An einem Intensivbett für mögliche Corona-Patienten zeigt ein Arzt die Funktionsweise eines Beatmungsgerätes.

An einem Intensivbett für mögliche Corona-Patienten zeigt ein Arzt die Funktionsweise eines Beatmungsgerätes.

Foto: picture alliance/dpa

Der Norden

Liveticker Coronavirus: Italien meldet fast 800 Tote an einem Tag

Von nord24
21. März 2020 // 09:22

nord24 stellt an dieser Stelle einen Liveticker zur aktuellen Coronavirus-Lage zur Verfügung. Hier haben wir die Nachrichten vom Samstag, 21. März:

Liveticker (Samstag, 21. März):
  • 19:04 Uhr21.03.2020

    Corona-Pandemie in Italien: Fast 800 Tote an einem Tag

    Trotz Ausgangssperren sterben immer mehr mit dem Coronavirus infizierte Menschen. Jetzt ist die Zahl so hoch wie nie zuvor. Italien hat an nur einem Tag fast 800 Tote vermeldet. Bis Samstag starben 4825 Menschen, teilte der Zivilschutz in Rom mit. Das sind 793 mehr als am Vortag und so viele wie bisher an keinem anderen Tag seit dem Ausbruch in dem Land Ende Februar. Besonders stark betroffen ist die nördliche Region Lombardei.

    Italien ist das Land mit den meisten offiziell gemeldeten Toten wegen des Coronavirus auf der Welt. Die Regierung hatte daher erst am Freitag die Ausgangssperren verschärft, die seit dem 10. März landesweit gelten. Allerdings fordern Regionalpolitiker im Norden weitere Maßnahmen. In der Lombardei war der Ausbruch vor einem Monat bemerkt worden.

    Insgesamt stieg die Zahl der Infizierten auf 53 578 Menschen - das sind mehr als 4800 mehr als am Vortag.

  • 18:13 Uhr21.03.2020

    Corona-Verdachtsfall in Flugzeug nach Hannover

    Ein Corona-Verdachtsfall in einem Ferienflieger aus Lanzarote hat am Flughafen Hannover für einen mehrstündigen Einsatz der Behörden gesorgt. Feuerwehr, Gesundheitsamt und Polizei waren beteiligt, nachdem die Maschine in der Nacht auf Samstag in Langenhagen gelandet war, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Hannover sagte.

    Der Passagier sei noch an Bord untersucht worden. "Er war im Urlaub krank geworden, hatte sich aber vor Ort nicht testen lassen", sagte eine Sprecherin der Region Hannover. Die Passagiere neben ihm und in den drei Reihen vor und hinter ihm seien unter häusliche Quarantäne gestellt worden, teilte die Sprecherin weiter mit."

  • 16:46 Uhr21.03.2020

    Zwei Corona-Todesfälle in Niedersachsen

    In Niedersachsen sind die ersten beiden Todesfälle nach einer Infektion mit dem Coronavirus gemeldet worden. Die beiden Männer im Alter von 70 und 84 Jahren seien am Freitag in Krankenhäusern der Region gestorben, sagte eine Sprecherin der Region Hannover am Samstag.


    Ob bei den Männern auch andere Krankheitssymptome vorlagen und wie lange sie im Krankenhaus behandelt worden waren, ließ die Sprecherin offen. 

    Laut Angaben des Landesgesundheitsamtes vom Samstag wurden bisher 1452 Infektion mit dem Coronavirus bestätigt, im Vergleich zum Vortag ein Zuwachs um 190.

  • 15:34 Uhr21.03.2020

    Situation an den gesperrten Grenzen entspannt sich europaweit

    Wegen der Ausbreitung des Coronavirus kontrollieren viele Länder wieder den Verkehr an ihren Grenzen. Mega-Staus sind die Folge. Nun verbessert sich die Lage. An den Grenzübergängen zwischen Deutschland und seinen Nachbarländern hat sich die Lage am Samstag vielerorts entspannt. Auch europaweit verbesserte sich die Situation, nachdem Grenzschließungen infolge der Corona-Krise riesige Staus im Reise- und Güterverkehr verursacht hatten.

     

    "An einigen Grenzen gibt es aber immer noch Probleme", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Samstag in Brüssel. Die EU verfolge die Entwicklung auch anhand von Satellitenbildern. Von der Leyen warnte, dass Lastzüge mit wichtiger und verderblicher Fracht feststeckten.

  • 14:38 Uhr21.03.2020

    Eilantrag gegen Corona-Anlaufpraxis in Bremerhaven gescheitert

    Die Stadt Bremerhaven darf nach einem Beschluss des Bremer Verwaltungsgerichtes ihre neue Anlaufpraxis für möglicherweise mit Corona infizierte Menschen errichten. Damit scheiterte eine Anwohnerin mit einem am Freitag gestellten Eilantrag.

     

    Sie wollte sich gegen die von einer Querstraße getrennt in der Nachbarschaft liegende Praxis wehren, wie das Gericht am Sonnabend mitteilte. Die Anwohnerin habe zugleich Klage erhoben. Sie sehe durch die Praxis ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit verletzt auch weil sie selbst zur Risikogruppe gehöre. 



