Seit Frühjahr vergangenen Jahres greift ein Leitwolf des Rodewalder Rudels im Kreis Nienburg wieder Schafe, Rinderherden und Fohlen an.

Seit Frühjahr vergangenen Jahres greift ein Leitwolf des Rodewalder Rudels im Kreis Nienburg wieder Schafe, Rinderherden und Fohlen an.

Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Der Norden

Frist zum Abschuss von Niedersachsens Problemwolf wird verlängert

Von nord24
28. Februar 2019 // 13:00

Die Genehmigung zum Abschuss eines Problemwolfes im Landkreis Nienburg ist um einen Monat verlängert worden. Die Erwartung sei, dass die Tötung zügig erfolge, teilte das niedersächsische Umweltministerium am Donnerstag in Hannover mit.

Frist endet Ende März

Der Rüde mit der Kennung GW717m muss jetzt bis zum 31. März getötet werden. Die bisherige Frist lief am 28. Februar ab. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hatte nach einer Klage von Naturschützern bestätigt, dass das problematische Raubtier abgeschossen werden darf.

Wolf reißt Rinder und Ponys

Die Gefahr weiterer Risse von geschützten Nutztieren und der Weitergabe problematischer Jagdtechniken bestehe unverändert fort, erklärte das Ministerium. Auf das Konto des sogenannten Rodewalder Rudels gehen Risse von Rindern, Ponys und einem Alpaka. In Schleswig-Holstein wurde vor kurzem die Frist zum Abschuss eines anderen Problemwolfes ebenfalls verlängert. (dpa)

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