Eine Schülerin schreibt am 20.05.2015 in einem Klassenzimmer des Gymnasiums in Esslingen (Baden-Württemberg) den Buchstaben R des Wortes Abitur mit Kreide an die Tafel.

In Niedersachsen wird über die diesjährigen Abiturprüfungen diskutiert.

Foto: Marijan Murat/dpa

Der Norden

Niedersachsen: Streit um Abitur-Bedingungen

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Von nord24
14. Januar 2021 // 10:23

Das niedersächsische Kultusministerium hat die Abitur-Regelungen angesichts der Corona-Pandemie erneut angepasst.

Abitur: Prüfungsaufgaben sollen eventuell überarbeitet werden

Alle Prüfungsaufgaben würden im Ministerium noch einmal auf ihre Angemessenheit geprüft und möglicherweise überarbeitet, hieß in einem Schreiben an die Schulleitungen. Zudem sollen Inhalte, die dem vierten Semester zugeordnet sind, teilweise nicht prüfungsrelevant sein, um Unwägbarkeiten für den noch bevorstehenden Unterricht im kommenden Semester vorzubeugen.

Schulleitungsverband: Auf Abiturprüfungen verzichten

Die Maßnahmen seien beschlossen worden, um die Durchführung des Zentralabiturs zu sichern, steht in dem Schreiben des Ministeriums vom Dienstag. Der Schulleitungsverband Niedersachsen hatte am Mittwoch angesichts der Corona-Pandemie einen grundlegenden Kurswechsel für das gesamte Schuljahr gefordert. Auf Abiturprüfungen solle verzichtet und dafür eine Durchschnittsnote gebildet werden. Auch auf Abschlussarbeiten in den Jahrgängen 9 und 10 solle verzichtet werden, hieß es in einer Stellungnahme des Schulleitungsverbandes Niedersachsen (SVLN). Sowohl bei Abiturienten als auch für die Jahrgänge 9 und 10 könnten aber freiwillige Prüfungsersatzleistungen durchgeführt werden. (lni/mb)

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