiko ist der viertgrößte Produzent und größte Exporteur von Bier der Welt. Im vergangenen Jahr wurden dort 124,5 Millionen Hektoliter gebraut und gut 40 Millionen Hektoliter in rund 180 Länder exportiert. Die beliebteste mexikanische Marke - im In- wie im Ausland - ist Corona.

  • 04:00 Uhr08.05.2020

    Experten: Auch hinter Schlaganfällen könnte Corona stecken

    Eine Ansteckung mit dem Coronavirus könnte nach Einschätzung von Experten auch einen Schlaganfall nach sich ziehen. Das gelte insbesondere bei schweren Verläufen, teilte die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) zum Tag gegen den Schlaganfall an diesem Sonntag mit und verwies auf Studien. Generell sei die Datenlage zu Covid-19 und den neurologischen Folgen allerdings „noch recht dünn", weitere Untersuchungen seien unbedingt nötig, hieß es. Die Deutsche Schlaganfall-Hilfe schreibt auf ihrer Webseite, sie gehe von Einzelfällen aus.

  • 02:25 Uhr08.05.2020

    Japan meldet weniger als 100 Corona-Neuinfektionen

    In Japan ist der Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus erstmals seit Wochen unter die Marke von 100 gesunken. Wie der japanische Fernsehsender NHK am Freitag meldete, zählte die Nummer Drei der Weltwirtschaft am Vortag 96 Neuinfektionen und damit zum ersten Mal seit dem 30. März weniger als 100 Fälle. 23 davon entfielen auf die Hauptstadt Tokio. Insgesamt zählt das Inselreich bislang mehr als 16 200 Infektionsfälle und 603 Tote. Darunter sind auch 712 Infizierte und 13 Tote unter Menschen, die sich auf einem Kreuzfahrtschiff befanden hatten. Wegen der Pandemie wurden die Olympischen Spiele in Tokio auf 2021 verschoben.

  • 20:24 Uhr07.05.2020

    Die Grenzen zu Dänemark bleiben dicht

    Dänemark fährt in einer zweiten Phase der Lockerungen mehrere seiner strikten Corona-Maßnahmen zurück. Unter anderem darf ab dem kommenden Montag der gesamte Einzelhandel wieder öffnen. Das bedeutet auch, dass die seit Wochen geschlossenen Einkaufszentren wieder geöffnet werden können. Die Grenzen von Deutschlands nördlichstem Nachbar bleiben allerdings zunächst dicht. Ministerpräsidentin Mette Frederiksen wies am Abend vor Reportern jedoch darauf hin, dass man sich darüber mit den dänischen Nachbarländern im Dialog befinde. Die Regierung wolle hierzu bis spätestens dem 1. Juni neue Informationen veröffentlichen. Seit Mitte März sind die dänischen Grenzen für Ausländer ohne triftigen Einreisegrund geschlossen.

  • 18:46 Uhr07.05.2020

    Früher als Bundesliga: Galopprennsport startet nach Corona-Pause erstes Geisterrennen

    Auf der Rennbahn Neue Bult in Langenhagen bei Hannover haben am Donnerstag die ersten Galopprennen in Deutschland während der Corona-Pandemie stattgefunden. Der Hannoversche Rennverein lud mit Genehmigung der örtlichen Behörden zu einem "Geisterrenntag" ohne Zuschauer, mit zwölf Rennen und etwa 160 Pferden. Ähnlich wie die künftigen Geisterspiele in der Fußball-Bundesliga unterlag die Veranstaltung strikten Auflagen und Kontaktbeschränkungen. Auf die Rennbahn wurden lediglich Trainer, Pferdeführer, Jockeys, Tierärzte, Hufschmiede und die Rennleitung gelassen. Wetten wurden ausschließlich im Internet abgeschlossen.

  • 18:26 Uhr07.05.2020

    Kreis Cuxhaven: Weiterer Todesfall nach Corona-Infektion

     

    Eine weitere Person im Kreis Cuxhaven ist in Verbindung mit einer Corona-Infektion gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle auf acht. Das gab der Landkreis am Donnerstag bekannt. Die verstorbene Person habe laut Landrat Kai-Uwe Bielefeld unter "erheblichen Vorerkrankungen" gelitten. Die Gesamtzahl der bestätigten Corona-Infektionen im Cuxland ist um neun auf 143 Personen gestiegen. Die Fälle seien ausschließlich auf die Infektionen in den Alten- und Pflegeeinrichtungen in Cuxhaven und Hagen zurückzuführen, erklärt Bielefeld.

  • 14:36 Uhr07.05.2020

    Ein neuer Fall im Landkreis Rotenburg

    Die Zahl de Neuinfektionen mit dem Coronavirus bleibt im Landkreis Rotenburg auf niedrigem Niveau. Nach drei Tagen ohne neuen Fall meldete das Gesundheitsamt gestern einen neuen bestätigten Covid-19-Fall im Landkreis. Damit wurden damit insgesamt 106 Fälle gezählt, 95 davon sind mittlerweile wieder genesen, eine Person ist verstorben (Stand 7. Mai, 12 Uhr).

  • 13:04 Uhr07.05.2020

    Kurzarbeit in Chemiebranche steigt - 90 000 Menschen betroffen

    In der Corona-Krise gehen immer mehr Menschen in der Chemie- und Pharmaindustrie in Kurzarbeit. Von Anfang April bis Anfang Mai stieg die Zahl der Kurzarbeiter von 80.000 auf fast 90.000, teilte der Arbeitgeberverband BAVC am Donnerstag in Wiesbaden mit. Damit seien gut 15 Prozent der rund 580.000 Branchenbeschäftigten in Deutschland betroffen. Im Mai nutzen gut 40 Prozent der Unternehmen Kurzarbeit, wenn auch of nur für einen Teil der Belegschaft, zeigt eine BAVC-Umfrage unter 1900 Mitgliedsfirmen.

  • 12:44 Uhr07.05.2020

    SB-Warenhauskette Real profitiert von Corona-Krise

    Die Corona-Krise hat der vor der Zerschlagung stehenden Supermarktkette Real noch einmal einen späten Erfolg beschert. Zwischen Januar und März hat das Metro-Tochterunternehmen dank der Vorratskäufe vieler Konsumenten erstmals seit langem wieder ein kräftiges Wachstum erzielt, wie Metro-Chef Olaf Koch am Donnerstag berichtete. Die Umsätze stiegen im 2. Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 um 6,4 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Und auch das Ergebnis verbesserte sich deutlich.

  • 12:14 Uhr07.05.2020

    Tübingens OB Palmer bekommt Morddrohungen

    Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat nach seinen umstrittenen Äußerungen zum Umgang mit Corona-Patienten nach eigenen Angaben Morddrohungen bekommen. Palmer sagte der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag, dass auch seine Familie bedroht werde. Er reiche Briefe und Mails an Polizei und Staatsanwaltschaft weiter. Ein Sprecher der Tübinger Staatsanwaltschaft bestätigte, dass ein Teil bereits eingegangen sei. Den Verfassern drohen Geldstrafen oder Haft bis zu einem Jahr. Zuerst hatte das „Schwäbische Tagblatt" (Donnerstag) berichtet.

  • 11:25 Uhr07.05.2020

    Modehandel rechnet nicht mit Kundenansturm nach Öffnung aller Läden

    Der Modehandel rechnet auch mit der Öffnung aller Warenhäuser und großen Modegeschäfte in ganz Deutschland nicht mit einem Kundenansturm auf die Innenstädte. „Wir haben in den Bundesländern, in denen bereits größere Modehäuser komplett öffnen durften, eine deutlich unterdurchschnittliche Kundenfrequenz registriert", sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Textil (BTE), Rolf Pangels am Donnerstag.

  • 11:14 Uhr07.05.2020

    Über 1,5 Millionen Euro für Musiker in Not - auch Barenboim hilft

    Bei der bundesweiten Spendenaktion #MusikerNothilfe der Deutschen Orchester-Stiftung für freischaffende Musiker sind bislang über 1,5 Millionen Euro zusammengekommen. „Ich bin überwältigt von der breiten Unterstützung für unsere Kampagne (...) das sind tolle Signale der Solidarität innerhalb der ganzen Musikszene", teilte der Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, Gerald Mertens, in einer Pressemitteilung am Donnerstag mit.

    Nach Stiftungsangaben wurden inzwischen mehr als 3000 freiberufliche Musikerinnen und Musikern, die durch die Corona-Krise keine Verdienstmöglichkeiten mehr hätten, mit jeweils 400 Euro Soforthilfe unterstützt. Über 1000 Anträge seien momentan noch in Bearbeitung.

  • 11:11 Uhr07.05.2020

    Schleswig-Holstein hebt Einreiseverbot für Touristen auf

    Schleswig-Holstein hebt das Einreiseverbot für Touristen mit Wirkung zum 18. Mai wieder auf. «Es ist an der Zeit, das gesamte gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben unseres Landes in den Blick zu nehmen und den Weg Schleswig-Holsteins zu gestalten», sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Donnerstag. Damit verbunden fällt am 18. Mai auch das Betretungsverbot für Inseln und Halligen.

  • 10:28 Uhr07.05.2020

    Veranstaltungen mit bis zu 50 Personen ab 18. Mai im Norden möglich

    Veranstaltungen „mit Sitzcharakter" mit bis zu 50 Personen sind in Schleswig-Holstein ab 18. Mai unter Auflagen möglich. Es müsse dabei aber klar sein, „wer ist da, wer sitzt auf seinem Platz", sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Donnerstag im Landtag in Kiel.

  • 09:49 Uhr07.05.2020

    Bremens Geschäftsführer Baumann kritisiert frühen Starttermin

    Werder Bremens Geschäftsführer Frank Baumann hat den vom DFL-Präsidium am Mittwochabend festgelegten Starttermin der Fußball-Bundesliga am 15. Mai kritisiert. „Wir akzeptieren die Entscheidung des DFL-Präsidiums selbstverständlich, hätten uns allerdings insbesondere aus Gründen der Wettbewerbsintegrität einen etwas späteren Start gewünscht", sagte Baumann bei „deichstube.de".

  • 09:36 Uhr07.05.2020

    Gewinneinbruch bei Puma wegen Corona-Krise

    Der Sportartikelhersteller Puma muss wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie einen Gewinneinbruch verkraften. Im ersten Quartal sank der Nettogewinn um mehr als 60 Prozent auf 36,2 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Herzogenaurach mitteilte. Puma litt unter der Schließung seiner Läden - zunächst in China, ab Mitte März dann auch in Europa und Amerika. Der Umsatz sank dank eines guten Jahresauftakts aber lediglich um 1,5 Prozent auf knapp 1,3 Milliarden Euro. In der Region Asien-Pazifik machte sich der Umsatzrückgang mit einem Minus von 11,5 Prozent deutlich bemerkbar.

  • 09:25 Uhr07.05.2020

    Herzogin Kate startet ein Fotoprojekt zur Corona-Pandemie

    Herzogin Kate (38) ist die Schirmherrin eines neuen Fotoprojektes, das die Stimmung in Großbritannien während der Corona-Pandemie einfangen soll. In Zusammenarbeit mit der National Portrait Gallery lade die Herzogin, Menschen aus dem Königreich ein, fotografische Porträts einzureichen, die sie in diesen außergewöhnlichen Zeiten aufgenommen haben, erklärte das Kunstmuseum in London am Donnerstag.

  • 08:44 Uhr07.05.2020

    Ministerpräsident Weil mahnt bei Corona-Epidemie weiter zur Vorsicht

    In der Corona-Krise hat Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) angesichts bevorstehender weiterer Lockerungen zur Vorsicht gemahnt. „Jetzt sind wir in einer neuen Phase, die wird auch nicht leichter werden, vielleicht sogar komplizierter", sagte Weil am Donnerstagmorgen dem Sender Antenne Niedersachsen. „Wir müssen weiter vorsichtig sein." Das gelte, bis es einen wirksamen Impfstoff gebe und genügend Menschen geimpft seien. „Der Alltag wird vorerst nicht derselbe sein." Für wie lange genau, lasse sich nicht sagen, da das Virus noch nicht bekannt sei. Möglicherweise habe man in einem Jahr immer noch mit der Corona-Epedimie zu tun.

  • 08:43 Uhr07.05.2020

    Viruskrise kostet Continental die Hälfte des Gewinns

    Die Corona-Krise hat das Geschäft des Autozulieferers Continental im ersten Quartal schwer getroffen. Wie der Dax-Konzern aus Hannover am Donnerstag berichtete, sank der Gewinn unterm Strich um fast die Hälfte auf noch 292,3 Millionen Euro. Die gesamte Autoindustrie kämpft infolge der Pandemie mit massiven Verkaufsrückgängen und Überkapazitäten, auch Lieferanten und Reifenhersteller bekommen dies zu spüren. In jedem fünften Conti-Werk ist die Produktion derzeit noch ausgesetzt, in Deutschland war für rund 30 000 Beschäftigte Kurzarbeit angemeldet worden. Der Umsatz ging von Januar bis März verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 10,9 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro zurück.

  • 08:42 Uhr07.05.2020

    Leipziger Virologe kritisiert baldigen Bundesliga-Neustart

    Der Leipziger Virologe Professor Uwe G. Liebert hat die baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs der Fußball-Bundesliga in der Coronavirus-Krise kritisiert. „Ich hätte mir gewünscht, dass man wirklich noch ein paar weitere Wochen gewartet hätte", sagte der Direktor des Instituts für Virologie an der Universität Leipzig in den ARD-„Tagesthemen".

    Die Spieler würden sich gegenseitig gefährden, sagte Liebert, „sei es durch unachtsamen Umgang oder dadurch, dass sie völlig unbekannt infiziert sind". Zudem müssten die Vereine auch berücksichtigen, „dass die Fans vor dem Fernseher sitzen und da in direkten Kontakt zueinander kommen. Es ist schwierig, den Fans zu vermitteln, dass sie sich nicht umarmen und jubeln dürfen."

  • 08:01 Uhr07.05.2020

    Beck's-Brauer AB Inbev schreibt Milliardenverlust

    Der Beck's-Mutterkonzern AB Inbev hat angesichts der Beschränkungen in der Corona-Krise in den ersten drei Monaten einen Milliardenverlust eingefahren. Die Auswirkungen würden den Konzern zudem von April bis Juni noch bedeutend schwerer treffen, teilte der weltgrößte Bierbrauer am Donnerstag im belgischen Leuven mit.

  • 07:04 Uhr07.05.2020

    Freizeitparks im Norden warten auf Termin zur Wiedereröffnung

    Die Freizeitparks in Schleswig-Holstein warten sehnsüchtig auf einen Termin, an dem sie wieder öffnen dürfen. Er gehe davon aus, dass die Parks spätestens im Zuge der Wiederöffnung des Landes für Tagestouristen ihre Tore aufsperren dürften, sagte der Inhaber des Hansaparks Sierksdorf, Andreas Leicht, der dpa. Doch obwohl noch kein Zeitpunkt bekannt sei, liefen die Vorbereitungen für den verspäteten Saisonstart bereits seit Wochen auf Hochtouren. Auch bei der Tolk-Schau im Kreis Schleswig-Flensburg herrscht große Sorge. Derzeit sei noch völlig ungewiss, wann man wieder öffnen dürfe, sagte Prokurist Stephan Erichsen.

  • 06:16 Uhr07.05.2020

    Vereinte Nationen verdreifachen Milliardenbedarf für Corona-Nothilfe

    Die Vereinten Nationen brauchen für die Versorgung der durch die Corona-Krise schwer getroffenen ärmsten Menschen der Welt weitere Milliardenbeträge. Sie haben den nötigen Betrag seit dem Spendenaufruf im März mehr als verdreifacht. Um Millionen Menschen vor Hungersnöten zu bewahren, sind nach neuen Berechnungen jetzt 6,7 Milliarden Dollar nötig (6,2 Mrd Euro).

  • 06:16 Uhr07.05.2020

    Umfrage: Viele Verbraucher wollen Verhalten wegen Corona ändern

    Viele Verbraucher wollen ihr Verhalten im Alltag aufgrund der Corona-Krise ändern: Sie wollen auch nach Abflauen der Pandemie weniger ins Kino oder in Konzerte gehen, seltener reisen und einen Bogen um öffentliche Verkehrsmittel machen. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Marktforschungsunternehmens McKinsey hervor.

  • 06:16 Uhr07.05.2020

    NBA-Teams erlauben teilweise Spielern die Rückkehr in die Halle

    In der NBA können einige Profis von Freitag an die Einrichtungen ihrer Teams wieder nutzen. Voraussetzung ist die Einhaltung von Regeln wie etwa der Maximalzahl von vier Spielern, die sich gleichzeitig in den Gebäuden aufhalten dürfen. Auch dürfen die Basketballer nicht miteinander arbeiten oder gegeneinander spielen. Möglich ist die von der nordamerikanischen Liga erlaubte Lockerung nur in den Staaten, in denen damit keine regionalen oder lokalen Regeln gebrochen werden.

  • 19:40 Uhr06.05.2020

    Landkreise Wesermarsch und Rotenburg ohne weitere Corona-Fälle

    Im Landkreis gibt es keinen neuen Corona-Fall, bisher wurden damit insgesamt 105 Fälle gezählt, 94 davon sind mittlerweile wieder genesen, eine Person ist verstorben (Stand 6.5.2020, 12 Uhr). In der Wesermarsch liegen nach wie vor 52 labordiagnostisch bestätigte Corona-Fälle vor. Eine Patientin war verstorben, alle übrigen 51 Corona-Patienten sind wieder genesen.

  • 19:33 Uhr06.05.2020

    Zahlen auch in Bremen und Bremerhaven sprunghaft gestiegen.

    In der Stadt Bremen gab es mit 49 neuen Corona-Fällen wie auch in Bremerhaven mit insgesamt acht neuen Fällen jeweils einen sprunghaften Anstieg der Fallzahlen. Im gesamten Bundesland wurden inzwischen 966 Fälle registriert - 895 in der Stadt Bremen und 71 in Bremerhaven. Im Land Bremen müssen aktuell 56 Personen stationär versorgt werden, davon zehn auf Intensivstationen. 41 der stationär behandelten Personen sind Bürger aus dem Land Bremen. 

     

  • 19:18 Uhr06.05.2020

    Kreis Cuxhaven: Größter Anstieg an neuen Corona-Infektionen

    Der Kreis Cuxhaven erlebt den größten Anstieg an Corona-Neuinfektionen an einem Tag. Insgesamt 15 neue nachgewiesene Fälle meldet der Landkreis am Mittwoch. Landrat Kai-Uwe Bielefeld führt den explosionsartigen Anstieg auf eine Alten- und Pflegeeinrichtung in der Stadt Geestland zurück. „Fast die Hälfte“ der 15 Neuinfektionen seien Personen aus dem Seniorenheim. Die Kreisverwaltung stehe - ähnlich wie bei den Infektionen in Seniorenheimen in der Stadt Cuxhaven und Hagen - in engem Kontakt mit der Einrichtung.

  • 13:04 Uhr06.05.2020

    Auto-Verkaufszahlen brechen im April ein

    Die Corona-Schutzverordnungen haben im April auch die Autoverkäufe einbrechen lassen. Knapp 121.000 Neuwagen wurden in dem Monat zugelassen, wie das Kraftfahrt-Bundesamt am Mittwoch in Flensburg mitteilte. Das waren 61 Prozent weniger als im April vergangenen Jahres. Um die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus einzudämmen, waren im Handel auch die Autohäuser geschlossen worden. Erst seit 20. April dürften sie wieder öffnen.

  • 12:50 Uhr06.05.2020

    Zahl der getesteten Hamburger Corona-Infizierten steigt um 26

    Die Zahl der positiv auf das neue Sars-Cov-2-Virus getesteten Hamburgerinnen und Hamburger ist seit Dienstag um 26 auf 4881 gestiegen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) könnten davon rund 3900 inzwischen als genesen angesehen werden, wie die Gesundheitsbehörde am Mittwoch mitteilte. Sie gehe aktuell von rund 800 mit dem neuartigen Coronavirus infizierten Hamburgern aus.

  • 12:30 Uhr06.05.2020

    Corona-Pandemie: Russland überholt Deutschland bei Infektionen

    Russland hat mit seinen massiv steigenden Fallzahlen in der Coronavirus-Pandemie nun auch Deutschland bei den gemeldeten Infektionen überholt. Nach offiziellen russischen Angaben stieg die Zahl der Neuinfektionen am Mittwoch erneut um mehr als 10 000 auf 165.929. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl für Deutschland am Morgen mit 164.807 an. In Russland steigen die Fallzahlen trotz massiver Ausgangssperren prozentual so stark wie in keinem anderem Land. Kritiker werfen den Behörden Versagen im Umgang mit der Krise vor.

  • 12:16 Uhr06.05.2020

    Länder übernehmen Verantwortung für Folgen von Lockerungen

    Die Bundesländer übernehmen Verantwortung für weitere Lockerungen der Corona-Beschränkungen, müssen aber auch auf mögliche negative Folgen sofort reagieren. Bund und Länder verständigten sich am Mittwoch darauf, dass die Länder sicherstellen, dass in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sofort wieder ein konsequentes Beschränkungskonzept umgesetzt werden muss. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen der Schalte von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Regierungschefs der Länder.

  • 11:54 Uhr06.05.2020

    EU-Prognose: Wirtschaft in Eurozone bricht um 7,7 Prozent ein

    Die Wirtschaft der Eurozone könnte laut der EU-Frühjahrsprognose wegen der Corona-Krise dieses Jahr um 7,7 Prozent schrumpfen und sich auch im nächsten Jahr nicht vollständig erholen. Die Prognose legte die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel vor.

  • 11:54 Uhr06.05.2020

    Nach Sport-Lockerungen: Bäderland hofft bald auf Bäder-Öffnungen

    Nach den Lockerungen der Corona-Maßnahmen für den Sport- und Freizeitbereich hofft auch Betreiber Bäderland, seine Freibäder in Hamburg bald öffnen zu können. «Die Zeichen stehen schon besser als in der vergangenen Woche», sagte Bäderland-Sprecher Michael Dietel am Mittwoch. Die ersten Schwimmbäder seien bereits bereit, bei einigen anderen würden die Becken mit Wasser gefüllt. Niedersachsen ist schon einen Schritt weiter und erlaubt die Öffnung von Freibädern vom 25. Mai an unter Auflagen.

  • 11:54 Uhr06.05.2020

    Kabinett beschließt Mehrwertsteuer-Senkung für Gastronomie

    Restaurants und Cafés sollen wegen der Corona-Krise vorübergehend weniger Steuern zahlen. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch in Berlin, dass die Mehrwertsteuer auf Speisen für ein Jahr von 19 auf 7 Prozent reduziert wird. «Wir geben Gaststätten und Restaurants einen kräftigen Schub, wenn sie wieder öffnen», erklärte die Parlamentarische Finanz-Staatssekretärin Sarah Ryglewski. Bundestag und Bundesrat müssen den Hilfen noch zustimmen.

    Die Regelung soll konkret vom 1. Juli an für ein Jahr gelten. Sie betrifft nur Speisen, keine Getränke. Zugleich beschloss das Kabinett, dass Zuschüsse des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld großteils steuerfrei gestellt werden. Das Finanzministerium geht davon aus, dass durch die Maßnahmen in diesem und kommendem Jahr rund 2,7 Milliarden Euro weniger Steuern eingenommen werden.

  • 10:51 Uhr06.05.2020

    Volkswagen-Konzern steigert Auslieferungen in China im April

    Der weltgrößte Autobauer Volkswagen hat nach den weitgehend aufgehobenen Corona-Beschränkungen in China im April wieder mehr Autos verkauft. Die Auslieferungen in China habe der Konzern im vergangenen Monat gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern können, während der Gesamtmarkt um rund 10 Prozent zurückging, schrieb VW-China-Chef Stephan Wöllenstein am Mittwoch auf dem Online-Karrierenetzwerk Linkedin. VW-Konzernchef Herbert Diess hatte ebenfalls bereits von positiven Ergebnissen in dem von der Covid-19-Pandemie zuerst betroffenen Land berichtet. Der Marktanteil sei um 1,7 Prozentpunkte auf rund 21 Prozent gestiegen. Volkswagen ist Marktführer im größten Auto-Einzelmarkt der Welt. China stand im VW-Konzern 2019 für knapp 40 Prozent aller ausgelieferten Fahrzeuge.

  • 10:50 Uhr06.05.2020

    Abstand halten im Museum: 700 Häuser dürfen wieder öffnen

    Der Museumsverband Niedersachsen und Bremen hat Handlungsempfehlungen zur Wiedereröffnung der rund 700 Häuser in beiden Bundesländern erarbeitet. Zunächst könne man die Ausstellungen vorrangig als Einzelbesucher, zu zweit oder als Familie betreten, teilte der Verband am Mittwoch mit. Die Gäste müssten sich an strenge Hygienestandards und Abstandsregeln halten, die zum Beispiel durch eine besondere Wegführung erreicht werden könnten. „Die Öffnung ist nicht verpflichtend", sagte Verbands-Geschäftsführer Hans Lochmann. Die Entscheidung liege in der Verantwortung des jeweiligen Trägers. „Erst wenn dieser sich gut gewappnet fühlt, sollte die Öffnung auch tatsächlich erfolgen", riet er.

  • 09:58 Uhr06.05.2020

    RKI: Mehr als eine halbe Million Teilnehmer bei «Datenspende»-App

    Bei der „Datenspende"-App des Robert Koch-Instituts, die Informationen aus Fitness-Trackern zur Eindämmung des Coronavirus sammeln soll, machen inzwischen gut 509.000 Nutzer mit. Ein wissenschaftliches Projekt mit der Teilnahme von Bürgern in dieser Größenordnung sei weltweit einzigartig, kommentierte das RKI den Stand von Dienstag in einem Blogeintrag.

    Die Idee hinter der App ist, dass sich Coronavirus-Symptome auch von Vitaldaten wie Puls ableiten lassen könnten. Solche Informationen werden routinemäßig von Computer-Uhren sowie vielen Fitness-Armbändern erfasst. Die Hoffnung ist, dass man anhand der Daten die Zahl der Erkrankten besser einschätzen und mögliche Infektionsschwerpunkte frühzeitig erkennen kann.

  • 09:12 Uhr06.05.2020

    Aufträge der Industrie brechen in Corona-Krise drastisch ein

    Das Neugeschäft der deutschen Industrie ist in der Corona-Krise so stark eingebrochen wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Der Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe fiel im März saison- und kalenderbereinigt um 15,6 Prozent gegenüber dem Vormonat Februar, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Dies sei der stärkste Rückgang seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1991, so die Wiesbadener Behörde. Der Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe fiel zum Februar laut der vorläufigen Zahlen um 11,5 Prozent.

  • 09:12 Uhr06.05.2020

    Wegen Corona: Gerichte setzen auf Video-Verhandlungen

    In Corona-Zeiten setzen deutsche Gerichte verstärkt auf Verhandlungen per Webcam. Am Landgericht Düsseldorf war nach Angaben einer Sprecherin für diesen Mittwoch der erste Video-Prozess geplant, am Landgericht München I gab es bereits in der vergangenen Woche den ersten erfolgreichen Test - und es soll nicht der letzte bleiben. „Unser Ziel ist eine flächendeckende Ausstattung", sagte Bayerns Justizminister Georg Eisenreich (CSU) am Mittwoch in München. Bislang stehen nach Ministeriumsangaben bayernweit 50 Videoanlagen für Gerichtsprozesse zur Verfügung, acht weitere sind bestellt. Auch in Niedersachsen werden digitale Prozesse immer wichtiger. Allein am Landgericht Hannover wurden nach Angaben des übergeordneten Oberlandesgerichtes in Celle bereits mehr als 50 Zivilsachen per Videokonferenz verhandelt.

  • 08:36 Uhr06.05.2020

    Corona-Sicherheitsabstand auch in Bremer Gemeinschaftsunterkünften

    In Bremen müssen Menschen auch in Gemeinschaftsunterkünften wie Flüchtlingsheimen und Quartieren für Saisonarbeiter oder Obdachlose den Corona-Sicherheitsabstand von mindestens eineinhalb Metern einhalten können. Diese Vorschrift nahm der Senat in die „Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus" auf, wie Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) mitteilte. Nach ihren Angaben ist Bremen damit das erste Bundesland mit entsprechend konkretisierten Vorgaben. „Die allgemeingültigen Abstandsregeln sind damit auch für Gemeinschaftsunterkünfte festgeschrieben." Wegen des nötigen Mindestabstands müssten die Einrichtungen auch eine Begrenzung zulässiger Personenzahlen prüfen.

    Auch in anderen Bundesländern gibt es Diskussionen über mehr Schutz in gemeinschaftlichen Unterkünften. So sprach sich die brandenburgische Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) für mehr Platz in Flüchtlingsheimen aus. Eine Lösung könne auch die verstärkte „Unterbringung in Wohnungen und Wohnverbünden".

  • 07:48 Uhr06.05.2020

    Corona: Hygieneregeln können Demenzpatienten Angst machen

    Für Demenzpatienten sind die Einschränkungen und Hygieneregeln wie das Tragen von Masken im Zusammenhang mit Corona häufig kaum zu verstehen. Die Folgen sind Angst und Verunsicherung. Möglicherweise ziehen sie sich noch mehr zurück. Oder sie werden aggressiv. Darauf weist der Malteser Hilfsdienst hin.

    Was Menschen mit Demenz jetzt hilft, sind gewohnte Routinen, klare Strukturen – und das nahestehende Personen ihnen das Gefühl geben, in Sicherheit und nicht allein in dieser Situation zu sein. Anstelle von Umarmungen und Berührungen im Gesicht kann man zum Beispiel zart den Oberarm berühren oder den Rücken streicheln.

  • 07:47 Uhr06.05.2020

    „Covid-Jäger" kämpfen in Tijuana gegen das Coronavirus

    „Covid Busters": So nennt sich eine Gruppe Mexikaner in Anlehnung an die „Geisterjäger" der US-Filme. Sie ziehen durch die Straßen der Stadt Tijuana an der US-Grenze und sprühen eine Chlorlösung. Damit wollen sie im Kampf gegen das neuartige Coronavirus Orte desinfizieren, an denen viele Menschen zusammenkommen - etwa Krankenhäuser und Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs. Das erzählte einer der Männer, Eduardo Equihua, im örtlichen Fernsehen. Hinter ihm prangte an der Tür eines Autos das abgewandelte Logo der „Ghostbusters" - der Geist trägt unter anderem eine Atemschutzmaske.

  • 06:53 Uhr06.05.2020

    Gottesdienste starten ohne Friedensgruß und mit Mundschutz

    Zwar wird das coronabedingte Gottesdienstverbot in Niedersachsen von Mittwoch an aufgehoben, damit gibt es aber nicht gleich überall wieder Messfeiern wie üblich. Sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche gingen zunächst von einem langsamen Wiederanlaufen von Gottesdiensten unter vielfältigen Einschränkungen aus, wie die Bistümer und Landeskirchen mitteilten.

  • 13:29 Uhr05.05.2020

    Hamburgs Senat erlaubt Individual-Sportarten im Freien

    Der Hamburger Senat hat am Dienstag den Betrieb von Individual-Sportarten im Freien erlaubt, bei denen das Abstandsgebot eingehalten wird. Mannschafts-Sportarten sind wegen der Corona-Pandemie weiter untersagt, ebenso die gemeinsame Benutzung von Sanitäranlagen.

  • 13:29 Uhr05.05.2020

    Gottesdienste sind in Hamburg wieder möglich

    Gottesdienste sind in Hamburg wieder möglich. Das kündigte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) am Dienstag in Hamburg an. Einen genauen Termin nannte sie zunächst nicht.

  • 13:27 Uhr05.05.2020

    Spielplätze können in Hamburg wieder öffnen

    Die Spielplätze in Hamburg können wieder öffnen. Das kündigte Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks(SPD) am Dienstag nach einer Senatssitzung an Hamburg an.

  • 12:58 Uhr05.05.2020

    Positiver Corona-Test: Aue-Kader in häuslicher Quarantäne

    Bei Fußball-Zweitligist Erzgebirge Aue ist ein Mitarbeiter aus dem Funktionsteam positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bei Fußball-Zweitligist Erzgebirge Aue ist ein Mitarbeiter aus dem Funktionsteam positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das habe sich aus der zweiten Testreihe ergeben, teilte der Club am Dienstag mit. Als Folge hat Aue alle Spieler, Trainer sowie das Funktionsteam unter häusliche Quarantäne gestellt. „Der Verein steht in engem Kontakt mit der Gesundheitsbehörde und hat diese umfassend über den Fall informiert", hieß es in einer Mitteilung. Die Quarantäne gilt vorerst bis Donnerstag. Nach der ersten Testreihe waren noch alle Tests bei Aue negativ.Das habe sich aus der zweiten Testreihe ergeben, teilte der Club am Dienstag mit. Als Folge hat Aue alle Spieler, Trainer sowie das Funktionsteam unter häusliche Quarantäne gestellt. „Der Verein steht in engem Kontakt mit der Gesundheitsbehörde und hat diese umfassend über den Fall informiert", hieß es in einer Mitteilung. Die Quarantäne gilt vorerst bis Donnerstag. Nach der ersten Testreihe waren noch alle Tests bei Aue negativ.

  • 12:48 Uhr05.05.2020

    Weitere Lockerungen - Baden-Württemberg erlaubt Golf und Tennis

    Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat weitere Lockerungen der Corona-Regeln beim Sport in Aussicht gestellt. Man habe den Lenkungskreis der Landesregierung beauftragt, ab kommender Woche wieder «kontaktlosen Outdoorsport» zu erlauben, kündigte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart an. Damit sei Sport im Freien gemeint, bei dem die Abstandsregeln unproblematisch eingehalten werden könnten - etwa wie Golf, Leichtathletik und Tennis. Gerade Sport im Freien sei gut und stärke das Immunsystem.

  • 12:27 Uhr05.05.2020

    Bayern will im Mai schrittweise Gaststätten und Hotels öffnen

    Nach wochenlanger Zwangspause dürfen in Bayern auch Gaststätten und Hotels schrittweise wieder öffnen: Außenbereiche am 18. Mai, Speiselokale im Innenbereich am 25. Mai, Hotels am 30. Mai. Das beschloss das Kabinett am Dienstag in München.

  • 12:11 Uhr05.05.2020

    Wieler: Mit zweiter und dritter Welle in Pandemie zu rechnen

    In der Corona-Pandemie ist laut dem Robert Koch-Institut (RKI) mit weiteren Ansteckungswellen zu rechnen. „Das ist eine Pandemie. Und bei einer Pandemie wird dieses Virus so lange Krankheiten hervorrufen, bis 60 bis 70 Prozent der Bevölkerung infiziert sind", bekräftigte RKI-Präsident Lothar Wieler am Dienstag in Berlin. Es werde „mit großer Sicherheit" eine zweite Welle geben, dessen sei sich die Mehrheit der Wissenschaftler sicher. Viele gingen auch von einer dritten Welle aus. Mit den Ausführungen reagierte Wieler auf eine Journalistenfrage zur geplanten App zur Kontaktnachverfolgung von Infizierten. Wieler sagte, dass das Werkzeug - als eines von mehreren - vor diesem Hintergrund auch zu einem späteren Zeitpunkt noch gebraucht werde. Wann die App an den Start gehen könnte, sagte der RKI-Chef nicht.

  • 11:33 Uhr05.05.2020

    RKI: Bisher 2,4 Millionen Corona-Tests in Deutschland

    In Deutschland sind nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) bisher rund 2,4 Millionen Corona-Labortests gemacht worden. Das betreffe den Zeitraum bis einschließlich Woche 17 dieses Jahres, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Dienstag in Berlin. Circa 7,2 Prozent der Tests seien positiv gewesen. Mit Stand Kalenderwoche 18 lägen die Laborkapazitäten bei rund 142.000 pro Tag, hieß es unter Berufung auf Daten von 133 Laboren. Es würden Anstrengungen unternommen, um die Testkapazitäten weiter zu erhöhen. Das sei wichtig, um ein genaues Bild zu bekommen.

