Drei Nutrias sitzen auf einem Baumstamm im Wasser.

Das nicht heimische Nagetier ist immer häufiger in Niedersachsen und Bremen zu finden.

Foto: Stratenschulte/dpa

Der Norden
Tiere

Nutria breitet sich in Niedersachsen und Bremen immer weiter aus

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Von nord24
21. November 2022 // 12:40

In zahlreichen Jagdbezirken in Niedersachsen und Bremen wurden 2021 Nutria-Vorkommen gesichtet. In Niedersachsen ist das eine Verdopplung gegenüber 2015.

Deutscher Jagdverband veröffentlicht Zahlen

Das Nagetier Nutria breitet sich immer weiter aus. Das geht aus neuen Zahlen des Deutschen Jagdverbandes (DJV) hervor. In 58 Prozent aller Jagdbezirke in Niedersachsen wurden 2021 Nutria-Vorkommen gesichtet, teilte der DJV mit. Das entspricht demnach einer Verdopplung gegenüber 2015. In Bremen waren es sogar 89 Prozent.

Nutria durch Fangjagd erbeutet

Vom 1. April 2020 bis 31. März 2021 fingen Jägerinnen und Jäger in Deutschland 101.500 Nutrias. Das sind den Angaben zufolge 57-mal mehr Tiere als 20 Jahre zuvor. 44 Prozent seien mit Hilfe der Fangjagd erbeutet worden.

Regelmäßige Wildtiererfassung

Grundlage der Daten ist das Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD). 2021 haben sich fast 22.000 Revierinhaberinnen und Revierinhaber, die für 35 Prozent der Jagdbezirksflächen in Deutschland zuständig sind, an der Wildtiererfassung beteiligt. Sie wird seit 2006 alle zwei Jahre vorgenommen.

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