Harper Kamp zeigte eine ordentliche Leistung, konnte aber die Eisbären-Pleitenserie gegen ratiopharm Ulm nicht beenden. Foto Scheer

Harper Kamp zeigte eine ordentliche Leistung, konnte aber die Eisbären-Pleitenserie gegen ratiopharm Ulm nicht beenden. Foto Scheer

Foto: Weihrauch/dpa

Eisbären Bremerhaven

Die Eisbären-Pleitenserie gegen Ulm findet kein Ende

Von Dietmar Rose
8. Oktober 2016 // 20:04

Die Eisbären-Pleitenserie gegen ratiopharm Ulm setzt sich auch in der neuen Saison fort.  Die Erstliga-Basketballer aus Bremerhaven mussten im Schwabenland eine 83:96 (27:50)-Niederlage hinnehmen. Es war die elfte Niederlage in Folge für die Eisbären gegen Ulm. 

Im ersten Durchgang auf der Verliererstraße

Das Team von Trainer Sebastian Machowski schickte sich bereits in der ersten Halbzeit an, die Eisbären-Pleitenserie in Duellen gegen die "Spatzen" zu verlängern. Die Gäste lagen nach 20 Minuten mit mehr als 20 Punkten im Rückstand.  In der Defensive wirkten die Eisbären zum Teil überfordert, in der Offensive lief es vor allem aus der Distanz nicht. Das Machowski-Team konnte im ersten Durchgang nur 21 Prozent seiner Drei-Punkte-Würfe im Ulmer Korb unterbringen.

38 Punkte im starken dritten Viertel geworfen

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Eisbären Bremerhaven allerdings, was in ihnen steckt. Sie schenkten dem Vizemeister im dritten Viertel 38 Punkte ein und lagen nach 30 Minuten nur noch mit acht Zählern hinten (65:73). Die Wende gelang allerdings nicht mehr. Für die Eisbären war es nach dem 79:84 bei den Skyliners Frankfurt die zweite Niederlage in Folge. Beste Eisbären-Werfer waren Quincy Diggs mit 19 und Karvel Anderson mit 16 Punkten. Bei den Gastgebern ragte Raymar Morgan mit 20 Punkten heraus.

Eisbären-Pleitenserie dauert bereits elf Pflichtspiele an

Damit hält die Eisbären-Pleitenserie seit elf Pflichtspielen an. Den letzten Sieg einer Bremerhavener Mannschaft gegen Ulm gab es im April 2011. Für die Ulmer, die stark in die Saison gestartet sind, war es der vierte Sieg im vierten Saisonspiel.

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