  • 11:17 Uhr05.05.2020

    IHK: Bremen muss sich Niedersachsens Lockerungskurs anschließen

    Die Industrie- und Handelskammer für Bremen und Bremerhaven fordert angesichts drastisch gesunkener Konjunkturdaten ein zügiges und strukturiertes Wiederhochfahren der derzeit noch geschlossenen Wirtschaftsbereiche. „Wir fordern den Senat dringend auf, sich – wie beispielsweise bei der in Niedersachsen geplanten Wiedereröffnung der Gastronomie – an die Lockerungen des benachbarten Bundeslandes anzulehnen und zugleich in der (...) Telefonkonferenz der Ministerpräsidenten mit den Bundeskanzlerin bundesweit weitere Lockerungen einzufordern", sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Matthias Fonger am Dienstag bei der Vorlage des aktuellen Konjunkturreports.

  • 10:45 Uhr05.05.2020

    Mehr als 164.000 Corona-Nachweise in Deutschland - Über 6800 Tote

    In Deutschland sind bis Dienstagvormittag über 164.000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: mehr als 163.400 Infektionen). Mindestens 6808 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 6728). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Zahl der Neuinfektionen ist mit deutlich unter tausend auffallend gering, allerdings werden nach dem Wochenende tendenziell weniger Infektionen gemeldet.

  • 08:01 Uhr05.05.2020

    ugo Boss rutscht wegen Corona-Krise in die Verlustzone

    Der Modekonzern Hugo Boss schreibt wegen der Corona-Pandemie Verluste. Wegen der weitgehenden Schließung seiner Geschäfte brach dem Unternehmen im ersten Quartal der Umsatz weg, wie Hugo Boss am Dienstag mitteilte. Der Konzern will nun mit Einsparungen dagegen halten, Investitionen aufschieben und die Produktion zurückfahren. Erste Verbesserungen im Einzelhandelsumfeld erwartet das Unternehmen jedoch erst ab dem dritten Quartal.

  • 08:00 Uhr05.05.2020

    HSV-Schutzmasken werden an die Fans geschickt

    Fußball-Zweitligist Hamburger SV hat mit dem Versenden der 57 000 Schutzmasken in den Vereinsfarben begonnen. Der blau-weiß-schwarze Mund-Nasen-Schutz war Mitte April im Onlineshop angeboten worden. Binnen sechs Tagen waren sämtliche 57 000 Stück vorbestellt. Die Zahl entspricht den Zuschauerplätzen im Volksparkstadion. Nach Angaben des Clubs sind weitere Masken geplant. Noch ist offen, wann sie wieder angeboten werden.

  • 06:28 Uhr05.05.2020

    In der Corona-Pandemie wird weniger eingebrochen

    In der Corona-Pandemie wird vorläufigen Zahlen zufolge weniger in Wohnungen und Wohnhäuser eingebrochen. Dieser Trend zeichnet sich nahezu bundesweit ab, wie eine Länder-Umfrage der Deutschen Presse-Agentur zeigt. So ging beispielsweise nach bisherigen Erkenntnissen in Sachsen, Berlin, Schleswig-Holstein, Thüringen und Hamburg die Zahl der Wohnungseinbrüche in der Corona-Krise im Vergleich zu vor der Krise zurück. In Mecklenburg-Vorpommern stiegen Kriminelle ebenfalls weniger in Wohnungen ein, teilte das Landeskriminalamt in Rampe mit.

  • 06:27 Uhr05.05.2020

    Betrug mit Fakeshops in Zeiten von Corona mehr als verdoppelt

    Während die Kriminalität in Zeiten von Coronavirus und Kontaktbeschränkungen in fast allen Bereichen deutlich gesunken ist, hat Betrug erheblich zugenommen. Das teilte eine Sprecherin des Landeskriminalamtes in Hannover mit. Bei sogenannten Fakeshops im Internet sei ein Anstieg um mehr als 100 Prozent zu beobachten, wenn man den jetzigen April mit dem Vorjahresmonat vergleiche. Die Zahlen bei Straftaten nach dem Enkeltrick haben danach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um die Hälfte zugenommen.

  • 06:26 Uhr05.05.2020

    US-Forscher: Mehr als eine Viertelmillion Corona-Tote weltweit

    Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie sind nach Angaben von US-Forschern weltweit mehr als eine Viertelmillion Menschen nach einer Infektion gestorben. Die Universität Johns Hopkins in Baltimore verzeichnete bis Montagabend (Ortszeit) knapp 3,6 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem Coronavirus und mehr als 251 000 Todesfälle. Der Erreger Sars-CoV-2 kann die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen.

  • 13:13 Uhr04.05.2020

    Niedersachsen will Zwei-Personen-Regel Ende Mai neu bewerten

    Die niedersächsische Landesregierung will die Beschränkung privater Kontakte auf zwei Personen in der Corona-Krise erst Ende Mai neu bewerten. Bis einschließlich zum 24. Mai soll die Zwei-Personen-Regel damit mindestens bleiben. Das geht aus einem am Montag vorgestellten Fünf-Stufen-Plan der Landesregierung hervor. Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sagte, die Kontaktbeschränkungen seien besonders einschneidend, aber auch besonders wirksam, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Endgültig beschhließen will die Regierung den Stufenplan für Niedersachsen nach den nächsten Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch.

  • 12:55 Uhr04.05.2020

    Hotels in Niedersachsen sollen am 25. Mai wieder öffnen

    Die Hotellerie in Niedersachsen kann einem Fünf-Stufen-Plan der Landesregierung zufolge am 25. Mai ihr Geschäft wieder aufnehmen. Mit einer maximalen Auslastung von 50 Prozent und weiteren Auflagen sollen Hotels, Pensionen und Jugendherbergen dann öffnen können. Das gab Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) am Montag in Hannover bekannt. Bereits vom 11. Mai an sollen Ferienhäuser und -wohnungen mit einer maximalen Auslastung von 50 Prozent vermietet werden können. Endgültig beschlossen werden soll der Stufenplan für Niedersachsen nach den Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch.

  • 12:54 Uhr04.05.2020

    Gastronomie in Niedersachsen soll am 11. Mai wieder anlaufen

    Die Gastronomie in Niedersachsen kann einem Fünf-Stufen-Plan der Landesregierung zufolge am 11. Mai wieder anlaufen. Restaurants, Gaststätten, Cafés und Biergärten sollen mit einer maximalen Auslastung von 50 Prozent sowohl im Innen- als auch im Außenbereich öffnen können. Das gab Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) am Montag in Hannover bekannt. Eine weitere Öffnung der Gastronomie sei vom 25. Mai an möglich. Bars oder Diskotheken sollen dem Plan zufolge bis auf Weiteres geschlossen bleiben. Endgültig beschlossen werden soll der Stufenplan für Niedersachsen nach den Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch.

  • 12:54 Uhr04.05.2020

    Niedersachsens Schulen sollen am 25. Mai für alle Jahrgänge öffnen

    Die niedersächsischen Schüler sollen vom 25. Mai an unabhängig vom Jahrgang wieder zur Schule gehen können. Das gab Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) bei der Vorstellung eines Fünf-Stufen-Plans der Landesregierung am Montag in Hannover bekannt. Die Notbetreuung in Kindertagesstätten soll demnach bereits vom 11. Mai an auf eine Quote von 40 Prozent ausgeweitet werden. Die Kindertagespflege soll ebenfalls vom 11. Mai an in den regulären Betrieb zurückkehren. „Es soll kein Kind vergessen werden", sagte Tonne. Endgültig beschlossen werden soll der Stufenplan für Niedersachsen nach den nächsten Bund-Länder-Beratungen am Mittwoch.

  • 11:51 Uhr04.05.2020

    Portugal lockert den Lockdown - Läden geöffnet und Sport erlaubt

    Von Porto bis Faro kehrt langsam das Leben zurück: Portugal hat am Montag nach dem Ende des sechswöchigen Corona-Ausnahmezustands mit einer Lockerung der strikten Ausgangssperre begonnen. Zunächst durften kleinere Geschäfte mit einer Fläche von bis zu 200 Quadratmetern wieder öffnen, darunter Buch-, Friseur- und Schuhläden sowie Autohäuser. In öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften gibt es aber eine Maskenpflicht.

    Auch Sport im Freien ist nun wieder erlaubt. Dafür sollten auch einige Strandabschnitte geöffnet werden, um verschiedene Wassersportarten wie das Surfen zu ermöglichen. 

  • 11:50 Uhr04.05.2020

    Mitarbeiter soll 1200 Atemschutzmasken gestohlen haben

    Ein Mann (34) soll in Hürth bei Köln in seiner Firma 1200 Atemschutzmasken gestohlen und Teile bei Ebay zum Kauf angeboten haben. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hat der Mitarbeiter die Tat gestanden. In seiner Wohnung habe man die Masken wieder gefunden.

    Der Abteilungsleiter der Firma, die die Masken zum Schutz ihrer Mitarbeiter gekauft hatte, hatte am Freitag den Diebstahl festgestellt und Anzeige erstattet. Er gab der Polizei bereits den Hinweis, dass er genau die gleichen Masken bereits bei Ebay entdeckt habe. Die im Inserat angegebene Abholadresse führte die Beamten schließlich zu dem Mitarbeiter. „Bei einer richterlich angeordneten Wohnungsdurchsuchung des Tatverdächtigen fanden die Beamten das Diebesgut", so die Polizei: „Die Masken wurden der Firma wieder ausgehändigt."

  • 10:14 Uhr04.05.2020

    Neuseeland meldet null Neuinfektionen - Mahnung zu Vorsicht

    In Neuseeland ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus erstmals seit Wochen auf null gesunken. Innerhalb eines Zeitraums von 24 Stunden habe es zum ersten Mal seit dem 11. März keine neuen Infektionsfälle gegeben, teilten die örtlichen Gesundheitsbehörden am Montag mit.

  • 09:21 Uhr04.05.2020

    Serbien hebt Ausnahmezustand und Ausgangssperren auf

    In Serbien gilt der wegen der Corona-Pandemie verhängte Ausnahmezustand ab Donnerstag nicht mehr. Präsident Aleksandar Vucic kündigte die Aufhebung am Sonntagabend im regierungsnahen TV-Sender Pink an. Damit würden auch die Ausgangssperren fallen, fügte er hinzu. Vucic hatte am 15. März den Ausnahmezustand ausgerufen.

  • 09:20 Uhr04.05.2020

    Testergebnisse für Besatzung von Tui-Schiff werden erwartet

    Nach einem bestätigten Corona-Fall auf dem in Cuxhaven liegenden Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 3" werden die Testergebnisse für die gesamte Besatzung erwartet. Diese sollten nach Unternehmensangaben frühestens am Montagabend vorliegen. Dem infizierten Besatzungsmitglied geht es auf der Isolierstation des Helios-Klinikums Cuxhaven weiterhin gut mit nur milden Symptomen, wie eine Reederei-Sprecherin am Montag sagte.

  • 08:02 Uhr04.05.2020

    Mehr als 100.000 Corona-Fälle in Brasilien

    In Brasilien haben sich nach offiziellen Angaben nun mehr als 100.000 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Wie das Gesundheitsministerium in Brasília am Sonntag (Ortszeit) bekanntgab, lag die Zahl der Corona-Infizierten bei 101 147. Mindestens 7025 Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus bislang gestorben. Den Daten der Johns-Hopkins-Universität in den Vereinigten Staaten zufolge liegt Brasilien in absoluten Zahlen damit auf Platz neun der am schwersten betroffenen Länder weltweit.

  • 06:26 Uhr04.05.2020

    679 Neuinfektionen und 43 weitere Todesfälle in Deutschland

    In Deutschland ist die Zahl der festgestellten Infektionen um 679 auf 163.175 gestiegen, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) mitteilt. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle legt um 43 auf 6692 zu.

    Zu gestern war die Zahl der Neuinfektionen noch um 793 Fälle, die der Todesfälle um 74 gestiegen.

  • 16:41 Uhr03.05.2020

    Kanzleramtschef: Keine Gleichbehandlung

    Vor einer Woche mit weiteren Lockerungen in der Corona-Krise hat Kanzleramtschef Helge Braun die Bevölkerung auf eine Phase mit Ungleichbehandlungen vorbereitet. Beim schrittweisen Öffnen des Alltagslebens "kann es nicht immer eine absolute Gleichberechtigung aller gesellschaftlichen Bereiche geben, weil unser Vorgehen eben schrittweise ist", sagte der CDU-Politiker der "Welt am Sonntag". Jeder einzelne Schritt sei eine Abwägung. Von Montag an sollten erstmals seit Wochen wieder Friseure öffnen dürfen. Auch die Schulen sollen sich für einen Teil der Schüler wieder öffnen.

  • 16:37 Uhr03.05.2020

    Geberkonferenz für Impfstoff-Forschung

    Schnellstmöglich ein Corona-Impfstoff für alle: In einem weltweiten Kraftakt sollen am Montag 7,5 Milliarden Euro für die Entwicklung von Mitteln gegen das tödliche Virus gesammelt werden, die dann alle Länder zu fairen Preisen bekommen sollen. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte vor einer Online-Geberkonferenz in Brüssel einen "deutlichen finanziellen Beitrag" aus Deutschland zu. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur geht es um einen dreistelligen Millionenbetrag.

    EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatte die Geberkonferenz einberufen, bei der Staats- und Regierungschefs und Organisationen aus aller Welt Spenden zusagen können. Im "Spiegel" zeigte sich von der Leyen zuversichtlich, dass die gewünschte Milliardensumme zusammenkommt.

  • 11:48 Uhr03.05.2020

    Bundesliga-Neustart Chance für Corona-Studie

    Der Sportmediziner Fritz Sörgel hat sich aus wissenschaftlichen Gründen für eine Fortsetzung der Saison in der Fußball-Bundesliga ausgesprochen. Der Pharmakologe sieht in dem Spielbetrieb die Chance, eine bislang so nicht mögliche Studie über das Coronavirus anfertigen zu können. "Macht man sich frei davon, dass da ein sportlicher Wettkampf stattfindet, erfüllen diese Geisterspiele im Ansatz die Kriterien für eine wissenschaftliche Studie", schrieb Sörgel in einem Beitrag für den «Tagesspiegel».

    Im Augenblick gäbe es nur "viele kleine Studien, die keinen definierten Beginn, ein ungewisses Ende und keinen richtigen Versuchsplan haben", monierte Sörgel. Nach dem Plan der Deutschen Fußball Liga würden etwa 1500 relativ junge Menschen in einem räumlich festgelegten Umfeld regelmäßig aufeinandertreffen. "Die Frage wäre nun, ob es an diesem Arbeitsplatz zu Infektionen mit dem Sars-CoV-2-Virus kommt", meinte der 69-Jährige. Daraus könnten Rückschlüsse auf andere Arbeitsumfelder gezogen werden.

  • 21:36 Uhr02.05.2020

    Weißes Haus blockiert Anhörung von Immunologen Fauci

    Das Weiße Haus blockiert eine geplante Anhörung des prominenten US-Regierungberaters und Immunologen Anthony Fauci zur Corona-Krise im US-Repräsentantenhaus. Der Vizesprecher des Weißen Hauses, Judd Deere, teilte mit, es sei "kontraproduktiv", Menschen, die an Maßnahmen gegen das Virus arbeiteten, derzeit bei Anhörungen im Kongress auftreten zu lassen. Diese könnten "zu gegebener Zeit" angehört werden. Die Demokraten im Haushaltsausschusses hatten Fauci am kommenden Mittwoch befragen wollen, zur Reaktion der Regierung von US-Präsident Donald Trump auf das Virus.

  • 21:15 Uhr02.05.2020

    Starker Anstieg von Corona-Todesfällen in Italien

    Mit 474 weiteren Todesfällen im Zusammenhang mit Corona-Infektionen hat Italien am Sonnabend den größten Anstieg der Opferzahl seit elf Tagen gemeldet. Die täglich vom Zivilschutz mitgeteilte Zahl neuer Todesopfer ist nun so groß wie seit dem 21. April nicht mehr, als die Behörde von 534 weiteren Toten berichtet hatte. Am Freitag lag die Zahl bei 269. Insgesamt starben in Italien bisher 28.710 Menschen nach Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus, wie aus den Zahlen des Zivilschutzes hervorgeht. Die Gesamtzahl der Infektionen betrage nun 209.328, ein Plus von 1900 seit Freitag.

  • 21:06 Uhr02.05.2020

    Erster Gottesdienst im Kölner Dom

    Im Kölner Dom wird am Sonntag (10 Uhr) erstmals seit Einführung der Corona-Beschränkungen wieder ein Gottesdienst mit Besuchern gefeiert. Das Pontifikalamt in der größten deutschen Kathedrale wird von Erzbischof Rainer Maria Woelki zelebriert. Der letzte gemeinschaftliche Gottesdienst im Dom hatte am 14. März stattgefunden. Für die Wiederaufnahme der Messen gelten strenge Regeln.

  • 20:43 Uhr02.05.2020

    US-Militär bedankt sich mit Formationsflügen

    In der Corona-Krise hat sich das US-Militär mit Formationsflügen bei Ärzten, Pflegern und anderen Menschen bedankt, die gegen die weitere Ausbreitung des Virus kämpfen. Zwölf Militärflugzeuge der Luftwaffe und der Marine - Teile der "Air Force Thunderbirds" und der "Navy Blue Angels" - flogen heute über die US-Hauptstadt Washington, die nahe gelegene Stadt Baltimore im Bundesstaat Maryland sowie über Atlanta (Georgia). Von der US-Luftwaffe hieß es, die Aktion sei ein Zeichen der Anerkennung für die Helden in der Corona-Pandemie.

  • 20:10 Uhr02.05.2020

    Frankreich will Ausnahmezustand bis Juli verlängern

    In der Corona-Krise will Frankreich den Ausnahmezustand im Gesundheitsbereich um zwei Monate bis zum 24. Juli verlängern. Die Mitte-Regierung verständigte sich in Paris auf einen entsprechenden Gesetzesentwurf, der kommende Woche im Parlament debattiert werden soll. Das sagte Gesundheitsminister Olivier Véran nach einer Kabinettssitzung.

  • 18:28 Uhr02.05.2020

    Philippinen entlassen 10.000 Häftlinge

    Die philippinische Justiz hat seit Mitte März fast 10.000 Häftlinge aus den überfüllten Gefängnissen des Landes freigelassen, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Um die vorzeitigen Haftentlassungen zu ermöglichen, seien Verfahrensregeln extra angepasst worden, sagte  Richter Mario Victor Leonen vom Obersten Gericht des asiatischen Staates mit seinen mehr als 7000 Inseln. Offiziellen Angaben zufolge sind bislang zwei Gefangene an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, 350 wurden positiv auf das Virus getestet.

  • 17:26 Uhr02.05.2020

    "Mein Schiff 3": Zunächst kein weiteres positives Ergebnis

    Auf dem Kreuzfahrtschiff „Mein Schiff 3“, auf dem am Vortag ein Fall der Erkrankung Covid-19 festgestellt wurde, haben die ersten 250 Testungen zunächst kein weiteres positives Ergebnis erbracht. Das teilt der Landkreis Cuxhaven mit.

  • 16:45 Uhr02.05.2020

    Mehr als 162.300 Corona-Nachweise in Deutschland

    In Deutschland sind bis heute Nachmittag mehr als 162.300 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. (Vortag Stand 16.15 Uhr: mehr als 161.500 Infektionen). Mindestens 6639 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 6556). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.
    Die Reproduktionszahl lag nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Stand Freitag weiter bei 0,79. Das bedeutet, dass zehn Infizierte etwa sieben bis neun weitere Personen anstecken. Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 129 000 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

  • 15:59 Uhr02.05.2020

    Bremerhaven: Erster Toter durch Corona

    Auch die Seestadt hat jetzt einen ersten Todesfall: Im Krankenhaus Reinkenheide verstarb ein Mann nach schwererer Vorerkrankung. Nach Angaben der Stadt Bremerhaven war er zwischen 60 und 70 Jahre alt.

  • 15:52 Uhr02.05.2020

    USA erlauben begrenzten Einsatz von Corona-Wirkstoff Remdesivir

    Die USA erlauben den begrenzten Einsatz des Wirkstoffs Remdesivir bei Covid-19-Patienten in Krankenhäusern. Eine klinische Studie hatte zuvor gezeigt, dass der ursprünglich für Ebola entwickelte Wirkstoff bei Covid-Patienten die Zeit bis zu einer Genesung um mehrere Tage verkürzen kann. Die rasche Zulassung sei extrem ungewöhnlich - und nicht gänzlich unproblematisch, sagen deutsche Experten. Die Ausnahmegenehmigung sei angesichts der Coronavirus-Pandemie "in Lichtgeschwindigkeit" zustande gekommen, hatte der Chef der US-Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde FDA, Stephen Hahn, am Freitag im Weißen Haus gesagt. Präsident Donald Trump bezeichnete den Schritt als "sehr vielversprechend".

  • 15:24 Uhr02.05.2020

    Corona-Reproduktionszahl in Schweden unter 1,0 gesunken

    Die Zahl neuer Corona-Ansteckungen geht nach Angaben der nationalen Gesundheitsbehörde in Schweden zurück. Der schwedische Staatsepidemiologe Anders Tegnell bestätigte im Gespräch mit dem Sender SVT, dass die sogenannte Reproduktionszahl seit einigen Tagen unter 1,0 liege. Dies besagt, dass ein mit dem neuartigen Coronavirus infizierter Schwede durchschnittlich weniger als einen weiteren Schweden ansteckt. "Das bedeutet, dass die Pandemie allmählich abebben wird", erklärte Tegnell.

  • 15:06 Uhr02.05.2020

    Fußball: Keine Corona-Fälle bei Werder

    Nach dem Auftreten von drei Corona-Fällen beim 1. FC Köln melden andere Fußball-Bundesligisten vereinzelt negative Testergebnisse. Werder Bremen und Eintracht Frankfurt gaben bei Twitter bekannt, dass kein Profi oder Betreuer mit dem neuartigen Virus infiziert sei. "Der zweite Test für Spieler und das direkte Team-Umfeld findet am Sonntag statt", teilten die Norddeutschen mit. Auch bei der Eintracht werde "am Wochenende" erneut getestet.

  • 15:04 Uhr02.05.2020

    10.344 bestätigte Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen

    In Niedersachsen ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen um 38 Fälle auf 10 344 gestiegen. Das teilte die Landesregierung am heutigen Sonnabend (Stand 13 Uhr) mit. Wieder genesen sind laut Hochrechnung 7784 Menschen, gut drei Viertel der bestätigten Fälle. Gestorben sind 459 Infizierte (plus 2). In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 630 Infizierte behandelt. davon 154 intensivmedizinisch. 107 Patienten werden künstlich beatmet.
    Im Land Bremen hatten die Gesundheitsbehörden zuletzt am Donnerstag (Stand 14 Uhr) 859 bestätigte Fälle gemeldet. 438 Menschen galten als genesen. Die Zahl der Todesfälle lag bei 30.

  • 14:04 Uhr02.05.2020

    Saarland: Geschäfte, Museen und Zoos machen morgen wieder auf

    Im Saarland können ab Montag alle Geschäfte unter Auflagen unabhängig von Größe und Sortiment wieder öffnen. Das kündigte der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) in Saarbrücken an. Damit werde die zuvor geltende Regel gestrichen, dass Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern aufmachen dürfen. Entscheidend sei nun unter Einhaltung der Hygienevorschriften, dass pro 20 Quadratmetern Gesamtfläche nur ein Kunde zugelassen werde. "Das könnte auch ein Modell für ganz Deutschland sein", sagte Hans.

  • 13:37 Uhr02.05.2020

    Sachsen-Anhalt lockert Kontaktbeschränkungen

    Sachsen-Anhalt lockert die seit sechs Wochen geltenden Kontaktbeschränkungen. Von Montag an dürfen fünf Menschen zusammen unterwegs sein, auch wenn sie nicht in einem Haushalt leben, wie die Landesregierung am Samstag beschloss. Bisher war nur die Begleitung von einem Menschen außerhalb des Haushalts erlaubt.

  • 13:25 Uhr02.05.2020

    "Mein Schiff 3" in Cuxhaven: Weitere Tests an Besatzungsmitgliedern laufen

    Nach dem positiven Corona-Befund an Bord des in Cuxhaven liegenden Kreuzfahrtschiffes "Mein Schiff 3" laufen weitere Tests an den Besatzungsmitgliedern. Nach Angaben einer Reedereisprecherin werden weitere Ergebnisse heute Nachmittag erwartet. 

  • 17:23 Uhr01.05.2020

    Unicef: Ländern gehen wegen Coronakrise Impfstoff-Reserven aus

    Das UN-Kinderhilfswerk Unicef hat am Freitag vor Ausbrüchen tödlicher und eigentlich vermeidbarer Krankheiten als Folge der Corona-Krise gewarnt. Die weitgehende Erlahmung im internationalen Flugverkehr habe zu einem massiven Lieferrückstand von Standard-Impfstoffen in verschiedenen Regionen geführt, erklärte Unicef-Sprecherin Marixie Mercado in einem Online-Pressegespräch am Freitag in Genf. Allein in den vergangenen zwei Wochen seien die geplanten Lieferungen um 70 bis 80 Prozent zurückgegangen.

  • 17:22 Uhr01.05.2020

    10.305 bestätigte Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen

    Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen ist auf 10.305 gestiegen. Das sind 106 mehr als am Tag zuvor, wie die Landesregierung am Freitag mit Stand 13 Uhr mitteilte.

     

    Die Angaben zu den Genesenen sowie Verstorbenen wurden aufgrund technischer Probleme am Tag der Arbeit zunächst nicht aktualisiert. Am Donnerstag waren laut Hochrechnung 7431 Menschen, fast drei Viertel der bestätigten Fälle, wieder genesen und 435 Infizierte gestorben.

     

    Den Zahlen vom Freitag zufolge werden 672 Infizierte in niedersächsischen Kliniken behandelt, davon 174 intensivmedizinisch. 113 Patienten werden künstlich beatmet.

  • 12:09 Uhr01.05.2020

    Auch Formel-1-Rennen in Ungarn nur ohne Zuschauer möglich

    Die Formel 1 muss auch beim Großen Preis von Ungarn vor der Toren der Hauptstadt Budapest auf Zuschauer verzichten. Das teilten die Veranstalter des Rennens, das derzeit noch für den 2. August eingeplant ist, am Freitag mit. Demnach könnte auch der Grand Prix auf dem Hungaroring, sollte er während der Coronavirus-Pandemie überhaupt stattfinden, nur als Geisterrennen ausgetragen werden.

  • 12:08 Uhr01.05.2020

    Eishockey-WM auch 2021 nicht in der Schweiz

     Die wegen der Corona-Pandemie verschobene Eishockey-Weltmeisterschaft wird auch 2021 nicht in der Schweiz stattfinden. Der Schweizer Verband verzichtet wegen der ökonomischen Risiken in Zusammenhang mit dem Coronavirus auf einen Antrag beim internationalen Verband IIHF für eine Neuansetzung im kommenden Jahr. Das teilte Swiss Ice Hockey mit. In zwölf Monaten wird damit wie geplant in Lettland und Belarus (Weißrussland) gespielt.



    Die WM 2020 sollte am kommenden Freitag in Zürich und Lausanne beginnen, war aber Ende März abgesagt worden. Die Organisatoren und IIHF-Präsident René Fasel hatten daraufhin die Option ins Spiel gebracht, dass die WM 2021 in der Schweiz nachgeholt werden könnte.

    "Nach intensiven Abklärungen mussten wir erkennen, dass es kein realistisches Szenario ist, 2021 eine WM durchzuführen", sagte Verbandspräsident Michael Rindlisbacher in der Mitteilung.

  • 10:39 Uhr01.05.2020

    Ryanair geht von 3000 Stellenstreichungen aus

    Der irische Billigflieger Ryanair geht davon aus, wegen der Corona-Krise bis zu 3000 Stellen abzubauen. Das teilte die Fluggesellschaft am Freitag mit. Die Airline werde im Juli mit einem Restrukturierungsprogramm beginnen.

     

    Betroffen von den Stellenstreichungen seien vor allem Piloten und Kabinenpersonal. Auch unbezahlter Zwangsurlaub, Gehaltskürzungen um bis zu 20 Prozent und die Schließung von Standorten in ganz Europa seien zu erwarten, hieß es in der Mitteilung.

     

    Auch Mitarbeiter in der Führungsebene und in der Verwaltung müssten mit Jobverlust und Gehaltskürzungen rechnen. Ryanair-Geschäftsführer Michael O'Leary stimmte zu, für das gesamte Haushaltsjahr auf die Hälfte seines Gehalts zu verzichten.

  • 10:37 Uhr01.05.2020

    Erste Städte in Brasilien machen komplett dicht

    Angesichts steigender Infektionszahlen hat ein Richter in Brasilien erstmals den Lockdown für mehrere Städte angeordnet. In São Luís, der Hauptstadt des nördlichen Bundesstaates Maranhão, und drei weiteren Städten in der Umgebung werden demnach von 5. Mai an für zehn Tage alle nicht-essenziellen Aktivitäten ausgesetzt, wie aus einer Erklärung der Justiz von São Luís hervorging.

  • 10:36 Uhr01.05.2020

    DGB warnt vor Missbrauch der Corona-Krise für weiteren Jobabbau

    Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) macht Front gegen generelle Einschnitte zulasten der Arbeitnehmer im Windschatten der Corona-Krise. "Ich warne die Unternehmen dringend davor, die Krise jetzt für zusätzlichen Arbeitsplatzabbau zu missbrauchen", sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann der Deutschen Presse-Agentur zum Tag der Arbeit am Freitag. "Wenn es wieder bergauf geht, werden ihnen diese Fachkräfte fehlen." Anstatt nun die alte Melodie "Wir müssen den Gürtel enger schnallen" zu bedienen, müsse mit ordentlichen Löhnen die Kaufkraft breiter Bevölkerungsschichten gesichert werden.

  • 10:33 Uhr01.05.2020

    China: Kaiserpalast in Peking wieder für Besucher geöffnet

    Mehr als drei Monate nach der Schließung wegen des Ausbruchs des neuen Coronavirus in China sind der Kaiserpalast in Peking und die Große Mauer wieder für Besucher geöffnet worden. Auch Parks und Museen öffneten am Freitag ihre Tore. Eintrittskarten mussten über das Internet bestellt werden.

     

    Die Zahl der Besucher wurde stark begrenzt. Der auch Verbotene Stadt genannte Kaiserpalast lässt nur 5000 Besucher täglich zu - früher waren 80.000 erlaubt. Städtische Parks erlauben nur 30 Prozent der üblichen Besucherzahlen.

  • 10:32 Uhr01.05.2020

    Japans Kaiser sorgt sich um Mitmenschen wegen Corona-Pandemie

    Auch Japans Kaiser Naruhito ist besorgt über die andauernde Corona-Pandemie. Auf dem Weg in seinen Palast grüßte der 60-jährige Monarch am Freitag, dem 1. Jahrestag seiner Thronbesteigung, einzelne Passanten von seiner Limousine aus, wobei er dabei eine Schutzmaske trug. Die Ausbreitung der neuartigen Lungenkrankheit sei eine "große Herausforderung" für die Menschheit, wurde der Kaiser von der Nachrichtenagentur Kyodo nach einer Besprechung mit einem Regierungsberater zitiert.

  • 19:06 Uhr30.04.2020

    Spielplätze in Niedersachsen sollen am 6. Mai öffnen

    Die Spielplätze in Niedersachsen können vom 6. Mai an unter Auflagen wieder öffnen. Dann trete die nächste Änderung der Corona-Verordnung in Kraft, teilte die Staatskanzlei am Donnerstagabend in Hannover mit. «Wir werden sehr kurzfristig mit unseren Kommunen in Gespräche eintreten, unter welchen Bedingungen das gelingen kann», sagte Ministerpräsident Stephan Weil. Die Kommunen sollten dabei seiner Vorstellung nach einen «relativ weiten Spielraum» bekommen. Der SPD-Politiker zeigte sich positiv überrascht, dass sich Bund und Länder auf die Öffnung der Spielplätze einigen konnten.

  • 19:06 Uhr30.04.2020

    Russischer Regierungschef Mischustin mit Corona infiziert

    Der russische Regierungschef Michail Mischustin ist nach Angaben der Staatsmedien mit dem Coronavirus infiziert. Der 54-Jährige begebe sich deshalb in Quarantäne, meldeten russische Agenturen am Donnerstagabend. Kremlchef Wladimir Putin äußerte die Hoffnung auf eine rasche Genesung des Ministerpräsidenten.

  • 17:58 Uhr30.04.2020

    Merkel: Reisen innerhalb Europas derzeit nicht auf der Agenda

    Kanzlerin Angela Merkel hat in der Coronakrise mit Blick auf den Sommerurlaub Erwartungen an Reisen in Europa vorerst gedämpft. Dies sei derzeit nicht auf der Agenda, sagte Merkel am Donnerstag nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder.

  • 17:33 Uhr30.04.2020

    Bundesliga muss warten: Politik vertagt Entscheidung über Neustart

    Der deutsche Profifußball muss weiter auf ein klares Signal für die Fortsetzung der aktuellen Spielzeit warten. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten haben nach Informationen aus Teilnehmerkreisen eine Entscheidung über eine Wiederaufnahme der wegen der Corona-Krise ausgesetzten Bundesliga und des Vereinssports am Donnerstag vertagt. Bis zu den nächsten Beratungen am 6. Mai soll es dazu eine Beschlussvorlage von Kanzleramtschef Helge Braun und den Staatskanzleichefs der Länder geben.

  • 17:57 Uhr30.04.2020

    Saisonabbruch im französischen Fußball - Paris ist Meister

    Die französische Fußball-Liga hat ihre Saison wegen der Coronavirus-Pandemie abgebrochen und Paris Saint-Germain mit Trainer Thomas Tuchel zum Meister erklärt. Das teilte die LFP am Donnerstag mit.

  • 16:42 Uhr30.04.2020

    Bund und Länder vertagen Entscheidung über Schulen und Kitas

    In der Coronakrise vertagen Bund und Länder die Entscheidung über weitere Schulöffnungen auf den 6. Mai. Auch zur Ausweitung der Kinderbetreuung solle eine Beschlussvorlage erst für die nächste Schalte von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten der Länder am kommenden Mittwoch erarbeitet werden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Donnerstag aus Teilnehmerkreisen der heutigen Schaltkonferenz.

  • 15:27 Uhr30.04.2020

    DFB verlegt Pokalfinale der Fußball-Frauen auf unbestimmte Zeit

    Der Deutsche Fußball-Bund hat das Pokal-Endspiel der Frauen wegen der Corona-Krise auf unbestimmte Zeit verlegt. Das Finale sollte ursprünglich am 30. Mai in Köln stattfinden. Weiter vakant bleiben auch die Termine für das Viertel- und Halbfinale. Für die Fortsetzung des Wettbewerbes seien die Zustimmung der zuständigen Behörden und die Einhaltung entsprechender Vorgaben für mögliche Spiele ohne Zuschauer maßgeblich, teilte der DFB am Donnerstag mit. Bereits für das Finale erworbene Tickets behalten vorerst ihre Gültigkeit.

  • 15:22 Uhr30.04.2020

    Kreise: Kliniken sollen weniger Intensivbetten frei halten

    Die Kliniken sollen nach dem Willen von Bund und Ländern nicht mehr so viele Intensivbetten und Kapazitäten für Corona-Patienten freihalten. Die Infektionsentwicklung und eine präzise Übersicht per Register ließen es zu, einen «etwas größeren Teil» der Kapazitäten wieder für planbare Operationen zu nutzen. Darüber verständigten sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen bei einer Telefonschalte am Donnerstag.

  • 15:26 Uhr30.04.2020

    Kreise: Kliniken sollen weniger Intensivbetten frei halten

    Die Kliniken sollen nach dem Willen von Bund und Ländern nicht mehr so viele Intensivbetten und Kapazitäten für Corona-Patienten freihalten. Die Infektionsentwicklung und eine präzise Übersicht per Register ließen es zu, einen «etwas größeren Teil» der Kapazitäten wieder für planbare Operationen zu nutzen. Darüber verständigten sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen bei einer Telefonschalte am Donnerstag.

  • 15:06 Uhr30.04.2020

    Gottesdienste in Niedersachsen ab 7. Mai wieder möglich

    Gottesdienste und religiöse Versammlungen in Kirchen, Synagogen und Moscheen sind in Niedersachsen vom 7. Mai an unter Auflagen wieder möglich. Eine entsprechende Vereinbarung hat Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Mittwoch mit den Religionsgemeinschaften getroffen, wie die Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte.

