Ein Angler steht an der Weser.

Ein Angler steht an der Weser.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Der Norden

Niedrige Wasserstände wegen trockenen Wetters

Von Elmar Stephan
3. August 2020 // 09:30

Die anhaltende Trockenheit lässt die Wasserstände in den niedersächsischen Gewässern absinken. Die Pegel in den meisten Flüssen liegen derzeit zwischen mittlerem und niedrigem Stand, sagte Achim Stolz vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) im ostfriesischen Norden.

Noch keine Rekordniedrigstände

„Die Tendenz geht aber eindeutig in Richtung Niedrigwasser.“ Das gelte für die Flüsse Hase, Hunte, Leine, Aller, Oker und Elbe. Derzeit gebe es aber noch keine Rekordniedrigstände. Stadt und Landkreis Osnabrück hatten jüngst die Wasserentnahme aus Flüssen und Bächen bis Ende August verboten.

Situation auf der Weser

Auch die Schifffahrt ist betroffen: Auf der Weser gebe es schon leichte Einschränkungen, sagte eine Sprecherin der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung. Der Wasserstand in dem Fluss werde zurzeit durch die Edertalsperre gestützt. Das sei aber voraussichtlich nur noch bis zum 10. August möglich. Danach dürfte es deutlichere Einschränkungen geben. Auch auf der Elbe dürften die Wasserstände weiter sinken.

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