Grant Hendrik Tonne (SPD), Kultusminister in Niedersachsen, spricht im niedersächsischen Landtag.

Grant Hendrik Tonne (SPD), Kultusminister in Niedersachsen, spricht im niedersächsischen Landtag.

Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

Der Norden

Niedersachsens Kultusminister schreibt Brief an Schüler

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Von nord24
28. März 2021 // 13:22

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat die Schüler auf einen andauernden Wechselunterricht nach den Osterferien eingestellt.

Zwei Tests pro Woche

Man denke gerade noch darüber nach, wie man Schule in der Corona-Pandemie sicherer machen könne, schrieb der SPD-Politiker in einem Brief. Eine Idee dafür seien die geplanten regelmäßigen Tests. Das Lehrpersonal und die Schülerschaft sollten zwei Mal pro Woche getestet werden.

„Anstrengend und blöd“

„Gerade ihr Schülerinnen und Schüler leistet seit Monaten einen wichtigen Beitrag, damit wir das Coronavirus endlich gemeinsam in den Griff kriegen“, schrieb Tonne. „Ihr haltet euch an die Regeln, tragt eure Masken und trefft euch nur mit sehr wenigen Menschen. Das ist oft anstrengend und blöd, und trotzdem haltet ihr ganz toll durch.“ Viele hätten sich an den Unterricht in halben Klassen gewöhnt.

Status quo bleibt

In einem zweiten Brief an die Eltern erklärte Tonne, dass sich am Status quo in den Schulen vorerst nichts ändern werde. Das heißt: Die Präsenzpflicht gilt weiter. Bei einem Inzidenzwert von mehr als 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen werden alle zu Hause unterrichtet - ausgenommen die Klassen von Grund- und Förderschulen sowie die Abschlussjahrgänge an den weiterführenden Schulen und Gymnasien. (dpa)

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