  • 14:43 Uhr30.04.2020

    Tui hofft auf nachgeholte Reisen im Spätsommer

    Der Reiseanbieter Tui hat die Hoffnung auf das Sommergeschäft noch nicht abgeschrieben. Zwar verlängerte Tui Deutschland den Reisestopp ins Ausland bis Mitte Juni. Im Inland werden die Reisen allerdings nur bis Mitte Mai ausgesetzt, „da von einer früheren Öffnung der Ferienhäuser und Hotels in Deutschland auszugehen" sei, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Hannover mit. Zudem sei mit einer schrittweisen Öffnung der europäischen Urlaubsregionen zu rechnen, da die Länder unterschiedlich von Einschränkungen betroffen seien. Der Konzern stehe dazu im Austausch mit Ländern wie Griechenland, Zypern, Portugal und Bulgarien.

  • 14:10 Uhr30.04.2020

    Bund will bis 6. Mai Konzept für Schulen, Kitas und Sport erarbeiten

    Der Bund will bis zum 6. Mai ein Konzept zur weiteren schrittweisen Öffnung von Schulen, Kindertagesstätten und zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs erarbeiten lassen. Kanzleramtschef Helge Braun soll mit den Chefs der Staatskanzleien der Länder auf der Grundlage der Empfehlungen der jeweiligen Ministerkonferenzen Vorschläge machen, heißt es in der der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vorliegenden Beschlussvorlage des Bundes für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel mit den Regierungschefs der Länder am Donnerstagnachmittag.

  • 13:18 Uhr30.04.2020

    Praxisärzte dringen auf baldige Rückkehr zur normalen Versorgung

    Die Praxisärzte dringen angesichts der vorerst gebremsten Coronavirus-Verbreitung in Deutschland darauf, andere wichtige Behandlungen von Patienten bald wieder hochzufahren. "Wir müssen jetzt zeitnah den Weg zurück in die Regelversorgung finden", sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, am Donnerstag in Berlin.

     

    Aktuell gebe es weniger als 40.000 nicht ausgeheilte Covid-19-Patienten zu betreuen - aber Millionen mit anderen Krankheiten wie Diabetes oder Herzschwächen.

  • 13:17 Uhr30.04.2020

    Seehofer will Grenzkontrollen verlängern - Kritik aus der CDU

    Die von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) geplante Verlängerung der wegen der Corona-Pandemie angeordneten Kontrollen an deutschen Grenzen stößt bei einigen CDU-Politikern aus der Grenzregion auf Kritik. Die baden-württembergischen Bundestagsabgeordneten Andreas Jung und Felix Schreiner sprachen sich in einer nicht-öffentlichen Stellungnahme für eine Öffnung der Grenze zur Schweiz nach dem 4. Mai aus. Zur Begründung führten sie unter anderem an, "das Risiko ist überall gleichermaßen".

  • 13:16 Uhr30.04.2020

    Studie: Kinder vermutlich genauso ansteckend wie Erwachsene

    Kinder sind einer Analyse in Deutschland zufolge in der gegenwärtigen Coronavirus-Pandemie vermutlich genauso ansteckend wie Erwachsene. Die Zahl der Viren, die sich in den Atemwegen nachweisen lässt, unterscheide sich bei verschiedenen Altersgruppen nicht, berichten Forscher um den Virologen Christian Drosten von der Berliner Charité in einer vorab veröffentlichten und noch nicht von unabhängigen Experten geprüften Studie. Die Forscher warnen aufgrund ihrer Ergebnisse vor einer uneingeschränkten Öffnung von Schulen und Kindergärten in Deutschland.

  • 09:02 Uhr30.04.2020

    Niedersachsen: Noch kein Datum für Kita- und Spielplatzöffnung

    Wann Kindergärten und Tagesstätten wieder schrittweise öffnen und die Spielplatzsperre aufgehoben wird, kann Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) noch nicht sagen. "Ich kann leider noch kein konkretes Datum nennen", sagte Tonne am Donnerstagmorgen auf Antenne Niedersachsen. Eine Entscheidung über eine Ausweitung der Kita-Öffnung solle bei einem Gespräch zwischen Bund und Ländern am 6. Mai getroffen werden. Zunächst sollten Kinder mit einem besonderen Unterstützungsbedarf sowie Vorschulkinder in die Kindergärten zurückkehren dürfen.

  • 06:32 Uhr30.04.2020

    Trump glaubt an komplette Rückkehr zur Normalität nach Corona-Krise

    US-Präsident Donald Trump glaubt nicht, dass die Corona-Pandemie das Leben in den USA dauerhaft verändern wird. Trump sagte am Mittwochabend in Washington, er rechne mit einer 100-prozentigen Rückkehr zur Normalität im Land. "Wir wollen, dass es so wird, wie es war."

     

    Trump äußerte sich erneut auch zuversichtlich, dass die Wirtschaft sich bereits gegen Ende des Jahres dramatisch von der coronabedingten Krise erholen werde. Vorerst sieht es wirtschaftlich aber düster aus in Amerika.

  • 06:30 Uhr30.04.2020

    SPD-Chefs für Recht auf Homeoffice mit klaren Regeln

    Vor dem Tag der Arbeit am 1. Mai hat die SPD-Spitze ein Recht auf Homeoffice mit klaren Regeln gefordert. Mittelfristig müsse dann stärker darauf geachtet werden, wie die Arbeitsplätze zuhause ausgestattet seien. "Eigentlich müssten alle Arbeitgeber zum Beispiel zu Hause nachprüfen, ob der Stuhl überhaupt geeignet ist", sagte SPD-Chefin Saskia Esken der Deutschen Presse-Agentur. "Jetzt herrscht eine Art Ausnahmezustand, aber mittelfristig muss es ein Recht auf Homeoffice mit klaren Regeln geben."

  • 06:29 Uhr30.04.2020

    Industrie fordert Planungssicherheit bei Hochfahren der Wirtschaft

    Industriepräsident Dieter Kempf hat Bund und Länder aufgefordert, Planungssicherheit beim Wiederhochfahren der Wirtschaft in der Corona-Krise zu schaffen. Er betonte außerdem die Eigenverantwortung der Unternehmen bei der Umsetzung gesundheitlicher Vorkehrungen und Einschränkungen im Produktionsablauf. Dafür seien umfassende Sicherheitskonzepte erarbeitet worden, sagte Kempf der Deutschen Presse-Agentur. "Außer eines verlässlichen Planungsrahmens durch die Politik ist keine weitere staatliche Koordinierung erforderlich".

  • 06:28 Uhr30.04.2020

    Bundesbildungsministerin: Noch lange Corona-Beschränkungen an Schulen

    Anja Karliczek rechnet für den Schulbetrieb mit Beschränkungen bis in das nächste Schuljahr hinein. "Die Ausnahmesituation wird bis weit in das nächste Schuljahr andauern", sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Erst wenn große Bevölkerungsgruppen geimpft sind, werden wir zum gewohnten Unterricht zurückkehren", betonte die Ministerin. So lange werde es eine Mischform von Präsenzunterricht und digitalem Unterricht geben.

  • 06:27 Uhr30.04.2020

    Studie: Corona-Fehlinformationen durch Promis können gefährlich sein

    In der Corona-Krise steigt einer Studie zufolge die Nachfrage nach unerprobten und möglicherweise sogar gefährlichen Medikamenten, sobald diese von prominenten Menschen empfohlen werden. In den USA habe die Zahl der Google-Suchanfragen nach zwei Malariamedikamenten im März immens zugenommen, nachdem erst Tesla-Chef Elon Musk und dann US-Präsident Donald Trump sie als möglicherweise wirksame Mittel gegen das Coronavirus beworben hatten, berichten Forscher im Fachmagazin "JAMA Internal Medicine".

  • 06:26 Uhr30.04.2020

    Mehr als 159.000 Corona-Nachweise in Deutschland - 6132 Tote

    In Deutschland sind bis Mittwochabend mehr als 159.000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden (Vortag, Stand 20.15 Uhr: mehr als 157.500 Infektionen). Mindestens 6132 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag, Stand 20.15 Uhr: 6054). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

  • 06:25 Uhr30.04.2020

    RKI: Ermittlung der Ansteckungsrate leicht geändert - Wert bei 0,75

    Das Robert-Koch-Institut hat die Ermittlung der Ansteckungsrate mit dem neuen Coronavirus leicht geändert. Den am Mittwoch veröffentlichten RKI-Schätzungen zufolge liegt die sogenannte Reproduktionszahl bei 0,75 (Datenstand 29. April, 0 Uhr). Das bedeutet, zehn Infizierte stecken im Schnitt 7,5 Menschen an. Die Zahl der Neuinfektionen sinkt somit leicht.

     

    Seit Mittwoch nutzt das RKI ein sogenanntes Vier-Tage-Mittel für die Schätzung der aktuellen Neuinfektionen und damit auch der Reproduktionszahl. Zuvor wurde ein Drei-Tage-Mittel genutzt.

  • 20:20 Uhr29.04.2020

    Mehr als 24.000 Tote in Folge von Coronavirus in Frankreich

    In Frankreich sind mehr als 24.000 Menschen in Folge einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Bis Mittwochabend seien 24.087 Todesfälle registriert worden, teilte das französische Gesundheitsministerium mit. Demnach sind 15.053 Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern gestorben. 9034 Todesfälle wurden in Alten- und sozialen Pflegeheimen verzeichnet.

  • 19:20 Uhr29.04.2020

    Google und Apple schalten Vorab-Schnittstellen für Corona-Apps frei

    Google und Apple stellen eine erste Vorab-Version ihrer Schnittstellen für die geplanten Corona-Warn-Apps bereit. Zugang dazu bekommen ausgewählte App-Entwickler, die mit Gesundheitsbehörden zusammenarbeiten, teilten die US-Konzerne am Mittwoch mit.

    Die Corona-Apps sollen helfen, Ansteckungen nachzuverfolgen, wenn die Ausgehbeschränkungen gelockert werden. Sie sollen erfassen, welche Smartphones einander nahegekommen sind - und Nutzer warnen, wenn sich später herausstellt, dass sie sich neben infizierten Personen aufgehalten hatten.

  • 19:15 Uhr29.04.2020

    Vuelta-Start in den Niederlanden wegen Coronakrise abgesagt

    Der in diesem Jahr in den Niederlanden geplante Start der Spanien-Rundfahrt ist wegen der Coronakrise abgesagt. Der ursprünglich angesetzte Auftakt der Vuelta mit drei Etappen im Ausland könne in diesem Jahr nicht stattfinden, teilte der Rad-Veranstalter am Mittwoch mit. Statt ursprünglich 21 Etappen werden nun 18 Tagesabschnitte gefahren. Neuer Startort ist Irun im Baskenland.

  • 18:26 Uhr29.04.2020

    Zahl der Corona-Toten in Großbritannien stark nach oben korrigiert

    Die offizielle Zahl der Corona-Toten in Großbritannien ist am Mittwoch deutlich nach oben korrigiert worden auf 26.097. Enthalten waren darin erstmals auch Todesfälle in Pflegeheimen und Privathaushalten aus England und Wales.

    Die konservative Regierung von Premierminister Boris Johnson steht seit Wochen wegen ihrer Reaktion auf die Pandemie in der Kritik. Ihr wird vorgeworfen, viel zu lange mit den Maßnahmen zur Eindämmung gewartet zu haben. Zudem fehlt es an Schutzkleidung für das medizinische Personal. Auch das Ziel, bis Ende April jeden Tag
    100.000 Menschen zu testen, dürfte nicht mehr zu schaffen sein.

    Experten gehen inzwischen davon aus, dass das Land den Höhepunkt der Epidemie überschritten hat. Doch die täglich neu registrierten Sterbefälle sind weiterhin hoch. Bis Dienstagabend wurden 765 neue Todesfälle registriert.

  • 17:53 Uhr29.04.2020

    Zweitwohnungen in Schleswig-Holstein ab 4. Mai wieder nutzbar

    Zweitwohnungs-Besitzer im Norden dürfen von Montag an wieder ihre Feriendomizile in Schleswig-Holstein nutzen. Nach einem Beschluss der Jamaika-Koalition können ab dem 4. Mai auch wieder Dauercamper ins Land kommen und die Sportboothäfen öffnen, wie Tourismusminister Bernd Buchholz (FDP) am Mittwoch sagte.

  • 16:32 Uhr29.04.2020

    Kreuzfahrtschiffbauer Meyer-Werft geht ab 1. Mai in Kurzarbeit

    Wegen der Corona-Pandemie geht der Kreuzfahrtschiffbauer Meyer-Werft an der Ems ab 1. Mai für zwei Monate in Kurzarbeit. Derzeit würden letzte betriebliche Fragen geklärt, sagte ein Sprecher in Papenburg am Mittwoch.

    Die Kurzarbeit soll die Werft, die für ihre riesigen Passagierdampfer bekannt ist, finanziell entlasten. An den Arbeitsabläufen ändert sich wenig, weil der Großbetrieb zum Infektionsschutz die Schichten schon im März verkürzt hat. Die Wochenarbeitszeit beträgt 30 Stunden. Das Kurzarbeitergeld soll aber nicht wie in anderen Betrieben aufgestockt werden, um zusätzliche finanzielle Belastungen zu vermeiden.

  • 15:51 Uhr29.04.2020

    Pflegeheime in Niedersachsen bekommen Tablets für Videosprechstunden

    Die rund 1400 Pflegeheime in Niedersachsen sollen mit Tablets ausgestattet werden, damit Pflegebedürftige per Video mit Ärzten und Angehörigen in Kontakt bleiben können. Das soll den Heimbewohnern trotz der Corona-Krise einen regelmäßigen persönlichen Austausch ermöglichen, wie Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) am Mittwoch in Hannover sagte. Finanziert wird das
    370.000 Euro teure Projekt zu 60 Prozent vom Land und zu 40 Prozent von den Pflegekassen. Beginnen soll die Videosprechstunde am 1. Mai. Beteiligte Hausärzte bekommen die Software bis Ende September gratis.

  • 14:45 Uhr29.04.2020

    10.100 bestätigte Corona-Infektionen in Niedersachsen - 419 Tote

    Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen ist auf 10 100 gestiegen. Das sind 85 mehr als am Tag zuvor, wie die Landesregierung am Mittwoch mit Stand 13 Uhr mitteilte. Als genesen gelten laut Hochrechnung inzwischen 7164 Menschen - rund 70 Prozent der bestätigten Fälle. 419 Menschen, die mit dem Virus infiziert waren, sind gestorben. 767 Infizierte werden derzeit in niedersächsischen Kliniken behandelt, 173 müssen intensivmedizinisch behandelt werden. 107 Patienten werden künstlich beatmet.

  • 14:36 Uhr29.04.2020

    US-Wirtschaft ist im ersten Quartal geschrumpft

    Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal wegen der Coronavirus-Pandemie geschrumpft. Die Wirtschaftsleistung ging auf das Jahr hochgerechnet im Vergleich zum Vorquartal um 4,8 Prozent zurück, wie das Handelsministerium am Mittwoch mitteilte.

  • 13:33 Uhr29.04.2020

    Länder legen Stufenplan für Öffnung von Gastronomie und Hotels vor

    Mit einem Drei-Stufen-Plan wollen die Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Niedersachsen schrittweise die coronabedingten Einschränkungen für den Tourismus, die Gastronomie und die Hotellerie zurücknehmen. Eingeleitet werden soll die Öffnung mit touristischen Outdoor-Angeboten wie Zoos, Freizeitparks und Klettergärten, wie die Wirtschafts- und Tourismusminister der drei Länder am Mittwoch mitteilten.

  • 12:43 Uhr29.04.2020

    Krankschreibungen per Telefon vorerst bis 18. Mai möglich

    Arbeitnehmer können sich vorerst bis 18. Mai auch ohne Praxisbesuch krankschreiben lassen. Die Ausnahmeregelung wegen der Corona-Krise, dass dies auch nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt möglich ist, wurde erneut verlängert, wie der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen am Mittwoch in Berlin mitteilte. Sie wäre sonst am 4. Mai ausgelaufen.

  • 11:19 Uhr29.04.2020

    Bundesregierung verlängert Reisewarnung bis 14. Juni

    Die Bundesregierung hat die weltweite Reisewarnung für Touristen wegen der Coronavirus-Pandemie bis mindestens 14. Juni verlängert. Ein entsprechender Vorschlag des Auswärtigen Amts wurde nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch vom Bundeskabinett angenommen.

  • 06:30 Uhr29.04.2020

    Saubere Luft dank weniger Verkehr in Corona-Krise

    Die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid ist in Niedersachsen während der Corona-Krise deutlich zurückgegangen. Das geht aus Angaben des Umweltministeriums unter Berufung auf das Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim hervor.

     

    Demnach wird an sechs von sieben Verkehrsmessstationen für April der jeweils niedrigste bislang gemessene Monatsmittelwert erwartet. Zurückzuführen sei das nach Einschätzung des Aufsichtsamts "im Wesentlichen auf den Rückgang der Verkehrsmengen seit Inkrafttreten der coronabedingten Ausgangsbeschränkungen". Gemessen werden die Werte in Braunschweig, Göttingen, Hannover, Hildesheim, Oldenburg, Osnabrück und Wolfsburg.

  • 06:25 Uhr29.04.2020

    Bund beschafft erstmals 4,5 Millionen Impfdosen gegen Grippe

    Der Bund will für die kommende Grippesaison 4,5 Millionen Dosen Impfstoff gegen die übliche Grippe beschaffen, um ein gleichzeitiges Hochschnellen von Corona- und Influenza-Infektionen im Herbst und Winter zu verhindern. Das hat Gesundheitsminister Jens Spahn im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" angekündigt. "Gleichzeitig viele Grippe- und Corona-Kranke zu versorgen könnte unser Gesundheitssystem überfordern", sagte Spahn.

  • 06:24 Uhr29.04.2020

    Fast jeder Zweite lehnt Grenzöffnungen für Sommerurlaub ab

    Fast jeder zweite Deutsche lehnt eine Öffnung der Grenzen für den Sommerurlaub im europäischen Ausland ab. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sind 48 Prozent dafür, die wegen der Corona-Pandemie erlassene Ausreisesperre für Touristen auch im Sommer aufrecht zu erhalten. 20 Prozent sind für eine Öffnung der Grenzen zu einzelnen Ländern. Nur 13 Prozent plädieren dafür, schon im Sommer den Reiseverkehr innerhalb der Europäischen Union wieder vollständig zu erlauben.

  • 06:23 Uhr29.04.2020

    Bundesregierung will Reisewarnung bis Mitte Juni verlängern

    Die Bundesregierung will die weltweite Reisewarnung wegen der Coronavirus-Pandemie einem Bericht zufolge bis Mitte Juni verlängern. Das berichtete der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf einen entsprechenden Beschlussvorschlag, den das Auswärtige Amt (AA) kurz vor der Kabinettssitzung unter den Bundesministerien abgestimmt habe.

  • 06:21 Uhr29.04.2020

    Mehr als eine Million Corona-Infektionen in den USA

    In den USA hat es Wissenschaftlern zufolge seit Beginn der Corona-Pandemie bereits mehr als eine Million nachgewiesene Infektionen mit dem neuartigen Virus gegeben. Das ging am Dienstagnachmittag (Ortszeit) aus den Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Demnach starben bereits mehr als 57.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus.

  • 06:20 Uhr29.04.2020

    Mehr als 157.500 Corona-Nachweise in Deutschland - 6054 Tote

    In Deutschland sind bis Dienstagabend mehr als 157.500 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Mindestens 6054 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

     

    Die Reproduktionszahl lag nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts mit Stand Dienstag bei 0,9. Das bedeutet, dass im Mittel jeder Infizierte eine weitere Person ansteckt.

  • 20:08 Uhr28.04.2020

    Familienminister wollen Kitas "behutsam" öffnen

    Die Familienminister von Bund und Ländern sprechen sich in der Corona-Krise für einen "behutsamen" Wiedereinstieg in die Kinder-Tagesbetreuung in vier Phasen aus. Das teilte das Ministerium von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) am Dienstag mit.

    Die Empfehlung sei, "in den kommenden Wochen und Monaten aus bildungs- und entwicklungspsychologischen Gründen" einen Wiedereinstieg zu ermöglichen - ein konkretes Zieldatum für die Wiederaufnahme des Kita-Betriebs wurde aber nicht genannt. Die vier Phasen umfassen demnach die aktuelle Notbetreuung, eine erweitere Notbetreuung, einen eingeschränkten Regelbetrieb und die Rückkehr zum Normalbetrieb.

  • 18:36 Uhr28.04.2020

    Söder kritisiert planlose Lockerungen

    Angesichts der bundesweit wieder leicht gestiegenen Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus fordert Bayerns Regierungschef Markus Söder von Bund und Ländern mehr Umsicht bei den Lockerungen. Die steigende Reproduktionsrate des Virus zeige was passiert, "wenn man ohne Plan lockert", sagte der CSU-Chef am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts in München. Umsicht und Vorsicht müssten weiter der oberste Maßstab des Handelns in der Krise bleiben. Die Entwicklung des Reproduktionsfaktors mache ihn besorgt.

  • 18:32 Uhr28.04.2020

    Fake-Webseite für Corona-Hilfen

    Soloselbstständige, Freiberufler und Unternehmen in Berlin können vorübergehend keinen Corona-Zuschuss beantragen. Die Investitionsbank (IBB) hat am Dienstag die Antragstellung gestoppt. Zuvor war eine Website entdeckt worden, die der Seite der IBB nachempfunden war. "Bei dieser Seite handelt es sich um eine Fälschung", teilte die Bank mit. "Sollten Sie diese Seite benutzen, besteht die Gefahr von Identitätsdiebstahl."

  • 18:30 Uhr28.04.2020

    EU-Staaten: Grenzkontrollen in Corona-Krise nur vorsichtig lockern

    Die EU-Staaten wollen die in der Corona-Krise eingeführten Grenzkontrollen nur mit aller Vorsicht lockern. Man sei sich darüber einig gewesen, dass man beim Öffnen der europäischen Binnengrenzen ebenso behutsam vorgehen müsse wie bei einer möglichen Öffnung der EU-Außengrenzen, sagte der kroatische Innenminister Davor Bozinovic am Dienstag nach einer Videoschalte mit seinen EU-Amtskollegen. Kroatien hat derzeit den Vorsitz der EU-Staaten inne.

  • 14:35 Uhr28.04.2020

    Maskenpflicht im Einzelhandel jetzt bundesweit

    Wie schon in Bussen und Bahnen gilt nun auch im Einzelhandel bundesweit eine Maskenpflicht. Berlin führt sie als letztes Bundesland ein, wie der Senat am Dienstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur beschloss.

  • 14:32 Uhr28.04.2020

    Palmer: "Wir retten Menschen, die in halbem Jahr sowieso tot wären"

    Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer hat erneut eine Lockerung der Corona-Maßnahmen gefordert und dabei drastische Worte gewählt. "Ich sage es Ihnen mal ganz brutal: Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären", sagte der Grünen-Politiker am Dienstag im Sat.1-Frühstücksfernsehen. Es müsse unterschiedliche Sicherheitsvorkehrungen für Junge und Ältere geben.

    Palmer zufolge handelt es sich bei dem Großteil der an einer Corona-Infektion Gestorbenen um Menschen mit Vorerkrankungen, die ohnehin nicht mehr lange zu leben gehabt hätten. Seiner Meinung nach sind die wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns gravierender und könnten etwa das Leben armutsbedrohter Kinder kosten.

  • 13:02 Uhr28.04.2020

    Schweigeminute für gestorbene Ärzte und Pfleger in Großbritannien

    Großbritannien hat am Dienstag mit einer Schweigeminute der etwa 100 Ärzte und Pfleger gedacht, die an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben sind. Auch Premierminister Boris Johnson nahm teil. Der von seiner Lungenerkrankung Covid-19 genesene Regierungschef hatte am Vortag wieder die Arbeit in der Downing Street aufgenommen. (Foto: dpa)

  • 13:00 Uhr28.04.2020

    Wasserschutzpolizei löscht Flammen und löst Lagerfeuer auf

    Im Kampf gegen die Corona-Pandemie kommt auch die Wasserschutzpolizei mit Fontänen zum Einsatz: Sie löschte in Berlin von einem Boot aus ein Lagerfeuer am Ufer. Es hat einen "10-minütigen Wasserschleier" gebraucht, wie die Polizei am Dienstag twitterte.

     

    Zuvor hatten dort etwa 20 Menschen am Feuer gesessen. Nach Lautsprecherdurchsagen der Sicherheitskräfte flüchteten sie, ohne die Flammen im Wald zu löschen. Das erledigte dann die Bootsbesatzung

  • 09:29 Uhr28.04.2020

    NFL verschenkt Super-Bowl-Tickets an Arzt

    NFL-Boss Roger Goodell (Foto) hat am Rande des Drafts einem Arzt und Fan der Baltimore Ravens zwei Tickets für den Super Bowl der kommenden Saison geschenkt. Die "Washington Post" veröffentlichte eine Aufzeichnung des Videoanrufs. Goodell bedankte sich darin für die Arbeit von Hazim El-Haddad in der Corona-Krise und schenkte ihm die Eintrittskarten für das NFL-Finale in Tampa. (Foto: dpa)

  • 09:26 Uhr28.04.2020

    Conte besucht erstmals seit Virus-Ausbruch Lombardei

    Italiens Regierungschef Giuseppe Conte hat bei seinem ersten Besuch seit Beginn der Corona-Krise in der besonders betroffenen Lombardei die nur minimale Lockerung der Ausgangsbeschränkungen verteidigt. "Alle haben gehofft, dass wir schnell zur Normalität zurückkehren, aber die Bedingungen sind dafür nicht gegeben, das müssen wir klar und deutlich sagen", erklärte Conte am Montagabend bei einem Besuch in Mailand. (Foto: dpa)

  • 09:25 Uhr28.04.2020

    Reisen zwischen Deutschland und Österreich? Noch keine Entscheidung

    Ab wann Urlaubsreisen zwischen Deutschland und Österreich wieder möglich sind, ist laut der österreichischen Tourismusministerin noch nicht entschieden. "Wir werden nur dort Möglichkeiten der Reisefreiheit und teilweisen Öffnung der Grenzen ermöglichen können, wo Infektionszahlen niedrig sind und sich ähnlich gestalten wie in Österreich", sagte Elisabeth Köstinger (ÖVP) am Dienstag. "Das ist in Tschechien und auch in Deutschland der Fall. Aber das wird noch eine Diskussion in der Zukunft sein."

  • 09:23 Uhr28.04.2020

    Seniorenwohnhaus in Berlin geräumt

    Ein Seniorenwohnhaus in Berlin ist in der Nacht zu Dienstag wegen mehrerer Corona-Infektionen unter den Patienten komplett geräumt worden. Insgesamt wurden seit Montagabend 76 Patienten in verschiedene Krankenhäuser transportiert, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Dienstagmorgen sagte. Mindestens 18 Patienten seien an Covid-19 erkrankt, drei von ihnen seien in kritischem Zustand, berichtete Andreas Chickowsky, Leiter des Pflegedienstes, der das Seniorenwohnhaus in Lichtenberg-Fennpfuhl ambulant betreut.

     

    Nach einem Bericht des RBB sind sogar mindestens 28 Menschen erkrankt. Laut Chickowsky sind die Zahlen der Erkrankten noch "sehr vage".

  • 06:51 Uhr28.04.2020

    Mehr privater Stromverbrauch wegen Corona-Beschränkungen erwartet

    Wegen der Corona-Pandemie könnte die Stromrechnung nach Einschätzung des Internet-Vergleichsportals Verivox für viele Haushalte in diesem Jahr steigen. Grund seien das weitgehend zum Erliegen gekommene öffentliche Leben und die Arbeit im Homeoffice.

  • 06:50 Uhr28.04.2020

    Corona-Krise trifft auch Ferienbauernhöfe massiv

    Die Corona-Krise mit strikten Reisebeschränkungen trifft auch das Geschäft mit Urlaub auf dem Bauernhof massiv. Auf Ferienhöfen stehen derzeit 140.000 Gästebetten leer, wie aus Daten der Bundesarbeitsgemeinschaft für Urlaub auf dem Bauernhof und Landtourismus hervorgeht.

     

    Laut einer bundesweiten Befragung von 860 Betrieben für den Zeitraum von Mitte März bis Mitte April konnten 63.000 Gäste nicht anreisen. Angegeben wurden Umsatzausfälle von 8,7 Millionen Euro. Hochgerechnet auf insgesamt 9910 Ferienhöfe in Deutschland entspreche dies Einbußen von rund 99,6 Millionen Euro.

  • 06:48 Uhr28.04.2020

    New York bekommt bis zu 160 Kilometer autofreie Straßen

    In der Corona-Krise könnten in der Millionenmetropole New York bis zu 160 Kilometer Straße für Autos und Lastwagen gesperrt werden. Zudem sollen Bürgersteige erweitert und Fahrradwege ausgebaut werden, kündigte Bürgermeister Bill de Blasio am Montag an.

     

    Die ersten rund 65 Kilometer Straßen sollten bereits in den kommenden vier Wochen gesperrt werden, die restlichen dann im Lauf des Sommers. Welche der Straßen New Yorks, die insgesamt fast 10.000 Kilometer lang sind, genau autofrei werden, müsse noch geplant werden. Die Menschen sollen mit den Straßensperrungen einfacher Abstand voneinander halten können.

  • 06:47 Uhr28.04.2020

    RKI: Corona-Ansteckungsrate steigt wieder - jetzt bei 1,0

    Die Ansteckungsrate mit dem neuartigen Coronavirus ist in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts wieder gestiegen. Laut der am Montagabend veröffentlichten RKI-Statistik steckt jeder Infizierte nunmehr wieder einen weiteren Menschen an, die sogenannte Reproduktionsrate liegt bei 1,0. Das bedeutet, dass die Zahl der Neuerkrankungen nicht mehr leicht zurückgeht wie in den vergangenen Tagen.

     

    Anfang März lag die wichtige Kennziffer noch bei drei, am 8. April bei 1,3, in den vergangenen Tagen bei 0,9 - jeweils mit einer gewissen Schwankungsbreite. Die Kennzahl gibt an, wie viele Menschen eine erkrankte Person im Durchschnitt infiziert.

  • 06:46 Uhr28.04.2020
  • 20:57 Uhr27.04.2020

    Mehr Tote in den USA?

  • 19:04 Uhr27.04.2020

    74.000 Unternehmen in Niedersachsen und Bremen melden Kurzarbeit an

    Mehr hier: https://www.nord24.de/bremerhaven/74000-Unternehmen-in-Niedersachsen-und-Bremen-melden-Kurzarbeit-an-40992.html

  • 14:51 Uhr27.04.2020

    Regierung erwartet höhere Akzeptanz der Corona-App

    Die Bundesregierung hofft, dass ihre Festlegung auf eine dezentrale Speicherung von Kontaktdaten die Akzeptanz für die geplante Corona-Warn-App erhöhen wird. Dass die Daten bei der nun angestrebten Software-Lösung nur auf den einzelnen Geräten gespeichert würden, "schafft Vertrauen", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Dies diene dem Ziel, dass möglichst viele Bürger die App auch nutzten.

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte sich zunächst für eine zentrale Speicherung der Daten ausgesprochen. Das war zum Teil in der Opposition und bei einigen Datenschützern auf Kritik gestoßen.

  • 14:10 Uhr27.04.2020

    Handel fordert Corona-Schecks

    Der Handel in Deutschland plädiert für die Ausgabe von Corona-Schecks in Höhe von 500 Euro pro Einwohner zur Ankurbelung des Konsums in der Corona-Krise. Der private Konsum sei massiv eingebrochen. Die Verbraucherstimmung befinde sich auf einem Tiefpunkt, warnte der Präsident des Handelsverbandes Deutschland (HDE) Josef Sanktjohanser am Montag in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Es bedürfe deshalb einer "Initialzündung für die private Konsumnachfrage".

    Durch die Corona-Schecks könne ein Nachfrageimpuls von bis zu 40 Milliarden Euro erzeugt werden, der durch die Multiplikatoreffekte weiter ansteige.

  • 12:50 Uhr27.04.2020

    Formel 1 plant Saisonstart in Österreich am 5. Juli

    Die Formel 1 will ihre wegen der Corona-Pandemie verschobene Saison mit einem Rennen in Österreich am 5. Juli starten. Das teilte die Rennserie am Montag mit.

     

    Die Wunschvorstellung sei weiter ein Rennkalender mit 15 bis 18 Veranstaltungen. Dieser solle so schnell wie möglich finalisiert und veröffentlicht werden. Die ersten Rennen sollen definitiv ohne Fans stattfinden. (Foto: dpa)

  • 12:45 Uhr27.04.2020

    Hamburger Wirtschaftssenator strebt Lockerungen in der Gastronomie zum 18. Mai an

    Der Hamburger Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) hat den 18. Mai als Termin für Lockerungen in Gastronomie und Hotellerie ins Gespräch gebracht. Das sei allerdings nur seine Meinung, sagte Westhagemann am Montag in einer Hörersprechstunde beim Radiosender NDR 90,3. Er befinde sich darüber in Gesprächen mit seinen Kollegen in den anderen Bundesländern und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU).

  • 12:44 Uhr27.04.2020

    In Russland nun mehr Corona-Fälle als in China erfasst

    In Russland sind inzwischen mehr Corona-Infektionen als im schwer gezeichneten Nachbarland China erfasst. Mehr als 87.000 Menschen hätten sich mit dem Virus angesteckt, teilten die Behörden am Montag in Moskau mit.

     

    In China, dem Ursprungsland der Pandemie, sind nach Daten der Johns-Hopkins-University derzeit rund 84.000 Infektionen offiziell erfasst. Wirklich vergleichbar sind die Zahlen allerdings nicht: Für beide Länder gehen Experten von einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle aus.

  • 12:43 Uhr27.04.2020

    Über 74.000 Anträge auf Kurzarbeit in Niedersachsen

    In Niedersachsen haben bereits mehr als 74.000 Unternehmen in der Corona-Krise Kurzarbeit beantragt. Das teilte die Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit mit.

     

    "Wir alle haben uns darauf eingestellt, dass es kein Sprint ist", sagte die Chefin der Regionaldirektion, Bärbel Höltzen-Schoh, nach einem Treffen mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Ministerpräsident Stephan Weil (beide SPD) am Montag in Hannover.

  • 10:34 Uhr27.04.2020

    Britischer Premier Johnson nimmt Amtsgeschäfte wieder auf

    Der britische Premierminister Boris Johnson hat am Montag nach seiner überstandener Covid-19-Erkrankung die Amtsgeschäfte wieder aufgenommen. Am Vormittag wollte der 55-Jährige an einer Sitzung mit Kabinettsmitgliedern zur Bekämpfung der Pandemie teilnehmen. Es wurde erwartet, dass sich Johnson noch am selben Tag öffentlich zu den Maßnahmen in Großbritannien äußern wird. (Foto: dpa)

  • 10:31 Uhr27.04.2020

    Bundesverkehrsminister Scheuer für Maskenpflicht auch im öffentlichen Fernverkehr

    Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer setzt sich für eine Schutzmasken-Pflicht auch im öffentlichen Fernverkehr ein. Das wolle er für die Gespräche der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten in dieser Woche Vorschlagen, sagte der CSU-Politiker am Montag.

     

    Im öffentlichen Nahverkehr, also etwa in Bussen, S-, U- und Straßenbahnen, ist von diesem Montag an das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in allen Bundesländern Pflicht, auch ein Tuch oder Schal reichen aus. Aus Scheuers Sicht wäre es ein "Systembruch", das im Fernverkehr anders zu machen, wie er sagte. Er glaube auch, dass die Bürger dazu bereit seien

  • 08:17 Uhr27.04.2020

    Pleitewelle befürchtet: Handwerk fordert steuerlichen "Corona-Bonus"

    Das Handwerk schlägt für einen Neustart in der Corona-Krise einen zeitlich begrenzten, steuerlichen "Corona-Bonus" vor. Durch den Bonus mit einem Höchstbetrag von 12.000 Euro soll der private Konsum gestärkt werden. Der Vorschlag ist Teil eines umfassendes Maßnahmenpakets, mit dem das Handwerk wieder auf die Beine kommen und eine Pleitewelle in der Branche mit Millionen Beschäftigten verhindert werden soll.

