Geldscheine liegen auf einem Mietvertrag.

Der Mietspiegel für Bremen soll Anfang 2024 erscheinen.

Foto: dpa/Weigel

Der Norden

Die Umsetzung des Bremer Mitspiegels ist gestartet

26. Oktober 2022 // 06:00

Das Vergabeverfahren zur Erstellung eines qualifizierten Mietspiegels für Bremen ist abgeschlossen. Ziel ist eine Veröffentlichung Anfang 2024.

Mieter- und Vermieterbefragung

Der Vertrag wurde mit dem Büro InWIS Forschung & Beratung GmbH aus Bochum geschlossen, die bereits qualifizierte Mietspiegel nach dem sogenannten Regressionsmodell in anderen Großstädten erstellt haben. Angestrebt wird für Bremen ein qualifizierter Mietspiegel mit hoher Akzeptanz, eine kombinierte Mieter- und Vermieterbefragung, neben dem begleitenden Arbeitskreis ein zusätzliches Austauschformat mit Vertreterinnen und Vertretern zivilgesellschaftlicher Einrichtungen.

Kosten von etwa 100.000 Euro

Die Erstellung des Mietspiegels wird durch einen Arbeitskreis Mietspiegel begleitet, der sich am 9. November konstituieren wird. Dem Arbeitskreis gehören Interessenvertreterinnen und -vertreter der Mieter- und Vermieterverbände sowie der jeweiligen fachlichen Stellen der Verwaltung (Bauressort, Sozialressort, Statistisches Landesamt, GeoInformation/Gutachterausschuss und Bremer Aufbaubank) an. Die Kosten für den Mietspiegel liegen bei etwa 100.000 Euro. Der Mietspiegel muss nach jeweils zwei Jahren aktualisiert und nach jeweils vier Jahren erneuert werden.

Überteuerte Mieten unterbinden

Dazu Maike Schaefer, Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau: "Für uns als Stadt bietet der Mietspiegel ein gutes Instrument, um überteuerte Mieten oder überzogene Steigerungen unterbinden zu können. Und bei den Kosten der Unterkunft im sozialen Bereich erzielen wir mehr Transparenz. Wir liegen im Zeitplan und werden bis Anfang 2024 den Mietspiegel umgesetzt haben."

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