Symbolfoto: Wer mit Infizierten in Kontakt war, muss derzeit 14 Tage in Quarantäne gehen.

Symbolfoto: Wer mit Infizierten in Kontakt war, muss derzeit 14 Tage in Quarantäne gehen.

Foto: Michael Reichel/dpa-Zentralbild/dpa

Der Norden

Quarantänezeit könnte auf fünf Tage verkürzt werden

Von nord24
4. September 2020 // 14:36

Gesundheitspolitiker aus mehreren Fraktionen haben sich dafür ausgesprochen, die Quarantänezeit bei Corona-Verdachtsfällen zu verkürzen.

Nicht mehr ansteckend

„Ich halte es für sehr sinnvoll, die Quarantänezeit auf fünf Tage zu begrenzen“, sagte der SPD-Abgeordnete Karl Lauterbach der „Welt“. „Wir wissen, dass die allermeisten Menschen fünf Tage nach Beginn der Symptome nicht mehr ansteckend sind, auch wenn der PCR-Test noch ein positives Ergebnis ausweist.“

Tests „nicht verschwenden“

Der Berliner Virologe Christian Drosten hatte für eine Verkürzung plädiert, um die Akzeptanz der Maßnahmen in der Gesellschaft zu erhalten. Menschen mit Verdacht auf eine Infektion sollten sich nur noch fünf statt 14 Tage isolieren müssen. Mit diesem Vorschlag gehe er „bis an die Schmerzgrenze der Epidemiologie“, sagte er am Dienstag in seinem NDR-Podcast. Er regte zudem an, die fünf Tage nicht für Tests zu „verschwenden“, sondern erst nach Ablauf zu testen, ob die Betroffenen infiziert waren und noch infektiös sind.

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