  • 08:15 Uhr27.04.2020

    Gewinneinbruch bei Adidas wegen Corona-Pandemie

    Der Sportartikelhersteller Adidas hat im ersten Quartal wegen der Corona-Pandemie einen Umsatz- und Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen sank um 97 Prozent auf 20 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Montag in Herzogenaurach mitteilte. Der Umsatz ging um 19 Prozent auf 4,75 Milliarden Euro zurück.

     

    Für das zweite Quartal kündigte Adidas einen nochmals stärkeren Rückgang bei Umsatz und Ergebnis an. Weiterhin seien weltweit mehr als 70 Prozent der Läden geschlossen, hieß es. Einen Ausblick für 2020 gab Adidas weiter nicht ab. (Foto: dpa)

  • 07:08 Uhr27.04.2020

    Mehr als 155.400 Corona-Nachweise in Deutschland - 5734 Tote

    In Deutschland sind mehr als 155.400 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Am Vortag waren es gut 154.000 Infektionen. Mindestens 5734 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind bislang bundesweit gestorben, das sind knapp 100 mehr als am Samstag. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 112.000 Menschen die Infektion überstanden.

  • 07:07 Uhr27.04.2020
  • 06:48 Uhr27.04.2020

    Spahn: Einführung von Corona-Warn-App kann noch dauern

     Bis eine Corona-Warn-App in Deutschland bereitsteht, kann es laut Gesundheitsminister Jens Spahn noch etwas dauern. Man wolle den jetzt eingeschlagenen Weg mit einer dezentralen App "so schnell als möglich, aber auch so sicher als möglich gehen", sagte Spahn am Abend in den ARD-"Tagesthemen". Ein konkretes Datum nannte er nicht.

     

    Auf den Hinweis, dass eine App ursprünglich schon Mitte April in Betrieb gehen sollte, sagte der Minister, es dauere länger, weil Datensicherheit und Datenschutz so wichtig seien.

  • 06:47 Uhr27.04.2020

    Italien lockert seine Corona-Sperren schrittweise

    Nach fast sieben Wochen Stillstand gibt die italienische Regierung den Startschuss für ein schrittweises Ende der strengen Corona-Sperren. Das Land lockert ab dem 4. Mai eine Reihe von Beschränkungen.

     

    Die angeschlagene Wirtschaft soll rasch, aber dennoch schrittweise starten. Und den Bürgern werden zum Beispiel wieder mehr Sport im Freien und mehr Mobilität in der eigenen Region erlaubt. Das kündigte Ministerpräsident Giuseppe Conte am Abend an.

  • 06:46 Uhr27.04.2020

    Weitgehendes Ausgehverbot in türkischen Städten endet nach vier Tagen

    Nach einer viertägigen weitgehenden Ausgangssperre in der Millionenmetropole Istanbul und 30 weiteren Städten und Provinzen in der Türkei dürfen die Menschen ihre Häuser wieder verlassen. Das Ausgehverbot ist am Sonntag um Mitternacht (Ortszeit) abgelaufen. Die Maßnahme war seit Donnerstag, einem Feiertag in der Türkei, in Kraft.

  • 06:45 Uhr27.04.2020

    Bill Gates lobt Merkel in der Corona-Krise - und kritisiert Trump

    Der Microsoft-Gründer und Philanthrop Bill Gates hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für ihre Anstrengungen in der Corona-Krise gelobt. Merkel versuche, "eine Führungsfigur und eine klare Stimme" in Deutschland zu sein, sagte Gates der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Zugleich forciere sie globale Anstrengungen mit Ländern wie Frankreich.

     

    Ganz anders beurteilte Gates die amerikanische Regierung, der er schwere Versäumnisse im Umgang mit der Corona-Krise vorwarf. "Gerade in den Vereinigten Staaten hatte das Testen nicht die nötige Priorität", bemängelte Gates. Er kritisierte zudem, dass die Regierung von US-Präsident Donald Trump keine klaren Anweisungen bei der Frage der Lockerungen von Einschränkungen im öffentlichen Leben gebe.

  • 06:44 Uhr27.04.2020

    Schweiz beginnt mit Lockerung der Corona-Beschränkungen

    Die Schweiz beginnt rund sechs Wochen nach dem Schließen der meisten Geschäfte mit einer Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen. Ab diesem Montag dürfen etwa Friseurgeschäfte, Kosmetik- oder Nagelstudios sowie Baumärkte und Gartencenter wieder öffnen. Ärzte und Physiotherapeuten können ihre Praxen wieder auch für nicht dringende Termine öffnen, Krankenhäuser dürfen wieder seit Beginn der Krise aufgeschobene Eingriffe vornehmen.

     

    Die Schweiz hatte am 16. März die Notlage mit weitgehenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens erklärt, um eine zu starke Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verhindern.

  • 18:09 Uhr26.04.2020

    Mehr als 155.100 Corona-Nachweise in Deutschland - 5720 Tote

    In Deutschland sind bis Sonntagnachmittag mehr als 155.100 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Mindestens 5720 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. 

    Die Reproduktionszahl lag nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Stand Samstag wie in den Tagen zuvor bei 0,9. Das bedeutet, dass im Mittel fast jeder Infizierte eine weitere Person ansteckt und die Zahl der Neuerkrankungen leicht zurückgeht. (dpa)

  • 18:07 Uhr26.04.2020

    Bremen: 14 Neuinfektionen

    Die Stadt Bremen meldet 14 Neuinfektionen im Vergleich zu Samstag. Damit sind 754 Personen infiziert, es gibt 19 begründete Verdachtsfälle. 375 Personen sind wieder gesund, 27 sind bisher an dem Corona-Virus gestorben. 

    Im Land Bremen sind 48 Personen in stationärer Behandlung. Elf davon sind auf der Intensivstation. Sieben der intensivmedizinisch behandelten Personen müssen beatmet werden.

  • 15:42 Uhr26.04.2020

    Vier Menschen müssen in häusliche Quarantäne

    In Bremerhaven ist die Zahl der Menschen in häuslicher Quarantäne im Vergleich zu Samstag gestiegen. Inzwischen sind 52 Menschen in Quarantäne. Es bleibt bei 40 Infizierten und 26 wieder gesunden Personen.

  • 10:25 Uhr26.04.2020

    Bremerhaven meldet neue Fälle

    In Bremerhaven gibt es derzeit (Stand Samstag, 25. April) 40 bestätigte Fälle. 26 Menschen sind genesen, bisher ist niemand gestorben. 48 Menschen befinden sich in häuslicher Quarntäne. Insgesamt wurden bisher 2661 Menschen getestet.

  • 10:05 Uhr26.04.2020

    Klöckner empfiehlt Sommerurlaub auf dem Land

    Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner rät angesichts der Unsicherheiten für den weltweiten Tourismus in der Corona-Krise zu einem Sommerurlaub auf dem Land. "Im ländlichen Raum gibt es viele kleine Ferienwohnungen bis hin zum Urlaub auf dem Bauernhof mit eigenem Wohnbereich", sagte die CDU-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntag). "Auch in vielen Landgasthöfen mit großen Außenbereichen gibt es Platz für ausreichend Abstand zueinander. Für diese Bereiche könnte ich mir gut vorstellen, dass sie Teil unserer Urlaubsplanungen sein könnten, wenn Abstands- und Hygieneregeln auch wirklich einzuhalten sind."

    Damit meine sie aber "keine Gruppenreisen mit Disko- und Barbesuchen", betonte Klöckner. "Beim Sommerurlaub müssen wir mit Bedacht vorgehen und uns schrittweise an vertretbare Lockerungen herantasten." In großen Hotels, in denen am Frühstücksbuffet hunderte Gäste aufeinandertreffen, sei Urlaub aktuell schwer vorstellbar. "Hier würde es wahrscheinlich schwer werden, Infektionsketten nachzuvollziehen."

  • 21:02 Uhr25.04.2020

    US-Forscher: Mehr als 200 000 Corona-Tote weltweit 

    Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie sind nach Angaben von US-Forschern weltweit mehr als 200 000 Menschen nach einer Infektion gestorben.

     

    Die Johns-Hopkins-Universität in Baltimore verzeichnete am Samstagnachmittag (Ortszeit) mehr als 2,8 Millionen nachgewiesene Infektionen. Die von der Universität veröffentlichten Infektions- und Todeszahlen sind in der Regel höher als jene der Weltgesundheitsorganisation (WHO), weil sie regelmäßiger aktualisiert werden.

     

    In manchen Fällen wurden die Zahlen zuletzt auch wieder nach unten korrigiert. Die WHO meldete bis Samstag mehr als 2,7 Millionen bestätigte Infektionen und mehr als 187 800 Todesfälle.


    Die meisten Todesfälle infolge der Coronavirus-Pandemie gab es laut Johns-Hopkins-Universität in den USA (mehr als 52 700), wo die Zahl der nachgewiesenen Infektionen ebenfalls am höchsten ist (mehr als 924 500). Vergleiche zwischen den einzelnen Ländern - insbesondere anhand absoluter Zahlen - erweisen sich allerdings sowohl mit Blick auf die Infizierten- als auch auf die Totenzahlen als schwierig. Nicht nur sind die Bevölkerungsstrukturen unterschiedlich. Die Staaten befinden sich auch in verschiedenen Stadien der Pandemie und unterscheiden sich in Hinblick auf die Zahl der durchgeführten Tests. Hinzu kommt die erwartete hohe Dunkelziffer.

  • 20:55 Uhr25.04.2020

    Frau liegt im Corona-Koma - und bekommt ein Baby

    In den USA hat eine Frau ein Baby bekommen, während sie wegen schwerer Corona-Symptome im Koma lag. Das bestätigte das Winthrop-Krankenhaus im Bundesstaat New York, wo die 41-Jährige behandelt worden war.

     

    "Es war die beste Medizin, die ich bekommen konnte", sagte die Mutter. Inzwischen ist die 41-Jährige wieder zu Hause.

    Die Frau war nach Angaben der Klinik im sechsten Monat schwanger, als sie am 5. April mit starkem Husten in das Krankenhaus gebracht wurde. Ihr Zustand verschlechterte sich, die Ärzte versetzten sie in ein künstliches Koma.

     

    Am 8. April beschlossen sie, das Kind per Kaiserschnitt zur Welt zu bringen. "Wir entschieden, das Baby zu holen, um den Sauerstoffbedarf der Mutter zu senken", sagte die behandelnde Ärztin der "New York Post". Am 10. April erwachte die Mutter aus dem Koma - just an ihrem 41. Geburtstag. Ihre kleine Tochter wurde später negativ auf das Coronavirus getestet.

  • 20:35 Uhr25.04.2020

    WHO warnt vor Immunitätsausweisen bei neuem Coronavirus 

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor sogenannten Immunitätsnachweisen für Menschen nach durchgemachter Corona-Infektion. Einige Regierungen hatten vorgeschlagen, Ex-Infizierten mit Corona-Antikörpern im Blut eine Art Covid-Pass auszustellen, damit sie beispielsweise früher zurück zur Arbeit können.

     

    Doch laut WHO ist die Annahme, dass Antikörper im Blut immun gegen das Virus machen, nicht ausreichend wissenschaftlich gedeckt: "Es gibt im Moment keinen Nachweis, dass Menschen, die sich von Covid-19 erholt und Antikörper haben, vor einer zweiten Infektion geschützt sind", teilte sie mit.

  • 19:24 Uhr25.04.2020

    Ganzes Hochhaus wird auf Corona getestet

    Weil zwei Familien in einem Hochhaus in Grevenbroich trotz Corona-Infektionen ihre Quarantäne verlassen haben, sollen am Sonntag 450 Bewohner der 117 Wohnungen getestet werden.

     

    Ein Sprecher des Rhein-Kreises Neuss bestätigte, dass der Komplex umzäunt wird und dann rund acht Stunden lang die Tests durchgeführt werden sollen.

    Der Test ist zunächst freiwillig. Wer sich allerdings nicht testen lässt, wird vorsorglich in Quarantäne bleiben müssen. 

     

    Die erkrankten Familien wurden inzwischen vom Gesundheitsamt woanders untergebracht.

  • 18:17 Uhr25.04.2020

    Pastor: Auf Gottesdienste freiwillig verzichten

    Der Bochumer Pastor Christian Rommert empfiehlt, zum Nutzen der Allgemeinheit weiterhin auf Gottesdienste zu verzichten.

     https://www.nord24.de/politik/Pastor-Auf-Gottesdienste-freiwillig-verzichten-40905.html

    "Wer irgendwie kann, sollte sich jetzt freiwillig hinten anstellen, egal welches Recht es gibt, das er einfordern kann", sagte Rommert.

  • 15:54 Uhr25.04.2020

    Spanien: Mehr Corona-Genesene als Neu-Infizierte

    Aus dem schwer von der Corona-Krise getroffenen Spanien gibt es erneut hoffnungsvolle Hinweise auf eine weitere Abschwächung der Pandemie.

     

    Den zweiten Tag in Folge wurden mehr von der Lungenkrankheit Genese als neu mit dem Sars-CoV-2-Virus Infizierte registriert, wie das Gesundheitsministerium mitteilte.

    https://www.nord24.de/politik/Spanien-Mehr-Corona-Genesene-als-Neu-Infizierte-40904.html

  • 13:58 Uhr25.04.2020

    Grüne fordern 250-Euro-Einkaufsgutschein

    In der Krise laufe vor allem der Online-Handel, das komme besonders großen Anbietern wie Amazon zugute, so Grünen-Abgeordnete. Sie wollen die Nachfrage bei lokalen Händlern ankurbeln.


    Zur Unterstützung des Einzelhandels in der Corona-Krise fordern Grünen-Politiker einen "Kauf-vor-Ort-Gutschein" für jeden Bürger in Höhe von 250 Euro. Der Gutschein solle nur im stationären Handel, für stationäre Dienstleistungen oder in der Gastronomie eingelöst werden können, geht aus einem am Samstag vorgestellten Positionspapier von Grünen-Bundestagsabgeordneten hervor.

     

    Der Gutschein solle nur in Geschäften eingelöst werden können, die vom Shutdown betroffen waren - also nicht im Lebensmittelhandel und bei Drogerien.

  • 13:49 Uhr25.04.2020

    Spahn will Behandlung auch von Nicht-Corona-Patienten sichern

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will ein neues Versorgungskonzept für Kliniken einführen, um in der Corona-Krise Behandlungskapazitäten für sämtliche Patienten zu sichern. "Mein Ziel ist, zusammen mit den Ländern den Kliniken einen neuen Rahmen für die Versorgung zu geben: Im nächsten Schritt sollten wieder 75 Prozent des Klinikbetriebs für Nicht-Corona-Behandlungen zur Verfügung stehen und 25 Prozent weiterhin für Corona-Patienten bereit- und freigehalten werden", sagte er.


    Spahn reagierte damit auf Hinweise, wonach die Zahl der Patienten, die wegen eines Schlaganfalls oder eines Herzinfarkts in den Notaufnahmen behandelt werden, zurückgeht.

  • 13:39 Uhr25.04.2020

    Sorge um isolierte Heimbewohner 

    Vertreter von Kirchen und Sozialverbänden betrachten die Isolation von Pflegeheimbewohnern in der Corona-Epidemie mit zunehmender Sorge.

     

    Angehörige fürchteten, dass Eltern oder Großeltern frühzeitig sterben, sagte die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Margot Käßmann: "Nicht an Covid-19, sondern an der Isolation, weil die Einsamkeit ihnen den Lebensmut nimmt."

     

    Diakonie-Präsident Ulrich Lilie appellierte an Bund und Länder, Seelsorgerinnen und Seelsorgern in Krankenhäusern, Alters- und Pflegeheimen den Zugang wieder zu ermöglichen.

    Lilie sagte, damit könne nicht bis zum 30. April oder gar 6. Mai gewartet werden, wenn die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten erneut über den weiteren Umgang mit den Corona-Einschränkungen beraten wollen.

    https://www.nord24.de/der-norden/Sorge-um-isolierte-Heimbewohner-40899.html

  • 19:52 Uhr24.04.2020

    6. Person im Landkreis Cuxhaven gestorben

    Laut Pressemitteilung des Landkreises Cuxhaven ist eine weitere Person am Corona-Virus gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf 6. 92 Personen wurden bisher infiziert.

  • 19:50 Uhr24.04.2020

    Coronavirus: Lindner fordert Entscheidungen im Wochentakt

    Die geltenden Corona-Auflagen sollen erst übernächste Woche erneut auf den Prüfstand. FDP-Chef Christian Lindner kritisierte das am Freitag scharf. "Wenn Ankündigungen immer wieder kassiert werden, erschwert das die Vorbereitungen in Betrieben und geht zu Lasten des Vertrauens", sagte er am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. "Die Zusagen und Zeitpläne sollten mindestens eingehalten werden, besser wäre aus unserer Sicht eine wöchentliche Bewertung und Entscheidung."

  • 18:10 Uhr24.04.2020

    Corona-Kosten: Italien plant Haushaltsdefizit über 10 Prozent

    Die italienische Regierung plant zur Finanzierung der Coronavirus-Folgen das Haushaltsdefizit auf mehr als zehn Prozent anzuheben - und damit auf eine seit Jahrzehnten nicht da gewesene Höhe. Das Kabinett in Rom verabschiedete am Freitag einen Beschluss, in dem ein zusätzliches Defizit von rund 55 Milliarden Euro vorgesehen ist. Das gab der Sekretär des Ministerrats, Riccardo Fraccaro, auf Facebook bekannt. Der Vorschlag bringe das Defizit 2020 insgesamt auf 10,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), schrieb er.

  • 17:45 Uhr24.04.2020

    Corona-Podcast von Virologe Drosten noch zweimal pro Woche

    Den erfolgreichen NDR-Podcast mit dem Charité-Virologen Christian Drosten gibt es künftig noch zweimal pro Woche. Das sagte Moderatorin Korinna Hennig in der 35. Folge des "Coronavirus-Update" vom Freitag. Begründet wurde die weitere Verlangsamung des Rhythmus mit dem hohen Arbeitsaufwand: Drosten sagte, zu Beginn des Formats habe er viel Grundwissen vermitteln können, inzwischen brauche er für die Besprechung neuer wissenschaftlicher Studien mehr Vorbereitungszeit. Er wolle auch ein hohes Qualitätsniveau halten. Zuletzt erschien der Podcast dreimal wöchentlich, anfangs an jedem Werktag.

  • 17:17 Uhr24.04.2020

    Chaos Computer Club gegen zentrale Datenspeicherung bei Corona-App

    Der Chaos Computer Club warnt vor einer zentralen Speicherung von Daten in einer geplanten Corona-Warn-App. Das vom Robert Koch-Institut mit entwickelte Konzept PEPP-PT (Pan-European Privacy-Preserving Proximity Tracing) sei nicht in der Lage gewesen, "schnell eine halbwegs funktionierende und datenschutzfreundliche Lösung zu liefern", schreibt das Netzwerk in einem auf seiner Website veröffentlichten Brief an das Bundeskanzleramt.

  • 14:49 Uhr24.04.2020

    Elf neue Corona-Fälle in Bremerhaven

    Weitere Informationen gibt es hier: https://bit.ly/2yEOd5m.

  • 13:51 Uhr24.04.2020

    Pressekonferenz im Bremer Senat zur Maskenpflicht

    Derzeit läuft im Bremer Senat eine Pressekonferenz zum Thema Maskenpflicht. Die Mundschutzpflicht wird ab Montag auch im Land Bremen eingeführt. Wer einkaufen geht oder mit Bus und Bahn fährt, ist angehalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das sagte Regierungschef Andreas Bovenschulte am Freitag in Bremen. Die Regierung setze auf die Einsicht der Bürger; ein Bußgeld soll zunächst nicht drohen.

  • 13:42 Uhr24.04.2020

    Landkreis Rotenburg meldet neuen Corona-Fall

    Im Landkreis Rotenburg gibt es einen neuen Corona-Fall, bisher wurden damit insgesamt 99 Fälle gezählt, 76 davon sind mittlerweile wieder genesen, eine Person ist verstorben(Stand 24.4.2020, 11.30 Uhr).

  • 13:35 Uhr24.04.2020

    Merkel: Beschlüsse über Lockerung von Corona-Auflagen erst am 6. Mai

    Die Kanzlerin hat keinen Zweifel daran gelassen. Das Vorgehen mancher Länder bei der Umsetzung der Öffnungsbeschlüsse findet sie "in Teilen sehr forsch, um nicht zu sagen zu forsch". Sie tritt auf die Bremse.

    Bund und Länder werden nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) voraussichtlich erst am 6. Mai über weitere Lockerungen der coronabedingten Einschränkungen entscheiden. Die Auswirkungen der am Montag begonnenen Öffnung der Geschäfte könne man erst 14 Tage später abschätzen, sagte Merkel am Donnerstagabend in Berlin. Andere Lockerungen träten noch später in Kraft. 

  • 07:01 Uhr24.04.2020

    Weitere Coronafälle unter Besatzung von Kreuzfahrtschiff in Japan

    Unter den Besatzungsmitgliedern eines in Japan im Reparaturdock liegenden Kreuzfahrtschiffes haben sich weitere 43 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Wie die lokalen Behörden im südwestlichen Nagasaki am Freitag bekanntgaben, sind inzwischen 91 der 623 Crewmitglieder der italienischen "Costa Atlantica" positiv auf den Erreger getestet. Passagiere befanden sich nicht an Bord des Schiffs, das im Januar zu Reparaturarbeiten dort eingetroffen war.

    Experten hatten im Februar scharfe Kritik am Umgang Japans mit einem in Yokohama vorübergehend unter Quarantäne gestellten Kreuzfahrtschiff mit Tausenden Menschen an Bord geübt.

    Die Entscheidung der umstrittenen Quarantäneanordnung an Bord der "Diamond Princess" hatte nach Erkenntnis von Forschern zu vermeidbar vielen Infektionen mit dem neuen Coronavirus geführt. Von den rund 3700 Passagieren und Crewmitgliedern hatten sich 712 infiziert, 13 Menschen starben. Inzwischen zählt Japan insgesamt mehr als 13 100 Infektionsfälle und 341 Tote, wie der Fernsehsender NHK berichtete.

  • 21:56 Uhr23.04.2020

    Antikörper-Studie in New York: Knapp 14 Prozent hatten Coronavirus

    Im besonders heftig von der Corona-Pandemie betroffenen US-Bundesstaat New York haben sich den vorläufigen Ergebnissen einer ersten Antikörper-Studie zufolge bislang rund 14 Prozent der Menschen mit dem neuartigen Virus infiziert. Für die Studie seien rund 3000 Menschen, die in 40 Supermärkten in 19 Landkreisen einkauften, zufällig ausgewählt und auf Antikörper getestet worden, sagte Andrew Cuomo, Gouverneur des Bundesstaates an der US-Ostküste mit rund 19 Millionen Einwohnern, am Donnerstag bei seiner täglichen Pressekonferenz.

  • 21:54 Uhr23.04.2020

    Merkel bleibt beim EU-Gipfel bei Nein zu Corona-Bonds

    Bundeskanzlerin Angela Merkel ist beim EU-Gipfel bei ihrem klaren Nein zu eine Vergemeinschaftung von Schulden in der EU geblieben. «Es geht nicht, dass sozusagen die Schulden vergemeinschaftet werden», sagte sie am Donnerstag nach einer Videokonferenz mit den Staats- und Regierungschefs der anderen Mitgliedstaaten. So wie sie das bereits in ihrer Regierungserklärung im Bundestag gesagt habe, habe sie es beim Gipfel wiederholt.

  • 18:56 Uhr23.04.2020

    Coronavirus tritt wahrscheinlich durch die Nase in den Körper

    Spezielle Zellen in der Nase sind einer Studie zufolge die wahrscheinlichsten Eintrittspforten für das neue Coronavirus. Mehrere Forscherteams hatten Zellen aus Lunge, Nase, Auge, Darm, Herz, Niere und Leber untersucht, wie das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin am Donnerstag berichtete. Sie wollten herausfinden, welche Zellen die beiden wichtigsten Eintrittsproteine ACE2 und TMPRSS2 enthalten, die das Virus für die Infektion nutzt. "Wir haben dann gezeigt, dass von allen Zellen die schleimproduzierenden Becherzellen und Flimmerzellen in der Nase die höchsten Konzentrationen dieser beiden Proteine aufweisen", erklärte Hauptautor Waradon Sungnak vom Wellcome Sanger Institute. "Das macht diese Zellen zum wahrscheinlichsten Erstinfektionsweg für das Virus."

  • 18:54 Uhr23.04.2020

    Coronavirus bei US-Katzen nachgewiesen

    In den USA ist erstmals in Haustieren das neuartige Coronavirus nachgewiesen worden. Zwei Hauskatzen im Bundesstaat New York seien positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, teilte die US-Gesundheitsbehörde CDC mit. Beide Tiere, die an verschiedenen Orten in dem Bundesstaat lebten, hätten Atemwegsbeschwerden gehabt. «Dieser Nachweis überrascht nicht und liefert uns auch keine neuen Kenntnisse oder Empfehlungen», kommentierte Achim Gruber, Leiter des Instituts für Tierpathologie an der Freien Universität Berlin, am Donnerstag. Katzenhalter müssten sich bei Einhaltung von Hygieneregeln keine Sorgen machen - weder um ihr Tier noch um sich selbst. Das gelte auch für Hundebesitzer.

  • 18:51 Uhr23.04.2020

    Deutsche geben nichts aus

    So schlecht war die Stimmung bei den Verbrauchern in Deutschland noch nie: Die Angst vor Arbeitsplatzverlust und Kurzarbeit in der Corona-Krise hat das Konsumklima in der Bundesrepublik auf einen historischen Tiefstand gedrückt, wie der Nürnberger Marktforscher GfK am Donnerstag mitteilte. Für Mai rutscht der monatlich ermittelte Konsumklimaindex, der sich als Prognose jeweils auf den Folgemonat bezieht, deutlich unter die Nulllinie. Bislang ist der Index nur einmal negativ gewesen - im Jahr 2003, als die sogenannte Dot-Com-Blase platzte. Zur Zeit der Finanzkrise 2008/2009 war er bis auf 1,5 abgerutscht.

    Für Mai prognostizieren die Konsumforscher der GfK einen Konsumklimaindex von minus 23,4 Punkten und damit einen Rückgang um 25,7 Punkte gegenüber April, als der Zähler bereits auf 2,3 Punkte gefallen war. Zum Vergleich: Für Mai 2019 hatte die GfK einen Konsumklimaindex von 10,2 Punkten ermittelt.

  • 12:47 Uhr23.04.2020

    Landkreis Rotenburg meldet aktuelle Fallzahlen

    Es gibt keine neuen Fälle im Landkreis Rotenburg. 98 Fälle gab es insgesamt, 72 davon sind inzwischen wieder gesund. Ein Mensch starb. 64 Personen befinden sich derzeit in Quarantäne, zwei sind in stationärer Behandlung. 

  • 10:15 Uhr23.04.2020

    Aktuelle Zahlen aus dem Landkreis Cuxhaven

    Der Landkreis Cuxhaven meldet folgenden Stand von Mittwoch, 16 Uhr: 85 bestätigte Fälle (2 mehr als am Vortag), 63 Personen sind wieder gesund (keine Veränderung zum Vortag), 4 Personen sind gestorben (keine Veränderung zum Vortag), 18 Personen sind noch krank (2 mehr als im Vergleich zum Vortag). Eine Person wird intensiv-medizinisch versorgt, 8 (2 mehr als am Vortag) sind in stationärer Behandlung. 

     

    Trotz guter Genesungszahlen gibt Landrat Kai-Uwe Bielefeld keine Entwarnung der Lage und fordert weiterhin Abstand, Achtsamkeit und Rücksichtnahme. 

     

  • 10:11 Uhr23.04.2020

    Aktuelle Zahlen aus Bremen und Bremerhaven

    Der Bremer Senat meldet für die Stadt Bremen derzeit 673 Fälle von Infizierten (Stand Mittwoch), das sind 48 mehr als am Dienstag. 41 Verdachtsfälle gibt es in der Stadt Bremen, 349 sind genesen (15 mehr als am Dienstag), 27 Menschen sind gestorben (+1). 

    Die Stadt Bremerhaven meldet aktuell 30 Corona-Fälle (Stand Mittwoch, keine Veränderung zu Dienstag), keine Verdachtsfälle, 26 genesene Personen und keine verstorbenen Personen. 

  • 09:41 Uhr23.04.2020

    Hamsterkäufe lassen nach

    Nach Hamsterkäufen zu Beginn der Corona-Pandemie scheinen die Verbraucher in Deutschland zunehmend zum Alltag zurückzukehren. Nach einer Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes lag beispielsweise der Absatz von Toilettenpapier in der Woche nach Ostern fast zwei Drittel (minus 65 Prozent) unter dem Durchschnittswert der Monate August 2019 bis Januar 2020. Auch bei anderen Produkten wie Teigwaren, Reis und passierten Tomaten, mit denen sich die Verbraucher zuvor in großem Stil eingedeckt hatten, sank der Absatz. Als Gründe vermuteten die Statistiker am Donnerstag kurzzeitige Engpässe beim Angebot sowie eine Sättigung des Bedarfs.

    Vor den Osterfeiertagen deckten sich die Verbraucher mit Bier (plus 26 Prozent) oder Wein (plus 3 Prozent) ein. In den Wochen davor und danach war die Nachfrage nach Alkohol dagegen eher unterdurchschnittlich. Auch der Absatz von Kondomen war überdurchschnittlich (plus 6 Prozent). Besonders begehrt waren sie den Angaben zufolge aber vom 12. bis 22. März (plus 56 Prozent).

    Überdurchschnittlich hoch ist der Wiesbadener Behörde zufolge weiterhin die Nachfrage nach Seife und Desinfektionsmitteln, auch wenn die Verkaufszahlen nicht mehr so hoch wie im März seien. In der Woche nach Ostern lag der Absatz von Desinfektionsmitteln um 71 Prozent über dem Durchschnitt der sechs Monate von August 2019 bis Januar 2020. Bei Seife waren es 10 Prozent mehr.

  • 07:11 Uhr23.04.2020

    Weltärztepräsident nennt Pflicht für Schals oder Tücher "lächerlich"

    Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery hat die inzwischen für ganz Deutschland beschlossene Maskenpflicht im Kampf gegen das Coronavirus kritisiert. Er halte eine gesetzliche Pflicht für falsch. Wer eine Maske trage, wähne sich in Sicherheit und vergesse den allein entscheidenden Mindestabstand. 

    Bei unsachgemäßem Gebrauch könnten Masken gefährlich werden. Im Stoff konzentriere sich das Virus, beim Abnehmen berühre man die Gesichtshaut, schneller könne man sich kaum infizieren.

    Aus Sicht von Montgomery sollte es eine gesetzliche Maskenpflicht nur für echte Schutzmasken geben - eine Pflicht für Schals oder Tücher sei "lächerlich". Zugleich verwies er darauf, dass man derzeit noch alle "echt wirksamen Masken" für das medizinische Personal, Pflegende und Gefährdete brauche. Sarkastisch warf er die Frage auf: "Aber was will man gegen den Überbietungswettbewerb föderaler Landespolitiker mit rationalen Argumenten tun?" (dpa) 

  • 12:53 Uhr22.04.2020

    Maskenpflicht kommt offenbar auch in Bremen

    Andreas Bovenschulte hat live bei Bild.de von einer Maskenpflicht in Bremen gesprochen. Mehr in Kürze. 

  • 11:13 Uhr22.04.2020

    Erste klinische Studie zu Corona-Impfstoff in Deutschland zugelassen

    Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat erstmals in Deutschland eine Zulassung für die klinische Prüfung eines Impfstoff-Kandidaten gegen Corona erteilt. Wie das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel am Mittwoch mitteilte, erhält das Mainzer Unternehmen Biontech die Genehmigung, seinen Wirkstoff an gesunden Freiwilligen zu testen.

  • 11:12 Uhr22.04.2020

    Maskenpflicht in Niedersachsen ab Montag

    Auch Niedersachsen führt landesweit die Masenpflicht ein. 

  • 10:34 Uhr22.04.2020

    Mehr als 144.800 Corona-Nachweise in Deutschland - 4745 Tote

    In Deutschland sind bis Mittwochvormittag mehr als 144.800 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: Mehr als 143.100 Infektionen). Mindestens 4745 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 10.15 Uhr: 4522). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

    Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) haben in Deutschland rund 99 400 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten aber auch hierzulande mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

    Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 38.600 nachgewiesenen Fällen und mindestens 1354 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 29.300 Fällen und mindestens 895 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 28.700 bestätigten Fällen und mindestens 1062 Toten.

  • 08:38 Uhr22.04.2020

    Kommt die Maskenpflicht in Niedersachsen?

    Regierungspräsident Stephan Weil (SPD) will eine landesweite Regelung: https://bit.ly/2RXx5yC

  • 07:40 Uhr22.04.2020

    Ministerium: Zahl der Anrufe wegen häuslicher Gewalt gestiegen

    Zu Beginn der Krise hatten Experten und Politiker vor einer Zunahme von häuslicher Gewalt und Missbrauch gewarnt, weil die Familien dauerhaft in der Wohnung bleiben müssten und soziale Kontrolle durch Schulen, Kitas sowie Freunde und Bekannte entfalle.

    Im Bereich häuslicher Gewalt, die sich in den meisten Fällen gegen Frauen und Kinder richtet, wird die Dunkelziffer von Experten generell als hoch eingeschätzt. Bereits Ende März hatte der Europarat auf Frankreich verwiesen, wo viele Frauen wegen der Beschränkungen keine Notrufstellen anrufen könnten.

    Beim deutschlandweiten Hilfetelefon «Gewalt gegen Frauen» hat die Nachfrage nach Beratung zu häuslicher Gewalt zuletzt zugenommen. Vergangene Woche habe man eine Steigerung von 17,5 Prozent im Vergleich zu zwei Wochen zuvor verzeichnet, sagte eine Sprecherin von Familienministerin Franziska Giffey (SPD) der Deutschen Presse-Agentur. Bis dahin sei die Entwicklung der Beratungskontakte vergleichbar zum Vorjahr 2019 verlaufen - also ohne Auffälligkeiten. Ein Trend sei feststellbar. Giffey hatte Anfang der Woche die gestiegene Nachfrage in Zusammenhang mit der Corona-Krise gestellt, Familien stünden auf engem Raum unter besonderem Stress.

  • 19:06 Uhr21.04.2020

    Vierter Todesfall im Landkreis Cuxhaven

    „Leider ist im Landkreis Cuxhaven eine weitere Person im Zusammenhang mit einer Corona- Infektion verstorben“, informiert Landrat Kai- Uwe Bielefeld am Dienstag.


    „Jeder Todesfall ist für die Angehörigen, denen ich mein Beileid ausdrücke, gerade in diesen Tagen schmerzlich“, führt der Landrat weiter aus.


    Insgesamt sind derzeit im Landkreis noch 83 Personen mit dem Coronavirus infiziert.

  • 15:59 Uhr21.04.2020

    Große Nachfrage nach Kita-Notbetreuung in Bremen

    Bei den evangelischen Kindergärten in Bremen hat sich die Nachfrage nach Notbetreuung angesichts gelockerter Regeln schlagartig verdreifacht. Für diese Woche seien 780 Kinder angemeldet, sagte Carsten Schlepper vom Landesverband Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder am Dienstag.


    Für kommende Woche seien es 870 Kinder. In den ersten Wochen der Corona-Pandemie seien bis zu 255 Kinder in Notgruppen betreut worden. Die evangelische Kirche unterhält im kleinsten Bundesland 65 Kitas und ist damit einer der größten Träger.

  • 14:57 Uhr21.04.2020

    Handball-Bundesliga bricht Saison ab

    Die Saison in der 1. und 2. Handball-Bundesliga (HBL) ist wegen der Coronavirus-Pandemie abgebrochen worden. Das haben die 36 Clubs am Dienstag nach einer Abstimmung mit großer Mehrheit beschlossen.


    Zudem legte das HBL-Präsidium fest, dass die Abschlusstabelle nach der sogenannten Quotientenregelung gewertet wird. Dabei werden bei jedem Team die Pluspunkte durch die absolvierten Spiele geteilt und anschließend mit 100 multipliziert. Damit steht der THW Kiel erstmals seit 2015 wieder als deutscher Meister fest.

