Das Festival-Gelände gleicht an vielen Stellen einer Seenlandschaft.

Das Festival-Gelände gleicht an vielen Stellen einer Seenlandschaft.

Foto: Käfer

Der Norden

Hurricane 2016: Was war Top, was war Flop?

Von Christoph Käfer
27. Juni 2016 // 06:25

Am Sonntagabend ist das Hurricane 2016 zu Ende gegangen - und ausgerechnet die 20. Auflage des Festivals wird aufgrund der extremen Witterungsbedingungen seinen ganz eigenen Platz in der Geschichte finden. Doch was war nun eigentlich alles gut und was nicht? Wir haben den Check gemacht. 

Das war TOP

  1. Stimmung: Vom Wetter ließen sich nur wenige Besucher die Laune vermiesen und reisten vorzeitig ab. Der Großteil aber blieb - und feierte einfach auf dem Zeltplatz weiter. Auch die Unterbrechungen wegen des Unwetters akzeptierten die Besucher ohne Murren. Unser Fazit: Vorbildlich! 
  2. Penny: Zum ersten Mal war der Lebensmittel-Discounter mit einem eigenen Zelt auf dem Festival vertreten und versorgte die Besucher mit Lebensmitteln - zu den üblichen Discounter-Preisen. Das kam bei den Besuchern sehr gut an, zumal es auch Gummistiefel für all jene gab, die sie zu Hause vergessen hatten. Unser Fazit: Zugabe erwünscht!
  3. Hilfsbereitschaft: Trotz oder gerade wegen des Wetters war sie enorm. Egal, ob Besucher oder Ordner - alle halfen sich gegenseitig ohne Wenn und Aber, wenn es drauf ankam. Unser Fazit: Tolle Geste! 

Das war FLOP

  1. Wetter: Was auch sonst? Es war vom Anreisetag bis Sonntagmorgen DAS bestimmende Thema beim Hurricane. Erst Tropenhitze, dann regelmäßig Unwetteralarm und Dauerregen. Das Ergebnis: Das Festival versank im Schlamm und Matsch und der Zeitplan des Hurricane wurde erheblich durcheinandergewirbelt. Am Sonnabend fanden überhaupt keine Konzerte statt. Unser Fazit: Hoffentlich ein Einzelfall!
  2. Public Viewing: Nachdem ausgerechnet bei der für die Deutschen so erfolgreichen Fußball-Weltmeisterschaft 2014 kein Spiel live übertragen wurde während des Festivals, wollten die Veranstalter es dieses Mal besonders gut machen - und gleich alle Partien der EM übertragen, die während des Festivals stattfanden. Zu den meisten Spielen verirrten sich jedoch nur sehr wenige Zuschauer. Unser Fazit: Die EM ging baden! 
  3. Anfahrt: Dass es bei der An- und Abreise regelmäßig zu Staus kommt, ist bekannt - aber in diesem Jahr war es besonders extrem, wie zahlreiche Besucher übereinstimmend berichteten. Einige Festival-Gäste aus Münster benötigten nach eigenen Angaben 13 Stunden für die Anreise, in den Jahren zuvor seien es lediglich vier gewesen. Unser Fazit: Alle Wege führen nach Rom Scheeßel, aber sie sind länger, als du denkst!

Hurricane 2016: Was war Top, was war Flop?

Regen und Schlamm dominieren derzeit beim Hurricane-Festival.

Foto: Käfer

Hurricane 2016: Was war Top, was war Flop?

Zwei Männer helfen einem anderen Besucher, der im Schlamm ausgerutscht ist.

Foto: Käfer

Hurricane 2016: Was war Top, was war Flop?

Das Public-Viewing-Angebot der Veranstalter war bei den Besuchern kaum nachgefragt.

Foto: Käfer

Diese Artikel könnten dich auch interessieren
Immer informiert via Messenger
Die Wahlen sind vorbei. Welche Koalition wünscht ihr euch?
1347 abgegebene Stimmen
Folge den Pinguins via Messenger