Zwei Polizisten klingeln  (Niedersachsen) an einer Haustür.

Die Polizei kann einen Stalker auch vorsorglich aufsuchen und ihm so klarmachen, dass Nachstellungen strafbar sein können.

Foto: dpa (Symbolfoto)

Der Norden

Wie der Staat einem gegen Stalking helfen kann

12. Mai 2021 // 08:09

Folge 3 unserer Stalking-Serie: Darin berichten wir über zwei staatliche Mittel, die einen Stalker zur Besinnung bringen können.

Polizei spricht an

Die Polizei kann bei angezeigten Stalking-Fällen zu dem mutmaßlichen Täter hinfahren und ihn vorsorglich auf die Lage ansprechen. Das nennt sich Gefährderansprache.

Konkrete Verbote

Ein härteres Mittel ist eine Schutzanordnung nach dem Gewaltschutzgesetz. Die bekommen Betroffene auf Antrag beim Familiengericht. Sie untersagt dem Stalker oder der Stalkerin konkret und auf den Fall abgestimmt etwa weitere Anrufe, Mails oder Annäherungen.

Mehr über beide Mittel erfahrt Ihr in Folge 3 unserer Stalking-Serie auf NORD|ERLESEN. Dort sagt auch der Bremerhavener Anwalt Florian Burgsmüller, was er von diesen Instrumenten hält.

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