Immer häufiger greift die niedersächsische Polizei zu DNA-Tests.

Immer häufiger greift die niedersächsische Polizei zu DNA-Tests.

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Der Norden

Schlechte Karten für Straftäter: LKA greift häufiger zur DNA-Analyse

Von Merlin Hinkelmann
22. Mai 2018 // 18:00

Immer häufiger nutzt das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen die DNA-Analyse. Allein 2017 gaben die Ermittler mehr als 11.500 DNA-Untersuchungen in Auftrag. Dabei wurde 1300 Mal ein Treffer erzielt.

Einer der ersten Massengentests

Vor 20 Jahren wurde beim Bundeskriminalamt (BKA) die zentrale DNA-Analyse-Datei eingerichtet. Der Auslöser war einer der ersten Massengentests in der deutschen Kriminalgeschichte: Damals suchte die Polizei fieberhaft nach dem Mörder der elfjährigen Christina N. aus Strücklingen (Kreis Cloppenburg).

Im Mai 1998 festgenommen

Die Ermittlungen hatten Erfolg - dank der DNA-Analyse. Am 29. Mai 1998 wurde der 30-jährige einschlägig vorbestrafte Ronny Rieken festgenommen. Seitdem gilt die DNA-Analyse als vielversprechendes Mittel zur Verbrechensbekämpfung.

Ergebnis ist immer eindeutig

"Der große Vorteil der DNA-Analyse ist, dass die DNA immer zu einer ganz bestimmten Person gehört", erklärt Matthias Karsch, Vorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter. Und beim heutigen Stand der Technik sei ein Irrtum nahezu ausgeschlossen.

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