Trainer Sebastian Machowski (rechts) hat seinen Eisbären bis zum 12. Januar freigegeben. Darüber freuen sich die Profis wie Nemanja Aleksandrov. Foto Scheer

Trainer Sebastian Machowski (rechts) hat seinen Eisbären bis zum 12. Januar freigegeben. Darüber freuen sich die Profis wie Nemanja Aleksandrov. Foto Scheer

Foto: Scheschonka

Eisbären Bremerhaven

Die Eisbären halten vier Wochen Winterschlaf

Von Dietmar Rose
2. Januar 2017 // 19:00

Die Basketball-Profis der Eisbären Bremerhaven genießen einen ungewöhnlich langen Urlaub zum Jahreswechsel.  Trainer Sebastian Machowski hat seine Spieler erst zum 12. Januar wieder zum Training bestellt. Grund für die Zwangspause ist eine Verkettung unglücklicher Umstände.

Machowski ist von der vierwöchigen Pause nicht begeistert

Der 93:88-Heimsieg gegen Würzburg am 29. Dezember 2016 war für vier Monate das letzte Pflichtspiel der Seestadt-Korbjäger. Weiter geht es erst am Sonntag, 29. Januar, mit dem Rückrunden-Start gegen Aufsteiger Science City Jena (18 Uhr, Stadthalle).  Machowski ist von der langen Auszeit für seine Mannschaft alles andere als begeistert. "So etwas habe ich in meiner Karriere noch nicht erlebt. Eine so lange Unterbrechung im laufenden Spielbetrieb wirft kein gutes Licht auf die Liga", ist der 44-Jährige wenig begeistert.

Insolvenz, All-Star-Game und Spielverlegung

Drei Faktoren haben dazu geführt, dass die Eisbären die Hände in den Schoß legen müssen. Durch das Aus von Phoenix Hagen wurde das für den 8. Januar geplante Auswärtsspiel bei den Westfalen hinnfällig. Am Wochenende darauf sorgt die Basketball-Bundesliga (BBL) mit ihrem All-Star-Spiel in Bonn für ein spielfreies Wochenende. Zu allem Überfluss wurde auch das für den 21. Januar terminierte Heimspiel gegen Vizemeister ratiopharm Ulm verlegt. Die BBL schreibt vor, dass die Qualifikationsrunde für den Pokal vom 20. bis 22. Januar ausgetragen werden muss.

Eisbären machen einen Abstecher in die Heimat

Für die Spieler kommt die Pause gerade richtig, um die Akkus wieder aufzuladen. Die aus den USA stammenden Profis nutzen die Gelegenheit, um einen Abstecher in die Heimat einzulegen. Immerhin mussten sie an Weihnachten durcharbeiten, mit Training am Heiligabend und am ersten Weihnachtstag und dem Spiel in Braunschweig am zweiten Weihnachtstag.

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