Dieses irische Forschungsschiff startet im Bremerhaven am 22. Juli zu Forschungsfahrten auf der Nordsee.

Dieses irische Forschungsschiff startet im Bremerhaven am 22. Juli zu Forschungsfahrten auf der Nordsee.

Foto: Backstrait

Der Norden

Nordsee-Forschung ab Bremerhaven

19. Juli 2020 // 17:00

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) startet in Bremerhaven zur 23. Gesamtaufnahme der Nordsee und zur Aufnahme der Deutschen Bucht und der südwestlichen Ostsee.

Los geht es in Bremerhaven

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) startet am 22. Juli 2020 in Bremerhaven seine 23. jährliche Gesamtaufnahme der Nordsee. Auf der knapp 3.600 Seemeilen langen Forschungsfahrt werden elf Wissenschaftler und Techniker aktuelle ozeanographische und meereschemische Daten erfassen und das Seewasser untersuchen. In einem zweiten Abschnitt der Reise kommen die Deutsche Bucht und die deutschen Ostseegewässer an die Reihe.

Bis zum 9. August wird geforscht

Die Gesamtaufnahme der Nordsee endet am 9. August in Bremerhaven, dann folgen nach einem Crew-Wechsel die Untersuchungen in der Deutschen Bucht und südwestlichen Ostsee. Die auf beiden Abschnitten erhobenen Daten dienen einer aktuellen Zustandsbewertung der Nord- und Ostsee und der Erfassung klimabedingter Veränderungen in unseren Meeren. Die Reise mit dem irischen Forschungsschiff „Celtric Explorer“ endet am 19. August in Kiel.

100 Stationen werden untersucht

Das BSH fährt seit 1998 mit wechselnden Schiffen ein Netz von ortsfesten Stationen ab, auf denen ozeanographische und chemische Profilmessungen durchgeführt und Wasserproben entnommen werden. Die auf den über 100 Stationen erhobenen Daten der Nordsee-Aufnahme dienen der detaillierten Bestimmung der räumlichen Verteilung von Temperatur, Salzgehalt und Dichte des Seewassers sowie der Analyse von Nährstoffen und organischen Schadstoffen.

Daten dienen Wissenschaftlern weltweit

Die international unter dem Begriff „BSH North Sea Summer Survey Data“ bekannten Datensätze der Sommeraufnahmen gibt das BSH – wie alle anderen Messdaten auch – an nationale und internationale wissenschaftliche Einrichtungen weiter. Durch die langfristige Erfassung und Archivierung maritimer Daten verfügt das BSH über lange Beobachtungsreihen und ist damit ein wichtiger Partner für andere wissenschaftliche Einrichtungen.

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