Im Kreis Stade sind mehrere Jungstörche verhungert.

Im Kreis Stade sind mehrere Jungstörche verhungert.

Foto: Arne Dedert/dpa (Symbolfoto)

Der Norden

Stade: Zwölf Jungstörche in Nest verhungert

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Von nord24
12. Juli 2021 // 16:06

Mindestens zwölf Jungstörche im Landkreis Stade sind anscheinend im Nest verhungert.

Tote Jungstörche werden in mehreren Dörfern gefunden

In mehreren Dörfern zwischen Balje und Bliedersdorf sind in den vergangenen Wochen tote Jungstörche gefunden worden, wie der Landkreis am Montag mitteilte. Zwei Tiere ließ das Veterinäramt beim Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (Laves) untersuchen. Nach ersten Ergebnissen sind die Jungvögel verhungert.

Trockene Monate und andererseits Regengüsse machen den Tieren zu schaffen

Ein Veterinär diagnostizierte neben bakteriellen Befunden eine „vollständige körperliche Auszehrung“ und „typische morphologische Befunde des Verhungerns“. Meldungen über tote Jungstörche mit ähnlichen Symptomen seien in diesem Jahr aus ganz Niedersachsen bekannt. Trockene Monate einerseits, andererseits Regengüsse, die Storchenhorste unter Wasser setzen können, mögen dazu beigetragen haben, hieß es weiter.

Noch nicht alle Horste konnten überprüft werden

Der ehrenamtliche Storchenbetreuer Gert Dahms hatte Ende Juni beim Naturschutzamt des Landkreises Alarm geschlagen. Bei Kontrollen von Storchenhorsten hatte er zunächst neun tote Jungstörche entdeckt. Es handelte sich nach seinen Angaben um drei bis vier Wochen alte Vögel, die in diesem Alter normalerweise gute Überlebenschancen haben. Inzwischen sind weitere Verluste bekannt, so etwa drei tote Jungstörche aus einem Horst am Naturkundemuseum Natureum Niederelbe in Balje. Die Zahl der toten Störche könne noch höher sein, da nicht alle Horste überprüft werden konnten. (dpa/mb)

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