Im Elbe Klinikum in Stade hat Luisa ihren Namen bekommen. Der Säugling wurde zuvor ausgesetzt und später von einem Paar vor dem Erfrierungstod gerettet.

Im Elbe Klinikum in Stade hat Luisa ihren Namen bekommen. Der Säugling wurde zuvor ausgesetzt und später von einem Paar vor dem Erfrierungstod gerettet.

Foto: privat

Der Norden

Stade: Findelkind Luisa ist jetzt in einer Pflegefamilie

Von nord24
19. Dezember 2019 // 13:20

Das Findelkind Luisa aus Stade befindet sich inzwischen in einer Pflegefamilie. Dem Kind gehe es gut, sagt der Sprecher des Landkreises, Christian Schmidt.

Auf Dauer bleiben

Das Mädchen könne grundsätzlich auf Dauer in der Familie bleiben. Das Neugeborene wurde am 6. Dezember auf einer Grünfläche in der Nähe des Veranstaltungszentrums Stadeum ausgesetzt. Ein Paar hatte Babygeschrei gehört und das Kind entdeckt.

Kinderintensivstation

Nach der Erstversorgung durch einen Notarzt und die Besatzung eines Rettungswagens wurde das Baby in die Kinderintensivstation des Elbeklinikums gebracht. Wäre das Kind nicht gefunden worden, hätte es die Nacht im Freien nach Angaben der Ärzte vermutlich nicht überlebt.

Mutter bleibt unbekannt

Kinderkrankenschwestern gaben dem Mädchen den Namen Luisa. Die Mutter des Babys ist unbekannt, die Beamten ermitteln wegen Aussetzung. Aus ganz Deutschland und sogar aus dem Ausland habe es Angebote gegeben, für das Baby zu sorgen, sagte der Landkreissprecher. (lni)

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