Stephan Weil will Einschränkungen über Ostern prüfen.

Stephan Weil will Einschränkungen über Ostern prüfen.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Der Norden

Statt Oster-Ruhe: Niedersachsen prüft Verbote

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Von nord24
24. März 2021 // 20:56

Nach der Absage des Osterlockdowns prüft Niedersachsen härtere Corona-Beschränkungen über die Feiertage.

„Dinge nicht laufen lassen“

„Wir werden die Dinge nicht einfach laufen lassen können“, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Mittwoch in Hannover. Innerhalb der Landesregierung werde nun das weitere Vorgehen beraten. Zu den Möglichkeiten könnten neben dem Beschränken von Tagesausflügen auch Ausgangsbeschränkungen gehören, die im Bund-Länder-Beschluss für Hochinzidenzregionen genannt werden. 16 der 45 Kreise und großen Städte in Niedersachsen sind bereits Hochinzidenzbereiche, im Landesschnitt stieg die Sieben-Tagesinzidenz am Mittwoch auf 100.

Appell an Freiwilligkeit

„Auf jede nicht unbedingt notwendige Mobilität und auf alle nicht unbedingt notwendigen direkten Begegnungen mit Menschen jenseits des eigenen Haushalts muss bitte unbedingt verzichtet werden“, appellierte Weil. „Wir müssen in Niedersachsen in den nächsten zwei Wochen das öffentliche Leben so weit wie irgend möglich herunterfahren, und zwar freiwillig und bitte auch über die staatlich angeordneten Maßnahmen hinaus.“

Modellversuche

Die Infektionslage unter Kontrolle zu bekommen, sei eine Voraussetzung für die in Niedersachsen nach Ostern geplanten Modellversuche mit Öffnungen im Handel in Kombination mit Schnelltests, betonte Weil. Die steigenden Neuinfektionszahlen setzen den Modellversuchen eine Grenze, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen. „Wir sind noch nicht sicher, dass wir nicht an die Grenzen unseres Gesundheitssystems kommen und wir werden nicht sehenden Auges in ein Risiko hereinlaufen.“

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