Eine Frau läuft mit ihrem Einkaufswagen durch einen Supermarkt.

Der Ukraine-Krieg und die hohen Inflationsraten sorgen für deutliche Veränderungen im Einkaufsverhalten der Menschen in Deutschland.

Foto: picture alliance/dpa

Der Norden

Wie der Ukraine-Krieg das Einkaufen verändert

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Von nord24
9. Mai 2022 // 07:43

Der tägliche Einkauf stellt viele Verbraucher zur Zeit vor große Herausforderungen. Immer mehr Produkte werden teurer. Da wird das Geld schnell knapp. Gut wenn man Tricks kennt, die das Einkaufen zumindest etwas billiger machen.

Einkaufsverhalten verändert sich

Häufiger beim Discounter einkaufen, auf teure Markenartikel verzichten und mehr auf Sonderangebote achten: Der Ukraine-Krieg und die rasant steigenden Preise bei vielen Produkten haben das Einkaufsverhalten vieler Menschen in Deutschland innerhalb weniger Wochen verändert. Das zeigen aktuelle Umfragen und Daten von Marktforschern.

Der Lebensmittelhandel gehörte zu den größten Gewinnern der Corona-Krise. Während der Pandemie mit ihren Lockdowns hatten die Bundesbürger das Geld, das sie nicht in Restaurants, Bars oder für Urlaubsreisen los werden konnten, zu einem beträchtlichen Teil im Lebensmittelhandel ausgegeben. Man gönnte sich etwas und griff öfter zu den teureren Produkten. Das ist vorbei.

Sparmaßnahmen

Jetzt wird wieder auf den Cent geschaut.

Sparmaßnahme Nummer eins: Mehr Preise vergleichen und mehr Sonderangebote kaufen.

Sparmaßnahme Nummer zwei: Verzicht auf teure Markenartikel. Knapp die Hälfte der Verbraucher (48 Prozent) verzichten der ECC-Umfrage zufolge aktuell öfter mal auf teure Marken - und greift stattdessen lieber zu den preisgünstigeren Eigenmarken der Handelsketten.

Sparmaßnahme Nummer drei: Beim Discounter einkaufen. Tatsächlich kehrten nach den Zahlen der GfK im März zahlreiche Verbraucherinnen und Verbraucher den teureren Einkaufsstätten wie dem Fachhandel und den Supermärkten den Rücken und erledigten ihre Einkäufe lieber bei Aldi, Lidl und Co..

Sparmaßnahme Nummer vier: Konsumverzicht. Nach der Umfrage der ECC wurden infolge des Ukraine-Krieges vor allem Möbeleinkäufe aufgeschoben, aber auch bei Mode und Elektronik zögerten wegen des Kriegs ein Drittel der Befragten mit Neuanschaffungen.

Die aktuellen Entwicklungen sind ein Schock für viele Verbraucher. Die Menschen hatten gerade gehofft, dass nach der Pandemie alles wieder normaler wird - und dann kam der Krieg. (dpa)

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