    Nach Ansicht des Gerichtes steigert die Praxis in der Nähe nicht unzumutbar das Infektions-Risiko für die Klägerin. Insofern könne keine Beeinträchtigung ihrer Grundrechte gesehen werden. 

  • 14:26 Uhr21.03.2020

    Keine Corona-Partys mehr in Bremen und Hannover

    In Hannover und Bremen hat die Polizei am Samstag zunächst keine größeren Menschenansammlungen beobachtet. "In der ganzen Stadt sind die Straßen und Plätze leer", sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Hannover am Samstag. Die Menschen hielten sich an die wegen der Corona-Pandemie erlassene Allgemeinverfügung und die damit verbundenen Beschränkungen.

     

    "Wir haben anders als in den vergangenen Tagen bislang kein unvernünftiges Verhalten beobachten können, auch nicht auf den Wochenmärkten", meinte der Sprecher am Mittag.


    In Bremen sah es ähnlich aus. "Nach aktuellem Stand gab es keine Corona-Partys oder Ähnliches", sagte eine Sprecherin der dortigen Polizeidirektion am Vormittag. In der Nacht sei es ruhig gewesen. "Einzelne Läden, die noch geöffnet hatten, wurden angesprochen. Sie zeigten sich verständig und schlossen."

  • 09:28 Uhr21.03.2020
  • 09:26 Uhr21.03.2020

    Krankenhausdirektoren warnen vor finanziellen Engpässen der Kliniken

    Der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) hat wegen der Corona-Krise vor raschen finanziellen Engpässen der Kliniken gewarnt. Derzeit fahre man "mit Vollgas auf die Wand" zu, er hoffe auf ein baldiges Auffangnetz, sagte Verbandspräsident Josef Düllings am Samstagmorgen im Deutschlandfunk.

     

    Es gebe auch noch nachlaufende Rechnungen aus den Monaten Februar und März, die bezahlt werden müssten. Bis Ende April werde das noch funktionieren. "Aber ich rechne im Mai damit, dass, wenn nichts kommt, die Krankenhäuser flächendeckend in die Insolvenz gehen."

  • 09:24 Uhr21.03.2020

    Bangkok schließt seine Einkaufszentren

    In Thailand wird in der Corona-Krise das öffentliche Leben weiter eingeschränkt. In Bangkok werden ab diesem Sonntag bis zum 12. April die für die Hauptstadt sehr prägenden Einkaufszentren und die Restaurants geschlossen. Ausgenommen sind Supermärkte und Drogerien, wie der Gouverneur am Samstag mitteilte.
     
     
    Alle Bildungseinrichtungen und Ausstellungen der Stadt machen dicht. Restaurants dürfen nur noch Essen außer Haus anbieten. In dem südostasiatischen Land wurden am Samstag 89 neue Virusfälle bestätigt, damit sind es nach Angaben des Gesundheitsministerium insgesamt 411. 
  • 09:23 Uhr21.03.2020

    Polizei stellt in Bayern kaum Verstöße fest

    Seit Samstag gelten in ganz Bayern zur Eindämmung des Coronavirus weitreichende Ausgangsbeschränkungen. Ab Mitternacht wurden zahlreiche Kontrollen zur Einhaltung der Maßnahmen durchgeführt - dabei wurden nach Angaben der Polizeipräsidien vom Samstagmorgen nur wenige Verstöße festgestellt.
     
     
    Im Einsatzbereich des Polizeipräsidiums Oberpfalz zum Beispiel registrierten Beamte drei Verstöße. In Unterfranken stellte die Polizei mehrere Verstöße fest: Fünf Jugendliche hätten in einem Bauwagen einen Geburtstag gefeiert; drei weitere Personen fielen auf, die um ein Lagerfeuer saßen und tranken. In allen Fällen erhalten die Beteiligten eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen die Allgemeinverfügung. 
  • 09:14 Uhr21.03.2020

    Landeskriminalamt warnt in Corona-Krise vor Betrügern

    Niedersachsens Landeskriminalamt (LKA) warnt vor Kriminellen, die aus der Corona-Krise Profit schlagen wollen. Die Betrüger suchten nach Ängsten in der Bevölkerung, sagte LKA-Sprecherin Katrin Gladitz der "Braunschweiger Zeitung" (Samstag). "Corona löst derzeit natürlich die größten Sorgen aus. Die Betrüger sind kreativ."

    So habe das LKA einen Fakeshop im Internet im Blick, der angebliche Schutzmasken verkaufe. "Bisherige Kontaktaufnahmen zum Provider waren nicht erfolgreich", erklärte Gladitz.

     

    Ebenso warnt das LKA vor falschen Polizisten: "Die Täter geben vor, von der Polizei oder vom Gesundheitsamt zu sein. Man müsse angeblich einen Abstrich machen oder man werde angeblich unter Quarantäne gestellt", berichtete die LKA-Sprecherin. Echte Mitarbeiter der Gesundheitsämter und auch Polizisten würden sich ausweisen, stellte Gladitz klar.

     

    Schon das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hatte vor Betrügern gewarnt, die Schutzanzüge und Mundschutz tragen und versuchen, sich Zutritt zu Häusern und Wohnungen zu verschaffen. Sie sollen unter anderem im Landkreis Nienburg unterwegs gewesen sein.

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