Coca-Cola will seinen Standort in Bremen (Foto) schließen.

Coca-Cola will seinen Standort in Bremen (Foto) schließen.

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Der Norden

Coca-Cola gibt Standorte in Bremen und Oldenburg auf

Von Ulrich Kroeger
1. März 2016 // 17:25

Coca-Cola will seine Standorte in Bremen und Oldenburg schließen. Das teilte der Getränkehersteller am Dienstag in Bremen mit. Die Getränkeherstellung in Bremen solle eingestellt und in Hildesheim und Mölln konzentriert werden, sagte ein Coca-Cola-Sprecher gegenüber nord24. Coca-Cola-Nord-Geschäftsleiter Per Jensen begründete den Plan mit wirtschaftlichen Zwängen: „Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir die Getränkeherstellung an weniger Standorten mit mehr Linien und höherer Leistungsfähigkeit bündeln.“

360 Mitarbeiter sind von den Plänen des Getränkeherstellers betroffen

Die Logistikaufgaben von Bremen und Oldenburg sollen an einem neuen Standort „im Großraum Bremen“ konzentriert werden. Damit reagiere Coca-Cola auf veränderte Anforderungen von Handelskunden, die zu mangelnder Auslastung geführt habe. Betroffen seien 360 von 430 Mitarbeitern, denen Stellen an anderen Standorten, Altersteilzeitverträge oder Abfindungszahlungen angeboten werden sollen.

Gewerkschaften wollen Coca-Cola-Entscheidung nicht kampflos akzeptieren

Die Gewerkschaft kritisierte die Pläne als „Arbeitsplatzvernichtung“. NGG-Sekretär Thorsten Zierdt kündigte an: „Wir werden diese Standorte nicht kampflos aufgeben.“

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