Alice Cooper singt auf der Harder Stage des Wacken Open Air Festivals.

Alice Cooper singt auf der Harder Stage des Wacken Open Air Festivals.

Foto: Gateau/dpa

Der Norden
Freizeit

Wacken: Abrocken mit Bier-Pipeline und 150 Bands

Von nord24
5. August 2017 // 20:30

Nach drei Tagen Metal haben die Veranstalter des "Wacken Open Air" eine positive Festival-Bilanz gezogen. "Wir sind sehr zufrieden", sagte Festival-Mitgründer Holger Hübner in Wacken. Polizei und Rettungsdienste sprachen von einem weitgehend friedlichen Fest. "Für uns ist das grundsätzlich jedes Jahr ein friedlicher Einsatz", teilte die Polizei mit.

 Doro feiert Bühnenjubiläum in Wacken

Auch auf das kommende Jahr gaben die Veranstalter einen Ausblick: Beim "Wacken Open Air" 2018 will die frühere Sängerin der Band Warlock und in Wacken als "Heavy-Metal-Queen" gefeierte Doro Pesch ihr 35-jähriges Bühnenjubiläum feiern.

Neue Bier-Pipeline kommt gut an

Positiv äußerten sich die Festival-Gründer Thomas Jensen und Holger Hübner über den Einsatz einer neuen Bier-Pipeline. Dank der rund einen Kilometer langen Röhre konnten die Besucher ihre Bierbecher schneller befüllen lassen als in den Vorjahren: 10 000 Liter Bier stündlich schossen bei voller Auslastung aus insgesamt zehn angedockten Schnellzapfanlagen. "Das entspricht 25 000 Bechern mit 0,4 Litern Bier", so Gerhard Binder vom Brauereikonzern Anheuser-Busch InBev.

150 Bands an drei Tagen

Nach Konzerten von Szene-Größen und regelmäßigen Wacken-Gästen wie Amon Amarth und Volbeat, aber auch Weltstars wie Alice Cooper, Marilyn Manson, Kreator und Status Quo sollte das Festival in der Nacht zum Sonntag mit einem Auftritt der Folk-Metaller von Subway to Sally enden. Insgesamt spielten rund 150 Bands an drei offiziellen Festival-Tagen.

Inoffizielle Eröffnung mit dem Musikzug

Inoffiziell war das Festival bereits am Mittwoch mit dem Nachwuchswettbewerb "Metal Battle" und dem traditionellen Auftritt des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Wacken gestartet. "Ich habe kein Problem damit, Presseartikel zu lesen, wo von einer Überalterung der Metal-Szene die Rede ist. Da lachen wir uns tot", sagte Jensen mit Blick auf den Nachwuchswettbewerb, bei dem junge Bands aus aller Welt aufgetreten waren.  

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