Die Deutschen verbrachten 2020 mehr Zeit am Telefon.

Die Deutschen verbrachten 2020 mehr Zeit am Telefon.

Foto: Christin Klose/dpa

Der Norden

Wegen Corona: Deutsche telefonieren mehr

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Von nord24
10. Januar 2021 // 16:30

Die Corona-Krise hat dazu geführt, dass die Menschen deutlich länger telefoniert haben als zuvor.

Verbindungen dauern länger

Im vergangenen Jahr dauerte eine Mobilfunkverbindung im Schnitt drei Minuten und 20 Sekunden und damit 35 Sekunden länger als 2019, wie Vodafone auf Anfrage der dpa mitteilte. Beim Konkurrenten Telefónica (O2) gab es eine ähnliche Entwicklung, hier dauerte das durchschnittliche Mobilfunktelefonat im Corona-Jahr drei Minuten und damit eine halbe Minute länger als 2019. Während der Corona-Lockdowns im Frühjahr und im Dezember vermeldete Telefónica sogar eine Gesprächsdauer von vier Minuten. Der dritte Mobilfunk-Netzbetreiber, die Deutsche Telekom, machte keine Angaben.

Kontakt halten

Die Pandemie wirkte sich auch auf die Festnetznutzung aus, Anrufe über diese Anschlüsse dauerten bei Vodafone im Jahr 2020 viereinhalb Minuten und damit 30 Sekunden länger als zuvor. Vodafone-Technikchef Gerhard Mack sagt mit Blick auf die Zahlen: „Die Menschen haben 2020 wieder häufiger und vor allem länger telefoniert, um den Kontakt zu Freunden zu halten und um sich auf diesem Wege mit Arbeitskollegen auszutauschen.“ Die Zahl der Mobilfunktelefonate stieg bei Vodafone um knapp eine Milliarde auf 28 Milliarden, die Zahl der Festnetzanrufe blieb mit gut drei Milliarden etwa gleich. (pga)

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