Arbeiter der Deutschen Bahn arbeiten nahe dem S-Bahnhof Sternschanze am Brandort an den Gleisen. Wegen eines Kabelbrandes in Hamburg kommt es im Fernverkehr zu starken Beeinträchtigungen.

Arbeiter der Deutschen Bahn arbeiten nahe dem S-Bahnhof Sternschanze am Brandort an den Gleisen. Wegen eines Kabelbrandes in Hamburg kommt es im Fernverkehr zu starken Beeinträchtigungen.

Foto: Foto: Walzberg/dpa

Der Norden

Nach Kabelbrand in Hamburg: Bahn-Fernverkehr gestört

14. Mai 2022 // 21:30

Nach einem Kabelbrand in Hamburg rechnet die Deutsche Bahn auch am Sonntag, 15. Mai 2022, noch mit Störungen im Fernverkehr.

Starke Beeinträchtigungen

Die starken Beeinträchtigungen der ICE-Verbindungen von, nach und über Hamburg würden voraussichtlich bis in die Abendstunden andauern, teilte die Bahn im Internet mit. Wie lange die Reparatur auf der Strecke zwischen Hamburg-Hauptbahnhof und Altona noch dauert, konnte ein Bahnsprecher nicht sagen.

Eine der verkehrsreichsten Strecken

In der Nacht zum Freitag hatte ein Kabel nahe dem Hamburger S-Bahnhof Sternschanze gebrannt. Der Abschnitt gehört zu den verkehrsreichsten Strecken in Deutschland. Über das betroffene Kabel laufe die gesamte Kommunikation auf dieser Strecke zwischen den Stellwerken, darüber würden etwa die Weichen und die Signale gesteuert. Die Brandursache ist weiterhin unbekannt, von Fremdeinwirkung geht die Polizei derzeit jedoch nicht aus.

Zahlreiche Zugverbindungen betroffen

Die ICE-Verbindungen von Kiel/Lübeck - Hamburg - Hannover - Kassel-Wilhelmshöhe - Süddeutschland fallen den Angaben zufolge zwischen Norddeutschland und Hannover-Hauptbahnhof aus. Die ICE-Züge Hamburg - Berlin - Erfurt - München fahren nur stündlich. Der Eurocity Hamburg - Berlin - Dresden - Prag beginnt und endet in Berlin. Andere IC-Züge aus Süddeutschland fahren nur bis Hamburg-Harburg, die aus Dänemark nur bis Altona. Auch die Regionalexpress-Züge aus Kiel enden dort. Der Regionalexpress nach Cuxhaven verkehrt auch am Sonntag nur bis Harburg.

A7 teilweise gesperrt

Der Umstieg auf das Auto ist riskant. Die A7 sollte zwar nach einer Teilsperrung bei Hamburg-Stellingen am Sonntagmorgen wieder freigegeben werden. Statt der üblichen sechs Spuren sind tagsüber aber nur vier Streifen auf der wichtigen Nord-Süd-Achse befahrbar. In der Nacht zum Montag wird die Autobahn komplett gesperrt.

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