Die Demonstranten Claudia (l-r), Wolfgang und Monika,stehen mit Schildern vor einer Menschenmenge im Moor, auf denen (l-r) „we want Moor“, KüstenautoWahn“, „A20 geht über Leichen“ und „Klima retten“ zu sehen ist.

Es gibt großen Widerstand gegen den geplanten Ausbau der A20.

Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Der Norden
Verkehr

So intensiv kämpfen Demonstranten gegen die A20-Verlängerung

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Von nord24
10. Oktober 2021 // 15:34

200 Menschen haben am Sonntag gegen die Verlängerung der Autobahn A20 demonstriert.

Himmelpforten: Demonstranten setzen auch Boote ein

In der Nähe von Himmelpforten beteiligten sich nach Angaben der Polizei rund 200 Teilnehmer an einer Menschenkette auf der geplanten Trasse. Zu der Aktion hatte unter anderem der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) aufgerufen. Auch er sprach von 200 Teilnehmern. Diese hätten mit Hilfe mehrerer Boote auch den Fluss Horsterbeck gequert, über den die vierspurige Autobahn führen soll.

BUND-Vorsitzender Baumgarten fordert Stopp des Autobahnbaus

„Die A20 gehört zu den umweltschädlichsten und teuersten Projekten im Bundesverkehrswegeplan 2030“, sagte Niedersachsens BUND-Vorsitzender Heiner Baumgarten. Durch die Trasse würden rund 2000 Hektar an wertvollen Böden in Niedersachsen und Schleswig-Holstein zerstört. „Weit über die Hälfte der geplanten A20 führt durch Moorgebiete.“ Er forderte die Bundesregierung auf, den Weiterbau der A20 zu stoppen.

Die A20 soll von den Niederlanden bis nach Polen führen

Die A20 soll die Niederlande, Norddeutschland und Polen verbinden und zählt zu den wichtigsten Infrastrukturprojekten Niedersachsens. Seit langem endet die vom polnischen Stettin kommende Autobahn östlich von Bad Segeberg in Schleswig-Holstein. Über den Bau wird immer wieder gestritten. (lni/mb)

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