Junge Katzen sind im Tierheim untergebracht

Niedersachsens Tierschutzbeauftragte sieht es als dringend erforderlich, dass die Tierheime mit einem festen Zuschuss vom Land und den Kommunen unterstützen werden.

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Der Norden

Niedersachsens Tierschutzbeauftragte fordert Zuschüsse vom Land

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Von nord24
10. Januar 2023 // 09:36

Niedersachsens Tierschutzbeauftragte Michaela Dämmrich hat regelmäßige Zuschüsse von Land und Bund für den Betrieb von Tierheimen gefordert.

Unterstützung durch Kommunen

"Gedacht werden kann auch an eine Investitionshilfe zur Energieeinsparung“, sagte Dämmrich. Sie erklärte zudem, Tierheime müssten finanziell ausreichend von den Kommunen unterstützt werden. Nach Angaben des Deutschen Tierschutzbundes seien die Einnahmen der Hundesteuer 2021 deutlich gestiegen.

Fundtierverträge anpassen

Sie forderte, die Kommunen sollten das Geld verwenden, um die ausreichende Unterbringung von Fundtieren im Tierheim zu gewährleisten. "Dazu müssen vielerorts vor allem die Fundtierverträge zwischen Kommune und Tierheim kostendeckend und an die tatsächliche Zahl der Fundtiere angepasst werden", sagte Dämmrich. Es sei "absolut erforderlich", die Tierheime mit einem festen Zuschuss vom Land und von den Kommunen zu unterstützen.

Gestiegene Kosten

In den vergangenen beiden Jahren sei immer wieder gemeldet worden, dass die Tierheime überfüllt seien - das gelte vor allem für Fundkatzen. Die Not der Tierheime sei groß: "Einerseits geht die Auslastung bis an die Grenzen der Belastbarkeit durch vermehrt abgegebene Tiere, andererseits durch die gestiegenen Energiepreise und die gestiegenen Futterkosten." Hinzu kämen höhere Kosten wegen der neuen Gebührenordnung für Tierärzte. (dpa)

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