Ein Schüler einer ersten Grundschulklasse hält im Klassenzimmer einen Mundschutz in den Händen.

Ein Schüler einer ersten Grundschulklasse hält im Klassenzimmer einen Mundschutz in den Händen.

Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Der Norden

Niedersachsen hält Maskenpflicht im Unterricht für unverhältnismäßig

Von Michael Evers
4. August 2020 // 12:16

Niedersachsen hält die von Nordrhein-Westfalen eingeführte Maskenpflicht auch während des Unterrichts an weiterführenden Schulen und Berufsschulen momentan für übertrieben.

Eingeschränkter Regelbetrieb

Das Land starte nach den Sommerferien an den Schulen einen eingeschränkten Regelbetrieb mit möglichst festen Lerngruppen, sagte Kultusstaatssekretärin Gaby Willamowius am Dienstag in Hannover.

Nicht verhältnismäßig

Angesichts der derzeit niedrigen Infektionszahlen in Niedersachsen sei das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung während der gesamten Unterrichtszeit in einer solchen Lerngruppe nicht verhältnismäßig.

Entwicklung der Infektionszahlen

Allerdings werde mit Beginn des nächsten Schuljahres an Niedersachsens Schulen das Tragen einer Maske außerhalb des Unterrichts in bestimmten Situationen, etwa auf den Gängen, verpflichtend, sagte die Staatssekretärin. Die Entwicklung der Infektionszahlen werde weiter sehr genau im Blick behalten, gegebenenfalls würden die Regelungen angepasst.

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