Es wird viel über die Maskenpflicht diskutiert.

Es wird viel über die Maskenpflicht diskutiert.

Foto: Martin Schutt

Der Norden

Niedersachsen: Kontroverse Diskussion über mögliches Ende der Maskenpflicht

Von nord24
5. Juli 2020 // 16:15

Der Handel klagt über niedrige Umsätze, die Zahl der neuen Corona-Infektionen ist gering: Nun sprechen sich einige Politiker für ein baldiges Ende der Maskenpflicht aus. Doch die Meinungen gehen auseinander - auch innerhalb der niedersächsischen Landesregierung. Während sich Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) am Sonntag für eine baldige freiwillige Regelung zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes beim Einkaufen aussprach, rief Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) zu Vorsicht auf.

Wirtschaftsminister Althusmann: Maskenpflicht in Empfehlung umwandeln

„Aus meiner Sicht sollten wir die strikte Maskenpflicht im Einzelhandel in den kommenden Monaten in eine Empfehlung umwandeln, wenn das Infektionsgeschehen dies zulässt“, sagte Wirtschaftsminister Althusmann ähnlich wie andere Länderminister angesichts der derzeit geringen Zahl der Corona-Neuinfektionen der „Welt am Sonntag“. Die Maskenpflicht signalisiere eine Gefahr, die es wegen der im Handel weiterhin bestehenden Abstandsregeln nicht gebe.

Keine Zustimmung in der Staatskanzlei

In der Staatskanzlei stießen die Aussagen Althusmanns nicht auf Zustimmung: „Der Ministerpräsident ist nach wie vor der Auffassung, dass wir sehr vorsichtig sein müssen im Umgang mit dem Corona-Virus. Gerade der Herbst wird nach Prognose vieler Wissenschaftler eine Bewährungsprobe für den Infektionsschutz werden“, erklärte Regierungssprecherin Anke Pörksen.

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