Ein Bagger holt bei Arbeiten zur Elbvertiefung Schlick aus einem Hafenbecken.

Ein Bagger holt bei Arbeiten zur Elbvertiefung Schlick aus einem Hafenbecken. Die Entsorgung von Schlick aus dem Flusslauf der Elbe sorgt weiter für Diskussionen.

Foto: Heimken/dpa

Der Norden

Konflikt um Entsorgung des Elbschlicks startet in nächste Runde

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Von nord24
19. Januar 2023 // 10:50

Der Umgang mit dem Schlick aus der Elbe birgt Konfliktstoff in Norddeutschland. Niedersachsen hat sich gegen eine Verklappung bei Scharhörn ausgesprochen.

Klare Abmachungen enthalten

An diesem Freitag befasst sich der gemeinsame Parlamentsausschuss für die Zusammenarbeit von Schleswig-Holstein und Hamburg in der Hansestadt mit dem "Aktuellen Sachstand beim Sedimentmanagement der Elbe". Der Kieler Umweltminister Tobias Goldschmidt verwies auf eine Vereinbarung, die beide Länder sowie Niedersachsen und der Bund vor Weihnachten geschlossen hatten. Diese enthalte zwei klare Abmachungen, die einer Schlickdeponie bei der Vogelschutzinsel Scharhörn entgegenstünden, sagte der Grünen-Politiker.

Schlick soll in die Nähe von Helgoland

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hatte nach der Vereinbarung einen neuen Vorstoß zur Verklappung von Elbschlick nahe Scharhörn gemacht und damit klaren Widerspruch aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein geerntet. Die Vereinbarung sieht vor, den Schlick zum Seezeichen Tonne E3 bei Helgoland zu bringen. (dpa)

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