Ein DHL-Paketzusteller geht mit einer Sackkarre voller Pakete zu einem Haus.

Die Arbeitsbedingungen in der Paketbranche sind nach Einschätzung von Verdi schlecht - vor allem bei Subunternehmen. Die Arbeitsbelastung sei hoch, bis zu 300 Pakete müsse ein Zulieferer am Tag ausliefern.

Foto: Woitas/dpa (Symbolbild)

Der Norden

Verdi fordert Gesetz zum Schutz von Paket-Zustellern

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Von nord24
21. November 2022 // 14:52

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert ein bundesweites Gesetz zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Paketbranche.

Werkverträge im Visier

Vorbild ist die Fleischwirtschaft. Dort verbietet ein Gesetz seit nahezu zwei Jahren Werkverträge und Selbstständige in Schlachtung, Zerlegung und Fleischverarbeitung.

Forderung: Kein Fremdpersonal mehr

Der Verdi-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen fordert, dass Paketdienstleister in Transport und Auslieferung kein Fremdpersonal mehr einsetzen dürfen. Werkverträge und die Beteiligungen von Subunternehmen, die Gründe für schlechtere Lohn- und Sozialstandards seien, sollen auf die Weise verhindert werden.

Paketgewicht soll 20 Kilogramm nicht überschreiten

Pakete, die von einzelnen Zustellern transportiert werden, müssen Verdi zufolge auf 20 Kilogramm begrenzt werden. Kontrollen der Arbeitsbedingungen sollen wirksamer als bislang werden. Verdi schlägt dazu vor, dass die Finanzkontrolle Schwarzarbeit, die zum Zoll gehört, gestärkt wird. (dpa)

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