  • 14:04 Uhr21.04.2020

    Immer mehr Länder ziehen bei Maskenpflicht nach

    Immer mehr Bundesländer setzen im Kampf gegen das Coronavirus auf eine Maskenpflicht, obwohl es bundesweit nur eine Trageempfehlung gibt. Am Dienstag kündigten auch Schleswig-Holstein, Hamburg, Berlin, Hessen, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt eine solche Verpflichtung an.


    Thüringen, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern hatten dies bereits zuvor getan. Im Vorreiterland Sachsen gilt sie bereits seit Montag.

  • 12:33 Uhr21.04.2020

    Auch Baden-Württemberg führt Maskenpflicht ein

    Auch Baden-Württemberg führt nun angesichts der Coronavirus-Epidemie eine Maskenpflicht ein. Ab diesem Montag müssen Mund und Nase beim Einkaufen und im Nahverkehr bedeckt sein. Damit sei aber kein medizinischer Mundschutz gemeint, es gehe nur um einfache Mund-Nasen-Bedeckung.

  • 09:16 Uhr21.04.2020

    Jetzt offiziell: Koi Wiesn wegs Corona

    Die Corona-Pandemie hat ein nächstes Opfer: https://bit.ly/2ROJ2qb

  • 07:39 Uhr21.04.2020

    Kontaktbeschränkungen: "Sicher ist mit Monaten zu rechnen"

    Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) geht davon aus, dass die Corona-Kontaktsperren noch länger andauern werden. "Sicher ist mit Monaten zu rechnen und nicht mit Wochen", sagte Kretschmann (Grüne) den Funke-Zeitungen auf eine entsprechende Frage. "Abstandsgebot, keine Gruppen, Hygienemaßnahmen werden uns noch lange begleiten."

    Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) und Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke (SPD) halten ein Ende der Kontaktbeschränkungen noch nicht für absehbar. "Das Virus ist noch immer ein großer Unbekannter, daher kann ich heute kein Datum nennen", sagte Dreyer den Funke-Zeitungen. "Die Corona-Pandemie wird noch lange unseren Alltag prägen. So lange wir keinen Impfstoff und keine Medikamente haben." Woidke sagte den Zeitungen, es ließen sich "heute keine genauen Zeiträume" nennen. Die Kontaktsperren müssten "so lange wie notwendig" aufrechterhalten werden. "Jetzt müssen wir sehen, wie sich die ersten Erleichterungen auswirken."

  • 19:48 Uhr20.04.2020

    Wolfsburg führt Masken-Pflicht ein, Braunschweig will folgen

    Wolfsburg hat als erste niedersächsische Stadt angesichts der vorsichtigen Lockerungen im Einzelhandel eine Maskenpflicht eingeführt. Diese gilt in Geschäften, öffentlichen Gebäuden, Arztpraxen, medizinischen Einrichtungen und in Bussen, wie aus der am Sonntag veröffentlichten neuen Allgemeinverfügung der Stadt hervorgeht. Die Maskenpflicht gilt mit einer Übergangsfrist von einer Woche zunächst bis zum 6. Mai. Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren.


    Das benachbarte Braunschweig zieht nach. Dort soll die Pflicht zum Tragen von Schutzmasken ab Samstag (25.04.) greifen, eine zugehörige Verordnung werde derzeit vorbereitet, erklärte ein Stadtsprecher.

  • 17:11 Uhr20.04.2020

    Linke fordert 1000-Euro-Pauschale für Künstler

    Die niedersächsische Linke hat die Hilfen für Künstler in der Corona-Krise als unzureichend kritisiert. Land und Bund müssten einen Fonds auflegen, der Kulturschaffenden "mindestens 1000 Euro im Monat garantiert, damit sie gut durch die Krise kommen und nicht von Hunger oder Verschuldung bedroht sind", sagte Landeschefin Heidi Reichinnek am Montag.

  • 15:02 Uhr20.04.2020

    Merkel kritisiert "Öffnungsdiskussionsorgien"

    Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Diskussionen über weitergehende Lockerungen der Beschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus außergewöhnlich scharf kritisiert.


    Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur aus Teilnehmerkreisen machte Merkel am Montag in einer Schaltkonferenz des CDU-Präsidiums deutlich, wie unzufrieden sie sei, dass die Botschaft vorsichtiger Lockerungen in einigen Ländern zu "Öffnungsdiskussionsorgien" geführt habe. Dies erhöhe das Risiko eines Rückfalls sehr stark.

  • 13:13 Uhr20.04.2020

    Bayern führt Maskenpflicht in Läden und Nahverkehr ein

    Bayern führt wegen der Corona-Krise nun doch eine Maskenpflicht in allen Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr ein. Von kommender Woche an sind Mund-Nasen-Schutz, Alltagsmasken oder auch Schals Pflicht, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag in einer Regierungserklärung im Landtag ankündigte. "Man nennt das im allgemein auch eine Maskenpflicht."


    Zudem kündigte Söder an, dass Eltern für die kommenden drei Monate keine Gebühren für Kindergarten oder Kitas zahlen müssen, wenn diese wegen der Corona-Krise geschlossen sind.

  • 09:20 Uhr20.04.2020

    Sommer ohne Feste - Corona-Krise trifft Bierbranche hart

    Volksfeste, Festivals, Musikevents - alles bis Ende August abgesagt. Selbst private Grillfeste sind vorerst nicht erlaubt. Die Corona-Krise trifft die Bierbrauer hart. Seit langem geht der Bierkonsum zurück - jetzt fehlen auch noch die Anlässe zum Trinken.

    Auch die Party am «Tag des Deutschen Bieres» fällt aus: Der Ausschank von Freibier am Bierbrunnen in München, mit dem bayerische Brauer alljährlich am 23. April den Erlass des Reinheitsgebotes durch die Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. im Jahr feiern, ist abgesagt. Hunderte Besucher wurden erwartet. Nicht machbar in Coronazeiten.

    "Dramatisch" sei die Lage, sagt Hans-Peter Drexler, Braumeister und Geschäftsführer Technik bei Schneider Weisse in Kelheim. Der Absatz sei um etwa 40 Prozent eingebrochen. "Was uns momentan massiv trifft ist, dass die Gastronomie zu ist - und es keinerlei Perspektive gibt, wie lange das noch geht." Das gesamte Fassbiergeschäft sei weggebrochen. "Es ist gleich null."

  • 07:21 Uhr20.04.2020

    Ab heute gelten neue Regelungen

    Welche Reglen sich lockern und welche gleich bleiben, lest ihr hier: https://bit.ly/2ywSo2M

  • 17:23 Uhr19.04.2020

    601 Corona-Fälle im Land Bremen

    Im Bundesland Bremen erhöhte sich die Zahl der Corona-Infizierten am Sonntag (14 Uhr) auf 601, das waren 19 mehr als am Vortag.

     

    301 von den Betroffenen gelten inzwischen als genesen. Die Zahl der Toten lag unverändert bei 25, wie der Gesundheitssenat mitteilte.

  • 17:22 Uhr19.04.2020

    Zahl der Corona-Infizierten in Niedersachsen steigt auf 8967

    Die Zahl der Corona-Infizierten in Niedersachsen ist am Sonntag (13 Uhr) im Vergleich zum Vortag um 104 auf 8967 gestiegen. Die Zahl der Toten stieg um 3 auf 294, wie das Gesundheitsministerium in Hannover mitteilte.

     

    5426 der Betroffenen gelten inzwischen als genesen, das entspricht 60,7 Prozent. Schwerpunkte des Infektionsgeschehens sind weiterhin die Region Hannover (1694 Fälle), der Landkreis Osnabrück (835), der Landkreis Göttingen (506) sowie die Kreise Harburg (426) und Osnabrück (410).

  • 16:05 Uhr19.04.2020

    Allianz will Kfz-Versicherungskunden in Corona-Krise entlasten

    Die Allianz will Autoversicherungskunden in der Corona-Krise entlasten: Wer weniger fährt, muss auch entsprechend weniger Beitrag zahlen, stellte Europas größter Versicherer am Sonntag klar.

     

    Kunden, die coronabedingt in diesem Jahr deutlich weniger fahren als geplant, sollen am Ende ihres Versicherungsjahres Geld zurück bekommen, wie Frank Sommerfeld, der Chef der Sachversicherung bei der Allianz Deutschland, sagte.

  • 16:03 Uhr19.04.2020

    Forderungen nach Lockerungen für Besuche in Pflegeheimen

    Die Grünen fordern Lockerungen für Besuche von Angehörigen in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Auch der familiäre Beistand von Sterbenden soll weitgehend ermöglicht werden sowie pflegende Angehörige stärker unterstützt werden, heißt es in einem 7-Punkte-Plan der Grünen, der dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt.

     

    "Zusammenhalt muss unser Leitbild für die Krise sein", sagte die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt. Auch Ärztepräsident Klaus Reinhardt sprach sich für eine Lockerung der Kontaktverbote in Heimen aus.

  • 12:51 Uhr19.04.2020

    Paris will zwei Millionen Masken kostenlos verteilen

    In Paris sollen zum Schutz gegen das Coronavirus etwa zwei Millionen Masken kostenlos an die Bevölkerung verteilt werden. Bis Ende dieses Monats sollten zunächst rund eine halbe Million wiederverwendbarer Masken verfügbar sein, kündigte Bürgermeisterin Anne Hidalgo in der Sonntagszeitung "Journal du Dimanche" an. Bis Mitte Mai sollen dann alle Bewohner der französischen Hauptstadt mit einer eigenen Maske ausgestattet werden. Die Kosten bezifferte Hidalgo auf drei Millionen Euro.



    Die Masken werden in Apotheken erhältlich sein. Zunächst werden sie vor allem an Menschen verteilt, die besonderen Schutz vor Sars-CoV-2 benötigen, wie die Bürgermeisterin erklärte. Zugleich sprach sich Hidalgo für eine Maskenpflicht in der Métro, in Bussen und in Vorortzügen aus. Eine entsprechende Vorgabe gibt es in Frankreich bislang nicht.

  • 12:49 Uhr19.04.2020

    Zwei Zivilbedienstete der Nato-Truppen im Kosovo an Corona gestorben

    Zwei Zivilisten, die im Dienst der Nato-geführten Kosovo-Schutztruppe KFOR standen, sind an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Dies teilte das KFOR-Hauptquartier am Samstagabend in Pristina mit. Eine nicht näher genannte Anzahl KFOR-Angehöriger sei positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden, das Covid-19 auslösen kann.

  • 12:48 Uhr19.04.2020

    Kinder in Dauer-Quarantäne - Druck auf Regierung in Rom wächst

    Nach fast sieben Wochen Corona-Isolation wächst der Druck auf die Regierung in Italien, Kinder nach draußen zu lassen. Eltern starteten zudem zahlreiche Petitionen und veröffentlichten Briefe, damit die Schulen langsam wieder geöffnet werden - und nicht erst im September zum neuen Schuljahr.



    Die strengen Ausgangssperren gelten seit 10. März und noch bis 3. Mai. Dabei dürfen Kinder auch nicht in Parks oder nach draußen zum Spazieren. Unternehmen sollen danach schrittweise wieder öffnen.


    Italien ist eines der weltweit am schwersten von der Lungenkrankheit Covid-19 getroffenen Länder. Die Anzahl der Infektionen ist mittlerweile auf mehr als 175.000 gestiegen, mehr als 23.200 sind gestorben. Zeitgleich steigt jedoch auch die Anzahl der Genesenen.

  • 10:16 Uhr19.04.2020

    Bundeswehr verschiebt Grundausbildung wegen Corona-Krise

    Die Bundeswehr verschiebt wegen der Corona-Pandemie ihre Grundausbildung. "Es wäre jetzt zu gefährlich, die Rekruten an unseren Standorten auf engem Raum zusammenzufassen", sagte der Inspekteur des Sanitätsdienstes, Ulrich Baumgärtner, in Koblenz der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf das hochansteckende Coronavirus.

     

    "Die schriftlich zum 1. April eingestellten Rekruten bleiben unter Auflagen zu Hause und beginnen ihre Grundausbildung frühestens am 1. Juni", erklärte der Generaloberstabsarzt. "Wir versuchen aber jetzt schon mit E-Learning, ihnen Grundlagen wie das Soldatengesetz und das Wehrrecht zu vermitteln."

     

    Die Grundausbildung werde vorerst von drei Monaten auf sechs Wochen verkürzt. Teils könnten auch die Wochenenden genutzt werden. Hinzu komme anschließend eine ergänzende Ausbildung. "Die Rekruten, die zum 1. Juli eingezogen würden, wollen wir am 1. August beginnen lassen. Am 1. Oktober würde wieder die normale dreimonatige Grundausbildung starten", sagte Baumgärtner.

  • 10:14 Uhr19.04.2020

    Israel lockert Corona-Beschränkungen

    srael hat am Sonntag mehrere Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus gelockert. Die Regierung hatte den von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu angekündigten Schritt in der Nacht gebilligt. Anstatt bislang 15 Prozent dürfen nun 30 Prozent der Angestellten wieder zurück an ihren Arbeitsplatz kommen, unter Einhaltung strenger Hygieneregeln. Wer gegen die Maskenpflicht verstößt, dem droht ein Strafgeld von umgerechnet 50 Euro.

  • 10:11 Uhr19.04.2020

    New York: Heiraten trotz Corona-Schließungen nun per Video möglich

    Heiratswillige in New York müssen nicht länger auf die Wiedereröffnung der wegen der Corona-Pandemie geschlossenen Standesämter warten. Gouverneur Andrew Cuomo kündigte am Samstag an, dass Menschen in dem US-Bundesstaat nun eine Heiratserlaubnis online beantragen können. Standesbeamte dürfen dann Trauungen per Videokonferenz durchführen, teilte Cuomo mit.

  • 10:10 Uhr19.04.2020

    Niedersachsen: Coronavirus in rund 80 Senioren- und Pflegeheimen nachgewiesen

    Das Coronavirus ist inzwischen in rund 80 Senioren- und Pflegeheimen in Niedersachsen nachgewiesen worden. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind damit etwa vier Prozent der rund 2000 Pflegeheime betroffen. 

  • 20:50 Uhr18.04.2020

    Corona-Benefizkonzert im Netz mit McCartney und den Rolling Stones

    Mit einem virtuellen Benefiz-Konzert wollen Weltstars wie die Rolling Stones, Elton John, Paul McCartney und Taylor Swift im Kampf gegen die Corona-Pandemie helfen. Das Event "One World: Together at Home" ist seit 20 Uhr als mehrstündiger digitaler Livestream in sozialen Medien und bei Streaming-Anbietern zu sehen. Mehr dazu: https://www.nord24.de/kultur/Corona-Benefizkonzert-im-Netz-mit-McCartney-und-den-Rolling-Stones-40512.html

  • 17:35 Uhr18.04.2020

    Wolfsburg führt ab Montag Maskenpflicht ein

    Angesichts der vorsichtigen Öffnung von Geschäften führt die Stadt Wolfsburg am Montag eine Maskenpflicht ein. Diese gelte in den Geschäften, in öffentlichen Gebäuden, Arztpraxen, medizinischen Einrichtungen und in Bussen, teilte die Kommune am Sonnabend mit. Mit einer Übergangsfrist von einer Woche gelte sie zunächst bis zum 6. Mai. Ausgenommen seien Kinder unter sechs Jahren.

  • 17:09 Uhr18.04.2020

    Trump heizt Proteste gegen Schutzmaßnahmen an

    US-Präsident Donald Trump hat Proteste gegen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus in mehreren US-Bundesstaaten angeheizt. "Ich denke, einige Dinge sind zu hart", sagte Trump bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus mit Blick auf Michigan, Minnesota und Virginia - demokratisch regierte Bundesstaaten, die in der Corona-Krise strenge Maßnahmen ergriffen haben. Zuvor hatte der Republikaner auf Twitter in Großbuchstaben "Befreit Michigan!", "Befreit Minnesota!" und "Befreit Virginia!" geschrieben. Der demokratische Gouverneur des Bundesstaates Washington, Jay Inslee, verurteilte die "illegalen und gefährlichen" Äußerungen des Präsidenten. "Er bringt Millionen Menschen in Gefahr. Seine verstörenden Tiraden und seine Aufrufe, wonach Menschen Bundesstaaten ,befreien' sollen, könnten auch zu Gewalt führen."

  • 16:13 Uhr18.04.2020

    Mangel an Schutzkitteln in britischen Kliniken

    In den britischen Kliniken werden Ausrüstungen zum Schutz gegen das Coronavirus bedrohlich knapp. Es wird erwartet, dass noch an diesem Wochenende die für Ärzte und Pfleger empfohlenen langärmeligen, flüssigkeitsabweisenden Einweg-Kittel auf vielen Intensivstationen nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Lagerbestände sind nach offiziellen Angaben aufgebraucht. Daher haben die Behörden auch die Verwendung anderer Kittel erlaubt - ein Schritt, der am Sonnabend auf heftige Kritik unter anderem von Gewerkschaften stieß. Sie befürchten ein erhöhtes Ansteckungsrisiko für das Klinikpersonal.

  • 15:03 Uhr18.04.2020

    Minister Heil stellt Anhebung von Kurzarbeitergeld in Aussicht

    Bundesarbeits- und Sozialminister Hubertus Heil (SPD) hat wegen der Corona-Krise eine baldige Anhebung des Kurzarbeitergeldes in Aussicht gestellt. Mehr dazu hier: https://www.nord24.de/politik/Minister-Heil-stellt-Anhebung-von-Kurzarbeitergeld-in-Aussicht-40506.html

  • 14:22 Uhr18.04.2020

    Niedersachsen: Schwache Schüler sollen nicht unter Unterrichtsausfall leiden

    Schwache Schüler sollen nicht unter Unterrichtsausfall wegen der Corona-Krise leiden. Das sagte Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD). Mehr dazu hier: https://www.nord24.de/der-norden/Niedersachsen-Schwache-Schueler-sollen-nicht-unter-Unterrichtsausfall-leiden-40505.html

  • 13:54 Uhr18.04.2020

    USA rechnen mit bis zu 65.000 Corona-Toten

    Die US-Regierung rechnet jetzt nach Angaben von Präsident Donald Trump mit 60.000 bis 65.000 Toten infolge der Coronavirus-Pandemie in den USA. Die Zahl liege weit unter früheren Vorhersagen von mindestens 100.000 Toten in den Vereinigten Staaten, sagte Trump am Freitagabend (Ortszeit).

  • 19:14 Uhr17.04.2020

    Traurig wegen Corona? Isländer empfehlen: Umarme einen Baum

    Die isländische Forstverwaltung ermutigt Menschen, denen wegen der strengen Corona-Maßnahmen körperliche Nähe fehlt, im Wald Trost zu suchen. Auf ihrer Internetseite empfiehlt die Behörde, Bäume zu umarmen. "Wenn du einen Baum umarmst, fühlst du es zuerst in deinen Zehen, dann in den Beinen, in deiner Brust und schließlich in deinem Kopf", sagte ein Förster dem isländischen Rundfunk RUV. Er empfiehlt, dabei die Augen zu schließen. "Das ist so ein wundervolles Gefühl von Entspannung. Danach bist du klar für einen neuen Tag und neue Herausforderungen." 

     

    Foto: Aðalsteinn Sigurgeirsson, Doktor in Forstgenetik und stellvertretender Direktor der isländischen Forstverwaltung, umarmt einen Baum. Foto: The Icelandic Forest Service/dpa

  • 16:41 Uhr17.04.2020

    Land Bremen lockert Regeln für Notbetreuung in Kindergärten

    Bei der Lockerung der Corona-Regeln weitet das Bundesland Bremen auch das Angebot der Notbetreuung in Kindertagesstätten aus. Mehr dazu hier: https://www.nord24.de/bremerhaven/Land-Bremen-lockert-Regeln-fuer-Notbetreuung-in-Kindergaerten-40462.html

  • 16:16 Uhr17.04.2020

    Einzelhändler dürfen in Bremerhaven ab Montag öffnen

    Einige Geschäfte des Einzelhandels dürfen in Bremerhaven wie in Niedersachsen ab Montag wieder öffnen – solange sie unter 800 Quadratmeter groß sind. Mehr dazu hier: https://www.nord24.de/bremerhaven/Einzelhaendler-duerfen-in-Bremerhaven-ab-Montag-oeffnen-40458.html

  • 15:21 Uhr17.04.2020

    Für Atemwegs-Krankschreibungen ab Montag wieder Arztbesuch nötig

    Für Krankschreibungen bei leichten Atemwegsbeschwerden müssen Arbeitnehmer ab kommender Woche wieder zum Arzt gehen. Eine in der Corona-Epidemie eingeführte Ausnahmeregelung, dass dies auch nach telefonischer Rücksprache mit dem Arzt ging, wird nicht verlängert. Das beschloss der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen am Freitag. Für die Beurteilung, ob ein Versicherter arbeitsunfähig ist und eine Krankschreibung erhält, ist demnach ab diesem Montag wieder eine körperliche Untersuchung nötig. 

  • 09:43 Uhr17.04.2020

    Corona-Krise halbiert europäische Pkw-Neuzulassungen im März

    Die Pkw-Neuzulassungen in der Europäischen Union sind in der Corona-Krise eingebrochen. In den 27 Ländern der EU ohne Großbritannien gingen die Zulassungen im März zum Vorjahresmonat um 55,1 Prozent auf 567.308 Autos zurück, wie der europäische Branchenverband Acea am Freitag in Brüssel mitteilte. Die allermeisten Autohäuser in Europa seien während der zweiten Märzhälfte wegen behördlicher Anweisungen geschlossen gewesen.

  • 09:40 Uhr17.04.2020

    Nidersachsen erwägt Öffnung von Pflegeheimen für Besucher

    Die niedersächsische Landesregierung diskutiert einem Bericht zufolge eine Lockerung des Besuchsverbots für Pflegeheime. Das Kabinett berate, "ob mit Genehmigung der kommunalen Behörde Ausnahmen möglich sein sollen und die Angehörigen unter Umständen die Heimbewohner oder Beschäftigten besuchen dürfen", berichtete das Politikjournal "Rundblick Niedersachsen" unter Berufung auf einen Entwurf der neuen Corona-Verordnung, die am Freitag erwartet wird.

     

    Die Leitung des Pflegeheims müsse dafür ein Hygienekonzept vorlegen und maximalen Schutz nachweisen. Eine Regierungssprecherin wollte die Pläne am Morgen nicht kommentieren.

  • 06:19 Uhr17.04.2020

    Chinas Wirtschaft bricht um 6,8 Prozent ein

    In Folge der Coronavirus-Pandemie ist Chinas Wirtschaft erstmals seit Jahrzehnten geschrumpft. Wie das Pekinger Statistikamt am Freitag mitteilte, verkleinerte sich das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres um 6,8 Prozent. Es ist der erste negative Wert seit mindestens 1992, als die Volksrepublik damit begann, Wachstumszahlen quartalsweise zu veröffentlichen.



    Ein ganzes Jahr mit einer schrumpfenden Wirtschaft verzeichnete China zuletzt 1976. Vergangenes Jahr war die zweitgrößte Volkswirtschaft noch um 6,1 Prozent gewachsen.

  • 06:18 Uhr17.04.2020

    Trump will USA in drei Phasen wieder öffnen

    US-Präsident Donald Trump will die USA mit neuen Richtlinien in der Corona-Krise in drei Phasen auf den Weg zur Normalität zurückführen und die Wirtschaft graduell wieder öffnen. Eine landesweite Schließung könne keine langfristige Lösung sein, sagte Trump am Donnerstagabend im Weißen Haus. 30 Prozent des Landes hätten in den vergangenen sieben Tagen keine neuen Coronavirus-Fälle gemeldet.

     

    Trumps Plan sieht eine weitgehende Rückkehr zur Normalität in drei Phasen vor, wenn in Bundesstaaten oder Regionen in den USA bestimmte Kriterien erfüllt sind. Einen genauen Zeitplan beinhalten die Richtlinien nicht.

    Stattdessen sollen Bundesstaaten oder Regionen vor dem Eintritt in jede der drei Phasen eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen. So soll dort beispielsweise vor jeder neuen Phase die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen jeweils über einen 14-tägigen Zeitraum abgenommen haben. "Wir öffnen einen vorsichtigen Schritt nach dem anderen", sagte Trump. Er betonte, den Gouverneuren der Bundesstaaten bleibe es überlassen, die Richtlinien umzusetzen. Sollten sie beschließen, dass schärfere Schutzmaßnahmen weiter notwendig seien, "werden wir ihnen das erlauben". 

  • 06:16 Uhr17.04.2020

    Gespräch über Lockerung des Gottesdienstverbots

    Das im Kampf gegen das Coronavirus verhängte Gottesdienstverbot ist an diesem Freitag Thema eines Treffens in Berlin. Innen-Staatssekretär Markus Kerber kommt mit Vertretern der verschiedenen Religionsgemeinschaften zusammen. Bei dem Gedankenaustausch soll es unter anderem darum gehen, wie Begräbnisse in Zeiten der Corona-Pandemie stattfinden und ob Gottesdienste künftig unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt werden können.

    Zu dem Gespräch sind Repräsentanten der katholischen und evangelischen Kirche, der orthodoxen Christen, des Zentralrats der Juden sowie des Koordinierungsrats der Muslime eingeladen, wie ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte.

  • 06:14 Uhr17.04.2020

    Ein Drittel der Deutschen storniert oder verschiebt Sommerurlaub

    Unter dem Eindruck der Corona-Krise verschiebt oder storniert ein Drittel der Bürger in Deutschland laut aktueller Umfrage den geplanten Sommerurlaub. Wie aus dem "Deutschlandtrend" im ARD-"Morgenmagazin" hervorgeht, trifft dies auf 35 Prozent der Befragten zu.

     

    Konkret haben demnach 14 Prozent der Wahlberechtigten ihren Urlaub bereits storniert, 21 Prozent haben geplante Buchungen verschoben. Demgegenüber wollten 28 Prozent noch an ihren Reiseplänen festhalten. 31 Prozent hätten nicht vorgehabt, zu verreisen, oder täten dies grundsätzlich nicht, hieß es. Das gelte überdurchschnittlich häufig für ältere Menschen sowie für Menschen mit geringen Einkommen.

  • 06:12 Uhr17.04.2020

    Corona-Ansteckungsrate in Deutschland sinkt

    Die Ansteckungsrate mit dem neuartigen Coronavirus ist in Deutschland nach Angaben des Robert Koch-Instituts gesunken. Laut der am Donnerstagabend veröffentlichten RKI-Statistik steckt jeder Infizierte nunmehr weniger als einen weiteren Menschen an, die sogenannte Reproduktionsrate liegt bei 0,7. Das bedeutet, dass die Zahl der Neuerkrankungen leicht zurückgeht, wie das RKI berichtete.

     

    Anfang März lag die wichtige Kennziffer noch bei drei, am 8. April bei 1,3 - jeweils mit einer gewissen Schwankungsbreite. Die Kennzahl gibt an, wie viele Menschen eine erkrankte Person im Durchschnitt infiziert.

  • 22:08 Uhr16.04.2020

    Bundesweite Standards für Corona-Schutz am Arbeitsplatz

    Arbeitnehmer in Deutschland müssen sich wegen der Corona-Krise auf strengere Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben am Arbeitsplatz einstellen. Für die schrittweise Rückkehr von mehr Beschäftigten sollen künftig neue bundesweit einheitliche Regeln greifen, die das Bundeskabinett am Donnerstag beschloss. 

     

    Konkret wird unter anderem grundsätzlich vorgegeben, dass ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Menschen auch bei der Arbeit einzuhalten ist – und zwar in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen. Dafür müssten Absperrungen, Markierungen oder Zugangsregelungen umgesetzt werden.

     

    Wo dies nicht möglich ist, seien alternativ etwa Trennwände zu installieren. Ist auch das nicht machbar, sollen die Arbeitgeber Nase-Mund-Bedeckungen für die Beschäftigten und auch für Kunden und Dienstleister zur Verfügung stellen. 


    Die Arbeitsabläufe in den Unternehmen sollen so organisiert werden, dass Beschäftigte möglichst wenig direkten Kontakt zueinander haben. Dies gelte etwa für Pausen, Schichtwechsel oder Anwesenheit im Büro. Für Beschäftigte gelte der Grundsatz: "Niemals krank zur Arbeit", sagte Heil. Wer Symptome wie leichtes Fieber habe, solle den Arbeitsplatz verlassen oder zu Hause bleiben, bis der Verdacht ärztlich aufgeklärt ist.

  • 21:16 Uhr16.04.2020

    So denken Nordlichter über die Corona-Lockerungen

    Bund und Länder versuchen langsam wieder ein wenig Normalität einkehren zu lassen. Die meisten Bremerhavener und Cuxländer freuen sich über die Corona-Lockerungen - allerdings unter Vorbehalt. Mehr dazu hier: https://www.nord24.de/der-norden/So-denken-Nordlichter-ueber-die-Corona-Lockerungen-40419.html

  • 17:52 Uhr16.04.2020

    Hockey-Bundesligisten werden befragt: Saison-Abbruch oder Fortsetzung

    Die Hockey-Bundesligisten sollen bis Freitagnachmittag mitteilen, ob die Saison abgebrochen oder fortgesetzt werden soll. Das ist das Ergebnis einer Beratung zwischen dem Deutschen Hockey-Bund (DHB) und den Vereinen am Donnerstag. Nach den Beschlüssen der Bundesregierung sei "die Wahrscheinlichkeit noch einmal deutlich gesunken, dass die Saison 2019/20 in der einen oder anderen Variante zu Ende gespielt werden kann", teilte der DHB mit. Als Alternative bietet der DHB an, auf die Ergebnisse der für den 30. April terminierten Gesprächsrunde der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten zu warten. Wenn eine Fortsetzung der Saison nicht möglich ist, muss geklärt werden, wie die bisherige Saison gewertet werden soll und mit den internationalen Qualifikationen umgegangen wird. 

  • 15:16 Uhr16.04.2020

    Niedersachsen: Unterricht startet nach Jahrgängen gestaffelt

    In dem Bundesland sollen die Schüler bereits ab kommendem Mittwoch Online-Unterricht erhalten, bevor die Klassen vom 4. Mai an schrittweise wieder in die Schulen zurückkehren. Lediglich für die Abschlussklassen der Jahrgänge 10 und 13 beginne der Unterricht bereits am 27. April, kündigt Kultusminister Grant-Hendrik Tonne (SPD) an. Mehr dazu lest ihr hier: https://www.nord24.de/der-norden/Niedersachsen-Unterricht-startet-nach-Jahrgaengen-gestaffelt-40380.html

  • 08:44 Uhr16.04.2020

    Maskenpflicht in Läden und ÖPNV in Hanau

    Nach den angekündigten schrittweisen Öffnungen im Einzelhandel ab kommender Woche hat die Stadt Hanau wegen der Corona-Infektionsgefahr für das Betreten der Geschäfte eine Maskenpflicht angeordnet.

     

    "Die dringende Empfehlung der Bundes- und Landesregierung, sich mit einem Mund-Nasen-Schutz verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll in der Öffentlichkeit zu verhalten, haben wir dahingehend erweitert, dass ab Montag in Hanau jeder, der ein Ladengeschäft betritt, eine solche Behelfs- oder Alltagsmaske tragen muss", teilte Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) mit. Diese Maskenpflicht solle auch im Öffentlichen Personennahverkehr gelten.

  • 08:43 Uhr16.04.2020

    Japanische Ärzte warnen vor Kollaps: Forderung nach mehr Corona-Tests

    Japanische Ärzte haben angesichts der staatlichen Restriktion von Coronavirus-Tests vor einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems gewarnt. Wie japanische Medien am Donnerstag berichteten, forderten Krankenhäuser in der Stadt Kyoto in einer gemeinsamen Erklärung den Staat auf, Coronatests mit öffentlichen Mitteln auch für Patienten zuzulassen, die keine Symptome aufzeigen.



    Bislang würden in Japan nur Coronatests bei Patienten von der Versicherung bezahlt, die Symptome wie Fieber haben. Als Folge dieser Politik könnten sich Ärzte und Krankenschwestern bei Operationen oder Geburten infizieren, wenn symptomlose Patienten das Virus in sich tragen, hieß es.

  • 06:14 Uhr16.04.2020

    American Football: Erster NFL-Spieler wohl mit Coronavirus infiziert

    NFL-Profi Brian Allen hat sich nach Angaben von Fox Sports als erster Spieler der American-Football-Liga mit dem Coronavirus infiziert. Wie ein Reporter des TV-Senders am Mittwoch (Ortszeit) unter Berufung auf ein Gespräch mit dem Center der Los Angeles Rams berichtete, wurde der 24-Jährige in den vergangenen drei Wochen zwei Mal positiv auf das Virus getestet. Eine Bestätigung seines Teams gab es zunächst nicht. Alle Trainingsgelände der NFL-Teams sind wegen der Pandemie derzeit gesperrt.

  • 06:10 Uhr16.04.2020

    Mehr als 131.400 Corona-Nachweise in Deutschland

    In Deutschland sind bis Mittwochabend mehr als 131.400 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.30 Uhr: Mehr als 128.400 Infektionen). Mindestens 3553 (Vortag Stand 20.30 Uhr: 3217) mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 72.600 Menschen die Infektion überstanden.

  • 06:09 Uhr16.04.2020

    Sonja Zietlow kehrt nach Corona-Postings Facebook den Rücken

    Nach umstrittenen Postings zur Corona-Krise hat die Fernsehmoderatorin Sonja Zietlow ihr Facebook-Profil eigenen Worten zufolge vorerst gelöscht. "Ich muss mir leider selbst den Vorwurf machen, dass ich Facebook unterschätzt habe", teilte die 51-Jährige ("Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!") der Deutschen Presse-Agentur mit.

     

    Sie habe sich entschieden, "diesem digitalen Watschen-Karussell bis auf weiteres den Rücken zu kehren", ließ die RTL-Dschungelcamp-Moderatorin weiter mitteilen. Zietlow hatte auf ihrer privaten Facebook-Seite Kommentare, Bilder und Videos zu Corona gepostet und war als "Verschwörungstheoretikerin" angegangen worden. (Foto: dpa)

  • 06:07 Uhr16.04.2020

    US-Rocker Jon Bon Jovi schreibt Song über Corona-Pandemie

    Der US-Rocksänger und Songwriter Jon Bon Jovi (58, "Livin' on a Prayer") hat einen Song über die Coronavirus-Krise geschrieben. Er werde das Lied in der kommenden Woche bei einem Benefizkonzert erstmals vorstellen, teilte der Musiker am Mittwoch in der "Howard Stern"-Radioshow mit. (Foto: dpa)

     

    Der Song soll auch auf seinem nächsten Album mit dem Titel "Bon Jovi: 2020" erscheinen, das ursprünglich Mitte Mai herauskommen sollte. Die Veröffentlichung würde sich nun allerdings verzögern, sagte der als John Francis Bongiovi Jr. im US-Bundesstaat New Jersey geborene Bon Jovi, ohne einen neuen Termin zu nennen.

  • 20:10 Uhr15.04.2020

    Für Abschlussjahrgänge beginnt Schule in Niedersachsen am 27. April

    Bei der schrittweisen Öffnung der Schulen soll in Niedersachsen am 27. April der Anfang mit den Abschlussklassen gemacht werden. Dies seien die Jahrgänge 13 und 10, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Mittwoch. Details werde Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Donnerstag bekanntgeben.

     

    Ein Sprecher des Kultusministeriums erläuterte, am 27. April sollten Abiturienten sowie Schüler starten, die in diesem Jahr ihren Haupt- oder Realschulabschluss machen. Geplant seien Prüfungsvorbereitungen. Vom 4. Mai an soll dann der Schulbetrieb mit einigen wenigen Klassenstufen beginnen. Regierungschef Weil bat die Schülerinnen und Schüler um Geduld.

  • 19:43 Uhr15.04.2020

    Niedersachsens Ministerpräsident hat hat Funken Hoffnung für Sommertourismus

    Trotz des Festhaltens an vielen Corona-Beschränkungen sieht Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) eine kleine Hoffnung auf Sommertourismus in Niedersachsen. Wenn sich zeige, dass sich die Bevölkerung mit persönlichen Kontakten weiter sehr zurückhalte und die Infektionszahlen weiter sinken, könne dies eine Grundlage sein für einen Sommer, der dem vergangener Jahre zumindest ähnele.

