Notlandung auf der Wiese: Fliegerisches Können und jede Menge Glück sorgten dafür, dass bei Stade niemand verletzt wurde. Am Tag drauf wurde die Maschine über Feldwege und Straßen zurück zum Flugplatz gebracht.

Notlandung auf der Wiese: Fliegerisches Können und jede Menge Glück sorgten dafür, dass bei Stade niemand verletzt wurde. Am Tag drauf wurde die Maschine über Feldwege und Straßen zurück zum Flugplatz gebracht.

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Der Norden

Pilot im Glück - Glimpfliche Notlandung in Stade

Von Christoph Willenbrink
14. Februar 2016 // 16:31

Glück im Unglück hatte am Sonnabend der 55-jährige Pilot eines Sportflugzeuges in Stade. Dieser war zuvor zusammen mit seinem 54-jährigen Passagier aus Hammah vom Vereinsflugplatz in Gnarrenburg gestartet und dann Richtung Elbe geflogen. In der Nähe von Stade war es dann vermutlich wegen eines technischen Defektes zum plötzlichen Leistungsabfall bei der einmotorigen Cessna F150L gekommen, berichtet die Polizei in Stade am Sonntag. Der Pilot schaffte es dann aber nicht mehr bis zum Sportflugplatz Ottenbeck, sondern musste seine Maschine kurz davor auf einer Wiese an der Kreisstraße 30 notlanden.

Pilot kann den Überschlag der 40 Jahre alten Cessna bei der Landung auf weichem Boden verhindern

Dabei gelang es ihm das etwa 40 Jahre alte Flugzeug so zu Boden zu bringen, dass sich die Maschine dabei in dem weichen Boden nicht überschlug. Pilot und Mitflieger blieben bei der Notlandung bis auf einen Schrecken unverletzt. Am Sonntagvormittag wurde die Cessna dann mit vereinten Kräften durch Bekannte und Freunde des Piloten geborgen und unter Polizeibegleitung über die Kreisstraße 30 zum Flugplatz gefahren. Die Kreisstraße 30 musste dafür kurzfristig voll gesperrt werden, zu nenneswerten Verkehrsbehinderungen kam es aber nicht. Dort wird die notwendige technische Untersuchung vorgenommen werden, das Luftfahrtbundesamt in Braunschweig erhielt Kenntnis. Der Sach- und Flurschaden hielt sich in Grenzen und dürfte sich auf mehrere hundert Euro belaufen.  

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