Reisende stehen vor einem Metronom

Seit Mitte Dezember waren zahlreiche Verbindungen wegen krankheitsbedingter Personalengpässe ausgefallen. Die Metronom-Gesellschaft hatte vor weiteren Zugausfällen bis hinein ins neue Jahr gewarnt.

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Der Norden

Metronom rechnet mit weniger Zugausfällen ab kommender Woche

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Von nord24
6. Januar 2023 // 15:20

Die Regionalbahnen Metronom, Erixx und Enno gehen davon aus, dass ab der kommenden Woche nicht mehr so viele Züge wegen erkranktem Personal ausfallen.

Grippewälle schwächt sich ab

Die Infektions- und Grippewelle schwäche sich ab, teilte der Betreiber am Freitag mit. Seit Mitte Dezember waren bei den privaten Eisenbahnunternehmen zahlreiche Verbindungen wegen krankheitsbedingter Personalengpässe ausgefallen. Die Metronom-Gesellschaft hatte vor weiteren Zugausfällen bis hinein ins neue Jahr gewarnt. Zeitweise war der Krankenstand bei den Lokführern deutlich zweistellig.

Immer noch hohe Krankenzahl

Im saisonalen Vergleich sei die Zahl der Erkrankten zwar immer noch erhöht, die Krankenstände gingen aber zurück, sagte Sprecherin Miriam Fehsenfeld. Nach wie vor könne es zu einzelnen Zugausfällen kommen. "Aber im Vergleich zur Hochphase der Infektionswelle ist die Zahl der Zugausfälle im Zusammenhang mit erkranktem Fahrpersonal aktuell bereits zurückgegangen."

Vorsichtig optimistisch

Eine exakte Prognose zum weiteren Infektionsgeschehen sei nicht möglich, die Unternehmen seien aber vorsichtig optimistisch: "Wir gehen aktuell davon aus, dass sich die Lage in der kommenden Woche weitestgehend entspannt." Auch in den für Betrieb und Planung zuständigen Abteilungen sei der Krankenstand inzwischen deutlich gesunken. Der Metronom fährt etwa zwischen Bremen und Hamburg sowie zwischen Hamburg und Hannover. (dpa)

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