     

    Allerdings könne die Entwicklung auch in eine vollkommen andere Richtung gehen, wenn in Folge erster Lockerungen die Zahl der Infektionen wieder in die Höhe schnelle. "Ich würde mir sehr wünschen, wenn mein persönlicher Sommer so wäre, wie sonst auch", sagte Weil. "Aber ich schließe nicht aus, dass es anders sein wird."

  • 19:08 Uhr15.04.2020

    Die Sail 2020 in Bremerhaven fällt aus

    Das wegen der Corona-Krise beschlossene Verbot von Großveranstaltungen bis Ende August trifft auch die Sail in Bremerhaven. Mehr lest ihr hier: https://www.nord24.de/bremerhaven/Regierungschef-Bovenschulte-Sail-2020-in-Bremerhaven-faellt-aus-40346.html

  • 18:26 Uhr15.04.2020

    Versammlungsverbot in Gotteshäusern bleibt bestehen

    Das wegen des Coronavirus verhängte Versammlungsverbot in Gotteshäusern bleibt bis auf Weiteres in Kraft. Darauf haben sich Bund und Länder verständigt, wie aus dem am Mittwoch zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten vereinbarten Papier hervorgeht. Auch in Kirchen, Moscheen, Synagogen oder Örtlichkeiten anderer Glaubensgemeinschaften sollen damit vorerst keine religiösen Feierlichkeiten und Veranstaltungen stattfinden.

  • 18:18 Uhr15.04.2020

    Bürger sollen weiter auf private Reisen verzichten

    Im Kampf gegen das Coronavirus sollen die Bürger in Deutschland weiter auf private Reisen und Besuche auch von Verwandten verzichten - sowie auf überregionale tagestouristische Ausflüge. Das geht aus einem Beschluss von Bund und Ländern vom Mittwoch hervor, welcher der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.


    Ziel sei es, eine weiträumige Ausbreitung des Virus möglichst zu verhindern, heißt es. Die weltweite Reisewarnung werde aufrechterhalten. Übernachtungsangebote im Inland sollten weiterhin nur für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt werden.

  • 17:19 Uhr15.04.2020

    Geschäfte bis 800 Quadratmeter dürfen wieder öffnen

    In der Corona-Krise sollen Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern unter Auflagen ab Montag wieder öffnen dürfen. Dies gilt unabhängig von der Verkaufsfläche auch für Kfz-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen, wie die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus den Beratungen der Ministerpräsidenten mit der Bundesregierung erfuhr.

  • 16:49 Uhr15.04.2020

    Schulstart in Deutschland schrittweise ab 4. Mai geplant

    Der Schulbetrieb in Deutschland soll am 4. Mai beginnend mit den Abschlussklassen, den Klassen, die im kommenden Jahr Prüfungen ablegen und den obersten Grundschulklassen wieder aufgenommen werden. Anstehende Prüfungen sind bereits vorher möglich. Darauf haben sich Bund und Länder am Mittwoch verständigt, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr.

  • 16:48 Uhr15.04.2020

    Großveranstaltungen offenbar bis 31. August grundsätzlich untersagt

    Großveranstaltungen sollen wegen der Corona-Pandemie bis zum 31. August grundsätzlich untersagt werden - auch Fußballspiele sind davon betroffen. Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch bei einer Schaltkonferenz auf dieses prinzipielle Verbot. Konkrete Regelungen, etwa zur Größe der Veranstaltungen, sollen durch die Länder getroffen werden.

  • 15:07 Uhr15.04.2020

    23.500 Erntehelfer aus Osteuropa für Landwirtschaft angemeldet

    Die in der Corona-Krise vorgesehenen Anmeldungen von Saisonkräften aus Osteuropa für die Landwirtschaft kommen in Gang. "Die erste Woche ist ordentlich angelaufen", sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied der "Rheinischen Post".

     

    Auf einer Plattform des Verbandes hätten sich inzwischen mehr als 1500 Betriebe mit 23.500 Erntehelfern für die Arbeit in Deutschland registriert - darunter 16.500 für April und 7000 für Mai. In diesen beiden Monaten sollen nach einer Regelung der Bundesregierung insgesamt 80 000 Kräfte unter strengen Gesundheitsauflagen eingeflogen werden können.

  • 15:05 Uhr15.04.2020

    Coronavirus erschwert Arbeiten im Wald

    Das Coronavirus behindert die Niedersächsischen Waldbesitzer bei ihren Aufräum- und Aufforstungsarbeiten nach den trockenen Rekordsommern. Unter anderem würden Pflanzgutbestellungen in Baumschulen wegen der fehlenden Arbeitskräfte zum Teil storniert. Das Schadholz könne nicht aus den Wäldern abgefahren werden, Verarbeitung und Produktion seien deutlich eingeschränkt, teilte das Landvolk am Mittwoch in Hannover mit. Das niedrige Preisniveau für Holz falle wegen der fehlenden internationalen Nachfrage noch weiter. Zudem werde der Borkenkäfer wieder aktiv.

  • 15:04 Uhr15.04.2020

    Senta Berger: Corona-Krise ist guter Filmstoff

    Schauspielerin Senta Berger (78) hält die Corona-Krise für einen guten Filmstoff. Es werde bereits über entsprechende Filme nachgedacht, sagte sie der Wochenzeitung "Die Zeit". "Und ich weiß von Kollegen und meinen Söhnen, die ja Drehbücher schreiben, dass jetzt schon einige mit Ideen zu einer ernsthaften Komödie herumgehen."

  • 08:51 Uhr15.04.2020

    Wegen Corona: Tierpark Neumünster erarbeitet Pläne für Notschlachtungen

  • 08:50 Uhr15.04.2020

    Hanning glaubt nicht mehr an Handball-Bundesliga in dieser Saison

    Manager Bob Hanning von den Füchsen Berlin hat nur wenig Hoffnung, dass die Saison in der Handball-Bundesliga (HBL) noch einmal fortgesetzt wird. "Ich rechne nicht mehr damit", sagte Hanning der Deutschen Presse-Agentur. Aktuell ist der Spielbetrieb wegen der Coronavirus-Krise unterbrochen. Die Beteiligten der HBL werden sich am 20. April verständigen, wie und ob es weitergehen kann.

  • 08:48 Uhr15.04.2020

    Kaum noch Passagiere am Frankfurter Flughafen

    Am Frankfurter Flughafen hat sich der Einbruch der Passagier- und Frachtzahlen infolge der Corona-Krise bis zum Osterwochenende weiter fortgesetzt. In der Woche vom 6. bis 12. April zählte der Flughafenbetreiber Fraport an Deutschlands größtem Airport 46.338 Fluggäste und damit 96,8 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie Fraport am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

     

    In der Woche zuvor hatte der Rückgang bereits mehr als 95 Prozent betragen. Das Aufkommen an Fracht und Luftpost sank in der Woche bis Ostern um 28,1 Prozent auf 32.027 Tonnen. Die Zahl der Flugbewegungen sackte um 86,3 Prozent auf 1435 Starts und Landungen ab.

  • 06:21 Uhr15.04.2020

    Kindergärten und Schulen in Dänemark öffnen wieder

    In Dänemark können ab dem heutigen Mittwoch Zehntausende Kinder wieder in die Krippe, den Kindergarten oder die Schule gehen. Nach Fortschritten im Kampf gegen die Corona-Pandemie öffnet das skandinavische Land seine Schul- und Tageseinrichtungen für Kinder bis einschließlich zur fünften Schulklasse. Damit sollen Eltern entlastet werden, die ihre jüngeren Kinder in der Corona-Krise bislang neben der Arbeit zu Hause betreuen mussten.

  • 06:20 Uhr15.04.2020

    Amazon-Aktie auf Rekordhoch

    Die Corona-Pandemie legt die US-Wirtschaft lahm, Millionen Amerikaner müssen Abstriche machen, doch der reichste Mensch der Welt wird noch reicher. Das Vermögen von Amazon-Chef Jeff Bezos ist dem Bloomberg Billionaires Index zufolge seit Jahresbeginn um 24 Milliarden auf 138,5 Milliarden Dollar (126,1 Milliarden Euro) gestiegen. Grund ist der anhaltende Höhenflug der Amazon-Aktie. Sie legte am Dienstag um gut fünf Prozent zu und erreichte ein neues Rekordhoch, von dem der Konzerngründer als Großaktionär profitiert.

  • 06:18 Uhr15.04.2020

    Erstmals in den USA mehr als 2200 Corona-Tote an einem Tag

    In den USA sind einer Universität zufolge innerhalb von 24 Stunden so viele Menschen infolge einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben wie noch nie zuvor. Bis Dienstagabend (Ortszeit) verzeichneten die Experten der Universität Johns Hopkins in den Vereinigten Staaten 2228 Todesfälle. Der vorige Höchstwert war mit 2108 Toten am vergangenen Freitag erreicht worden.

  • 06:17 Uhr15.04.2020

    Zahlreiche Covid-19-Infektionen auf Krebsstationen des UKE in Hamburg

    Am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) haben sich im hochsensiblen Bereich der Krebsstationen mehrere Patienten und Mitarbeiter mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. "Im Bereich der Onkologie sind in der vergangenen Woche rund 20 Patientinnen und Patienten sowie rund 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher Berufsgruppen Covid-19-positiv getestet worden", erklärte UKE-Sprecherin Saskia Lemm am Dienstagabend auf Anfrage. Die zuständigen Behörden seien informiert worden. "Einige dieser Patienten werden entsprechend noch im UKE betreut, andere sind in die Häuslichkeit entlassen worden."

  • 06:16 Uhr15.04.2020

    Mehr als 128.400 Corona-Nachweise in Deutschland - mehr als 3200 Tote

    In Deutschland sind bis Dienstagabend mehr als 128.400 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Mindestens 3217mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

     

    Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 68.200 Menschen die Infektion überstanden. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

  • 19:25 Uhr14.04.2020

    Adidas bekommt Milliardenkredit von Förderbank KfW

    Der Sportartikelhersteller Adidas erhält wegen der Folgen der Corona-Pandemie einen Milliardenkredit von der staatlichen Förderbank KfW. Die KfW habe eine Darlehenszusage in Höhe von 2,4 Milliarden Euro gegeben, dazu kämen Zusagen eines Bankenkonsortiums in Höhe von 600 Millionen Euro, wie der Konzern am Dienstag mitteilte.

  • 19:08 Uhr14.04.2020

    Polizei löst Corona-Feier in Bremen auf

    Die Polizei hat eine Feier von sechs Männern in einem Bremer Lokal aufgelöst und die Kneipengäste wegen Verstoßes der Coronavirus-Maßnahmen angezeigt. Der 49-jährige Lokalinhaber gab zunächst an, er habe sich mit einer Person alleine getroffen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Als die Beamten am Montagabend näher nachschauten, trafen sie in den Räumlichkeiten weitere vier Männer an. Zwei von ihnen versuchten sich zunächst zu verstecken, allerdings ohne Erfolg. Zeugen hatten die Polizei über die Feier informiert.

  • 16:38 Uhr14.04.2020

    Bremerhaven: Schulen weitere drei Wochen geschlossen

    Die Schulen in Bremerhaven sollen wegen der Corona-Krise mindestens noch bis Anfang Mai geschlossen bleiben. Mehr dazu lest ihr hier: https://www.nord24.de/bremerhaven/Bremerhaven-Schulen-weitere-drei-Wochen-geschlossen-40279.html

  • 15:50 Uhr14.04.2020

    Wesermarsch: 46 von 52 Corona-Infizierten sind genesen

    Das Gesundheitsamt des Landkreises Wesermarsch teilt mit, dass aktuell 52 labordiagnostisch bestätigte Corona-Fälle in der Wesermarsch vorliegen. Davon sind 46 Patienten bereits wieder genesen. Mehr lest ihr hier: https://www.nord24.de/wesermarsch/Wesermarsch-46-von-52-Corona-Infizierten-sind-genesen-40275.html

  • 15:02 Uhr14.04.2020

    Andreas Bovenschulte: Keine schnelle Rückkehr zum Normalzustand

    Der Regierungschef des Landes Bremen, Andreas Bovenschulte, hat vor den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise vor erhöhten Erwartungen gewarnt. Mehr lest ihr hier: https://www.nord24.de/bremerhaven/Bovenschulte-Keine-schnelle-Rueckkehr-zum-Normalzustand-40278.html

  • 13:00 Uhr14.04.2020

    Handel dringt auf möglichst rasche Öffnung der Geschäfte

    Der deutsche Einzelhandel dringt auf eine möglichst rasche Öffnung aller Geschäfte. "Der Einzelhandel muss flächendeckend wieder öffnen dürfen, sobald dies gesundheitspolitisch vertretbar ist", sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Stefan Genth.

     

    Wenn die Läden in den Innenstädten noch lange flächendeckend geschlossen bleiben müssten, drohe "eine gewaltige Pleitewelle und somit ein bleibender Schaden für unsere vitalen Stadtzentren", warnte Genth einen Tag vor der für Mittwoch erwarteten Entscheidung von Bund und Ländern über eine Lockerung der strengen Regeln in der Corona-Krise.

  • 12:39 Uhr14.04.2020

    Audi fährt Motoren-Produktion langsam wieder hoch

    Audi fährt seine in der Corona-Krise gestoppte Produktion langsam wieder hoch und beginnt damit im ungarischen Werk Györ. Dort ist seit Dienstag eine erste Linie zur Motorenmontage mit rund 100 Mitarbeitern geöffnet, wie das Unternehmen auf Nachfrage mitteilte. Sie werde allerdings nur in einer anstatt der üblichen drei Schichten betrieben.

  • 11:48 Uhr14.04.2020

    Hyundai-Werk in Tschechien beendet Betriebspause

    Als erste Autofabrik in Tschechien hat das Hyundai-Werk im östlich gelegenen Nosovice nach mehr als dreiwöchiger Corona-Pause den Betrieb wieder aufgenommen. Die Fließbänder liefen am Dienstagmorgen an, wie ein Firmensprecher der Deutschen Presse-Agentur bestätigte.

     

    Der südkoreanische Automobilhersteller hatte die Produktion in seinem einzigen Werk in der Europäischen Union am 21. März im Zuge der Maßnahmen gegen das neuartige Coronavirus gestoppt.

  • 10:32 Uhr14.04.2020

    Fußball: Geisterspiele wohl noch für eine lange Zeit

  • 09:49 Uhr14.04.2020

    Weil will Autoindustrie mit Abwrackprämie stärken

    Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) fordert in der Corona-Krise eine Abwrackprämie für die Autoindustrie. "Vor allem der Umstieg auf umweltfreundliche Antriebe kann damit wesentlich beschleunigt und die Automobilindustrie im Strukturwandel unterstützt werden", sagte Weil der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung".

  • 09:48 Uhr14.04.2020

    NRW-Minister: Kein Normalbetrieb in Kitas und Schulen nach Ferien

    Nordrhein-Westfalens Familienminister Joachim Stamp erwartet keine Rückkehr zu normal geöffneten Schulen und Kitas in NRW sofort nach den Osterferien. "Ich halte es für ausgeschlossen, dass schon am kommenden Montag Schulen und Kitas wieder regulär öffnen", sagte der FDP-Politiker der "WAZ".



    Mit den Kitaträgern werde über einen Stufenplan gesprochen. Ein "Maßnahmenkatalog" mit Hygieneregeln werde vorbereitet. Es werde diskutiert, dass diese zunächst mit älteren Kindern eingeübt und danach jahrgangsweise erweitert werden könnten. "Eventuell könnten wir Ende des Monats damit beginnen, aber nur unter der Voraussetzung, dass die Umsetzung der Hygienemaßnahmen bis dahin gewährleistet werden kann", sagte Stamp.

  • 06:18 Uhr14.04.2020

    Ex-Weltverbandschef Mosley: Formel 1 sollte Saison absagen

    Der frühere Weltverbandschef Max Mosley hat seinem Nachfolger Jean Todt zur Absage der Formel-1-Saison geraten. "Dann hätten die Teams und die Rennveranstalter Sicherheit, um planen und Maßnahmen ergreifen zu können. Zurzeit sind sie in der Schwebe und viele verlieren Geld", sagte der frühere Präsident des Internationalen Automobilverbands Fia der Deutschen Presse-Agentur.

     

    Der 80 Jahre alte Mosley verwies auf die völlig unklare Situation durch die Coronavirus-Pandemie. "Mit Abwarten riskiert man, die Lage zu verschlimmern, ohne die Sicherheit zu haben, dass man etwas gewinnt", erklärte der Brite.

  • 06:17 Uhr14.04.2020

    Frankreich verlängert Ausgangsbeschränkungen um rund einen Monat

    Im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie hat Frankreich seine strengen Ausgangsbeschränkungen um rund einen Monat verlängert. "Der 11. Mai wird der Beginn einer neuen Etappe sein", sagte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montagabend in einer TV-Ansprache an. Die Hoffnung komme zurück. "Aber nichts ist selbstverständlich." Denn in der ostfranzösischen Region Grand Est oder im Großraum Paris seien die Krankenhäuser überlastet. Macron machte deutlich, dass das Land auch nach dem voraussichtlichen Ende der Beschränkungen nicht sofort zur Normalität zurückkehren wird.

  • 06:15 Uhr14.04.2020

    US-Regierung bestellt 60 Anlagen zur Sterilisierung von Atemmasken

    Die US-Regierung hat wegen der Coronavirus-Epidemie für 415 Millionen US-Dollar (380 Millionen Euro) Anlagen zur Sterilisierung bereits benutzter Atemschutzmasken bestellt. Die 60 Anlagen könnten pro Tag jeweils rund 80.000 Masken sterilisieren und bis Mai einsatzbereit sein, teilte das Verteidigungsministerium am Montagabend mit. Damit könnten pro Woche 34 Millionen der vom Personal in Krankenhäusern verwendeten Masken vom Typ N95 sterilisiert werden, hieß es.

  • 06:14 Uhr14.04.2020

    Über 20.000 Corona-Tote in Italien

    In Italien ist die Zahl der Corona-Toten auf mehr als 20.000 geklettert. Wie der Zivilschutz am Ostermontag meldete, kamen innerhalb von 24 Stunden 566 neue Todesfälle hinzu. Am Vortag waren es mit 431 weniger Opfer gewesen. Italien gehört zu den weltweit am härtesten von der Lungenkrankheit getroffenen Ländern.

  • 06:13 Uhr14.04.2020

    Rund 126.600 Corona-Nachweise in Deutschland - mindestens 2994 Tote

    In Deutschland sind bis Montagabend mindestens 126.600 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: 124.100). Mindestens 2994 (Vortag Stand 20.15 Uhr: 2830) mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

     

    Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts haben in Deutschland rund 64.300 Menschen die Infektion überstanden. Damit gelten etwa die Hälfte der bisher erfassten Infizierten inzwischen als genesen.

  • 15:24 Uhr13.04.2020

    7951 Infektionen mit Coronavirus in Niedersachsen

    Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen ist in Niedersachsen am Ostermontag auf 7951 gestiegen. Das waren 163 Infektionen mehr als am Tag zuvor, wie die Landesregierung in Hannover mitteilte (Stand 13.00 Uhr).


    10 mit dem Virus Sars-Cov-2 infizierte Patienten starben seit Sonntag, so dass die Gesamtzahl auf 212 Tote stieg (Stand 10 Uhr). 3724 Menschen mit einer bestätigten Infektion gelten bereits wieder als genesen.

  • 14:22 Uhr13.04.2020

    Zahl der Bremerhavener Infizierten bleibt stabil

    Die Anzahl der Corona-Infizierten in Bremerhaven ist mit 26 positiven Tests weiterhin gleichbleibend. 19 Personen sind bereits wieder genesen. 60 Personen befinden sich zurzeit in häuslicher Quarantäne.


    Eine 71-jährige Person aus dem Landkreis Cuxhaven verstarb am vergangenen Samstag nach schwerster Vorerkrankung im Klinikum Bremerhaven Reinkenheide. Der Patient war zusätzlich auf Covid-19 positiv getestet.

  • 12:19 Uhr13.04.2020

    Leopoldina: Schulen so bald wie möglich wieder öffnen

    Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina empfiehlt, unter bestimmten Voraussetzungen sobald wie möglich zuerst Grundschulen und die Sekundarstufe I schrittweise wieder zu öffnen.


    In der am Montag veröffentlichten Stellungnahme der Wissenschaftler heißt es unter anderem zu den Voraussetzungen, die Infektionen müssten auf niedrigem Niveau stabilisiert und die bekannten Hygieneregeln eingehalten werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte die Studie der Leopoldina als «sehr wichtig» für das weitere Vorgehen bezeichnet.

  • 10:59 Uhr13.04.2020

    Streit bei Meyer-Werft um Produktion in Coronazeiten

    Beim Kreuzfahrtschiffbauer Meyer-Werft in Papenburg an der Ems streiten Geschäftsführung und Betriebsrat über reduzierte Arbeit als Vorsichtsmaßnahme in der Coronakrise. Der Streit werde vor der Einigungsstelle des Arbeitsgerichts ausgetragen, sagte ein Werftsprecher.


    Nach Angaben des Unternehmenssprechers hat die Werft mit ihrer Stammbelegschaft von mehr als 3000 Menschen die Arbeit in den vergangenen Wochen schon stark verändert. Aus Seuchenschutzgründen wurde das Gelände in getrennte Zonen aufgeteilt. Die Schichten wurden auf sechs Stunden ohne Pause verkürzt. Viele Mitarbeiter arbeiten von zuhause. So sei die Zahl der Personen, die gleichzeitig auf der Werft sind, im Vergleich zum Februar auf ein Drittel reduziert worden.

  • 10:47 Uhr13.04.2020

    Ja-Wort via Videoschalte

    Damit sich Paare auch während der Corona-Pandemie weiterhin das Ja-Wort geben können, ermöglichen die Vereinigten Arabische Emirate (VAE) jetzt Online-Hochzeiten.


    Braut und Bräutigam könnten über die Internetseite des Justizministeriums ihre Unterlagen einreichen und auch einen Geistlichen auswählen, berichtete die in Abu Dhabi ansässige Zeitung «The National» am Sonntag.

  • 10:33 Uhr13.04.2020

    Zuschauerrekord virtuell geknackt

    Fußball-Regionalligist 1. FC Lokomotive Leipzig hat mit seiner Spendenaktion über 120.000 Euro eingesammelt und damit frühzeitig seine Zielmarke geknackt.


    Der Club verkauft seit gut dreieinhalb Wochen zum Preis von einem Euro Tickets für ein imaginäres Spiel am 8. Mai, bis Sonntagvormittag gingen mehr als 122.000 Tickets weg.

  • 18:35 Uhr11.04.2020

    In Italien klettert die Zahl der Corona-Fälle auf über 150 000

    Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten ist in Italien auf mehr als 150 000 Menschen angestiegen. Außerdem meldete der Zivilschutz in Rom mit 619 Toten innerhalb von 24 Stunden eine wieder leicht gestiegene Zahl von Opfern. Insgesamt registrierten die Behörden seit dem Beginn der Corona-Welle im Februar bis jetzt 19 468 Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit. 152 271 Menschen wurden in Italien positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet. Rund 32 500 Menschen sind wieder genesen. Die Regierung von Ministerpräsident Giuseppe Conte hatte das Maßnahmenpaket im Kampf gegen die Corona-Krise am Freitag um rund drei Wochen bis zu 3. Mai verlängert. Auch viele Unternehmen sind aus Gründen des Gesundheitsschutzes weiter geschlossen.

     

  • 18:22 Uhr11.04.2020

    Erster Hamburger Polizist nach Corona-Infektion gestorben

    In Hamburg ist erstmals ein Polizist an einer Corona-Infektion gestorben. Der 57-jährige Beamte habe an einer Vorerkrankung gelitten und sei in der Nacht zu Karsamstag gestorben, bestätigte die Polizeipressestelle. Der Oberkommissar war während der Hamburger Ferien krank aus dem Ski-Urlaub zurückgekehrt und hatte danach seinen Dienst nicht mehr angetreten, sondern sich direkt in Quarantäne begeben. Nach Angaben der Hamburger Polizei ist er der erste aktive Hamburger Polizist, der nach einer Corona-Infektion gestorben ist.

  • 17:54 Uhr11.04.2020

    Männer attackieren in Frankfurt Corona-Polizeistreife

    Mehrere Personen haben in Frankfurt am Main zwei Streifenteams der Polizei angegriffen, die das derzeit gültige Corona-Versammlungsverbot kontrollieren wollten. Sie hätten die Seitenscheibe eines Polizeiautos mit einem Stein zertrümmert, teilte das Polizeipräsidium Frankfurt mit. Die Beamten hätten daraufhin die Angreifer verfolgt, hätten diese aber nicht mehr einholen können. Kurz danach sei eine zweite Streife nach dem Verlassen ihres Fahrzeuges von etwa 20 Personen attackiert worden. Die Männer hätten sich zum Teil mit Steinen, Dachlatten und Eisenstangen drohend auf die Beamten zubewegt. Schließlich hätten aber auch sie die Flucht ergriffen.

  • 17:34 Uhr11.04.2020

    Erneut Corona-Toter im Wolfsburger Hanns-Lilje-Heim

    Die Zahl der Corona-Opfer im Wolfsburger Hanns-Lilje-Pflegeheim ist weiter gestiegen. Die Stadt Wolfsburg meldete den Tod eines 77 Jahre alten Mannes, der in der diakonischen Einrichtung gelebt hatte. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle in dem Haus auf 34. Im Hanns-Lilje-Heim für Demenzkranke mit insgesamt 165 Plätzen hatte sich im März rund die Hälfte der meist hochbetagten Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Erreger angesteckt.

  • 16:39 Uhr11.04.2020

    Aktuell 119 524 Corona-Nachweise in Deutschland

    In Deutschland sind aktuell mindestens 119 524 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Mindestens 2590 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 57 400 Menschen die Infektion überstanden.

  • 16:14 Uhr11.04.2020

    Zögerliche Maßnahmen in Japan: Druck auf Abe wächst

    Mit der Zahl der Coronavirus-Infizierten in Japan wächst die Kritik an Ministerpräsident Shinzo Abe. Die Regierung habe durch spärliches Testen die Fallzahlen lange kleingehalten und zu spät und zu wenig Maßnahmen gegen die Ausbreitung angeordnet, kritisieren Mediziner und internationale Beobachter. Seit dem 24. März ist klar, dass die Olympischen Spiele in Tokio verschoben werden, seither ist die Kurve der Corona-Fälle in Japan steil gestiegen. Experten drängen die Regierung verstärkt zum Handeln. 
    Am Freitag wurden 634 neue Sars-CoV-2-Fälle in Japan bestätigt, ein neuer Rekordanstieg, den vierten Tag in Folge. Aktuell liegt die Gesamtzahl erfasster Infizierter 6885. Mehr als 130 Menschen sind an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 

  • 15:55 Uhr11.04.2020

    Italiens Polizei kontrolliert über Ostern besonders streng

    In Italien hat die Polizei die Kontrollen der Ausgangsverbote wegen der Corona-Pandemie über Ostern verschärft. Allein am Karfreitag wurden landesweit mehr als 10 400 Anzeigen gegen Menschen verhängt, die gegen die Regeln verstießen, wie das Innenministerium berichtete. Die verschiedenen Polizeibehörden hätten an dem Tag gut 300 000 Menschen kontrolliert.
    In Italien sind die Ausgangsbeschränkungen noch strenger als in Deutschland. Die 60 Millionen Bürger dürfen seit dem 10. März - und noch bis zum 3. Mai - nur ausnahmsweise das Haus verlassen.

  • 15:24 Uhr11.04.2020

    Mittlerweile mehr als 10 000 Corona-Fälle in Schweden

    In Schweden sind mittlerweile mehr als 10 000 Infektionen mit dem  Coronavirus nachgewiesen worden. Das geht aus Zahlen der schwedischen Gesundheitsbehörde hervor. 887 Menschen mit Covid-19-Erkrankung sind in dem skandinavischen EU-Land bislang gestorben, darunter mehr als 500 in der Region rund um die Hauptstadt Stockholm.
    Damit hat Schweden in Skandinavien bisher die meisten Infektions- und Todesfälle zu verzeichnen. Die Schweden dürfen weiter in Restaurants und Cafés gehen, auch Schulen und Kindergärten sind nach wie vor offen. 

  • 14:29 Uhr11.04.2020

    Moskau erhöht Kapazität der Krankenhäuser

    Die russische Hauptstadt Moskau erhöht wegen der Corona-Pandemie die Kapazitäten in den Krankenhäusern, weil es immer mehr Menschen mit schwerem Krankheitsverlauf gibt.  Die Zahl der Betten werde auf 10 000 aufgestockt, sagte die Vize-Bürgermeisterin Anastassija Rakowa. Nach Zahlen vom Samstag sind in Russland mittlerweile mehr als 100 mit dem Virus Sars-CoV-2 infizierte Menschen gestorben. Rund 13 500 Infektionen wurden offiziell gemeldet. Am stärksten betroffen ist Moskau. Dort sollen von diesem Montag an verschärfte Maßnahmen im Kampf gegen das Virus gelten. 

  • 13:57 Uhr11.04.2020

    Irland verlängert Ausgangsbeschränkungen bis 5. Mai

    Die Regierung in Irland hat die Beschränkungen der Bewegungsfreiheit in dem Land wegen der Corona-Pandemie bis zum 5. Mai verlängert. Das teilte der irische Premierminister Leo Varadkar mit.

     

    "Ich weiß, dass viele von uns wissen wollen, wann die Normalität zurückkehrt und das Leben wieder so wird, wie es war", sagte Varadkar. "Die Wahrheit ist, dass niemand mit Sicherheit sagen kann, wann das sein wird," so der Regierungschef. In Irland gelten seit dem 27. März strenge Auflagen für die Bewegungsfreiheit, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. 

  • 13:52 Uhr11.04.2020

    Zwei weitere Corona-Tote in Stader Pflegeheim

    Im Johannis-Altenpflegeheim in Stade  gibt es zwei weitere Corona-Opfer. "Zwei Bewohner unseres Hauses, die jeweils unter Vorerkrankungen litten, sind an Covid-19 verstorben", teilte der Vorsitzende des Kuratoriums für die diakonische Einrichtung, Claus Hinrichs, am Freitagabend mit. Über das Alter der Opfer machte er keine Angaben.Damit sind in dem Haus seit Anfang April vier Menschen gestorben, zuerst zwei Bewohnerinnen im Alter von 78 und 97 Jahren. Überdies wurden Hinrichs zufolge zwölf Bewohner und fünf Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet.

     

  • 16:18 Uhr10.04.2020

    Trump sieht Höhepunkt erreicht

    Die Zahl der Toten durch die Coronavirus-Krise nimmt in den Vereinigten Staaten jeden Tag dramatisch zu. Allein am Donnerstag kamen mehr als 1780 Menschen in Folge der Pandemie ums Leben, wie aus Daten der amerikanischen Universität Johns Hopkins von Donnerstagabend (Ortszeit) hervorging. In den beiden Tagen zuvor hatte die Todeszahl jeweils fast 2000 erreicht. Seit Beginn der Epidemie sind nach Angaben der Universität bereits mehr als 16 700 Menschen in den USA an den Folgen der Viruserkrankung gestorben. US-Präsident Donald Trump sieht den Höhepunkt der Krise bereits erreicht. Experten äußern sich vorsichtiger.

  • 16:18 Uhr10.04.2020

    Spaniens Regierung empfiehlt jetzt Masken im öffentlichen Nahverkehr

    Die spanische Regierung empfiehlt ab sofort allen Bürgern wegen der Corona-Pandemie in öffentlichen Verkehrsmitteln Masken zu tragen. Das sei am Freitag bei einer Sitzung des Ministerrats beschlossen worden, teilte Gesundheitsminister Salvador Illa mit. Besonders wichtig sei dabei, die Masken ordnungsgemäß zu verwenden, damit sie wirksamen Schutz bieten, und gleichzeitig nicht andere Hygienemaßnahmen wie das Händewaschen zu vernachlässigen, so Illa. Soweit möglich sollen Masken ab kommender Woche etwa in U-Bahn-Stationen oder Bahnhöfen zugänglich gemacht werden.

  • 15:24 Uhr10.04.2020

    Johnson auf dem Weg der Besserung

    Für den an Covid-19 erkrankten britischen Premierminister Boris Johnson ist es am Freitag weiter bergauf gegangen. Johnson setze seine Genesung fort, teilte ein Regierungssprecher mit. Diese sei zwar noch in einem frühen Stadium, der Premier sei aber weiterhin «sehr guter Dinge». Er habe sogar den Krankenhausmitarbeitern zugewinkt, als er die Intensivstation am Donnerstagabend verlassen habe.

  • 14:18 Uhr10.04.2020

    Corona-Krise belastet US-Jobmark

    Die Coronavirus-Krise macht der US-Wirtschaft zunehmend zu schaffen: Wegen der Zuspitzung der Pandemie haben in den Vereinigten Staaten in der dritten Woche in Folge Millionen Menschen einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt. In der Woche bis zum 4. April wurden 6,6 Millionen solcher Anträge registriert, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Die US-Notenbank Fed will der Wirtschaft noch stärker helfen. Sie kündigte am Donnerstag an, über verschiedene Kreditprogramme insgesamt bis zu 2,3 Billionen Dollar (2,1 Billionen Euro) in die Wirtschaft zu pumpen.

    Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe hatte in den USA in den beiden Vorwochen jeweils neue Höchststände erreicht: zuerst 3,3 und dann 6,65 Millionen Anträge. Innerhalb von drei Wochen verloren damit landesweit mehr als 16 Millionen Menschen ihre Jobs.

  • 13:10 Uhr10.04.2020

    Wegen Corona: Auch Real Madrid kürzt Spielergehälter

    Der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid hat sich wegen der finanziellen Folgen der Corona-Pandemie mit seinen Spielern auf eine Kürzung der Gehälter geeinigt. Vorerst beträgt die Reduzierung zehn Prozent. Sollte die Saison 2019/20 abgebrochen werden, würde die Kürzung bei 20 Prozent liegen, teilte der Verein mit. Von der Maßnahme sind auch die Basketball-Profis betroffen. Von dem eingesparten Geld sollen die finanziellen Einbußen der zahlreichen anderen Angestellten des Vereins gemildert werden.

  • 11:13 Uhr10.04.2020

    Bürgerkriegsland Jemen meldet ersten Coronavirus-Fall

    Mit dem von einem langen Bürgerkrieg zerrütteten Jemen hat das letzte Land der Arabischen Halbinsel seinen ersten Coronafall gemeldet. Die Infizierung sei in der Provinz Hadramaut im Osten des Landes aufgetreten, teilte der jemenitische Notfallausschuss zur Bekämpfung der Corona-Pandemie mit, wie die jemenitische Nachrichtenseite Al-Masdar Online am Freitagmorgen meldete.

    Im Jemen herrscht seit mehr als fünf Jahren ein Bürgerkrieg. Wegen der großen humanitären Not in dem ohnehin bettelarmen Land befürchten Hilfsorganisationen viele Opfer, sollte sich die Lungenkrankheit Covid-19 dort ausbreiten.

  • 23:07 Uhr09.04.2020

    Coronavirus auf US-Flugzeugträger: Mehr als 400 Infizierte

    Unter den Besatzungsmitgliedern des US-Flugzeugträgers "USS Theodore Roosevelt" hat die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus deutlich zugenommen. Es gebe inzwischen 416 Fälle, erklärte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums am Donnerstag. Anfang der Woche hatte die Marine noch von rund 200 bekannten Infektionen gesprochen. Fast alle der mehr als 4000 Besatzungsmitglieder seien nun getestet worden, erklärte die Sprecherin weiter. Ein Soldat befinde sich infolge der von dem Virus verursachten Lungenerkrankung Covid-19 auf der Intensivstation.

  • 23:05 Uhr09.04.2020

    Ausgehverbot in Spanien verlängert

    Es ist offiziell: In Spanien wird der Alarmzustand samt strikten Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie um weitere zwei Wochen bis Mitternacht des 25. April verlängert. Das Parlament in Madrid stimmte am Donnerstagabend dem am Wochenende von Ministerpräsident Pedro Sánchez angekündigten Antrag zu.

