Werden die Fischereiverhandlungen mit Norwegen nicht bald unter Dach und Fach gebracht, könnten die deutschen Kutterfischer (hier die „J. von Cölln“) in schwere See geraten.

Werden die Fischereiverhandlungen mit Norwegen nicht bald unter Dach und Fach gebracht, könnten die deutschen Kutterfischer (hier die „J. von Cölln“) in schwere See geraten.

Foto: Kutterfisch-Zentrale

Der Norden

Nach Brexit: Hängepartie für Hochseefischer

Von Thomas Sassen
7. Januar 2021 // 10:00

Das ohnehin komplexe Vetragswerk rund um die Fischereiquoten in der Nordsee ist seit dem Brexit noch schwieriger geworden.

Verträge in der Schwebe

Die großen Trawler der Deutschen Fischfang Union in Cuxhaven und der Doggerbank Seefischerei GmbH in Bremerhaven müssen voraussichtlich noch Tage, wenn nicht Wochen in den Häfen bleiben, weil als Folge des Brexit-Deals die Fischereiverträge der EU mit Norwegen und Grönland noch in der Schwebe sind. „Wir stehen momentan vor einer sehr schwierigen Situation“, beschreibt der Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Hochseefischerei, Dr. Uwe Richter, die Ausgangslage am Beginn des neuen Jahres. (pga)

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