Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, will die Osterferien noch nicht abschreiben.

Daniel Günther (CDU), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, will die Osterferien noch nicht abschreiben.

Foto: Axel Heimken/dpa

Der Norden

Osterferien lösen Diskussion in der Politik aus

Von NORD|ERLESEN
15. Februar 2021 // 14:41

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hält Osterurlaub trotz der Corona-Pandemie für realistisch.

„Grundfalsch“

„Bei uns in Deutschland sehe ich sehr wohl die Möglichkeit, dass wir Inlandstourismus bis zu diesem Zeitpunkt möglich machen“, sagte Günther am Montag in Kiel. „Und das Wichtigste aus meiner Sicht ist: Ostern ist noch sieben Wochen hin, und heute ist es mit Sicherheit grundfalsch, unabhängig von der Inzidenz schon Urlaube abzusagen.“

„Alles zerstören“

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sieht dagegen keine Chance für Urlaubsreisen zu Ostern. „Ich bin dafür, Wahrheiten auszusprechen: Osterurlaub in Deutschland kann es dieses Jahr leider nicht geben“, hatte Kretschmer der „Bild am Sonntag“ gesagt. Zu große Mobilität bereits im April sei Gift. „Wir würden alles zerstören, was wir seit Mitte Dezember erreicht haben.“ (dpa/pga)

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