  • 23:04 Uhr09.04.2020

    Britischer Premier Johnson hat Intensivstation verlassen

    Der britische Premierminister Boris Johnson muss wegen seiner Covid-19-Erkrankung nicht mehr auf der Intensivstation behandelt werden. Er sei auf eine normale Station verlegt worden, teilte eine Regierungssprecherin am Donnerstagabend auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

     

    Johnson sei "extrem guter Dinge" hieß es in einer Mitteilung. Er sei nun in der frühen Phase seiner Genesung und werde weiterhin genau beobachtet.

  • 23:03 Uhr09.04.2020

    Häftlinge spenden an Krankenhaus in Ostfrankreich

    In Frankreich haben einem Medienbericht zufolge Gefängnisinsassen Geld gesammelt, um es einem Krankenhaus für den Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie zu spenden. Die Häftlinge des Gefängnisses in der nordöstlichen Stadt Reims hätten 1068 Euro zusammengetragen, berichtete die Nachrichtenplattform Franceinfo am Donnerstag unter Berufung auf Gefängnisdirektor Joël Bigayon. Das Geld sei an die Uniklinik Reims überwiesen worden.

  • 23:02 Uhr09.04.2020

    Kreuzfahrer sollen von Uruguay nach Australien ausgeflogen werden

    Zahlreiche mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Passagiere eines Kreuzfahrtschiffes sollen am Samstag von Uruguay nach Australien ausgeflogen werden. Die "Greg Mortimer" dürfe am Freitag im Hafen der Hauptstadt Montevideo festmachen, teilte das uruguayische Außenministerium am Donnerstag mit. 112 Passagiere aus Australien und Neuseeland würden dann mit einer Polizeieskorte in Bussen zum Flughafen gebracht. Der Abflug des mit medizinischem Gerät ausgestatteten Flugzeugs Richtung Melbourne sei für die frühen Morgenstunden am Samstag geplant.

     

    Fast 60 Prozent der mehr als 200 Menschen an Bord waren zuvor positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Acht erkrankte Menschen wurden bereits in Krankenhäuser in Montevideo verlegt. Auf dem Schiff befanden sich ursprünglich etwa 217 Menschen, die meisten Passagiere stammen aus Australien und Neuseeland. Das Schiff war dem australischen Sender ABC zufolge Mitte März für eine Reise in die Antarktis in See gestochen, lag aber seit dem 21. März nahe Montevideo vor Anker.

  • 17:53 Uhr09.04.2020

    Wegen Corona-Krise: Polizei singt Geburtstagslied für 90-Jährige

    Die Polizei hat einer 90-jährigen Frau in Thüringen am Donnerstag Geburtstagsgrüße ihrer Familie überbracht. Fünf Polizeibeamte und -mitarbeiter fuhren mit Blaulicht bei der Seniorin in Oldisleben vor, sangen ein Geburtstagsständchen und überreichten kleine Präsente.

     

    Wie die Polizei weiter mitteilte, erfüllte sie mit der Aktion den Wunsch von Familienangehörigen der alten Dame. Diese konnten wegen der Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise nicht selbst aus Bayern zur eigentlich geplanten Geburtstagsfeier anreisen. "Zurück ließen die Beamten eine überglückliche Jubilarin und das Versprechen, dass die Familienfeier nachgeholt wird", hieß es im Pressebericht der Polizei.

  • 17:52 Uhr09.04.2020

    NDR bringt Corona-Podcast mit Drosten nicht mehr täglich

    Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) bietet den erfolgreichen Corona-Podcast mit Wissenschaftler Christian Drosten ab der nächsten Woche nicht mehr wie bislang täglich an. Aus Zeitgründen gebe es das Update mit dem Leiter der Virologie an der Berliner Charité künftig nur noch jeden zweiten Tag unter der Woche, teilte der NDR am Donnerstag mit. Nach Ostern zunächst Dienstag und Donnerstag und danach stets montags, mittwochs und freitags. Auch auf Bitten von Drosten sei der Rhythmus verlangsamt worden.

  • 17:50 Uhr09.04.2020

    Mehr als 100 Menschen in Altenheim in Budapest infiziert

    In einem Altenheim in Budapest haben sich mehr als 100 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Dies gab Ungarns oberste Amtsärztin Cecilia Müller am Donnerstag in Budapest bekannt. Fünf Senioren seien an der vom Coronavirus verursachten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Unter den Infizierten seien Bewohner und Pfleger, fügte sie hinzu, ohne dies weiter aufzuschlüsseln.

  • 17:49 Uhr09.04.2020

    Bremerhaven: Weiterhin 26 bestätigte Corona-Fälle

  • 17:48 Uhr09.04.2020

    Zahl der Coronavirus-Infizierten in Niedersachsen steigt auf 7104

    Die Zahl der Corona-Infizierten in Niedersachsen ist am Donnerstag auf 7104 gestiegen. Das seien 259 mehr als am Tag zuvor, teilte die stellvertretende Leiterin des Krisenstabs der Landesregierung, Claudia Schröder, in Hannover mit.

     

    Knapp 2600 Betroffene sind demnach inzwischen genesen. 157 Menschen seien an der Krankheit gestorben. Leicht auf 893 gesunken ist die Zahl der Erkrankten, die in einer Klinik behandelt werden. 228 davon liegen auf der Intensivstation. 161 davon müssen künstlich beatmet werden.

  • 13:06 Uhr09.04.2020

    Betrugsverdacht: NRW stoppt vorerst Auszahlung von Soforthilfen

    Das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium stoppt vorübergehend die Soforthilfe-Auszahlungen für Selbstständige und Unternehmen in der Corona-Krise, weil über gefälschte Websites vermutlich Daten für betrügerische Anträge abgegriffen wurden.

     

    Die Entscheidung sei in Abstimmung mit dem Landeskriminalamt (LKA) gefallen, teilte das Ministerium am Donnerstag mit. Laut den Ermittlern haben Betreiber von Fake-Seiten "mit gefälschten Antragsformularen Daten abgefischt und diese mutmaßlich für kriminelle Machenschaften genutzt", hieß es. Offenbar haben die Täter demnach dann selbst betrügerische Anträge gestellt.

     

    Von dem Auszahlungs-Stopp seien mehrere Tausend Antragsteller betroffen, sagte ein Sprecher des NRW-Wirtschaftsministeriums. Wann die Zahlungen wieder aufgenommen werden könnten, sei noch nicht abzusehen.

  • 13:03 Uhr09.04.2020

    650.000 Betriebe melden Kurzarbeit an

    Die Zahl der Betriebe, die in der Corona-Krise Kurzarbeit angemeldet haben, ist auf 650.000 gestiegen. Das gab die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag in Nürnberg bekannt. Dies bedeute eine Steigerung um rund 40 Prozent gegenüber dem jüngsten Vergleichswert. Zum 27. März war die Zahl von 470.000 Betrieben ermittelt worden.

  • 13:02 Uhr09.04.2020

    Spanien macht weiter Fortschritte gegen Corona

    Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie macht das schwer betroffene Spanien weiter Fortschritte. Die Zahl der Neuinfektionen kletterte innerhalb von 24 Stunden nur um knapp 6000 Fälle oder rund vier Prozent auf gut 152.000, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag in Madrid mitteilte. Seit vielen Tagen bleibt die Zuwachsrate auf niedrigem Niveau stabil.

  • 13:00 Uhr09.04.2020

    Razzia auf Kreuzfahrtschiff in Australien - Blackbox beschlagnahmt

    Die australische Polizei hat im Zusammenhang mit dem möglichen Einschleppen des Coronavirus das Kreuzfahrtschiff "Ruby Princess" durchsucht und unter anderem die Blackbox beschlagnahmt. Mit diesen Ermittlungen solle Klarheit darüber geschaffen werden, wie am 19. März fast 2700 Passagiere in Sydney ohne gründliche Gesundheitschecks oder Isolation von Bord gehen konnten, sagte Mick Fuller, der Polizeichef des Bundesstaates New South Wales, am Donnerstag Journalisten.

     

    Gesundheitsbehörden sehen in diesem Vorgang die größte Quelle von Infektionen in Australien mit dem Virus Sars-CoV-2, das die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann.

     

    Konkret vermuten die Behörden einen Zusammenhang zwischen der "Ruby Princess" und mehr als 600 Covid-19-Fällen sowie 15 Toten, darunter auch Passagieren. Zwischen der Regierung Australiens und der des Bundesstaates hat dies zu einem Streit über die Verantwortung für das Debakel geführt.

  • 11:46 Uhr09.04.2020

    Papst zelebriert Osterliturgien ohne Gläubige im Petersdom

    Papst Franziskus wird die Liturgien an den Ostertagen wegen der Corona-Epidemie ohne Gläubige im Petersdom zelebrieren. Der am Karfreitag stattfindende Kreuzweg wurde in diesem Jahr vom römischen Kolosseum auf den Petersplatz verlegt. Der Vatikan verzeichnet mittlerweile acht Fälle der Virus-Erkrankung unter seinen Mitarbeitern.

  • 07:08 Uhr09.04.2020

    Spahn: Schrittweise Rückkehr zur Normalität nach Osterferien denkbar

    Angesichts erster Erfolge bei der Eindämmung des Coronavirus in Deutschland hält Gesundheitsminister Jens Spahn vorsichtige Schritte aus dem staatlich angeordneten Stillstand nach den Osterferien für möglich. Sollte die Entwicklung bei den Infektionszahlen anhalten, "werden wir mit den Ministerpräsidenten über eine schrittweise Rückkehr zur Normalität nach den Osterferien reden können", sagte der CDU-Politiker.

  • 18:44 Uhr08.04.2020

    Zahl der Corona-Infizierten in Niedersachsen steigt wieder stärker

    Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen ist am Mittwoch wieder stärker als an den Vortagen gestiegen. Mit 6845 (Stand 14.00 Uhr) waren es 401 Infektionsfälle mehr als am Tag zuvor, wie der Leiter des Krisenstabs der Landesregierung, Heiger Scholz, in Hannover mitteilte. Das liege daran, dass am Wochenende nicht so viele Tests vorgenommen werden und die Gesundheitsämter bestätigte Fälle erst mit zeitlichem Verzug an das Land übermitteln.

  • 17:29 Uhr08.04.2020

    Mehr als 2000 Corona-Infizierte in Deutschland tot

    In Deutschland sind bis Mittwochnachmittag mindestens 2007 Menschen, die mit dem neuen Coronavirus infiziert waren, gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 1747). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Zudem wurden bundesweit mindestens 107 700 Infektionen mit Sars-CoV-2 registriert (Vortag Stand 16.15 Uhr: 101 700 Infektionen).

  • 17:27 Uhr08.04.2020

    Ärzte haben mehr Interesse an Videosprechstunden in Corona-Krise

    Angesichts der Corona-Krise steigt das Interesse an Videosprechstunden als Alternative zum Praxisbesuch. Nachdem dies im Januar und Februar 1700 Praxen beantragt hätten, seien es im März 19.500 gewesen, teilte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) am Mittwoch in Berlin mit. Patienten mit dringenden Anliegen sollten aber trotz der Corona-Epidemie auch weiter zum Arzt gehen und sich dafür am besten vorher telefonisch in der Praxis anmelden. Wer als Arzt oder Psychotherapeut einen zertifizierten Videodienst nutzen will, muss dies bei der KBV anzeigen.

  • 17:12 Uhr08.04.2020

    Forscher schätzen wegen Dunkelziffer schon 460 000 Corona-Fälle

    Nach Berechnung von Göttinger Forschern hatten sich in Deutschland unter Berücksichtigung einer hohen Dunkelziffer bereits bis Ende März mehr als 460 000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Bislang seien schätzungsweise 15,6 Prozent der Infektionen in Deutschland festgestellt worden, errechneten die Entwicklungsökonomen Christian Bommer und Sebastian Vollmer, wie die Universität mitteilte. Die Zahl registrierter Infektionen lag indes am Mittwoch bei etwas über 100 000. Ende März lag sie noch darunter.

  • 16:59 Uhr08.04.2020

    EU-Kommission für Verlängerung des Einreisestopps bis 15. Mai

    Der weitgehende Stopp der Einreisen in die Europäische Union soll nach Ansicht der EU-Kommission bis zum 15. Mai verlängert werden. Dies schlug die Brüsseler Behörde am Mittwoch vor; die Entscheidung darüber kann jedoch jedes Land für sich treffen. Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hatten sich Mitte März alle EU-Staaten außer Irland sowie die Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island darauf geeinigt, nicht zwingend notwendige Reisen in die EU zunächst für 30 Tage einzuschränken.

  • 16:55 Uhr08.04.2020

    Statistiker: Toilettenpapier-Absatz bricht ein

    Der Verkauf von Toilettenpapier ist in der vergangenen Woche drastisch zurückgegangen. Erstmals seit Beginn der Corona-Krise habe er unter dem Durchschnittswert der vorausgegangenen sechs Monate gelegen, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Es sei fast ein Drittel weniger Toilettenpapier verkauft worden als normal. Zum Vergleich: In der Woche davor lag die Verkaufsmenge noch rund 50 Prozent über dem Sechs-Monats-Durchschnitt.

  • 16:17 Uhr08.04.2020

    Äthiopien ruft wegen Corona-Krise den Notstand aus

    Im Kampf gegen das Coronavirus hat Äthiopien am Mittwoch landesweit den Notstand ausgerufen. In einer Erklärung des Büros von Regierungschef Abiy Ahmed wird die Bevölkerung des ostafrikanischen Landes dazu aufgerufen, den noch zu erlassenden Anweisungen Folge zu leisten.

  • 15:56 Uhr08.04.2020

    UKE empfiehlt Lockerung der Corona-Auflagen noch im April

    Der Leiter der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hat eine Lockerung der Corona-Auflagen noch in diesem Monat empfohlen. „Ich denke schon, dass im April definitiv hier eine Lockerung erfolgen muss", sagte Professor Stefan Kluge am Mittwoch in Hamburg. Man müsse das sehr dosiert machen, warnte er. Aber „man muss langsam damit anfangen". Kluge sagte: „Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass das nicht monatelang aufrechterhalten werden kann mit der Kontaktsperre."

  • 15:42 Uhr08.04.2020

    Corona-Krise lässt McDonald's-Geschäft einbrechen

    Der weltgrößte Fast-Food-Konzern McDonald's hat wegen der Corona-Pandemie einen heftigen Geschäftseinbruch erlitten. Im vergangenen Monat fielen die vergleichbaren Erlöse weltweit im Vergleich zum Vorjahreswert um gut 22 Prozent, wie McDonald's am Mittwoch in Chicago mitteilte. Im gesamten ersten Quartal belief sich das Minus auf 3,4 Prozent. Auf dem US-Heimatmarkt gab es im März einen Rückgang um 13,4 Prozent und im Quartal ein Mini-Plus von 0,1 Prozent. Die Geschäftsprognose für 2020 zog das Unternehmen zurück.

  • 15:43 Uhr08.04.2020

    Ermittlungen gegen Rechtsanwältin wegen Corona-Aufrufs

    Polizei und Staatsanwaltschaft Heidelberg ermitteln gegen eine Rechtsanwältin, die über das Internet öffentlich zum Widerstand gegen die staatlich erlassenen Corona-Verordnungen aufgefordert haben soll. Außerdem soll sie dazu aufgerufen haben, sich am Samstag bundesweit zu einer Demonstration zu versammeln, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Die Landesregierung von Baden-Württemberg hatte erstmals am 17. März eine „Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus Sars-Cov-2" erlassen. Zu den Auflagen für den Aufenthalt im öffentlichen Raum gehört auch ein Verbot von Veranstaltungen und Versammlungen.

  • 15:42 Uhr08.04.2020

    Niedersachsen legt Bußgeldkatalog für Corona-Verstöße vor

    Nach anderen Bundesländern hat nun auch Niedersachsen einen Bußgeldkatalog für Verstöße gegen die Corona-Beschränkungen vorgelegt. Wer sich nicht an den Mindestabstand von 1,5 Metern im Freien hält, soll 150 Euro zahlen. Bei unzulässigen Treffen von mehr als zwei Menschen sind 200 bis 400 Euro pro Person fällig, wie aus dem am Mittwoch vorgelegten Katalog hervorgeht. Restaurantinhaber, die entgegen der Regeln öffnen, müssen 4000 bis 10.000 Euro zahlen. Wer sich dort zum Essen oder Trinken hinsetzt, riskiert ein Bußgeld von 150 Euro.

  • 14:47 Uhr08.04.2020

    Daimler-Absatz geht wegen Corona-Krise deutlich nach unten

    Die Coronavirus-Krise hat auch bei Daimler für einen massiven Rückgang der Verkaufszahlen gesorgt. Im ersten Quartal setzte der Konzern weltweit rund 477 400 Autos der Kernmarke Mercedes-Benz ab, das waren knapp 15 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie Daimler am Mittwoch mitteilte. Im gleichen Maße gingen die Verkaufszahlen bei den Vans zurück. Der Absatz der Kleinwagenmarke Smart brach sogar um mehr als 78 Prozent ein, was Daimler zusätzlich auf die Umstellung auf ausschließlich batteriebetriebene Fahrzeuge und das Auslaufen der Vorgängermodelle zurückführte.

  • 14:00 Uhr08.04.2020

    Hilfsorganisation: Corona-Folgen könnten 30 Millionen Kinder treffen

    Durch die Corona-Krise könnten laut einer Hilfsorganisation 30 Millionen Kinder in ärmeren Ländern und Konfliktgebieten von Krankheit und Tod bedroht sein. „Derzeit werden Lebensmittel an vielen Orten bereits teurer, Märkte werden geschlossen und Verteilungen sowie Zugänge zu Gesundheitsvorsorge erschwert", teilte World Vision Deutschland mit.

  • 09:02 Uhr08.04.2020

    Tennis: Kerber kann sich Geisterspiele vorstellen

    Angelique Kerber kann sich zur Fortsetzung der Tennis-Saison auch Geisterspiele vorstellen. Zwar sei es im ersten Moment schwer vorstellbar, vor leeren Rängen zu spielen. "Denn für mich gehören die Fans einfach mit dazu. Tennismatches ohne Publikum sind alles andere als ideal, aber als Übergang zur Normalität müssen auch Szenarien diskutiert werden, die sonst abwegig erscheinen", sagte die Wimbledonsiegerin von 2018 der "Sport Bild".

  • 07:43 Uhr08.04.2020

    Fast 2000 Corona-Tote in den USA an einem Tag

    In den USA sind an einem Tag fast 2000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging am Mittwoch kurz vor Mitternacht (Ortszeit) aus den Daten der amerikanischen Universität Johns Hopkins für den Dienstag hervor.


    Mit genau 1921 Toten binnen 24 Stunden war dies der bisher höchste Anstieg innerhalb eines Tages seit Beginn der Krise.

  • 06:30 Uhr08.04.2020

    Warn-App soll Ende der Osterferien kommen

    Die in Europa entwickelte Technologie zur Eindämmung der Covid-19-Epidemie mit Hilfe von Smartphones wird voraussichtlich bis zum Ende der Osterferien in Deutschland als konkrete App zur Verfügung stehen. Das kündigte Chris Boos, einer der führenden Forscher des Projektes PEPP-PT in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur an.

  • 20:35 Uhr07.04.2020

    Coronavirus - Mehr als 10 000 Tote in Frankreich

    In Frankreich sind mehr als 10 000 Menschen in Folge der Covid-19-Pandemie gestorben. Seit Anfang März habe es 7091 Todesfälle in Krankenhäusern und 3237 in sozialen Einrichtungen wie Altersheimen gegeben, sagte Gesundheitsdirektor Jerome Salomon am Dienstag. Innerhalb von 24 Stunden hat Frankreich 607 Todesfälle in Krankenhäusern verzeichnet. „Wir sind noch nicht auf dem Höhepunkt", sagte Salomon mit Blick auf die Pandemie. Eine Lockerung der Ausgangsbeschränkungen ergebe derzeit daher keinen Sinn. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron besuchte am Nachmittag eine medizinische Einrichtung in Pantin bei Paris - er trug dabei eine Schutzmaske.

  • 20:34 Uhr07.04.2020

    Frachtflugzeug mit acht Millionen Schutzmasken aus China gelandet

    Ein großes Frachtflugzeug hat acht Millionen Schutzmasken für die Bundesregierung nach Bayern gebracht. Der Jet war am Dienstagmorgen im chinesischen Shanghai gestartet und landete nach einem Zwischenstopp in Seoul (Südkorea) in München. Die dringend erwartete Fracht wurde von prominenten Gästen in Empfang genommen: Bayern Ministerpräsident Markus Söder, Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (beide CSU) und Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind Schutzmasken Mangelware.

  • 17:51 Uhr07.04.2020

    Lufthansa schrumpft Flotte und schließt Germanwings

    Als Reaktion auf die Corona-Krise schließt die Lufthansa den Flugbetrieb ihrer Kölner Tochter Germanwings. Zudem sollen etliche Flugzeuge auch anderer Teilgesellschaften stillgelegt werden, wie das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mitteilte.

  • 17:51 Uhr07.04.2020

    731 neue Tote in New York - höchster Anstieg in Corona-Krise

    Die Zahl der neuen Todesopfer in der Corona-Krise hat im Bundesstaat New York von Montag auf Dienstag einen weiteren Höchststand erreicht. In der Zeit seien 731 coronainfizierte Menschen gestorben, sagte Gouverneur Andrew Cuomo bei seiner täglichen Pressekonferenz.

  • 17:50 Uhr07.04.2020

    Lufthansa Technik vereinbart Kurzarbeit für 12 000 Beschäftigte

    Die Lufthansa Technik AG hat für rund 12 000 Beschäftigte in Deutschland Kurzarbeit bis Ende August vereinbart. Eine entsprechende Betriebsvereinbarung sei mit den Gremien der betrieblichen Mitbestimmung abgeschlossen worden, teilte die Lufthansa-Tochter am Dienstag in Hamburg mit. Der Umfang der Kurzarbeit könne je nach Arbeitsausfall bis zu 100 Prozent betragen und werde mit den jeweiligen Mitbestimmungsgremien abgestimmt.

  • 16:30 Uhr07.04.2020

    Niedersachsen passt vor Osterwochenende Kontaktbeschränkungen an

    Vor dem Osterwochenende hat Niedersachsen die Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Epidemie angepasst. Private Besuche in abgespeckter Form seien über die Feiertage möglich, sagte die stellvertretende Krisenstabsleiterin, Claudia Schröder, am Dienstag in Hannover. Das strikte Verbot von Besuchen von Menschen, die nicht zum eigenen Haushalt gehören, wurde wie bereits angekündigt aufgehoben. Zugleich appellierte Schröder aber, Besuchskontakte wegen des Infektionsrisikos einzuschränken. Eine Begegnung im Freien sei einer Verabredung zu Hause vorzuziehen. Große Familientreffen oder Partys blieben tabu.

  • 15:56 Uhr07.04.2020

    Fürsorge in der Krise: Baumann, Bode & Co. rufen Werder-Mitglieder an

    Frank Baumann ist dabei, Marco Bode auch und Frank Ordenewitz ebenfalls: Die Ex-Fußballer von Werder Bremen greifen in diesen Tagen zum Telefon und rufen ältere Vereinsmitglieder an. Einfach so, um mal zu fragen, wie es ihnen in der Corona-Krise so geht. Rund 1800 der gut 40 000 Vereinsmitglieder des Fußball-Bundesligisten sind nach Informationen von «deichstube.de» über 70 Jahre alt und zählen damit zur Coronavirus-Risikogruppe. Sie alle sollen einen Anruf bekommen.

  • 15:56 Uhr07.04.2020

    Seniorenheim in Wildeshausen bleibt trotz Infektionen offen

    n einem vom Coronavirus betroffenen Seniorenheim in Wildeshausen werden weiterhin 35 nachweislich infizierte Bewohnerinnen und Bewohner versorgt. Deshalb werde das Heim nicht geschlossen, sagte ein Sprecher des Landkreises Oldenburg am Dienstag.

    Er machte keine weiteren Angaben zu einer Strafanzeige, die der Kreis gegen die Heimleitung gestellt hatte. Es sei gegen eine eigens erteilte Auflage verstoßen worden, sagte Sprecher Oliver Galeotti. Alles weitere sei Gegenstand der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft.

  • 15:55 Uhr07.04.2020

    Zahl aktiver Corona-Fälle in Niedersachsen erstmals gesunken

    Erstmals seit Ausbruch der Epidemie ist die Zahl der aktiv mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Niedersachsen gesunken. Am Dienstag kamen weniger Neuinfektionen hinzu als neue Genesene, wie die stellvertretende Krisenstabsleiterin, Claudia Schröder in Hannover mitteilte. So gab es seit Montag 141 neue Infektionen und 221 neue Genesene. Allerdings wollte sie aus den Tageswerten noch keine generelle Trendwende ableiten und mahnte weiterhin zur strikten Einhaltung der Kontaktbeschränkungen. „Wir haben es noch nicht erreicht, dass die Kurve sinkt."

    Die Zahl der Infizierten stieg am Dienstag um 141 auf 6359, die der als gesundet eingestuften Menschen auf knapp 2000. Mehr als 900 Betroffene werden im Krankenhaus behandelt, 228 davon auf der Intensivstation. 164 dieser Patienten müssen künstlich beatmet werden. Die Zahl der an der Krankheit gestorbenen Menschen stieg auf 122 nach 108 am Vortag.

  • 14:51 Uhr07.04.2020

    Premier Boris Johnson in „stabilem Zustand"

    Der Gesundheitszustand des britischen Premierministers Boris Johnson ist nach Regierungsangaben stabil. Johnson hatte die Nacht auf der Intensivstation eines Londoner Krankenhauses verbracht. Ein Regierungssprecher äußerte sich am Dienstag in London zum Zustand des Premiers.

    Der 55-Jährige musste bislang auch nicht an eine Beatmungsmaschine angeschlossen werden. Dem Regierungschef werde zwar Sauerstoff zugeführt, aber er „atmet selbstständig ohne jegliche Unterstützung".

  • 14:50 Uhr07.04.2020

    Bremen fördert Liefergemeinschaften von Firmen

    Das Bundesland Bremen unterstützt in Zeiten der Corona-Krise Kooperationen von Einzelhändlern, die gemeinsam einen Lieferservice organisieren. Antragsberechtigt sind Liefergemeinschaften in Stadtteilen von mindestens zehn Firmen, die unbürokratisch eine Projektförderung von 10.000 Euro bekämen, wie Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Bremen sagte. Für diese Förderung seien zunächst 250 000 Euro eingestellt worden.

  • 14:48 Uhr07.04.2020

    Mehr als 1300 Coronavirus-Tote in den USA an einem Tag

    In den USA sind an einem Tag 1343 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Das ging am Dienstag aus den Daten der amerikanischen Universität Johns Hopkins für den Montag hervor. Am Sonntag waren es noch rund 1200 Tote gewesen. Insgesamt sind demnach in den USA bislang rund 11 000 Menschen infolge einer Infektion mit der von dem Virus verursachten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

  • 14:21 Uhr07.04.2020

    Coronavirus bremst grenzüberschreitendes Polizeiteam aus

    Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf die deutsch-niederländische Zusammenarbeit der Polizei. Das Grenzüberschreitende Polizeiteam (GPT), bei dem deutsche und niederländische Ermittler gemeinsam in der Grenzregion auf Streife fahren, sei bis auf Weiteres eingestellt, sagte am Dienstag eine Sprecherin der Polizeidirektion Osnabrück. Hintergrund sei, dass das Robert Koch-Institut die Niederlande seit dem 2. April als Risikogebiet einstuft. Dennoch arbeiteten Ermittler nach wie vor zusammen und kommunizierten über elektronischem Weg miteinander.

  • 14:19 Uhr07.04.2020

    Hannovers Oberbürgermeister Onay hat Corona-Infektion überstanden

    Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay hat seine Corona-Erkrankung überstanden und darf seine Amtsgeschäfte wieder vom Rathaus aus ausüben. Die Quarantäne für den Grünen-Politiker und die Dezernenten, die mit ihm Kontakt hatten, sei beendet, teilte die Landeshauptstadt am Dienstag mit.

  • 11:46 Uhr07.04.2020

    Hunderte Verstöße in Niedersachsen

    Die niedersächsische Polizei hat bereits zahlreiche Verstöße gegen die Vorgaben zur Eindämmung der Corona-Pandemie festgestellt. In den ersten zwei Wochen seit Beginn der bundesweiten Beschränkungen zählte die Polizei landesweit 236 Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz - etwa das Öffnen von Geschäften und Bars oder die Missachtung der vom Gesundheitsamt angeordneten häuslichen Quarantäne.

  • 10:28 Uhr07.04.2020

    AWI spendet Schutzausrüstung

    Das Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven hat in der Corona-Krise Schutzausrüstung gespendet. Mehr als 28.000 Einmalhandschuhe übergab Ullrich Knoll vom AWI der Feuerwehr Bremerhaven. Da der Laborbetrieb am Institut derzeit reduziert ist, wurde die verfügbare Schutzausrüstung an Bremerhavener Einrichtungen gespendet. 

  • 09:03 Uhr07.04.2020

    Formel 1 prüft Saisonstart mit Geisterrennen

    Die Formel 1 will ihre Saison wohl auch mit einigen Geisterrennen ohne Zuschauer retten. WM-Läufe hinter verschlossenen Türen würden nun von den Spitzen der Rennserie "ernsthaft geprüft", berichtete die BBC nach einer Telefonkonferenz mit Teamchefs, Rechteinhabern und Weltverbandschef Jean Todt.


    Die Formel 1 hofft demnach, dass sich die Lage in der Corona-Pandemie in Europa ausreichend für Geisterrennen im Juli oder August verbessert. Möglicher Auftaktort könnte die Strecke im britischen Silverstone sein, in deren Nähe sieben der zehn Rennställe beheimatet sind.

  • 06:43 Uhr07.04.2020

    Britischer Premier Johnson nun auf Intensivstation

    Der britische Premierminister Boris Johnson wird wegen seiner Covid-19-Erkrankung jetzt auf der Intensivstation eines Londoner Krankenhauses behandelt. Johnson habe Außenminister Dominic Raab (46) damit beauftragt, ihn zu vertreten, wo es notwendig sei, teilte eine Regierungssprecherin am Montagabend mit. Über den genauen Zustand des 55-Jährigen informierte Downing Street hingegen nicht.

  • 06:30 Uhr07.04.2020

    83-Jährige verstirbt nach Corona-Infektion

    Das Land Bremen hat den neunten Corona-Toten. In Bremen verstarb eine 83-jährige Patienten. Wie der Senat mitteilte, hatte sie unter Vorerkrankungen gelitten. Insgesamt müssen im Land Bremen aktuell 24 Personen stationär behandelt werden, 13 davon auf Intensivstationen, elf der Personen auf den Intensivstationen müssen beatmet werden.

  • 18:40 Uhr06.04.2020

    Landkreis stellt Strafanzeige gegen Seniorenheim

    Nach der Infektion zahlreicher Bewohner eines Seniorenheims in Wildeshausen mit dem Corona-Virus wirft der Landkreis Oldenburg der Einrichtung Verstöße gegen Sicherheitsauflagen vor. Bereits am Samstag sei eine Strafanzeige gegen die Geschäftsführung bei der Staatsanwaltschaft erfolgt, teilte der Landkreis am Montag mit.

    In dem Seniorenheim wurde mehr als die Hälfte der Bewohner und Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet. Wie ein Sprecher des Landkreises sagte, hatte die Behörde daher für die Einrichtung explizite Auflagen verfügt, die aber nicht beachtet worden seien.

  • 18:55 Uhr06.04.2020

    Erlaubnis erteilt: Werder Bremen darf in Kleingruppen trainieren

    Nach tagelangen Auseinandersetzungen mit dem Bremer Innensenator darf Fußball-Bundesligist Werder Bremen ab sofort auch wieder mit dem Training in Kleingruppen beginnen. Das Bremer Ordnungsamt erteilte dem Club am Montag die entsprechende Erlaubnis - wenn auch nur unter strengen Auflagen.

    So dürfen jeder Kleingruppe auf dem Trainingsplatz nur maximal vier statt der von Werder beantragten zehn Profis angehören. Außerdem sind die Einheiten ausschließlich unter freiem Himmel erlaubt, die Spieler müssen danach zu Hause duschen und vor allem vor dem Training von den Mannschaftsärzten auf mögliche Symptome einer Infektion durch das Coronavirus untersucht werden.

  • 18:55 Uhr06.04.2020

    Erlaubnis erteilt: Werder Bremen darf in Kleingruppen trainieren

    Nach tagelangen Auseinandersetzungen mit dem Bremer Innensenator darf Fußball-Bundesligist Werder Bremen ab sofort auch wieder mit dem Training in Kleingruppen beginnen. Das Bremer Ordnungsamt erteilte dem Club am Montag die entsprechende Erlaubnis - wenn auch nur unter strengen Auflagen.

    So dürfen jeder Kleingruppe auf dem Trainingsplatz nur maximal vier statt der von Werder beantragten zehn Profis angehören. Außerdem sind die Einheiten ausschließlich unter freiem Himmel erlaubt, die Spieler müssen danach zu Hause duschen und vor allem vor dem Training von den Mannschaftsärzten auf mögliche Symptome einer Infektion durch das Coronavirus untersucht werden.

  • 17:30 Uhr06.04.2020

    Erlaubnis erteilt: Werder Bremen darf in Kleingruppen trainieren

    Nach tagelangen Auseinandersetzungen mit dem Bremer Innensenator darf Fußball-Bundesligist Werder Bremen ab sofort auch wieder mit dem Training in Kleingruppen beginnen. Das Bremer Ordnungsamt erteilte dem Club am Montag die entsprechende Erlaubnis - wenn auch nur unter strengen Auflagen.

    So dürfen jeder Kleingruppe auf dem Trainingsplatz nur maximal vier statt der von Werder beantragten zehn Profis angehören. Außerdem sind die Einheiten ausschließlich unter freiem Himmel erlaubt, die Spieler müssen danach zu Hause duschen und vor allem vor dem Training von den Mannschaftsärzten auf mögliche Symptome einer Infektion durch das Coronavirus untersucht werden.

  • 16:18 Uhr06.04.2020

    Deutscher Skiverband meldet Kurzarbeit an - Sportler nicht betroffen

    Der Deutsche Skiverband (DSV) hat bei der Agentur für Arbeit für alle 154 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Kurzarbeit angemeldet. Wie der DSV am Montag mitteilte, ist diese Regelung in der anhaltenden Coronavirus-Pandemie zunächst auf drei Monate befristet und gilt demnach unter anderem auch für die Trainer im alpinen und nordischen Skisport sowie im Biathlon. Die etwa 400 Kader-Athletinnen und Athleten sind hingegen nicht betroffen, da sie kein Gehalt vom DSV beziehen.

  • 16:17 Uhr06.04.2020

    Deutscher Turner-Bund sagt Wettbewerbe bis zur Sommerpause ab

    Der Deutsche Turner-Bund (DTB) hat alle nationalen Wettbewerbe und Veranstaltungen bis zur Sommerpause wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt. Den Präsidiumsbeschluss auf einer Videokonferenz am Freitag teilte der DTB am Montag offiziell mit.

  • 16:00 Uhr06.04.2020

    FIFA ebnet Weg für Verlängerung von Fußball-Saison

    Der Weltverband FIFA will den Weg für eine mögliche Verlängerung der Fußball-Saison über den 30. Juni hinaus ebnen. Es soll eine Empfehlung abgegeben werden, dass Spieler trotz auslaufenden Vertrags weiter für ihren Club auflaufen können, sollte die Spielzeit zum ursprünglich geplanten Termin noch nicht beendet sein. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montag.

  • 15:32 Uhr06.04.2020

    6218 Corona-Infektionen in Niedersachsen - Zahl steigt langsamer

    Die Zahl der Corona-Infektionen in Niedersachsen ist am Montag erneut langsamer gestiegen als an den Vortagen. Die Zahl der Infizierten stieg vom Vortag um 209 auf 6218, wie der Leiter des Krisenstabs der Landesregierung, Heiger Scholz, mitteilte. 881 Betroffene befinden sich im Krankenhaus, 225 davon auf der Intensivstation. 166 von diesen Patienten müssen künstlich beatmet werden, dies sei ein geringerer Anteil der Klinikpatienten als zuvor.

