Der Angeklagte soll dem Polizisten schwere Kopfverletzungen zugefügt haben. Nun beruft er sich auf Erinnerungslücken.

Der Angeklagte soll dem Polizisten schwere Kopfverletzungen zugefügt haben. Nun beruft er sich auf Erinnerungslücken.

Foto: Symbolfoto: Scheschonka

Der Norden

Nach brutaler Attacke auf Polizisten: Mann steht vor Gericht

Von nord24
28. Februar 2017 // 18:30

Weil er einen Polizisten im Landkreis Harburg brutal attackiert haben soll, muss sich ein 33-Jähriger seit Dienstag vor dem Amtsgericht Winsen (Luhe) verantworten. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg wirft ihm unter anderem schwere Körperverletzung vor.

Urteil könnte bald fallen

Wie eine Gerichtssprecherin mitteilte, sind für den Prozess zunächst zwei Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil könnte schon am 3. März fallen.

Polizist wollte Prügelei beenden

Der Angriff auf den Polizisten hatte sich im August 2015 nach einem Dorffest in Meckelfeld in der Gemeinde Seevetal ereignet. Er hatte versucht, eine Schlägerei zwischen dem Sicherheitsdienst einer Kneipe und mehreren Männern beenden, die nicht eingelassen worden waren.

Beamter bis heute nicht dienstfähig

Der Beamte erlitt bei dem Angriff schwere Kopfverletzungen und schwebte anschließend mehrere Tage in akuter Lebensgefahr. Bis heute ist nicht sicher, ob er jemals wieder dienstfähig sein wird.

Angeklagter beruft sich auf Erinnerungslücken

Zunächst war wegen versuchten Totschlags gegen den Angeklagten ermittelt worden. Der Mann hatte die Vorwürfe nach Angaben der Staatsanwaltschaft nach seiner Festnahme zunächst bestritten und sich später auf Erinnerungslücken berufen.

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