Ein Schaf trägt bei einer Protestaktion von Bauern gegen die weitere Ausbreitung wilder Wölfe ein Schild mit der Aufschrift "Ich bin kein Wolffutter!" auf seinem Rücken.

Ein Schaf trägt bei einer Protestaktion von Bauern gegen die weitere Ausbreitung wilder Wölfe ein Schild mit der Aufschrift "Ich bin kein Wolffutter!" auf seinem Rücken. Der Förderverein der Deutschen Schafhaltung spricht sich erneut für eine Begrenzung der Wolfszahlen durch Abschüsse aus.

Foto: Büttner/dpa (Symbolbild)

Der Norden

Schafhalter wollen mehr Wölfe abschießen lassen

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Von nord24
20. Dezember 2022 // 19:20

Der Förderverein der Deutschen Schafhaltung hat sich erneut für eine Begrenzung der Wolfszahlen durch Abschüsse ausgesprochen.

„Raubtiere müssen endlich bejagt werden“

Die Schutzstellung der Wölfe müsse aufgehoben werden, sagte der Vereinsvorsitzende Wendelin Schmücker am Dienstag (20.12.22) in Winsen/Luhe. Die Raubtiere müssten endlich bejagt werden.

„Wolfslobby hat sich durchgesetzt“

"Mehrere unserer Nachbarländer regulieren ihre Wolfspopulationen mit dem Gewehr", sagte Schmücker. In Deutschland hätten sich mit der Wolfslobby jedoch "unverantwortliche Kräfte durchgesetzt, die unter dem Deckmantel des Artenschutzes der Weide- und Landwirtschaft einerseits und dem Natur- und Artenschutz andererseits schwersten Schaden zufügen".

Zwei Herden Muffelwild bereits "ausgelöscht"

Einzigartige seltene Restbestände von besonderen Schafsrassen sind Schmücker zufolge von der Ausrottung durch Wölfe bedroht. Zwei Herden Muffelwild seien bereits "ausgelöscht" worden: "Die Politik muss endlich handeln und die selbsternannten Artenschützer in die Schranken weisen." (dpa)

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