    108 Menschen sind in Niedersachsen inzwischen an der Krankheit gestorben. 1727 Betroffene gelten inzwischen als geheilt. Italien habe unterdessen mitgeteilt, wegen der nicht mehr ganz so angespannten Lage keine Patienten mehr zur Behandlung nach Niedersachsen zu bringen.

  • 15:33 Uhr06.04.2020

    6218 Corona-Infektionen in Niedersachsen - Zahl steigt langsamer

    Die Zahl der Corona-Infektionen in Niedersachsen ist am Montag erneut langsamer gestiegen als an den Vortagen. Die Zahl der Infizierten stieg vom Vortag um 209 auf 6218, wie der Leiter des Krisenstabs der Landesregierung, Heiger Scholz, mitteilte. 881 Betroffene befinden sich im Krankenhaus, 225 davon auf der Intensivstation. 166 von diesen Patienten müssen künstlich beatmet werden, dies sei ein geringerer Anteil der Klinikpatienten als zuvor.

    108 Menschen sind in Niedersachsen inzwischen an der Krankheit gestorben. 1727 Betroffene gelten inzwischen als geheilt. Italien habe unterdessen mitgeteilt, wegen der nicht mehr ganz so angespannten Lage keine Patienten mehr zur Behandlung nach Niedersachsen zu bringen.

  • 14:52 Uhr06.04.2020

    Deutschland hat bisher 198 Corona-Patienten aus der EU aufgenommen

    Deutschland hat seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie 198 schwerkranke Patienten aus anderen EU-Staaten zur Behandlung aufgenommen. Derzeit gebe es noch Zusagen für 58 Behandlungsplätze, die nicht in Anspruch genommen worden seien, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Montag in Berlin. Es seien 130 Patienten aus Frankreich, 44 Erkrankte aus Italien und 24 weitere aus den Niederlanden nach Deutschland gebracht worden.

  • 14:51 Uhr06.04.2020

    Metro würde gerne alle Großmärkte für Endverbraucher öffnen

    Angesichts der Corona-Pandemie würde die Großhandelskette Metro gerne alle ihre 103 Großmärkte in Deutschland auch für Endverbraucher öffnen. Das Unternehmen könne damit einen Beitrag leisten, den erhöhten Bedarf an Grund- und Nahversorgungsangeboten bei den Verbrauchern in der Corona-Krise zu decken, sagte ein Unternehmenssprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Voraussetzung für einen solchen Schritt sei allerdings, dass die Bundesländer grünes Licht dafür geben.

  • 12:17 Uhr06.04.2020

    Zwei Wochen Quarantäne bei Rückkehr nach Deutschland

    Deutsche, EU-Bürger oder langjährig in Deutschland wohnhafte Personen, die nach mehrtägigem Auslandsaufenthalt in die Bundesrepublik zurückkehren, sollen künftig zwei Wochen in Quarantäne. Das empfahl das sogenannte Corona-Krisenkabinett nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Montag den Bundesländern.

  • 11:30 Uhr06.04.2020

    Österreich will ab 14. April die Anti-Corona-Maßnahmen lockern

    Österreich will seine drastischen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus direkt nach Ostern langsam lockern. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gab am Montag die Öffnung von kleinen Geschäften sowie Bau- und Gartenmärkten unter strengen Auflagen ab dem 14. April als Ziel aus.

  • 11:14 Uhr06.04.2020

    Werder darf noch nicht wieder trainieren

    Werder Bremen darf im Gegensatz zu anderen Clubs der Fußball-Bundesliga an diesem Montag noch nicht wieder mit dem Training in Kleingruppen beginnen und fürchtet deshalb Nachteile gegenüber der Konkurrenz.


    "Wir werden weiterhin die Vorgaben der Behörden in allen Bereichen vollumfänglich umsetzen, befinden uns aber weiterhin in dem Spannungsfeld, dass Mitkonkurrenten an anderen Standorten bereits seit längerem im Gruppentraining arbeiten", sagte Trainer Florian Kohfeldt einer Mitteilung des Vereins. 


    Werder hat beim Bremer Senat einen Antrag gestellt, ab diesem Montag wieder in Kleingruppen trainieren zu dürfen. Über diesen Antrag wurde noch nicht entschieden, weil der Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) in dieser Frage auf eine bundesweit einheitliche Regelung setzt. 

  • 09:39 Uhr06.04.2020

    Österreich verdreifacht Mittel für Kurzarbeit

    Wegen des hohen Bedarfs an Kurzarbeit verdreifacht die österreichische Regierung ihre dafür vorgesehenen Finanzmittel. Der Finanzrahmen solle per Verordnung von einer auf drei Milliarden Euro angehoben werden, teilten Finanzminister Gernot Blümel und Arbeitsministerin Christine Aschbacher (beide ÖVP) am Montag der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit.


    Bis Freitag wurden demnach bereits Corona-Kurzarbeitsanträge im Ausmaß von einer Milliarde Euro bewilligt. "Die Corona-Kurzarbeit hat bisher rund 400.000 Arbeitsplätze in Österreich gesichert", sagte Aschbacher laut APA. Das Modell werde sehr stark angenommen. Insgesamt gingen demnach bis Freitag etwas mehr als 23.000 Anträge ein.

  • 09:17 Uhr06.04.2020

    AfD fordert Verzicht auf Knöllchen für Autofahrer

    Die Hamburger AfD-Fraktion hat in der Corona-Krise ein Verzicht auf Park-Knöllchen für Autofahrer gefordert. Auch in diesen Zeiten müssten immer noch viele Menschen zur Arbeit fahren, erklärte die AfD am Montag. Dies werde allerdings oft durch Parkverbote oder Anwohnerparkzonen erschwert.


    Die AfD-Fraktion beantragt deshalb, dass bestimmte Verkehrsordnungswidrigkeiten für die Dauer der Corona-Krise nicht sanktioniert werden. Dadurch werde die Ordnungsbehörde entlastet, und der Autoverkehr gefördert, der deutlich infektionssicherer als Bus und Bahn sei.

  • 08:14 Uhr06.04.2020

    FDP lehnt schärfere Grenzkontrollen ab

    Die FDP hat Überlegungen in der Bundesregierung für schärfere Grenzkontrollen wegen der Corona-Pandemie eine klare Absage erteilt. "Eine Verschärfung der Grenzkontrollen ist der falsche Weg", sagte der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Stephan Thomae.

  • 06:37 Uhr06.04.2020

    Britische Premier Johnson im Krankenhaus

    Sorge um Großbritanniens Regierungschef: Der britische Premierminister Boris Johnson wurde wegen seiner Covid-19-Erkrankung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Das teilte der Regierungssitz Downing Street in London am Sonntagabend mit. Er solle dort Tests unterzogen werden.

    Der 55 Jahre alte konservative Politiker hatte am 27. März seine Infektion bekannt gemacht und sich in Selbstisolation in seiner Dienstwohnung zurückgezogen.

    Unterdessen hat sich Königin Elizabeth II. am Sonntagabend in einer historischen Fernsehansprache an die Briten gewandt und sie zum Durchhalten aufgerufen. Sie machte aber auch Mut, dass die Pandemie besiegt werden kann. (Foto: dpa)


  • 19:38 Uhr05.04.2020

    245 neue Corona-Infektionen in Niedersachsen - drei weitere Tote

    In Niedersachsen ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen binnen eines Tages um 245 auf 6009 Fälle gestiegen. Zudem sind drei weitere Menschen an einer solchen Infektion gestorben, wie aus dem im Internet veröffentlichten Lagebericht des Gesundheitsministeriums vom Sonntag (Stand 13.30 Uhr) hervorgeht. Die Zahl der Corona-Toten im Land stieg damit auf 92.

  • 19:37 Uhr05.04.2020

    Karlsruher SC denkt offen über Insolvenz nach

    Beim finanziell schwer angeschlagenen Karlsruher SC rückt das Szenario einer Insolvenz in der Corona-Krise näher. "Wir haben ja schon einen Rucksack gehabt aus der Vergangenheit, das ist vollkommen klar, insbesondere aus den beiden Drittliga-Jahren", sagte Geschäftsführer Michael Becker am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. "Das wollten wir mit dem Aktienverkauf jetzt lösen, zumindest einen Teil davon. Aber dieser Aktienverkauf stottert jetzt natürlich wegen der Corona-Thematik." Zuvor hatte der Fußball-Zweitligist auf seiner Homepage bereits "Informationen zu einer möglichen Insolvenz in Eigenverwaltung" veröffentlicht.

  • 19:34 Uhr05.04.2020

    Schwesig fordert nationale Produktion von Masken

    Ein Ausstieg aus den strengen Regeln in der Corona-Krise kann nach Ansicht von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig nur mit Begleitmaßnahmen erfolgen. "Dazu zählen für mich unbedingt die Masken", sagte die SPD-Politikerin am Sonntagabend im ARD-"Bericht aus Berlin". "Wir werden mit mehr Masken arbeiten müssen, auch im alltäglichen Leben. Und deshalb ist meine Forderung, dass wir jetzt wirklich nationale Produktion brauchen."

     

    Deutschland sei ein starkes Industrieland. "Deshalb muss es möglich sein letztendlich, die Masken auch in Deutschland in großer Zahl zu produzieren, weil wir sie brauchen für mögliche Lockerungsmaßnahmen."

  • 19:33 Uhr05.04.2020

    Libyens Ex-Regierungschef an Folgen von Covid-19 gestorben

    Libyens ehemaliger Regierungschef Mahmud Dschibril ist nach Medienberichten an den Folgen einer Erkrankung mit Covid-19 gestorben. Er sei am Sonntag im Alter von 67 Jahren nach einer Infektion mit dem Coronavirus in Kairo gestorben, berichtete die arabische Zeitung "Al-Sharq al-Awsat" unter Berufung auf Dschibrils Berater.

     

    Einige Medien gaben Dschibrils Alter mit 68 Jahren an. Sein Parteienbündnis, die Allianz nationaler Kräfte (NFA), bestätigte den Tod Dschibrils.

  • 19:31 Uhr05.04.2020

    Bremerhaven: Corona-Patient im Klinikum Reinkenheide isoliert

  • 19:31 Uhr05.04.2020

    Bremerhaven: Corona-Patient im Klinikum Reinkenheide isoliert

  • 19:30 Uhr05.04.2020

    Die Deutschen scheinen mit den Ausgangsbeschränkungen leben zu können

  • 14:45 Uhr05.04.2020

    Landkreis Rotenburg: Fünf neue Corona-Fälle

    Im Landkreis Rotenburg gibt es fünf neue Corona-Fälle, bisher wurden damit insgesamt 72 Fälle gezählt (Stand Sonntagmittag).

    25 Personen sind nach Angaben des Landkreises mittlerweile wieder genesen. Eine Person ist verstorben.

  • 14:43 Uhr05.04.2020

    Insgesamt 63 Infektionen im Landkreis Cuxhaven

    Aktuell gibt es im Cuxland 63 Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Im Vergleich zum Samstag ist diese Zahl unverändert.

     

    Eine Person wird stationär in einem Krankenhaus behandelt. Bislang wurden im Cuxland zwei Todesfälle bestätigt.

  • 13:37 Uhr05.04.2020

    Airbus bringt Millionen Schutzmasken aus China

    Im Rahmen seiner speziell für die Corona-Krise eingerichteten "Airbus-Luftbrücke" hat der europäische Flugzeugbauer erneut Tausende von Schutzmasken aus China nach Europa gebracht.

     

    Die am Vortag in Toulouse in Richtung Tianjin zum Testflug gestartete Maschine vom Typ A350-1000 sei am Samstagabend mit rund vier Millionen Gesichtsmasken an Bord in Hamburg gelandet, teilte der Luftfahrtkonzern mit. Ein Teil der Masken bleibe in Deutschland, der Rest werde nach Toulouse geflogen zur weiteren Verteilung an Krankenhäuser und andere Einrichtungen im Gesundheitswesen in den Airbus-Heimatländern Spanien, Frankreich und Großbritannien.

     

    In den vergangenen Tagen habe das Unternehmen bereits mehrere Flüge zwischen Europa und China organisiert, um zahlreiche europäische Krankenhäuser mit rund sechs Millionen Masken auszurüsten, hieß es.

  • 12:39 Uhr05.04.2020

    Hilfsorganisation: Corona-Maßnahmen für Arme in Afrika problematisch

    In den Armenvierteln Afrikas könnten die Maßnahmen gegen das Coronavirus nach Einschätzung von Helfern zur tödlichen Falle werden. Nach Angaben der Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer vom Sonntag müssen Arme rausgehen, um Geld zu verdienen. Denn die meisten lebten von der Hand in den Mund.

     

    Doch würden die Ausgangssperren, die eine Verbreitung des Coronavirus eindämmen sollen, teils mit massiver Gewalt durchgesetzt. Dies sei lebensbedrohlich für den ärmsten Teil der Bevölkerung. "Ihnen bleibt nur die Wahl: am Coronavirus oder am Hunger zu sterben", sagt Salimane Issifou, Leiter der SOS-Kinderdörfer im westafrikanischen Staat Benin.

  • 12:37 Uhr05.04.2020

    Kanzleramtsminister: Zeit mit höchsten Infektionszahlen noch vor uns

    Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) hat mit Blick auf die Corona-Pandemie betont, dass der Höhepunkt der Krise in Deutschland noch bevorstehe. Es sei nun die Aufgabe der Bundesregierung, "uns für unsere Bevölkerung auf den schwierigsten Teil dieser Krise vorzubereiten", sagte Braun der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Die Zeit mit den höchsten Infektionszahlen liegt noch vor uns."

     

    Vor Beginn der momentanen Einschränkungen habe es eine "Verdoppelung alle drei Tage" gegeben. Damit das Gesundheitswesen nicht überfordert werde, seien Verdopplungszeiten von deutlich mehr als zehn Tagen nötig, sagte Braun dem Blatt. "Wahrscheinlich sogar eher zwölf oder vierzehn Tage."

     

    Mit Blick auf wegen der Corona-Pandemie geschlossene Schulen sagte der Kanzleramtsminister, die Vorstellung, dass sich Kinder "auf dem Schulhof zu 100 Prozent nach unseren Abstandsvorschriften verhalten, ist nicht sehr realistisch". Kämen sie dann nach Hause, träfen sie vielleicht auf ihre Großeltern. "Dann können schnell Infektionsketten entstehen."

  • 12:35 Uhr05.04.2020

    Iran will Corona-Vorschriften leicht lockern

    Der Iran will nach Angaben von Präsident Hassan Ruhani die strengen Corona-Vorschriften im Land leicht lockern. Vom kommenden Samstag an sollen einige Geschäfte in den Provinzen unter besonders strengen hygienischen Auflagen wieder geöffnet werden, wie der Präsident am Sonntag bekanntgab.

     

    Für die Hauptstadt Teheran gilt diese Regelung erst eine Woche später - vom 18. April an. Allerdings bleiben Sporthallen, Stadien, Schwimmbäder und andere Orte, an denen es zu größeren Menschenansammlungen und damit einer höheren Ansteckungsgefahr kommen könnte, weiterhin geschlossen.

     

    Außerdem dürfen vom 11. April an zwei Drittel der Beamten - bis jetzt ist es nur ein Drittel - wieder zur Arbeit.

  • 12:34 Uhr05.04.2020

    Italien prüft Pläne für Rückkehr zur Normalität

    Italien bereitet nach Angaben von Gesundheitsminister Roberto Speranza einen Fünf-Punkte-Plan zum kontrollierten Abbau der Corona-bedingten Beschränkungen vor. Es sei aber unverantwortlich, ein Datum für die Rückkehr zur Normalität zu versprechen, sagte er der Zeitung "La Repubblica".

     

    Italien ist mehr als 15.300 Toten das am schlimmsten von der Corona-Krise getroffene Land in Europa vor Spanien mit 11.900 Toten. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen lag in Italien am Sonntag bei mehr als 124.600 - das waren nur etwas weniger als in Spanien, wo mehr als 126.000 Infizierte gemeldet wurden.

     

    Doch die Ausbreitung in Italien scheint sich zu verlangsamen. Am Samstag blieb die tägliche Zahl der Covid-19-Toten erstmals binnen neun Tagen unter 700.

  • 10:07 Uhr05.04.2020

    Reitern fehlen Turniere, Prämien und Pferdehandel

    Viele Reiter kämpfen mit den finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise. Die Einnahmen fallen derzeit weg, die hohen Fixkosten für die Turnierställe aber bleiben. "Es trifft uns alle», sagt die Dressurreiterin Isabell Werth: "Aber einige schwerer. Alle Turnierställe sind davon abhängig, dass Turniere stattfinden."

     

    Die sechsmalige Dressur-Olympiassiegerin erklärte: "Es gibt keine Preisgelder. Und es werden von den Handelsställen keine Pferde verkauft." Pferdeverkauf ist zwar nicht für Werth, aber vor allem bei vielen Springreitern die wichtigste Einnahmequelle.

    «Drei, vier Monate können wir das aushalten, ohne gleich in die Insolvenz zu gehen», sagte der Springreiter Beerbaum zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie. Bei einem halben Jahr würde es anders aussehen, erklärte der Betreiber eines Turnier- und Handelsstalls sowie einer Zuchtstation mit insgesamt 44 Mitarbeitern. Dann müsse er über Sparmaßnahmen nachdenken.

  • 10:01 Uhr05.04.2020

    Trump schwört USA wegen Corona-Toten auf harte Zeiten ein

    US-Präsident Donald Trump hat die Vereinigten Staaten angesichts steigender Opferzahlen der Coronavirus-Epidemie auf harte Zeiten eingeschworen. Es werde in den nächsten zwei Wochen "viele Tote geben, leider", sagte Trump am Samstagabend (Ortszeit) im Weißen Haus. Die kommende und die darauffolgende Woche würden vermutlich die schlimmsten sein, sagte Trump.

  • 09:59 Uhr05.04.2020

    Verbraucherschützer: Finger weg von Corona-Selbsttests

    Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen rät von Selbsttests auf das Coronavirus ab. Die Tests erforderten zwei Proben, davon eine aus den unteren Atemwegen, die schwer zu nehmen sei, erklärten die Verbraucherschützer am Samstag. Fehler entstünden auch häufig beim Verschicken der Proben an die Labore, was möglichst schnell und mit einer bestimmten Verpackung passieren müsse. Außerdem seien die Laborkapazitäten begrenzt.

  • 09:58 Uhr05.04.2020

    Kreuzfahrtschiff mit Corona-Patienten und Toten legt in Miami an

    Ein weiteres Kreuzfahrtschiff mit Corona-Patienten an Bord hat nach dem Tod zweier Passagiere in einem US-Hafen angelegt. Die "Coral Princess" dockte US-Medienberichten zufolge am Samstag (Ortszeit) im Hafen von Miami. Wann die mehr als Tausend Passagiere und knapp 900 Crew-Mitglieder von Bord gehen dürfen war demnach zunächst noch unklar.

     

    Der Kreuzfahrtanbieter Princess Cruises hatte laut dem Sender CNN bereits am Donnerstag mitgeteilt, dass zwölf Menschen an Bord - sieben Passagiere und fünf Crew-Mitglieder - positiv auf das Coronavirus getestet worden seien. Am Samstag habe das Unternehmen dann bekanntgemacht, dass zwei Passagiere gestorben seien.

     

    Den Angaben zufolge war die "Coral Princess" am 5. März in Chile abgefahren. Die Reise sollte demnach bereits am 19. März in Argentinien enden. Wegen der Coronavirus-Pandemie hätten sich aber mehrere Länder geweigert, die Passagiere an Land gehen zu lassen.

  • 09:56 Uhr05.04.2020

    Familienministerin: Gartenpartys nach der Krise planen

    Eine Woche vor Ostern hat Bundesfamilienministerin Franziska Giffey trotz aller Einschränkungen beim traditionellen Familienfest die Menschen zu Zuversicht aufgerufen. "Familienfeiern oder Gartenpartys gehen gerade nicht. Wir sollten sie aber planen für die Zeit nach der Krise und uns darauf freuen", sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Mit Blick auf die Osterfeiertage sagte sie: "Jede Familie hat eine Verantwortung – für sich und andere. Gerade wenn jemand geschwächt oder krank ist, dann kann man zu dem nicht einfach hinfahren. Ich finde, an der Stelle muss man vernünftig sein und lieber alleine bleiben." (Foto: dpa)

  • 20:43 Uhr04.04.2020

    Mehr als 91.000 Corona-Nachweise in Deutschland - über 1300 Tote

    In Deutschland sind bis Samstagabend mehr als 91 100 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: mehr als 85 100 Infektionen).

    https://www.nord24.de/politik/Mehr-als-91-000-Corona-Nachweise-in-Deutschland-ueber-1300-Tote-39877.html

  • 19:54 Uhr04.04.2020

    Corona-Krise: Jemens Rebellen lassen Gefangene frei 

    Um eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus in dem vom Bürgerkrieg gezeichneten Land zu verhindern, haben Jemens Huthi-Rebellen bis Samstag 1600 Gefangene auf freien Fuß gesetzt.

     

    Dies sei als Schutzmaßnahme gegen das Virus in den von den Huthis kontrollierten Gebieten gedacht, sagte Nabil al-Asani, Vertreter der Justizbehörden in den Rebellengebieten. Zuvor schon hatten die Regierungseinheiten hunderte Gefangene aus den überfüllten Haftanstalten freigelassen. Bisher ist es im Jemen offiziell niemand am Coronavirus erkrankt.

  • 19:50 Uhr04.04.2020

    Fünfjähriges Kind stirbt in Großbritannien an Covid-19 

    Ein fünf Jahre altes Kind mit Vorerkrankungen ist in Großbritannien an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das teilte der britische Staatsminister Michael Gove am Samstag bei einer Pressekonferenz in London mit.

     

    Es soll sich Medienberichten zufolge um das bisher jüngste Opfer der Corona-Pandemie in Großbritannien handeln. Das britische Gesundheitsministerium verzeichnete am Samstag mit 708 Toten die bislang höchste Zahl an Todesfällen innerhalb eines Tages. Insgesamt starben bislang in britischen Krankenhäusern 4313 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19.

  • 18:37 Uhr04.04.2020

    Verband fürchtet Klagen bei Corona-Ausbruch in Pflegeheimen

    Mit der Ausbreitung der Corona-Fälle in Pflegeheimen fürchtet der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe Klagen wegen Mängeln in der Versorgung.

    https://www.nord24.de/justiz/Verband-fuerchtet-Klagen-bei-Corona-Ausbruch-in-Pflegeheimen-39876.html

  • 18:13 Uhr04.04.2020

    Mehr als 1,1 Millionen Corona-Infizierte weltweit 

    Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus ist laut der Johns-Hopkins-Universität weltweit auf mehr 1,1 Millionen gestiegen. Die meisten Fälle wurden demnach in den USA gezählt, wo bis Samstagmorgen mehr als 278 000 Menschen als infiziert gemeldet wurden.

     

    Am chinesischen Totengedenktag heulten um 10.00 Uhr Ortszeit (04.00 Uhr MESZ) landesweit die Sirenen. Autos hupten und Schiffe ließen ihre Hörner ertönen. Die Nationalflaggen auf öffentlichen Gebäuden und in Botschaften Chinas weltweit wehten auf halbmast.

  • 18:08 Uhr04.04.2020

    Industrie fordert Lockerung von Bürokratie-Fristen 

    Die Industrie fordert wegen der Corona-Krise, Fristvorgaben und Informationspflichten für Unternehmen zu lockern. "Die Unternehmen kommen schon in normalen Zeiten mit den zahlreichen Melde-, Prüf- und Anzeigepflichten kaum zurecht", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Achim Dercks, der Zeitung "Welt am Sonntag". "In der jetzigen Krise sind sie kaum zu schaffen, wenn die Politik an den starren Abgabefristen festhält."


    So warnt die Industrie, dass Steuer-, Beitrags- oder Gebührenerstattungen ausfallen, hohe Bußgelder verhängt werden oder Anlagenzulassungen erlöschen könnten, wenn Firmen staatliche Fristen verstreichen lassen. Die Corona-Krise verhindere jedoch die fristgemäße Bearbeitung, sagte Dercks. Es fehlten Mitarbeiter, die sich um die Erledigung dieser Aufgaben kümmern müssten.

  • 18:18 Uhr04.04.2020

    Gesundheitsministerium nimmt Besuchsverbot zu Hause wieder zurück 

    Eine gerade erst erlassene Einschränkung privater Besuche zu Hause hat das Gesundheitsministerium Niedersachsen wieder zurückgenommen. Eine am Samstag in Kraft getretene Corona-Verordnung schieße in dem Punkt über das Ziel hinaus und müsse korrigiert werden, teilte ein Ministeriumssprecher mit.

     

    "Aus dem Verordnungstext kann man herauslesen, dass in Niedersachsen fortan auch Besuche zwischen engsten Familienangehörigen (Eltern und Kindern) nur in sehr wenigen Konstellationen erlaubt seien. Das gelte, so der Verordnungstext, ebenso für das gegenseitige Besuchen engster Freunde", hieß es in der Mitteilung. 


    In der Verordnung, die auch die Öffnung von Baumärkten für Privatpersonen von Samstag an wieder erlaubt, heißt es: "Kontakte innerhalb der eigenen Wohnung und auf dem eigenen Grundstück sind auf die Angehörigen des eigenen Hausstandes beschränkt." Ausnahmen gelten etwa nur für den Besuch bei Lebenspartnern, Alten oder Kranken, die Betreuung Hilfsbedürftiger oder die Teilnahme an Hochzeitsfeiern im engsten Familienkreis.

    Die Regelung werde zeitnah so geändert, dass Besuche im engsten Familienkreis und unter Lebenspartnerinnen und Lebenspartnern sowie mit wenigen engen Freunden oder sehr guten Bekannten zulässig seien, hieß es vom Ministerium.

     

  • 15:41 Uhr04.04.2020

    Österreich: Anstieg bei Genesenen höher als bei neuen Infektionen

    In Österreich ist die Zahl der von Covid-19 genesenen Menschen innerhalb von 24 Stunden erstmals schneller gestiegen als die Zahl der neuen bestätigten Coronavirus-Infektionen.

     

    Wie das Gesundheitsministerium in Wien bestätigte, gab es mit Stand Samstag, 8 Uhr, 11 525 bestätigte Fälle einer Sars-CoV-2-Infektion in der Alpenrepublik - 354 Fälle mehr als am Vortag.

     

    Von der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 genesen waren mit Stand Samstag, 9.30 Uhr, insgesamt 2507 Menschen - das sind 485 mehr als am Vortag.


    Damit bestätigte sich auch am Samstag der positive Trend beim Kampf gegen das Coronavirus in Österreich. In den vergangenen Tagen war die tägliche Steigerungsrate bei den bestätigten Infektionen deutlich gesunken und lag zuletzt unter fünf Prozent.

     

    Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) warnte aber vor verfrühter Freude. "Wir haben unsere Ziele absolut noch nicht erreicht. Aber wir sehen, dass wir sie - wenn alle weiter zusammenhalten und mitmachen und konsequent bleiben - erreichen können", sagte er am Samstag laut einer Mitteilung.

  • 15:04 Uhr04.04.2020

    Zweiter Todesfall nach Corona-Infektion in Stader Pflegeheim

    Im Johannisheim für Senioren in Stade bei Hamburg ist eine zweite Bewohnerin infolge der Corona-Epidemie gestorben.

    https://www.nord24.de/der-norden/Zweiter-Todesfall-nach-Corona-Infektion-in-Stader-Pflegeheim-39871.html

  • 14:17 Uhr04.04.2020

    Wilderer in Nepal nutzen Coronakrise aus

    Wilderer im Himalaya-Staat Nepal nutzen die Corona-Krise und den damit verbundenen weitgehenden Stillstand im Land Behörden zufolge aus.

    https://www.nord24.de/tiere/Wilderer-in-Nepal-nutzen-Coronakrise-aus--39869.html

  • 14:06 Uhr04.04.2020

    72 Deutsche nach Corona-Drama um Kreuzfahrtschiff "Zaandam" zurück 

    Einen Tag nach dem Ende der Odyssee der Kreuzfahrtschiffe "Zaandam" und "Rotterdam" in Florida sind 72 der deutschen Passagiere nach Deutschland zurückgekehrt. Wie das Auswärtige Amt bestätigte, landeten sie am Samstagvormittag auf dem Flughafen Frankfurt am Main. Sieben Passagiere sollen noch in Florida sein. Der Rückflug war von der Reederei Holland America Line organisiert worden.



    Die 79 deutschen Passagiere waren Anfang März mit der "Zaandam" zu einer Kreuzfahrt um das Kap Hoorn an der Südspitze Südamerikas aufgebrochen, konnte dann wegen mehrerer Corona-Fälle aber nicht wie geplant in Chile von Bord. Auch die Durchfahrt durch den Panamakanal vom Pazifik in die Karibik wurde erst nach langem Ringen ermöglicht. Das Einlaufen in den Hafen von Fort Lauderdale im Süden von Florida erlaubten die Behörden erst nach einer Intervention von US-Präsident Donald Trump. Floridas Gouverneur Ron DeSantis hatte sich zunächst dagegen gesperrt.


    Die meisten der ursprünglich 79 deutschen Passagiere auf der "Zaandam" waren zwischenzeitlich auf das Schwesterschiff "Rotterdam" gewechselt, das die "Zaandam" begleitete und auf dem es keine Corona-Infektionen gab. Beide Schiffe hatten zusammen rund 2500 Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord, darunter laut Reederei 311 US-Bürger, 52 von ihnen aus Florida.

  • 09:21 Uhr04.04.2020

    Sängerin Pink mit Coronavirus infiziert

    US-Sängerin Pink (40, "Just Like a Pill") hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Dies gab die zweifache Mutter am Freitagabend (Ortszeit) auf Instagram bekannt. Vor zwei Wochen hätten sie und ihr dreijähriger Sohn Jameson Anzeichen von Covid-19 gehabt. Glücklicherweise hätte ihr Arzt schnell einen Test besorgen können, der bei ihr positiv ausfiel. Die ganze Familie habe sich zwei Wochen isoliert, alle seien nun gesund, teilte Pink mit.

  • 09:20 Uhr04.04.2020

    Bürgermeister aus Mecklenburg sitzt in Südafrika fest

    Vier Jahre ist Röbels Bürgermeister Andreas Sprick bereits im Amt. Aber das hat der 60 Jahre alte Mecklenburger noch nicht erlebt: Aus knapp 10.000 Kilometern Entfernung versucht der CDU-Politiker, die Amtsgeschäfte in der Heimat zu führen. Sprick sitzt nach einer Südafrika-Rundreise mit seiner Frau in Kapstadt fest. Im Land herrscht wegen der Corona-Pandemie Ausgangssperre, die Flughäfen sind geschlossen.

     


    Eigentlich wollte der Bürgermeister der 18 Gemeinden rund um Röbel an der Müritz am 26. März in seinem Büro sitzen und die Geschäfte führen. Stattdessen sind die Eheleute in einer Apartmentanlage in Kapstadt isoliert. Über die Rückkehr gibt es keine Informationen. Sprick bleiben nur Handy, Tablet und ein schwaches WLAN-Netz, um mit seinen Stellvertretern in Röbel die Aufgaben daheim zu besprechen.

  • 09:20 Uhr04.04.2020

    Aus China kommen wieder mehr Züge nach Deutschland

    Weil in China die Produktion allmählich wieder anläuft, rollen während der Corona-Krise wieder mehr Güterzüge aus Fernost nach Deutschland. "Im April sind bereits 25 Prozent mehr Züge geplant als noch im März", teilte die Deutsche-Bahn-Tochter DB Cargo mit. Absolute Zahlen nennt das Unternehmen offiziell nicht, doch das Niveau nähere sich allmählich den Zeiten vor der Krise an. "In den Container sind wieder Erzeugnisse des E-Commerce-Handels, Elektronik, Produkte und Komponenten der Automobilindustrie, aber auch Schutzausrüstungen für die Pandemiebekämpfung und Medikamente", teilte das Unternehmen mit.

  • 09:19 Uhr04.04.2020

    Auto-Rabatte im Corona-Keller

    In der Corona-Krise geschlossene Autohäuser haben zu einer Pause in der Rabattschlacht für Neuwagen geführt. Hersteller und Händler verharrten im März mit ihren Aktionen auf dem bereits niedrigen Niveau des Vormonats, wie aus der am Samstag vorgestellten, regelmäßigen Marktstudie der Universität St. Gallen hervorgeht.

     

    So stagnierten sowohl die bei Internet-Händlern gewährten Preisnachlässe wie die Zahl der Eigenzulassungen. Auch die offen beworbenen Sonderaktionen bewegten sich auf dem bekannten Niveau. Neu waren Eintauschaktionen für Gebrauchtwagen der eigenen Marke bei BMW und den Händlern der Marke Mercedes-Benz.

     

    Studienleiter Ferdinand Dudenhöffer erwartet aber in den kommenden Monaten einen Sturm, weil die bislang schwachen Verkäufe im Restjahr angekurbelt werden müssten. Kunden sollten derzeit abwarten, denn der Einbruch könne nur mit besseren Angeboten verhindert werden.

  • 09:19 Uhr04.04.2020

    Deutsche Brauer leiden

    Deutschlands Brauer befürchten in der Corona-Krise massive Schäden für ihr Geschäft. 87 Prozent der Brauereien glauben, dass sie Kurzarbeit anmelden, 18 Prozent gehen sogar davon aus, Personal entlassen zu müssen, wie eine Umfrage des Deutschen Brauerbundes ergab.

     

    Vor allem kleine Brauereien sind betroffen. "Der Hauptumsatz ist weggebrochen", sagte etwa Werner Scharpf, Inhaber der gleichnamigen Kleinbrauerei im oberfränkischen Heilgersdorf.

     

    Thea Ungermann, Geschäftsführerin der Alt-Brauerei Schumacher in Düsseldorf, sorgt sich um die Mitarbeiter. "Das ist eine heftige und dramatische Situation für uns", sagt sie. Der Umsatz in der Gastronomie sei für die Brauerei der Hauptanteil. "Wir kämpfen jeden Tag aufs Neue, um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiterhin beschäftigen zu können."

  • 09:18 Uhr04.04.2020

    Niedersachsen: Heimwerker dürfen wieder in Baumärkte

    Nach knapp zwei Wochen dürfen in Niedersachsen die Baumärkte am Samstag erstmals wieder die Türen für Privatkunden öffnen. Wegen des erwarteten hohen Andrangs und des Risikos einer Ansteckung mit dem Coronavirus haben viele Märkte Regeln aufgestellt. So soll es etwa Einlasskontrollen und Zugangsbeschränkungen geben. Im Markt gelten erhöhte Hygienestandards, es gibt Schutzwände und Abstandsmarkierungen. Zudem gilt: maximal ein Kunde auf durchschnittlich zehn Quadratmetern.

     

    Bislang durften wegen der Corona-Schutzmaßnahmen nur Gewerbetreibende in den Baumärkten einkaufen. Dies wurde nun mit einer am Freitag veröffentlichten Verordnung geändert.

  • 09:18 Uhr04.04.2020

    Trump rät zum Tragen von Masken

    Die US-Regierung rät entgegen der bislang geltenden Richtlinien nun auch zum Tragen von Gesichtsmasken als Maßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus. "Das ist freiwillig», sagte US-Präsident Donald Trump bei seiner täglichen Pressekonferenz im Weißen Haus. Er fügte hinzu: "Ich habe mich entschieden, es nicht zu tun." Die Empfehlung gelte für Masken aus Stoff, die man zum Beispiel zu Hause machen könne, nicht aber für medizinische Schutzmasken. Diese müssten dem medizinischen Personal vorbehalten bleiben. Trump betonte, die neue Maßnahme ersetze die bisher empfohlenen Schutzmaßnahmen nicht, sondern ergänze sie.

  • 09:18 Uhr04.04.2020

    Wissenschaftler halten Lockerung nach Osterferien für denkbar

    Eine Lockerung der Einschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus ist nach Einschätzung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina nach den Osterferien vorstellbar. Denkbar sei etwa, dass Kontaktverbote weniger strikt umgesetzt werden, wenn dafür andere Maßnahmen eingehalten werden, erklären die Wissenschaftler in einer am Freitag veröffentlichten Stellungnahme. Regierungssprecher Steffen Seibert bat die Bürgerinnen und Bürger derweil noch einmal um Geduld.

Umfrage In Niedersachsen gibt es keine generelle Quarantänepflicht mehr.

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